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Strompreise in Leipzig

Erstellt von antibes, 07.12.2012, 11:38 Uhr · 81 Antworten · 4.821 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    fuer den Konsumenten die Moeglichkeit, sich mit ein bischen mehr Geld ein reineres Gewissen zu erkaufen.
    Ja, in diese Richtung geht es. Den "Ökostrom" (es gibt keine genaue Definition dazu) gibt es seit Ende 1998. Da entstanden die ersten Firmen, die diesen Strom anboten. Ist ja auch an sich eine gute Sache. Beschäftigt man sich mit dem Thema näher, dann fällt eben folgendes auf:

    Wo kommt der Strom von dieser Greenpeace Energy her?

    Lieferantenkraftwerke - Greenpeace Energy eG

    Schaut man den Link an, so sieht man, dass u.a. recht viel aus Wasserkraft hergestellt wird. Nur wurden viele Kraftwerke davon in den 80er und 90er Jahren gebaut und manche sind gar aus den 70ern. Diese Kraftwerke waren also vor dem Ökostrom Hype Bestandteil des allgemein angebotenen Strommixes aus Wasserkraft, Atomenergie und Kohle/Gaskraftwerke. Jetzt geht man also her und kanalisiert diesen Strommix und verkauft nun den Anteil Wasserkraft teuer als Ökostrom - ein gutes Geschäft

    Zwar investieren sie wieder eine gewisse Summe in den Neuausbau und wenigstens lassen sie auch RECS aus dem Spiel, aber wenn man wirklich was bewegen will, sollte man schon ein Anbieter nehmen, die ein zertifiziertes Label anbieten, also deren Anlagen nicht bereits fast abgeschrieben sind (max. 6 Jahre) und ein Anteil am Erlös gleich in Neuanlagen investiert wird - dieser Strom ist dann aber zwangsläufig recht teuer.

    Und eines muss man sich auch im Klaren sein, es gibt keinen 100% Ökostrom, da muss zwangläufig immer "Graustrom" mitfließen.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von schimi

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    JT29 du hast keine Ahnung. Greenpeace Energy eG ist gar nicht darauf aus gross Kasse zu machen, sondern Neuanlagenförderung zu betreiben und und die Zulkunft der Energieversorgung auf saubere Art mitzugestalten.
    Lies dir den Geschäftsbericht durch. Dass die nicht die Kohle haben innerhalb von kürzester Zeit eigene Windparks etc. aufzustellen, sollte jedem klar sein.

    Zumal die Preise durchaus konkurrenzfähig zu denen anderer Anbieter sind. Man verändert die Welt nicht, trägt aber für den richtigen Weg einen Teil dazu bei.

  4. #23
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von schimi Beitrag anzeigen
    JT29 du hast keine Ahnung.
    Scheinst wohl Genosse von dem Laden zu sein.

    Ein sehr guter Artikel zum Thema als Einstieg:

    Alternative Energie: Illusion Ökostrom | Wissen | ZEIT ONLINE

  5. #24
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von eber Beitrag anzeigen
    Naturstrom.

    Hallo, der Naturstrom besteht aus Atom, Öl und Kohlekraftwerke in den Köpfen der 69ziger Träumerparteien.
    Eber reflektiere mal, was für einen Müll du von dir gibst.

  6. #25
    Avatar von J-M-F

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    Öko und Naturstrom ist eine der größten Verarsche die es gibt!

    Allerdings wird jetzt ein Geschäftsmodell, dass der Mehr- und Mindermengen, ein paar Milionen Euro Miese einfahren, da die BNetzA dem Betrug der Ökos durch Mehr- und Mindermengen gut teuer gemacht hat.

    Mehr- und Mindermengen muss der Netzbetreiber abfangen.

    dass heisst, die Ökos kaufen viel viel zu wenig Strom ein, sprich die von den Ökos versorgten Kunden müssten eigentlich etliche Zeit im dunkeln sitzen, und lassen die fehlenden Mengen durch den Netzbetreiber liefern (AKW-Strom). Der Vorteil für die Ökos ist, dass Sie diese Mengen nicht in Ihrer Stromherkunftstorte (Diagramm) ausweisen müssen und haben dem dummen Ökogläubigen für teuer Geld den billigsten AKW-Strom geliefert. Ist eigentlich ein fetziger Schenkelklopfer das ganze

    Dem Zertifikatequatsch gehen natürlich weiterhin alle Ökogläubigen auf dem Leim

    zur Zeit ist auch kein EEG-Strom konkurrenzfähig und das obwohl der EEG-Strom den normalen Strom (Kohle, Gas usw) schon um ca 30% teurer gemacht hat. Der Preis aus normal Kraftwerken wird auch noch weiter sehr stark steigen, einfach weil man die normalen Kraftwerke per EEG-Gesetzt zu sehr sehr teuren und immer längeren Stillstandszeiten verknackt (sonst könnten EEG-Kraftwerke garnix einspeisen).

