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Tibet-Burma-China

Erstellt von hello_farang, 15.03.2008, 20:46 Uhr · 174 Antworten · 6.754 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Loso

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    Re: Tibet-Burma-China

    Zitat Zitat von soulshine22",p="575984
    Im Moment gibt es leider keine objektive Berichterstattung.
    Die chinesische Führung hat ja gerade einige Manipulationen zur Sprache gebracht, mit der Folge betretenen Schweigens bei den angesprochenen Medien. Bilddokumente internationaler (auch deutscher) Medien zeigen offenbar teilweise Szenen aus Nepal oder Indien, in einem Fall wird ein chinesischer Geschäftsmann auf der Flucht eskortiert, der Ziel des rassistischen tibetischen Mobs wurde. Was beim letzten Beispiel von Reuters korrekt noch als "eskortiert" an die Zeitungen verkauft wurde, mutierte dann dort zum "abführen" oder "verfolgen" eines Demonstranten. Verdummung pur. Für mich sieht es so aus, dass der Dalai Lama auf die ganze Entwicklung (entgegen der chinesischen Behauptung) kaum Einfluss hat, sondern dass hier ein Rassenkonflikt aufgebrochen ist, wo die tibetische Mehrheit ethnische Säuberungen an chinesischen Händlern durchführen möchte. Ähnlich wie in Süd-Thailand werden als Folge nur noch zwangsversetzte Chinesen dort wohnen wollen/müssen.

  2.  
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  3. #62
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Tibet-Burma-China

    ich habe irgendwo gelesen , dass die tibeter inzwischen die minderheit im eigenen land sind.

  4. #63
    Avatar von soulshine22

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    Re: Tibet-Burma-China

    Ja Loso, hörte nun auch schon öfters, dass es hier zwei Gruppen innerhalb der tibetanischen Protestierenden gibt und der Dalai Lama nur wenig Einfluss habe. Einfluss auf die Tibeter die sich nicht mehr viel um Religion oder den Dalai Lama selbst scheren, sondern denen es, bedingt durch ihre schlechte wirtschaftliche Privatsituation, um eine Befreiuung von der chinesischen Besatzung gehe.

    Zitat Zitat von antibes",p="576081
    ich habe irgendwo gelesen , dass die tibeter inzwischen die minderheit im eigenen land sind.
    Auch schonmal gelesen. Die KP hat da natürlich gleich viele Chinesen hingesiedelt. Wahrscheinlich aus psychologischen Gründen (damals als Südtirol an die Italiener ging, hatte man auch gleich richtige Sizilianer und nicht etwa Norditaliener an den Brenner Grenzübergang gestellt um klar zu zeigen: hier ist nun Italien).

  5. #64
    Avatar von Loso

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    Re: Tibet-Burma-China

    Wir alle sind ja darauf angewiesen, irgendwie vom "gehörten" zu leben. Ich hatte eingangs ja ein recht scharfes Anti-Dalai-Lama-Pampflet zur Lektüre empfohlen, ohne mir dies jedoch zu eigen machen zu wollen, nur um mal eine andere Sicht der Dinge zu sehen (auch wenn es dem ein oder anderen weh tut, sorry). Ich halte eben nichts davon in jemanden wie den Dalai Lama all seine Wunschvorstellungen zu zu projezieren, auch wenn man aus seiner Lehre sicher Gewinnbringendes für sich selber schöpfen kann. Vieles von dem was er sagt ist mir doch etwas schlicht gehalten, wenn ich nochmal 16 wäre wär´s wohl anders.
    Zu Tibet: Bis zu Kissingers China-Besuch war der CIA da drin, da gibt es Interessen. Offensichtlich sind die Tibeter Minderheit auf einem Territorim, das so weit gezogen wird wo irgendwie und -wo noch Tibeter leben. In der autonomen Provinz Tibet machen sie nach allen Angaben so zwischen 80 und 90% der Bevölkerung aus. Je nach Interesse spricht man hier also von Äpfel und Birnen. Da die Chinesen überall wo sie als Minderheit siedeln wirtschaftlich extrem erfolgreich sind, ruft das Neid und Hass hervor. Siehe Indonesien, früher auch Thailand.
    Es scheint so als wenn im Schatten von Demonstrationen in Tibet und dem Versuch der Behörden diese zu unterdrücken, ein rassistischer Mob nun Jagt auf alles chinesische macht, Geschäfte brandschatzt, Chinesen abmurkst. Sollen die Bullen da einfach tatenlos zusehen? Wer will in dieser Situation denn noch klar trennnen, wo und warum es soundsoviele Tote gab? Ich will keinesfalls die Chinesen in Schutz nehmen, aber diese Einseitigkeit in der Berichterstattung und den blinden Glauben der West-Lemminge der stört mich einfach.

  6. #65
    Avatar von wingman

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    Re: Tibet-Burma-China

    die tibeter sind ja lange genug unterdrückt worden, durch china.
    das irgendwann das pulverfass hochgeht ist kaum verwunderlich. und nun gehen auch mal ein paar chinesen drauf. für china eine unbekannte situation, hau drauf und schlag nieder funktioniert nicht immer.
    ich hätte mir gewünscht es gäbe einen geschlossenen beschluss eu weit um olympia. aber man hat wohl zu viel angst die geschäfte mit china zu gefährden.
    das weis peking ganz genau und ändern wird sich nichts.
    die uno tut ohnehin nichts, man könnte daraus besser ein hotel machen. dann hätte das gebäude wenigstens nutzwert.

