Seite 4 von 5 ErsteErste ... 2345 LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 45

Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

Erstellt von Chak3, 24.07.2007, 09:20 Uhr · 44 Antworten · 2.421 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Conrad

    Registriert seit
    11.04.2005
    Beiträge
    8.820

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von BinHierNichtDa",p="508572
    Ich glaube du willst mich nicht verstehen oder kannst es nicht. Meine Ausführung war wie zitiert auf deinen satz
    Nur das der Kriminelle schon vorher weiß, dass mit Milde nicht zu rechnen ist,
    gemünzt was ja bei Drogenvergehen in Thailand der Fall ist.
    Was gibt es da nicht zu verstehen ?

    Ob Drogenvergehen oder Gewaltverbrechen, es geht um Kriminalität und die Bedrohung, die mit Kriminaltät einhergeht, mag sie nun echt sein, die Bedrohung oder subjetiv gefühlt.

    Und gerade bei Drogendealern bin ich für totale Härte, Knast bis zum Abwinken für diese Typen, Null Toleranz !

  2.  
    Anzeige
  3. #32
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Sioux",p="508413
    Das uist dann aber hoehere Mathematik odeer schlicht gelogen ...Bei 310000 aehrlichen Delikten laesst sich das kaum in Uebereinstimmung bringen.
    Hab ich mir auch überlegt, und mal grob gerechnet bevor ich den Link hier eingestellt habe. 310.000 mal 5 Jahre mal (im Durchschnitt) 4 betroffene Personen pro Einbruch, da kommt man tatsächlich in die Grössenordnung. 2006 lag auch (trotz der absolut gesehen hohen Zahl von Einbrüchen) am Ende einer Periode mit deutlichem Rückgang, also muss man den Wert für die Einbrüche im 5-Jahres-Mittel höher ansetzen (wo das weiss ich natürlich nicht).

    Also die Grössenordnungen könnten schon stimmen.

    Zitat Zitat von Sioux",p="508413
    Schon erstaunlich wie dhier nach einer haerteren hand gerufen wird wenn doch gerade ein sehr positiver Trend zu verzeichnen ist. Mit Law and Order erreicht man genau das Gegenteil.
    Vielleicht rufe ich was Einbrüche angeht nicht unbedingt nach einer härteren Hand, aber nach einer entschlosseneren, oder nach einer Umverteilung der polizeilichen Ressourcen auf diese Kriminalitätsfelder. Die eigentlich Krux bei der Sache ist ja nicht das mangelnde Strafmass, sondern dass die Aufklärungsquote so niedrig liegt, dass sich ein Einbrecher nicht sonderlich viel Sorgen machen muss, erwischt zu werden.

  4. #33
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Sioux",p="508413
    Zitat Zitat von Achim",p="508336
    Hier. Aber auch das hier ist lesenswert. So um die 11% aller Befragten sind anscheinend in den letzten 5 Jahren Opfer eines Einbruchs oder Überfalls im Haushalt gewesen.
    Das uist dann aber hoehere Mathematik odeer schlicht gelogen.
    Bei 310000 aehrlichen Delikten laesst sich das kaum in Uebereinstimmung bringen.
    Achim hat hier falsch zitiert, bei der Befragung war nur von Überfällen die Rede, von "im Haushalt" steht da nichts.

  5. #34
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Mitnichten. Ich habe korrekt zitiert, nämlich den Titel der Tabelle im Dokument. Der Titel war allerdings irreführend.

  6. #35
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Wie auch immer, so klärt sich jedenfalls diese Diskrepanz auf.

  7. #36
    Avatar von Mr_Luk

    Registriert seit
    17.02.2005
    Beiträge
    3.114

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Lamai",p="508534
    Diese Meinung, daß der 11.September "schon für vieles herhalten mußte" beruht wohl auf einem Mangel an Einfühlungsvermögen und Mitgefühl für die Opfer. Du machst es dir mit so einer unüberlegten 08/15-Meinung sehr einfach.
    Einfühlungsvermögen, oder "Appell an die zarten Gefühle des Mobs zu politischen Zwecken"? Was den Betroffenen in ihrer Betroffenheit an strenger Hand sicherlich recht und billig ist, ist den "Big Brother Fans" und eingefleischen Republikanern mit Sicherheit noch rechter. Bloss dass es zur Zeit eindeutig zwei Parteien in den USA gibt. Die, die sich auf die Amerikanische Konstitution und ihre Freiheit berufen und Die die Selbige zu Kontrollzwecken hinten anstellen oder gar langsam aber sicher abschaffen wollen. Im Hintergrund schlummert darüberhinaus der klassische "Schwarzweiss-Trugschluss"

    Man drängt suggestiv auf eine Entweder-oder-entscheidung: "Wir müssen uns nach dem 11. September zwischen Sicherheit und Freiheit entscheiden. Als gute Amerikaner hätten wir früher das Risiko der Freiheit gewählt. Heute müssen wir als gute Amerikaner die Sicherheit zum Preis der Freiheit wählen!!!"