    Es ist sogar so, dass es für uns viel billiger wäre, alle EEG-Anlagen abzuschalten und den EEG-Anlagenbetreibern den Ausfall zu bezahlen. Der Verbraucher zB brauchte keine gigantische Netzinfrastruktur oder SmartMeter (oder wie ich sage, SmartAbzocker) mehr zu bezahlen. Die EEG-Betreiber würden dadurch sogar noch viel mehr verdienen, einfach weil Sie keine Wartungen und Reparaturen mehr durchzuführen müssen.

    aber ... jetzt kommt der Knackpunkt

    Wenn es das EEG nicht gäbe, dann würden unserem Staat viele viele Milliarden Euro an Steuereinnahmen fehlen, denn auf all diese schönen EEG-Dinge muss der dumme Ökomichel Mehrwertsteuer löhnen.

    das ist jetzt nur das Geschäft, von dem ich etwas verstehe und ich vermute in anderen Bereichen wird es nicht anders laufen. sprich man verarscht und betrügt uns von hinten bis vorn

  7. #26
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von J-M-F Beitrag anzeigen
    zur Zeit ist auch kein EEG-Strom konkurrenzfähig und das obwohl der EEG-Strom den normalen Strom (Kohle, Gas usw) schon um ca 30% teurer gemacht hat. Der Preis aus normal Kraftwerken wird auch noch weiter sehr stark steigen, einfach weil man die normalen Kraftwerke per EEG-Gesetzt zu sehr sehr teuren und immer längeren Stillstandszeiten verknackt (sonst könnten EEG-Kraftwerke garnix einspeisen).
    Wie kommst auf die 30 %, das würde bedeuten, dass der VK ansonsten noch bei 23 Cent brutto liegen. Das glaubst du?

    Bei der PV sind die Einspeisevergütungen bereits teilweise geringer als die VK Preise der Energieversorger. Sprich, es wird ähnlich wie bein Mikro BHK dann nur noch der überschüssige Strom ins Netz eingespeist. Wenn dann die Menschen hergehen und die Waschmaschine bei Sonne am Mittag vermehrt einschalten wird die Problematik schon abgefedert.

    Nach meinem Kenntnisstand sind die Erzeugungskosten bei den 2 MW Trubinen mit mehr als 100 m Nabenhöhe bei einem Erzeugungspreis von 7 - 8 Cent/KWh. Das entspricht dem Erzeugungspreis der älteren Kohlekraftwerke.

    PV nur noch auf Privatdächer und ggf. Mülldeponien etc. das würde da einiges helfen.

    Mit dem Netzausbau agieren doch die Betreiber wie die Bahn. Vernächlässigen den Unterhalt, da dies die eigene Bilanz belastet und lassen dafür lieber ertüchtigen und neubauen. Dies finanziert ja dann die Allgemeinheit.

    Keiner weiss wie die Abfälle der KKWs die Bilanzen in Zukunft belasten werden. Bisher haben sich alle Kostenschätzungen als Makulatur erwiesen. Demnächst wird man sehen wie lange die Rücklagen halten. Insbesondere fließen dann die Finanzgewinne aus den Rücklangen nicht mehr positiv in die Bilanz ein.

  8. #27
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Keiner weiss wie die Abfälle der KKWs die Bilanzen in Zukunft belasten werden.
    Überhaupt nicht, das wir dem Steuerzahler aufs Auge gedrückt, wetten?

  9. #28
    Avatar von franky_23

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    das sieht man ja schon an den Forschungsprojekten (staatlich finanziert) für den Rückbau, für die staatliche Endlagersuche, sinnlose Erforschung von wasserhaltigen Solen zur Volksberuhigung und Verdummung, ....

    Altmeiers Ansatz die Finanzierung der Stromtrassen über Bürgeranleihen zu finanzieren macht durchaus Sinn, denn dann kann im Grunde der kleine Mann profitieren. Ich würde noch weitergehen. Eine höhere gesetzliche Rentenrücklage und Anlage der Gelder in Infrastrukturprojekte.

