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Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

Erstellt von Chak3, 24.07.2007, 09:20 Uhr · 44 Antworten · 2.420 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von resci

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    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Achim",p="507877
    Ich denke es stimmt, dass bei etlichen Arten von Straftaten strengere Gesetze nichts bringen, wahrscheinlich weil der Straftäter beim Begehen dieser Straftaten meistens nicht daran denkt oder damit rechnet, erwischt zu werden.
    Genau da muß man ansetzen.

    Was soll denn sonst was bringen? Den Jugendlichen, der bereis 25 Straftaten hinter sich hat in ein steuerzahlerfinanziertes Abendteuercamp nach Costa Rica zu schicken? Oder ihm zu sagen du böser dududu?

    Ein wirkungsvolles Mittel meiner Ansicht nach ist die Null Toleranz Strategie bei Straftätern. Hat sich ja schon sehr gut in NY bewährt. Nicht wegen Auge um Auge, sondern diesen Menschen bei geringstem Vergehen schon bewußt zu machen welche Folgen ihr Tun haben wird. Und nicht erst nach dem 30. Verbrechen.

    Andererseits, solange unsere Gesellschaft immer mehr anonymiesiert wird, jeder nur noch für sich vor sich hinlebt und andersdenkende nicht akzeptiert werden, wird die Hemmschwelle zur Begehung einer Straftat immer niedrig bleiben.

    resci

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Conrad

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    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von BinHierNichtDa",p="508156
    Und der große lamai wird dann bestimmt auch erklären werden können warum nach einigen Jahren immer wieder die Alarmstufe von dunkel gelb auf hell rot gestellt wird falls die kritischen stimmen zu laut werden damit die breite Masse den "Regimekritikern" nicht zustimmt. Das das versetzen der Bevölkerung in eine Angstzustand oder in einen ständigen Zustand der Bedrohung Taktik ist wird natürlich nur von klein Hanschen bei den Haaren herbeigezogen. Das auch seit den Anschläge es keinen Tag gab wo nicht eine mindest Alarmstufe ausgerufen wurde und eigentlich das Land Amerika durchgehend im Kriegszustand befindet und ich meine damit nicht das sie Kriege in anderen Ländern führen sonder im eigenem Land den Kriegsstand ausgerufen haben. Aber das ist natürlich alles nur spinnerei von klein Hanschen.

    [picture]
    Ich seh schon, du hast den totalen Durchblick und kannst anderen die Welt erklären.

    Und wo soll die Bevölkerung in einem "Angstzustand" sein ? In Europa ? In Amerika ? Du solltest nicht so viel Fernsehen gucken u. der Bildzeitung sollte man, wie den Medien generell, nicht allzuviel Glauben schenken.

    Oder redest du von deinen eigenen Angstzuständen ? Dann wäre ein Arzt der richtige Ansprechpartner für dich

  4. #13
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Der 11.September musste ja fuer vieles als Begruendung herhalten.
    Wieso sollte denn das Bedrohungspotential in den USA rechtfertigen, dass elementare Gesetze ploetzlich nicht mehr gelten.
    Lamai, schon mal Juergen Todenhoefers "Wer weint schon um Abdul und Tanaya - Die Irrtuemer des Kreuzzugs gegen den Terror" gelesen? Der duerfte ja politisch in etwa auf deiner Linie stehen. ;-D Vielleicht denkst du danach ein bisserl differenzierter.

    Im Uebrigen haben schaerfere Gesetze und groessere Gefaengnisse noch in keinem Land zu einem Rueckgang der Straftaten gefuehrt. Genau das Gegenteil laesst sich belegen. Umso liberaler eine Gesellschaft umso weniger Straftaten.

    Wer nach schaerferen Gesetzen schreit produziert Kriminalitaet. Ist nun mal so.
    Es wird auch nur nach schaerferen Gesetzen gerufen solange man meint, dass man selber nicht betroffen ist. Auch so ein Irrglaube.

    Sioux

  5. #14
    Avatar von BinHierNichtDa

    Registriert seit
    11.01.2006
    Beiträge
    1.814

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Lamai",p="508160
    Ich seh schon, du hast den totalen Durchblick und kannst anderen die Welt erklären.

