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Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

Erstellt von Chak3, 24.07.2007, 09:20 Uhr · 44 Antworten · 2.418 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Nokhu

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    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Da fragste wohl besser die Täter, meinste nicht?

  2.  
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  3. #22
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Chak3",p="508380
    Achim, was sagst du aber zu dem Rückgang von 50%, der ja auch in den fraglichen Zeitraum fällt? Das ist doch ein Grund zur Hoffnung.
    Wenn sich der Trend fortsetzt ist das sicher good news, aber angesichts der absoluten Zahlen fühle ich mich persönlich noch nicht sicher.

  4. #23
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Achim",p="508336
    Hier. Aber auch das hier ist lesenswert. So um die 11% aller Befragten sind anscheinend in den letzten 5 Jahren Opfer eines Einbruchs oder Überfalls im Haushalt gewesen.
    Das uist dann aber hoehere Mathematik odeer schlicht gelogen.
    Bei 310000 aehrlichen Delikten laesst sich das kaum in Uebereinstimmung bringen.

    Schon erstaunlich wie dhier nach einer haerteren hand gerufen wird wenn doch gerade ein sehr positiver Trend zu verzeichnen ist. Mit Law and Order erreicht man genau das Gegenteil.

    Sioux

  5. #24
    Avatar von Conrad

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    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Sioux",p="508164
    Der 11.September musste ja fuer vieles als Begruendung herhalten.
    Wieso sollte denn das Bedrohungspotential in den USA rechtfertigen, dass elementare Gesetze ploetzlich nicht mehr gelten.
    Lamai, schon mal Juergen Todenhoefers "Wer weint schon um Abdul und Tanaya - Die Irrtuemer des Kreuzzugs gegen den Terror" gelesen? Der duerfte ja politisch in etwa auf deiner Linie stehen. ;-D Vielleicht denkst du danach ein bisserl differenzierter.
    Sioux
    Diese Meinung, daß der 11.September "schon für vieles herhalten mußte" beruht wohl auf einem Mangel an Einfühlungsvermögen und Mitgefühl für die Opfer. Du machst es dir mit so einer unüberlegten 08/15-Meinung sehr einfach.

    Wenn der 11.September in Deutschland passiert wäre, wenn z.B. der Potsdamer Platz in Berlin in Schutt u. Asche gelegt worden wäre und es hätte 3000 Tote gegeben, Leute, die rein zufällig dort waren....ich möchte nicht wissen, wie die deutsche Regierung gehandelt hätte.

    Zitat Zitat von Sioux",p="508164
    Wer nach schaerferen Gesetzen schreit produziert Kriminalitaet. Ist nun mal so.
    Es wird auch nur nach schaerferen Gesetzen gerufen solange man meint, dass man selber nicht betroffen ist. Auch so ein Irrglaube.Sioux
    Eine wirklich merkwürdige Ansicht, wieso sollten schärfere Gesetze mehr Kriminalität produzieren ? Ich halte es da eher mit Rudolph Guliani, dem ehemaligen Bürgermeister von New York, der mit seiner Null-Toleranz-Strategie sehr erfolgreich war. Am Anfang hat man ihn noch als .... bezeichnet, als dann die Kriminalität in New York drastisch zurück ging, wurde er gefeiert wie kein Bürgermeister vor ihm.

    Und für sein Krisenmanagment am 11.September 2001 gilt er heute noch als der Mann der im richtigen Moment einen kühlen Kopf bewahrt hat und er wird deshalb heute noch zurecht gefeiert und verehrt.

  6. #25
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Lamai",p="508534
    [Diese Meinung, daß der 11.September "schon für vieles herhalten mußte" beruht wohl auf einem Mangel an Einfühlungsvermögen und Mitgefühl für die Opfer. Du machst es dir mit so einer unüberlegten 08/15-Meinung sehr einfach.
    Umgekehrt wird ein Schuh draus. Ist das Leben eines Afghanen oder Irakers weniger wert als das eines US-Buergers? Hab dir zu dem Thema auch ein Buch eines Ex-CDU-Politikers vom rechten Spektrum empfohlen.
    Eine wirklich merkwürdige Ansicht, wieso sollten schärfere Gesetze mehr Kriminalität produzieren ?
    Sind nun mal durch Statistiken bele3gbare Tatsachen. Die USA koennen ja qwohl beim Thema Kriminalitaet kaum als Vorbild dienen.
    Schaerfere Gesetze sorgen nun mal nicht fuer weniger Kriminalitaet, im Gegenteil.

    Sioux

  7. #26
    Avatar von Conrad

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    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Sioux",p="508542
    Sind nun mal durch Statistiken bele3gbare Tatsachen. Die USA koennen ja qwohl beim Thema Kriminalitaet kaum als Vorbild dienen.
    Schaerfere Gesetze sorgen nun mal nicht fuer weniger Kriminalitaet, im Gegenteil.Sioux
    Als Vorbild müssen die USA ja auch nicht herhalten, aber es wäre mir völlig neu, dass die Kriminalitätsraten dort höher sind, als in der EU. m.E. sind sie ungefähr gleich.

    Und Kriminalität an sich hat ja nichts mit schärferen oder liberaleren Gesetzen zu tun. Die Kriminalität existiert unabhängig von irgendwelchen Gesetzen, nichtsdestotrotz spricht nichts dagegen, Kriminelle hart zu bestrafen, dadurch wird die Kriminalität wahrscheinlich weder mehr noch weniger.