    Förderung von Bürgerwindparks und dezentrale BHKs sind durchaus vernünftigte Formen das Geld vor Ort zu lassen, ...

    Institutionelle Investoren nur noch bedingt fördern. Förderung der Großkonzerne moderat zurückfahren, ...

  10. #29
    Avatar von J-M-F

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Wie kommst auf die 30 %, das würde bedeuten, dass der VK ansonsten noch bei 23 Cent brutto liegen. Das glaubst du?
    sorry, da ist nichts mit Glauben. ich arbeite täglich damit.

    Ausserdem schmeisst du alles durcheinander. die Kosten für normle Kraftwerke sind durch die Belastung des EEG um ca 30% gestiegen.

    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Bei der PV sind die Einspeisevergütungen bereits teilweise geringer als die VK Preise der Energieversorger. Sprich, es wird ähnlich wie bein Mikro BHK dann nur noch der überschüssige Strom ins Netz eingespeist. Wenn dann die Menschen hergehen und die Waschmaschine bei Sonne am Mittag vermehrt einschalten wird die Problematik schon abgefedert.
    du hast dir scheinbar noch nie Gedanken gemacht, wie sich dein Strompreis zusammensetzt? Jetzt verstehe ich auch was du mit Glauben meinst. statt dich einmal zu informieren glaubst du lieber ....

    Das was du bei deinem Lieferanten bezahlst sind 20% Stromkosten (), 20% normale Netzkosten, 10% Netzkosten die durch EEG entstanden sind und 50 % Steuern und Abgaben (alles gerundete Werte)

    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Nach meinem Kenntnisstand sind die Erzeugungskosten bei den 2 MW Trubinen mit mehr als 100 m Nabenhöhe bei einem Erzeugungspreis von 7 - 8 Cent/KWh. Das entspricht dem Erzeugungspreis der älteren Kohlekraftwerke.
    schon wieder beim Glauben, bist du in einer Sekte??

    Was meinst du, warum es so viele Zulagen für Windkraft gibt, oder warum die Endverbraucher den Netzanschluss oder die Zwangsstillstandszeiten bezahlen müssen? bestimmt weil die Windenergie so kostengünstig produziert werden kann ...

    die größten Windräder können für ca 8 Cent produzieren. aber auch nur, weil die Endverbraucher die Zwangsstillstandszeiten der Windanlagen, die Anschlusskosten und die Mehrkosten der anderen Kraftwerke tragen müssen.

    dass heisst, müssten die Windräder dem Strombedarf angepasst werden (wie normale Kraftwerke) und würden die Zwangsstillstandszeiten nicht weiterbezahlt (gibt es für normale Kraftwerke nicht), so verdoppelt sich der Preis zu dem die Windkraftanlagen liefern können. Jetzt fehlen in der Rechnung noch die Kosten für den Netzausbau und den Netzanschluss.

    Statt dem Glauben könnte man jetzt auch noch einfach mal seinen Grips anstrengen.
    8 Cent der WIKA "ungleich" einem Börsenpreis von 3,5 Cent


    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    PV nur noch auf Privatdächer und ggf. Mülldeponien etc. das würde da einiges helfen.
    da muss ich dir 100%ig zustimmen.

    mit diesen PV-Anlagen auf Äckern werden riesige Kulturflächen unbrauchbar gemacht, mit immensen Spätschäden für den darunterliegenden Boden

    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Mit d em Netzausbau agieren doch die Betreiber wie die Bahn. Vernächlässigen den Unterhalt, da dies die eigene Bilanz belastet und lassen dafür lieber ertüchtigen und neubauen. Dies finanziert ja dann die Allgemeinheit.
    Das liegt aber nicht am Netzbetreiber, sondern an der Regulierung.

    warum sollte ich zB etwas tun, wenn ich dafür kaum Gewinne erwirtschaften darf. also ich würde mein Geld lieber wo anders investieren oder mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

    allerdings sprechen wir hier vom deutschem Stromnetz, dem Netz mit den geringsten Ausfallzeiten der Welt.

    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Keiner weiss wie die Abfälle der KKWs die Bilanzen in Zukunft belasten werden. Bisher haben sich alle Kostenschätzungen als Makulatur erwiesen. Demnächst wird man sehen wie lange die Rücklagen halten. Insbesondere fließen dann die Finanzgewinne aus den Rücklangen nicht mehr positiv in die Bilanz ein.
    die Abfälle aus dem AKW könnte zB zu den Neodymminen gebracht werden.

    da kann man den radioaktiven Abfall einfach bei dem hochverseuchten Abbraum der Neodymmine abgekippen und gut. dass kostet auch fast nix. Ausser um die AKW-Gegner in Deutschland in Schach zu halten, das wird teuer.