    Und wo soll die Bevölkerung in einem "Angstzustand" sein ? In Europa ? In Amerika ? Du solltest nicht so viel Fernsehen gucken u. der Bildzeitung sollte man, wie den Medien generell, nicht allzuviel Glauben schenken.

    Oder redest du von deinen eigenen Angstzuständen ? Dann wäre ein Arzt der richtige Ansprechpartner für dich
    Ich habe nie behauptet den totalen Durchblick zu haben und solltest du auch nicht von dir auf andere schließen was jetzt die Bildzeitung oder den Arztbesuch angeht.

    Ach ja wie bildest du dich denn weiter falls du dies tust wenn nicht durch TV, Zeitungen und Internet?
    (Stammtisch vielleicht ???)

    Ich hatte jetzt von Amerika gesprochen wo drauf du ja auch eingegangen bist.

    Und das Ängste von vielen Seiten genutzt wird ist nichts neues. Sei es von den ..... das die Ausländer die Arbeitsplätze und Frauen klauen.
    Der Industrie zb Angst vorm ältern um höheren Absatz ihrer Faltencremes zu erzielen.

    Ein Persönliches Erleben dieser Strategie habe ich in einem Callcenter einer berüchtigten Baustofffirma gemacht welche Bauteile verhökert hat. Da wurden nur Leute über 55j versucht zu Ködern und da wurde direkt angefangen mit es wird ja soviel eingebrochen belegt mit irgend welchen erfundenen Statistiken um ihre neuesten Sicherheits-Türen\Fenster\Schlösser an den Man zu bringen.
    (Habe da keine 2 Woche gearbeitet weil ich mir dachte wenn einer von denen meine Oma abzocken würde wäre ich auch sauer)


    Schließe hiermit jetzt auch jede weiter Diskusion mit dir da es mir nichts bringt und dir ja auch nicht.




  6. #15
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Achim",p="507877
    Aber beispielsweise mehr als 310.000 Einbrüche in D in 2006, von denen nur ca. 15% aufgeklärt werden sind nicht hinnehmbar. Verringerung der Kriminalitätsrate muss also im Fokus der Politik bleiben.
    Woher hast du denn diese Zahl? Auf die schnelle habe ich be Destatis.de nur die Zahl für 2005 gefunden, die bei 110.000 lag gegenüber 223.000 im Jahr 1993, also ein Rückgang von über 50%.

  7. #16
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Hier. Aber auch das hier ist lesenswert. So um die 11% aller Befragten sind anscheinend in den letzten 5 Jahren Opfer eines Einbruchs oder Überfalls im Haushalt gewesen.

  8. #17
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Zitat Zitat von Achim",p="508336
    Hier. Aber auch das hier ist lesenswert. So um die 11% aller Befragten sind anscheinend in den letzten 5 Jahren Opfer eines Einbruchs oder Überfalls im Haushalt gewesen.
    Die Diskrepanz erklärt sich also zwischen Einbrüchen insgesamt und Wohnunsgeinbrüchen. Positiv ist aber die Entwicklung.

    Diese 11% erschienen mir auch viel, bis ich dann sah, dass damit Deutschland Schlusslicht in Europa ist und beispielsweise in Finnland ein Drittel (!) in den letzten 5 Jahren überfallen oder ausgeraubt wurden.

  9. #18
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Dass es bei anderen noch schlimmer aussieht lässt mich angesichts der absoluten Zahlen (knapp 9 Millionen Betroffene in 5 Jahren wenn ich die Zahlen richtig interpretiere? Bitte korrigiere mich wenn ich falsch liege) nicht gerade entspannt aufatmen.

    Damit fühle ich mich in meinen vier Wänden nicht wirklich sicher.

  10. #19
    Avatar von maphrao

    Registriert seit
    19.01.2006
    Beiträge
    6.604

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Interessante Statistiken, die mich sehr überraschen. Ich kenne niemanden persönlich oder über Dritte, der jemals Opfer eines Einbruchs wurde. Bei Überfällen sieht es anders aus, da war ich früher selbst schon mehrmals betroffen.

  11. #20
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Subjektives Bedrohungsgefühl durch Kriminalität

    Achim, was sagst du aber zu dem Rückgang von 50%, der ja auch in den fraglichen Zeitraum fällt? Das ist doch ein Grund zur Hoffnung.


    maphrao, mehrmals überfallen worden? Was macht dich denn zum potenziellen Opfer?

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