  7. #66
    Avatar von soulshine22

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    Re: Tibet-Burma-China

    Zitat Zitat von wingman",p="576101
    die uno tut ohnehin nichts, man könnte daraus besser ein hotel machen. dann hätte das gebäude wenigstens nutzwert.
    Nur kurz OT zur UNO...
    Seit 9/11 haben alle weltweit die USA als Hypermacht akzeptiert (die USA hatten damals die Intervention in Afghanistan garnicht erst innerhalb der UNO zur Sprache gebracht). Dass das Modell der UNO als mögliche "Weltregierung" endgültig gescheitert ist zeigte dann der Beginn des Irakkriegs 2003. Ein trauriges Ende das die Amerikaner diesem prinzipiell genialen Modell der Vereinten Nationen da gesetzt haben

  8. #67
    Avatar von Conrad

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    Re: Tibet-Burma-China

    Zitat Zitat von soulshine22",p="576108
    Ein trauriges Ende das die Amerikaner diesem prinzipiell genialen Modell der Vereinten Nationen da gesetzt haben
    Das "traurige Ende der UNO", was übrigens eine gewagte Behauptung ist, hat diese Beschlußunfähige Versammlung wohl eher sich selbst zuzuschreiben.

    Es gab beim Angriff auf Belgrad übrigens auch keinen UNO-Beschluß.

    Und beim "Angriff auf Somalia" gabs auch keinen UNO-Beschluß, es war ja auch als karikative Maßnahme des eher gutmütigen Clinton gedacht.

    Bißchen mehr Ojektivität und etwas mehr selbst denken und an die Fakten halten, wäre bei solchen Diskussionen nicht schlecht.....

    In der UNO verfolgt halt jeder seine eigenen Interessen, allen voran China und das immer imperialistischer auftretende Rußland.

  9. #68
    Avatar von soulshine22

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    Re: Tibet-Burma-China

    Zitat Zitat von Lamai",p="576111
    Bißchen mehr Ojektivität und etwas mehr selbst denken und an die Fakten halten, wäre bei solchen Diskussionen nicht schlecht.....
    Bißchen mehr Objektivität würde Dir auch nicht schaden, anstelle von immer persönlichem Angreifen wie nun schon wieder. Was willst damit eigentlich erreichen? Ohne oben zitierten Satz von Dir hätt's auch getan :-) Naja..

    Gebe Dir zu Deinem Posting sonst schon Recht. Nur hast Du nicht an das riesige Medienspektakel damals gedacht. Die Irakintervention war, nun mal komplett egal ob zurecht oder nicht, mehr als umstritten innerhalb der UNO, in den Medien und in der Öffentlichkeit. 2003 zeigten die USA, vor den Augen der ganzen Welt, dass sie auch ohne Beschluss des UN-Sicherheitsrates und trotz weltweiter Proteste von Millionen Menschen einen für die Vereinten Nationen nicht gerechtfertigten Krieg starten. Durch diese Entscheidung der USA wurde die Macht der UNO, als Institution der Diplomatie mit dem Ziel des Friedens, und mit ihr das öffentliche Ansehen und den damit verbundenen Hoffnungen deutlich geschwächt.

  10. #69
    Avatar von Conrad

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    Re: Tibet-Burma-China

    Zitat Zitat von soulshine22",p="576120
    2003 zeigten die USA, vor den Augen der ganzen Welt, dass sie auch ohne Beschluss des UN-Sicherheitsrates und trotz weltweiter Proteste von Millionen Menschen einen für die Vereinten Nationen nicht gerechtfertigten Krieg starten. Durch diese Entscheidung der USA wurde die Macht der UNO, als Institution der Diplomatie mit dem Ziel des Friedens, und mit ihr das öffentliche Ansehen und den damit verbundenen Hoffnungen deutlich geschwächt.
    Was hast du bloß immer mit den USA ?

    Da haben auch noch England, Spanien, Italien und andere Nationen mitgemacht und für einen Krieg gegen einen Massenmörder und Kriegsverbrecher braucht man keine Genehmigung der UNO. Die halbe EU hat da mitgemacht und das die EU "völkerrechtswidrige Angriffskriege" führt, wäre ja nun völlig neu....

    Wär ja noch schöner, wenn sich Massenmörder wie Saddam Hussein, Pol Pot usw. hinter der UNO verstecken könnten.

    Die UNO hat im übrigen noch nie was zu sagen gehabt; auch China, das seit Jahren Völkermord in Tibet betreibt, schert sich einen Dreck um die UNO....

  11. #70
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Tibet-Burma-China

    man könnte alle noch lebenden us-präsidenten vor ein gericht zitieren. es gäbe natürlich noch andere staatsoberhäupter anderer nationen, die die kriterien, die bei dem nürnberger kriegsverbrecherprozessen zur anklage gebracht wurden, teilweise erfüllen. ohne bedenken hätten sie alle nach ihrem ableben einen ehrenplatz auf dem kriegsverbrecherfriedhof in nürnberg verdient.

    Nürnberger Prozesse
    Anklagepunkt 1: Verschwörung
    Anklagepunkt 2: Verbrechen gegen den Frieden
    Anklagepunkt 3: Kriegsverbrechen
    Anklagepunkt 4: Verbrechen gegen die Menschlichkeit

    hier zum nachlesen
    http://www.bz.nuernberg.de/bzshop/pu...roz/nproz.html

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