Da freut sich die Köchin.![]()
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Man beachte den kleinen Genickbrechersockel der so geistreich, wie zweckerfuellend und kunstvoll, um die "Studio-Kochnische im original thailaendischen Chippendale Stil", gezimmert wurde....!
Den schief sitzenden Lampenschirm...
Da freut sich die Köchin.![]()
ääh, apropopo Lampenschirm, DAS Thema Nummer one in Thailands Hotels !
Ich habe noch nie erlebt, dass ich irgendwo eine richtig funzelnde Nachtischlampe neben oder gar über meinem Bett stehen hatte. Meistens funktionieren die so wie mein allererstes Auto vor 40 Jahren auch, nämlich gar nicht. Den Schalter erstmal zu finden bedarf meist schon intensiver Suche. Hat man den dann mal mit viel Glück gefunden, meist irgendwo zwischen Wand und Bett eingeklemmt hängt
dann schon mal das Kupferende frei in der Luft
. Oder man hat hinterm Bett drei Steckdosen aber der Lampenstecker passt ums Verrecken in keine der Dosen
. Den passenden Hauptschalter zu finden erfodert meist eine intensive Suche im ganzen Zimmer. Ist natürlich immer praktisch wenn man schlafen gehen möchte und erst nochmal quer durchs Zimmer schleichen muss um das Licht auszumachen um dann bei kompletter Dunkelheit gegen den immer wackelnden Lampenschirm zu stoßen und den ganzen 10 Kilo schweren Keramikständer ne Sekunde später am Boden aufschlagen zu hören
. Sollte mal zufällig alles funktionieren, dann sind diese Lampen zum Lesen völlig ungeeignet. Entweder zu starke oder zu schwache Birnen, meist richtige Blendgranaten
. Matte Leuchten sucht man eh vergebens. Hat man dann nach Tagen endlich die Struktur und Logik des Lichtmachens durchschaut, dann gehts ab ins nächste Hotel wo das Drama in anderer Weise wieder von vorne beginnt
. Ich glaube wer Thais verstehen will, der muss erstmal bei den Nachtischlampen anfangen.
resci
Kann dir sagen woran das liegt!
Die meisten Hotels sind Marke Eigenbau, meist umfunktionierte Buero-Apartmenthaeuser, da bekommt dann irgendein "Neffe" den Auftrag das Projekt durch zu ziehen, damit das Geld wenigstens in der Familie bleibt - und der hat mal beim Zahnarzt ein Architektur-Magazin durchgeblaettert, dessen Freund hat immerhin Auto-CAD auf der Festplatte, von seinem letzten Hongkong Trip, den die Schwester mit einem Thairestaurant Frankfurt, das sie fuer einen wohlhabenden und beziehungsreichen Sponsor aus der Thai-Botschaft betreibt, bezahlt hat und einer Liter-Flasche "Jonny Walker Green Label" zurueck, setzt sich mit besagten Freund eine halbe lange Nacht an den PC...zwischen KFC Buckets und ein paar Becher "Mama" wird der "Masterplan" ausgetueftelt den nie einer so richtig verstehen wird, der keinen halben Liter Jonny intus hat, dabei geht es natuerlich um Millionensummen die beide daran verdienen werden.... dann geht's ans Umsetzen des Planes, da hat wieder der Kumpel mit dem Auto-CAD einen "Bekannten", der Spezialist ist und gerade so en Projekt in Khon Kennichnicht fertiggestellt hat und nun Freiraum fuer neue Projekte hat!
Voller Begeisterung und Eifer wird dieser "Spezialist", der in der Tat irgendein "Somchai" mit einer Lao Kao saufenden "Cowboy-Truppe" aus dem Geburtsnest seiner Mutter ist, der mal einen Eimer Zement umgestossen hat...aktiviert, derkommt auch promt mit seinem verbeulten und kaum noch erkennbaren Izusu angeeiert, naja und dann kann halt nur sowas wie von dir beschrieben und hier allerorten anzutreffen ist, zwangslaeufig bei heraus kommen!
Da wird gefummelt und gepfriemelt, bis alle keinen Bock mehr haben und Geld sehen wollen...dann irgendwann faengt das Drama der Realitaet an: Keine "Millionen" da!
Also wird solidarisch die Baustelle verlassen, ein neuer "Somchai" wird samt Bautruppe in Gummilatschen und 'n paar zerschossenen Plastikeimern ueberzeugt das "Millionen-Projekt" fertig zu stellen.... wenn es dann tatsaechlich mal in Betrieb genommen wird, dann bastelt an jeder Steckdose, Stehlampe, Abfluss, Tuerschloss, Fensterverschluss, an allem erdenklichen Einrichtungen ein immer wieder anderer "Somchai" herum, der natuerlich von Tuten und Blasen 0 Ahnung, dafuer aber 'ne "gute Beziehung" zum Auftraggeber hat, das heisst i.d.R. seine Mutter hat mal fuer die Tante seiner Urgrossmutter gekocht, das Ergebniss dieser wahrlich hervorragenden Thai-Infrastruktur hast du so schoen mit dem Nachttisch-Bettbeistellampen Beispiel beschrieben!
Und ist gerade durch die Jahrhundertsflut doppelt unterstrichen worden!
Alle durch die Bank hocheffiziente Vollkoenner!
Manfred, ist das Bild bei Euch im Hotel gemacht worden ?
Sind ja nicht alle so, aber bis du einen gefunden hast der die Bezeichnung Handwerker verdient und nicht Bastler, hat
man meist schon Lehrgeld bezahlt.
Hier geht auch keiner in die Lehre. Man faengt als Handlanger fuer 5.000 Baht/Monat an und wenn der Schweisser krank
ist frickelt man solange, bis die Teile nicht abfaulen. Damit hat man dann die Kariereleiter zum Schweisser erklommen.
Wenn es gut laeuft, muss der Elektriker zur kranken Mutter in den Isaan und schwupps der naechste Schritt.
Diejenigen die Ahnung haben, sind rar und wissen um ihren Marktwert.