    Wenn jetzt einer fragt, was das mit WIKA zu tun hat, ohne Neodym keine WIKA

    __________________________________________________ __________________________________________________ ___

    Fazit von allem:

    wenn ich dir so zuhöre, dann fühle ich mich direkt ins Mittelalter zurückversetzt. da hat man auch lieber gelaubt, als selber mal die Birne anzustrengen



    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Altmeiers Ansatz die Finanzierung der Stromtrassen über Bürgeranleihen zu finanzieren macht durchaus Sinn, denn dann kann im Grunde der kleine Mann profitieren.
    ich weiss jetzt nicht, was du mit profitieren meinst.

    also ich werde dort keinen Cent investieren, wenn es um profitieren im Sinn von Renditen geht. wie es derzeit Reguliert ist, wirft der Netzbetrieb viel zu wenig Rendite ab

  11. #30
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von J-M-F Beitrag anzeigen
    sorry, da ist nichts mit Glauben. ich arbeite täglich damit.

    Ausserdem schmeisst du alles durcheinander. die Kosten für normle Kraftwerke sind durch die Belastung des EEG um ca 30% gestiegen.
    Du meinst also, dass die bei der KKW Fanatiker Rechnung von 3 -4 Cent/KWh Atomstrom dann ca. 1 Cent/kwh draufkäme? Das wäre doch verkraftbar.


    du hast dir scheinbar noch nie Gedanken gemacht, wie sich dein Strompreis zusammensetzt? Jetzt verstehe ich auch was du mit Glauben meinst. statt dich einmal zu informieren glaubst du lieber ....
    wenn du das meinst. Denke aber, dass hier vor einger Zeit schon mal so eine Zusammenstellung von mir gepostet wurde.

    Das was du bei deinem Lieferanten bezahlst sind 20% Stromkosten (), 20% normale Netzkosten, 10% Netzkosten die durch EEG entstanden sind und 50 % Steuern und Abgaben (alles gerundete Werte)
    Ich denke zu den 10 % zusätzlichen Netzkosten hatte ich schon was gesagt. Da aktuell am Netz so gut wie nichts verbaut wurde, auch die normalen Unterhaltungsinvestitionen bestenfalls auf dem Niveau der derzeitigen Versorgungsituation läuft, scheinen die + 10 % eine tolle Sache wie bei der DB. Denn für jede Investition bekommt man ja für die Bauleitplanung, gelle. Das würde man bei einer eh fälligen "Ertüchtigung" der meisten Trassen ja nicht bekommen.

    Was meinst du, warum es so viele Zulagen für Windkraft gibt, oder warum die Endverbraucher den Netzanschluss oder die Zwangsstillstandszeiten bezahlen müssen? bestimmt weil die Windenergie so kostengünstig produziert werden kann ...
    Sicherlich wird der Ökostrom subventioniert. Schau dir mal die Subventionen für Kernkrafttechnik an, an eine Technik deren Rückbau noch nicht geklärt ist. Die Subventionen für Kohle, insbesondere Steinkohle, ...

    Mit deinem Netzanschluss. Die Energieversorger wollen doch in eine Sachkgasse um abzukassieren. Hatte schon vor 25 Jahren beim Energieversorger angefragt ob er nicht mal ein Pilotprojekt starten will. z.B. Umluftwärmepumpe läuft primär dann wenn genügend Grundlast vorhanden ist. Vor 25 Jahren musste immer ein Platz für einen Zähler im Schaltschrank freibleiben. Zusatzinvestition bei Verlegung der Elektroinstallation in Leerrohren, minimal.

    Bei vernünftigen Temperaturen einfach auch noch ein kleines Umwälzpümpchen um die vorhandene nicht benötigte Energie für Warmwasser bei vorhandener überschüssiger Grundlast in das Fußbodenheitzungssystem einzuspeisen. Gleiches für die Waschmaschine, Gefriertruhe, Geschirrspüler, ...