    Nur das der Kriminelle schon vorher weiß, dass mit Milde nicht zu rechnen ist, wozu diesen Typen noch den Gefallen tun und sie, wie es in Deutschland oft der Fall ist, wieder laufen zu lassen.

    Was mich betrifft, bin ich noch nie überfallen worden, aber wie schon mal erwähnt, wurde in meinen Bungalow auf Samui mal eingebrochen und in Thailand und speziell auf Samui hat sich die Kriminalitätsrate mit Sicherheit verzehnfacht in den letzten 20 Jahren.

    Aber wie @Pengox mal so treffend meinte, die gefühlte Kriminalitätsrate liegt wahrscheinlich 20mal höher, als die tatsächliche Kriminalitätsrate und manch einer gerät in Paranoia durch die Medien, die alles in den schwärzesten Farben malen.

  8. #27
    Avatar von BinHierNichtDa

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    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Lamai",p="508551

    Nur das der Kriminelle schon vorher weiß, dass mit Milde nicht zu rechnen ist,...
    Also jeder weiß ja das Drogen in Thailand unter Todesstrafe stehen und trotzdem vergeht fast kein Tag an dem nicht über irgendwelche gecashten Jabba Dealer berichtet werden. Auch ist es bei den Touris oftmals bekannt was auch viele von denen nicht vor dem Konsum im Schlimmstenfall Handel abhält. Und gibt es eine abschreckendere Strafe als die mit Todesfolge?

    Was mir schon öfters aufgefallen ist das deutsche Gerichte sehr lange brauchen bis sie greifen - das Täter erwischt werden und ihre teilweise milden Strafen erst viel Später antreten müssen. Was gerade bei Ersttäter und jungen Straftätern nicht förderlich ist. Wenn zb jemand erwischt wird und dann zwischen dem erwischt worden seien und der Urteilsverkündung "Jahre liegen" dann ist der jugendliche Ersttäter oftmals schon Wiederholungstäter bevor er überhaupt zur Rechenschaft für seine Ersthandlung gezogen wird. Oder hat schon einige offene Verfahren angesammelt bevor es zu ersten Sanktion kommt. Was auf jeden Fall von Nachteil ist für den Lerneffekt bei jungen Tätern.

  9. #28
    Avatar von Conrad

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    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von BinHierNichtDa",p="508561
    Also jeder weiß ja das Drogen in Thailand unter Todesstrafe stehen und trotzdem vergeht fast kein Tag an dem nicht über irgendwelche gecashten Jabba Dealer berichtet werden. Auch ist es bei den Touris oftmals bekannt was auch viele von denen nicht vor dem Konsum im Schlimmstenfall Handel abhält. Und gibt es eine abschreckendere Strafe als die mit Todesfolge?
    Wenn es so wäre, bräuchten wir ja überhaupt keine Justiz, weil eine Bestrafung der Täter ja objektiv keinen Sinn macht.

    Und, was noch schlimmer wäre, der Täter könnte durch die Bestrafung Schaden an seiner Seele nehmen oder wäre nach der Haft gar traumatisiert.

    Nee, also mit solchen Argumenten kann ich nun rein gar nichts anfangen.

    Was denn nun: Überhaupt keine Bestrafung, Milde walten lassen wo es nur geht oder soll man die Null-Toleranz-Schiene fahren ?

    Und, was mich auch immer wieder wundert, man macht sich die größten Sorgen um das Wohlergehen der Täter, dass man sie um Himmelswillen nicht so hart anfaßt, aber was ist mit den Opfern ?

    Damals vor 5 Jahren dieser Mehmet in München, ein Gewalttäter wie aus einem Horrorfilm, aber was gab es für einen Aufschrei der Empörung, als man ihn abschob in die Türkei ?

    Als Opfer solch eines kleinen Monsters sähe man das sicher ganz anders. Wer dem Typen mal nachts im Dunkeln begegnet wäre, zusammengeschlagen und ausgeraubt ohne das geringste Mitleid in der Gosse blutend zurückgelassen...gerade für Gewalttäter sollte Null-Toleranz gelten. Knast bis zum Abwinken...vor solchen Irren muß die Gesellschaft geschützt werden.

  10. #29
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Lamai",p="508551
    Als Vorbild müssen die USA ja auch nicht herhalten, aber es wäre mir völlig neu, dass die Kriminalitätsraten dort höher sind, als in der EU. m.E. sind sie ungefähr gleich.
    Worauf gründet sich dein Erachten?
    Wenn du mal beispielsweise diese Studie hier ansiehst, am Ende table 1 siehst du, dass die Kriminalitätsrate ind en USA wesentlich höher ist, bei ..............en etwa um das 5,4 fache, bei Mord um das 4,5fache, Einbrüche immerhin noch um 57% höher, und das bei wesentlich niedrigeren Aufklärungsquoten (table 2).

  11. #30
    Avatar von BinHierNichtDa

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    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Ich glaube du willst mich nicht verstehen oder kannst es nicht. Meine Ausführung war wie zitiert auf deinen satz
    Nur das der Kriminelle schon vorher weiß, dass mit Milde nicht zu rechnen ist,
    gemünzt was ja bei Drogenvergehen in Thailand der Fall ist.

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