    Müssen wir aber wirklich wählen? Können wir nicht doch (und immer noch) beides haben? Ja so funktioniert Manipulation und Propaganda. Man arbeitet nicht mit der realen Bedrohung, sondern mit dem subbjektiven Empfinden von Bedrohung und den entsprechenden Empfänglichkeiten die sich daraus ergeben. Die wahre (und zukünftige) Bedrohung kennt zudem Niemand genau.

    Zitat Zitat von Achim",p="508591
    Vielleicht rufe ich was Einbrüche angeht nicht unbedingt nach einer härteren Hand, aber nach einer entschlosseneren, oder nach einer Umverteilung der polizeilichen Ressourcen auf diese Kriminalitätsfelder. Die eigentlich Krux bei der Sache ist ja nicht das mangelnde Strafmass, sondern dass die Aufklärungsquote so niedrig liegt, dass sich ein Einbrecher nicht sonderlich viel Sorgen machen muss, erwischt zu werden.
    Das entsprechende (bzw. zu geringe) Starfmass bei Einbrüchen oder anderen minderen Straftaten ist ein Argument das nicht vollwertig ist. Ganz einfach deshalb, weil nur ein geringer Teil der Straftatäter auf das Strafmass geht, bzw. auf eine Änderung reagieren würde. Der Profi kalkuliert sein Risiko z.B. viel eher nach "Gefahr des Erwischtwerdens vs. (Aus)Beute". Das Strafmass ist für den Routinier ein vergleichsweise unwichtiger Parameter, mit dem er zu leben lernt. Bei Jugendkriminalität hat man es bei Einbrüchen oft mit eher sporadischen Aktionen, anderen Gelegenheitsdelikten und Mitläufertum zu tun. Auch hier ist das Strafmass bei der Entscheidung, ob- oder ob nicht zur Tat geschritten wird, nicht wirklich massgebend.

    Stress ist auch für den Einbrecher Stress. - und Sorgen (um's Erwischtwerden) macht er sich eh. Also ist die Überlgung des Umkehrschlusses, dass der Einbrecher sich bei einem relativ geringen Strafmass nicht "sonderlich viel Sorgen" machen müsse, ein eher dünnes Argument. Argumente für ein strengeres Strafmass sollten nach Möglichkeit nicht auf einem eher spekulativen Umkehrschluss beruhen

  8. #37
    Avatar von Conrad

    Registriert seit
    11.04.2005
    Beiträge
    8.820

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="508628
    Einfühlungsvermögen, oder "Appell an die zarten Gefühle des Mobs zu politischen Zwecken"? Was den Betroffenen in ihrer Betroffenheit an strenger Hand sicherlich recht und billig ist, ist den "Big Brother Fans" und eingefleischen Republikanern mit Sicherheit noch rechter. Bloss dass es zur Zeit eindeutig zwei Parteien in den USA gibt. Die, die sich auf die Amerikanische Konstitution und ihre Freiheit berufen und Die die Selbige zu Kontrollzwecken hinten anstellen oder gar langsam aber sicher abschaffen wollen. Im Hintergrund schlummert darüberhinaus der klassische "Schwarzweiss-Trugschluss"

    Man drängt suggestiv auf eine Entweder-oder-entscheidung: "Wir müssen uns nach dem 11. September zwischen Sicherheit und Freiheit entscheiden. Als gute Amerikaner hätten wir früher das Risiko der Freiheit gewählt. Heute müssen wir als gute Amerikaner die Sicherheit zum Preis der Freiheit wählen!!!"