    Wenn du, wie du erklärst mit der Materie dich beruflich beschäftigst, dann würdest auch wissen, dass dies von der STeuererungsseite schon damals mit minimalem Aufwand - Schütz im Schaltschrank, Relais/Schütz in der Gerätesteuerung und ggf. ein zusätzliches Thermostat machbar ist. Bis heute hast da massivste Probleme wenn du solch einfache Dinge willst. Die Zähler sind alle umschaltbar. Gegen eine umweltschondende Energieproduktion haben sich die Energiegiganten eh gewehrt und tun es immer noch.

    Dass man jahrelang die Forschung bei der Abgasbehandlung vernachlässigte dürfte auch bekannt sein.

    die größten Windräder können für ca 8 Cent produzieren. aber auch nur, weil die Endverbraucher die Zwangsstillstandszeiten der Windanlagen, die Anschlusskosten und die Mehrkosten der anderen Kraftwerke tragen müssen.
    ein bisschen genauer schaut dies so aus.

    In der derzeitigen Fassung sieht das "Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)" folgende Vergütungen für Strom aus Windkraftanlagen vor:
    - Die gesamte Dauer der geregelten und gewährleisteten Vergütung beträgt 20 Jahre.
    - Die Grundvergütung für eine Kilowattstunde Strom aus Windkraft beträgt derzeit 5,02 Eurocent.
    - In den ersten fünf Jahren des Betriebes einer Windkraftanlage erhält der Betreiber der Anlage abweichend eine Anfangsvergütung, die 9,2 Eurocent pro Kilowattstunde erzeugten Stromes beträgt.


    gilt für Anlagen an Land. Auf See ist die Förderung höher, ...

    dass heisst, müssten die Windräder dem Strombedarf angepasst werden (wie normale Kraftwerke) und würden die Zwangsstillstandszeiten nicht weiterbezahlt (gibt es für normale Kraftwerke nicht), so verdoppelt sich der Preis zu dem die Windkraftanlagen liefern können. Jetzt fehlen in der Rechnung noch die Kosten für den Netzausbau und den Netzanschluss.

    Statt dem Glauben könnte man jetzt auch noch einfach mal seinen Grips anstrengen.
    8 Cent der WIKA "ungleich" einem Börsenpreis von 3,5 Cent
    Du erklärst, dass der Preis i.d.R. 3.5 Cent an der Börse beträgt? Weshalb? Wie hoch sind die Gestehungskosten bei einer Gasturbine für Spitzenlast? Nach den mir bekannten Berichten, glaube ich, dass die Börsenpreise geringer sind als sie ohne Erneuerbaren Energien wären. Mein Glaube wird von einigen namhaften Kennern der Szene gestützt und von der Entwicklung der Strompreise an der Börse, die vor den erneuerbaren zum Abzockerinstrument mutierte, da kaum Anbieter vorhanden waren.





    allerdings sprechen wir hier vom deutschem Stromnetz, dem Netz mit den geringsten Ausfallzeiten der Welt.
    sind wir uns einig, dass z.B. die Vorläufer von E-On die Trassen großzügig dimensionierten. Waren ja Staatsunternehmen. Dann kamen die Privatisierungen und schickte wesentlich mehr über die Trassen, wartete diese schlecht, ... und nun beklagt man sich, dass Schwankungen solche Probleme verursachen. Die Gewinne wurden doch durch Verkaufsdumping von Staatseigentum in Private Gewinne umgesteuert.


    die Abfälle aus dem AKW könnte zB zu den Neodymminen gebracht werden.

    da kann man den radioaktiven Abfall einfach bei dem hochverseuchten Abbraum der Neodymmine abgekippen und gut. dass kostet auch fast nix. Ausser um die AKW-Gegner in Deutschland in Schach zu halten, das wird teuer.
    Am Besten noch in angereicherter Form abkippen. Warum nicht gleich bei jedem Raketenstart ein paar Kg hochradioaktivem Abfall ab in den Weltraum? So als hätte es auf der Erde noch keine natürlichen Kernreaktoren gegeben.

    wenn ich dir so zuhöre, dann fühle ich mich direkt ins Mittelalter zurückversetzt. da hat man auch lieber gelaubt, als selber mal die Birne anzustrengen
    Du bist einfach noch der fortschrittshörige Allesnachplapperer der Technik dir lebe ich Fraktion.


    ich weiss jetzt nicht, was du mit profitieren meinst.

    also ich werde dort keinen Cent investieren, wenn es um profitieren im Sinn von Renditen geht. wie es derzeit Reguliert ist, wirft der Netzbetrieb viel zu wenig Rendite ab
    Das Stichwort Bürgeranleihe hatte ich dir ja schon gegeben. Nutz mal deinen immer so wachen Verstand.

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