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Telekom: Ermittlungen wegen unterlassener Hilfeleistung

Erstellt von Doc-Bryce, 01.03.2010, 10:27 Uhr · 44 Antworten · 2.248 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von phimax

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    Re: Telekom: Ermittlungen wegen unterlassener Hilfeleistung

    Nicht wirklich.

    Hier steht (6.2):
    Soweit dies zur Abrechnung erforderlich ist, darf 1&1 die Verkehrsdaten speichern und übermitteln. 1&1 wird die Verkehrsdaten spätestens sechs Monate nach Versendung der Rechnung löschen...

    Die 6 Monate beziehen sich wahrscheinlich auf die Vorratsdatenspeicherung, das müßen per Gesetz alle Provier machen. Zugang erhält man allerdings nur bei schweren Straftaten.

    Telekom speichert zusätzlich auch die Verkehrsdaten. An die kommen bspw. die Anmahner rel. einfach durch einen richterlichen Beschluß.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Telekom: Ermittlungen wegen unterlassener Hilfeleistung

    Zitat Phimax # 39:

    " Was wäre bspw. passiert, wenn der Teilnehmer bei Arcor eine Fatrate gehabt hätte? Da werden nämlich keine Verkehrsdaten der Flatratekunden gespeichert... "

    Bist du dir ganz SICHER. ARCOR ist ein Netzbetreiber, mit eigenem Netz, kein Reseller.
    ___________________________

    http://209.85.129.132/search?q=cache...ient=firefox-a


    Bei der Kommunikation über das Internet werden die Anschlusskennung, die Zugangsdaten des Computers (IP-Adresse) sowie Beginn und Ende der Internetnutzung gespeichert. Welche Webseiten der Nutzer besucht hat, wird nicht festgehalten. Erfasst werden auch die Daten von E-Mail-Verbindungen und die Internet-Telefonie.

  4. #43
    Avatar von phimax

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    Re: Telekom: Ermittlungen wegen unterlassener Hilfeleistung

    Die Vorratsdaten müssen alle speichern.
    An die diese kommt man aber nur bei vorliegenden schweren Straftaten heran.

    Da muß also schon mehr sein, als bspw. ein paar mp3, ein Film oder ein Selbstmörder (letzeres: meine Vermutung).

  5. #44
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Telekom: Ermittlungen wegen unterlassener Hilfeleistung

    Aha..Verkehrsdaten sind also was spezielles.
    Nicht so einfach zu verstehn.Andermal.

  6. #45
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Telekom: Ermittlungen wegen unterlassener Hilfeleistung

    Zitat Zitat von strike",p="831439
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="831390
    Ziel muss es sein, dass Mitarbeiter derart viel Selbstbewusstsein haben, dass sie vom Chef verlangen, den Passus aus dem Vertrag zu streichen. Oder halt nicht unterschreiben.
    In welcher Welt lebst Du?

    In einer eigenverantwortlichen Welt, die sich aus Logik und Wahrscheinlichkeit zusammensetzt.

    Hier stehen ja folgende Möglichkeiten zur Auswahl:
    1 Job und wenn es dumm kommt (jemand muss mir ja nur etwas unterjubeln), dann muss ich halt 100.000 EUR zahlen. Dafür muss eine Oma schon lange für stricken. Also ich schätze mal so, entspricht etwa 4 Jahre Job.

    Nun muss man also mal logisch denken. Nehmen wir mal an, ich würde an H4 mit Wohngeld halb so viel bekommen wie bei diesem Job, dann wären das also praktisch 8 Jahre.

    Ich könnte mir also jedes 8. Jahr eine derartige Strafe erlauben, um zumindest auf den gleichen Nenner zu kommen. Erst wenn ich nach 9 Jahren etwas falsch mache oder mir jemand etwas unterjubeln will, dann rentiert sich der Job.

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass mit in den 9 Jahren nichts passiert? Teilweise kann ich das selber beeinflussen, in dem ich mich immer korrekt verhalten und keine Daten rausgebe. Nun kommt aber z.B. so ein Kerl, der sich als Polizist ausgibt und Daten von einem Selbstmörder haben möchte. Ich gebe die dummerweise raus (könnte z.B. auch ein Komplize meines Chefs sein, der mich einfach nur loswerden will). Und schon sind 100000 EUR weg.

    Also mir wäre das Risiko einfach zu hoch. Und daher würde ich den Chef bitten, den Passus zu entfernen. Ansonsten suche ich mir einen anderen Job (die Wahrscheinlichkeit, einen innerhalb der 8 Jahre zu finden, habe ich bei der Berechnung ja ganz außen vorgelassen, sonst wäre die Entscheidung ja noch eindeutiger).

    Ich habe das übrigens schon öfters gemacht. Ging zwar nicht um einen Job, aber um Aufträge. Zahle ich später mehr drauf als ich verdiene, wäre ich doch blöde, jeden Mist zu unterschreiben, auch wenn ich kurzzeitig weniger verdiene. Dieses Selbstbewusstsein habe ich mittlerweile.

    Und wenn man das im Internet geschickt kommuniziert, wird das viele Nachahmer finden und die Firma wird dann von sich aus den Passus entfernen. Auch dafür hätte ich ein sehr gutes Beispiel. Heutzutage ist vieles möglich, um Abzocker in den Griff zu bekommen. Networking ist wichtig!

    Anders herum gibt es natürlich auch derart gute Chancen bei Jobs und Aufträgen, dass ich praktisch alles dafür unterschreiben würde. Es ist halt immer eine Sache der Risko/Nutzenberechnung.

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