    Müssen wir aber wirklich wählen? Können wir nicht doch (und immer noch) beides haben? Ja so funktioniert Manipulation und Propaganda. Man arbeitet nicht mit der realen Bedrohung, sondern mit dem subbjektiven Empfinden von Bedrohung und den entsprechenden Empfänglichkeiten die sich daraus ergeben. Die wahre (und zukünftige) Bedrohung kennt zudem Niemand genau.
    Die Bedrohung durch Al-Quaida ist sehr real, von Verschwörungstheorien halte ich im übrigen nichts.

    Ein wirklich freies Land ist m.E. eines, das man jederzeit verlassen kann. So gesehen kann sich jeder Bürger einer Bedrohung, mag sie eingebildet oder echt sein und/oder jeglicher Manipulation durch die Regierung (mag sie eingebildet oder echt sein) entziehen.

  9. #38
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="508628
    Also ist die Überlgung des Umkehrschlusses, dass der Einbrecher sich bei einem relativ geringen Strafmass nicht "sonderlich viel Sorgen" machen müsse, ein eher dünnes Argument. Argumente für ein strengeres Strafmass sollten nach Möglichkeit nicht auf einem eher spekulativen Umkehrschluss beruhen
    Wie ich ja eigentlich bereits hier und in dem von dir zitierten Posting ausführte... härtere Strafen bringen sicher eher weniger, sondern erfolgreichere Strafverfolgung würde helfen.

  10. #39
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Chak3",p="508613
    Wie auch immer, so klärt sich jedenfalls diese Diskrepanz auf.
    Gut, lassen wir das mal so stehen - die Zahlen scheinen nun allerdings auszusagen, dass bei ca. 82 Millionen in D lebenden Personen fast 9 Millionen Menschen innerhalb von 5 Jahren Opfer eines Einbruchs oder Überfalls geworden sind. Kann das sein? Falls ich diese Zahlen nun richtig interpretiere finde ich das eigentlich auch ganz schön erschreckend :-(

    Ich theoretisiere hier aber nicht nur. Ich habe in den letzten 15 Jahren mehrere Einbrüche und Diebstahlsdelikte in den Häusern in denen ich wohnte oder bei unmittelbaren Nachbarn davon mitbekommen, und bin auch selber schon bestohlen worden. Ich weiss ganz gut wie mies es sich anfühlt, Opfer von so etwas zu werden und welche Scherereien man dadurch hat, vom finanziellen Verlust mal ganz abgesehen. Ich habe echt genug von sowas.

  11. #40
    Avatar von Mr_Luk

    Registriert seit
    17.02.2005
    Beiträge
    3.114

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Lamai",p="508639
    Ein wirklich freies Land ist m.E. eines, das man jederzeit verlassen kann. So gesehen kann sich jeder Bürger einer Bedrohung, mag sie eingebildet oder echt sein und/oder jeglicher Manipulation durch die Regierung (mag sie eingebildet oder echt sein) entziehen.
    Aber Lamai, das ist ja wieder ein Drängen auf eine Schwartz-weiss-entscheidung. Entweder im nunmehr "hartgeführten" und kontrollierten (Polizei)Staat leben, - oder ihn verlassen!?

    Wieso sollte es nicht möglich sein sein Land sicherer und dennoch mit den nötigen Grundrechten und einer weiterhin liberalen Konstitution zu haben. Wie gross die Bedrohung (auch in Zukunft) ist, bzw. wie real oder wie subjektiv sie sein mag, - die politischen Machenschaften in USA sind extrem umfangreich, paranoid, unangebracht und allemal real! Und das ist das was einem Teil der Leute (sowie mir als skeptischen Weltbürger) nicht passt.

    Ob man die Situation nachträglich ausgenutzt hat, oder ob bereits im Vorfeld eine komplexe Verschwörungstheorie hinter den Attentaten steckte, braucht auf diesem Level der Diskussion nicht einmal erörtert oder geklärt zu werden.

Seite 4 von 5 ErsteErste ... 2345 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Kommt man z.Z.gefahrlos durch Bangkok durch?
    Von Otto-Nongkhai im Forum Treffpunkt
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 19.04.10, 07:30
  2. Do 20.11. 22:00: Mit der Bambusbahn durch Kambodscha
    Von peschke im Forum Event-Board
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 17.11.08, 21:45
  3. Sachsen und die organisierte Kriminalität
    Von antibes im Forum Sonstiges
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 03.07.07, 18:38
  4. Mit dem Zug durch Neuseeland, 3.7.05, 16.30, MDR
    Von Rene im Forum Thailand News
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 21.06.05, 22:07