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Soziale Spaltung in Deutschland

Erstellt von Monta, 08.05.2006, 10:10 Uhr · 25 Antworten · 1.671 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Khun Sung

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    Re: Soziale Spaltung in Deutschland

    Die BASF hat vor wenigen Tagen das beste Betriebsergebnis ihrer Firmengeschichte bekannt gegeben. Arbeitsplätze sollen aber trotzdem weiter abgebaut werden. Das Ganze nennt sich dann "soziale Verantwortung von Unternehmen".

    Trotz der hervorragenden Geschäftsentwicklung, trotz der Rekordjagd nach immer höheren Gewinnen setzt das Unternehmen den seit Anfang der neunziger Jahre anhaltenden Stellenabbau im Ludwigshafener Stammwerk fort, wenn auch mit gebremstem Tempo. Im ersten Quartal strich die BASF AG in Ludwigshafen weitere 729 Arbeitsplätze. Die Zahl der Mitarbeiter sank, wie bereits berichtet, auf 33.414. Ursprünglich plante die BASF, dass der Stellenabbau 2007 nach 17 Jahren bei einem Beschäftigungsstand von 32.000 enden sollte.
    Quelle: Die Rheinpfalz vom 5. Mai 2006

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Sammy33

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    Re: Soziale Spaltung in Deutschland

    @Alle

    Zu diesem Thema , hätte ich ein Buch - Tipp!!

    Das System der Angst
    "Verraten und verkauft"

    Bin gerade an diesem Buch, am lesen.

    Wie man das deutsche Volk verarscht, und bewusst Angst schürt, von den Herren "Ganz Oben"

    Nicht nur von den Politern (Sind ja auch nur Stiefellecker, der Großkonzerne)
    Sondern von den Herren "Bankiers" und Ihrer Macht !!

    Ist ganz interessant, das Buch.

    Hier ein Link für das Buch.

    http://www.buchspektrum.de/bestellen...sbn=389478735X

    Gruß
    Sammy 33

  4. #23
    Avatar von Palawan

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    704

    Re: Soziale Spaltung in Deutschland

    Zitat Zitat von ChangLek",p="343508
    .....über die Höhe der Löhne/Gehälter auch, wenn die Lebenshaltungskosten ebenfalls herunter gehen würden. Denn steigende Preise bei Mieten, Energiepreise (Strom, Gas, Wasser etc),Auto, Kleidung, Nahrungsmittel usw, bei gleichzeitigen - und von meist selbsternannten Wirtschaft5experten verlangten - sinkenden Einkommen, kann nicht funktionieren. Wer also prangert die Gier derer an, welche Lohnsenker und Preistreiber in Personalunion sind
    Hi ChangLek

    In meinem Posting schrieb ich nie was von tieferen Löhnen sondern das gleiche Einkommen aber mit etwas mehr Arbeit verbunden. Klingt fast gleich ist es aber nicht.

    Der Lebensstandart kann weiter gehalten werden und mit der mehr Arbeit kann der Arbeitsplatz im europäischen Wettbewerb konkurrenz fähig gehalten werden . Das "mehr Arbeit" sollte bei meinem genannten Beispiel von nur 35 Stunden pro Woche imo kein Problem darstellen. Bei der VW Tochter Audi funktioniert das vorzüglich und auch ich hier in der Schweiz arbeite ich z.B. 43 Stunden pro Woche mit 4 Wochen Ferien.

    Fühle mich dabei aber nicht sonderlich ausgebeutet.

    Habe mal einen Bericht im SF DRS gesehen, wo etliche D Unternehmen ihre Firmen in die CH verlegten. Nebst den steuerlichen Anreizen waren auch die tieferen Kosten pro Arbeitsstunde ein Thema... und wir gelten in bezug auf den reinen Lohn nun wirklich nicht als Tieflohnland. Es sind die hohen Lohnnebenkosten, mit welchen die div. Annehmlichkeiten des D Arbeitnehmers finanziert werden, welche massiv zu Buche schlagen.

    Mal ehrlich, ich mag es ja jedem einzelnen gönnen aber auf lange Sicht sägt man da an dem Ast auf welchem man sitzt.

    Man kann da weiterhin auf sehr hohem Niveau jammern und klagen wenn man nicht gerade in seinen 6 bis 8 Wochen Thailandurlaub weilt... oder man realisiert wie sich die Arbeitsverhältnisse Weltweit verändert haben und reagiert entsprechend darauf.

    Zitat Zitat von Paddy",p="343408
    Trotz verbesserter Wirtschaftsaussichten fällt Deutschland nach einer Untersuchung im weltweiten Wohlstandsvergleich weiter zurück. Einer im Auftrag der Tageszeitung "Die Welt" erstellten Studie der Deutsche Bank Research zufolge könnte Spanien bereits im Jahr 2008 beim Pro-Kopf-Einkommen an Deutschland vorbeiziehen; Italien könnte 2014 folgen.

    Im Jahr 2020 wären nur noch Griechenland und Portugal bei der Wertschöpfung pro Kopf schwächer, schreibt die Zeitung in ihrer Montagausgabe. Derzeit liegt die Bundesrepublik beim Pro-Kopf-Einkommen innerhalb der 15 alten EU-Länder noch auf dem elften Rang.
    Es fällt mir auch je länger je schwerer zu begründen, weshalb z.B. ein spanischer, italienischer, griechische etc. Angestellter für die gleiche Tätigkeit, bei längerer Arbeitszeit, weniger Ferien etc. ein tieferes Einkommen als ein Deutscher erzielen soll ?

    O.k. und nun haut mich

    Gruss Palawan

  5. #24
    Avatar von Lille

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    3.481

    Re: Soziale Spaltung in Deutschland

    na wenn die mietkosten und andere preise auch angeglichen werden kommt es ja hin. der vw kostet in italien auch wesentlich weniger wie hier.

    lohnnebenkosten senken lautet normalerweise die devise aber das geht ja zu lasten der sesselpubsenden und nicht zu denen der arbeiter.

    und realistisch gesehen sind wir nun mal ein land ohne rohstoffe und somit auf die dauer nicht mehr tragbar als wirtschaftsnation, andere haben aufgeholt in produktivitaet. zusaetzlich fallen dann auch noch die transportkosten weg bzw. sind geringer.



    mfg lille

  6. #25
    Avatar von ChangLek

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    4.167

    Re: Soziale Spaltung in Deutschland

    .....Hi Palawan: eine Erhöhung der Arbeitszeit ist eine - wenn auch eine verkappte - Lohnsenkung. Bis zu einem gewissen - oder genauer gesagt vernünftigen - Maß mag dies event. ja noch gerechtfertigt sein, aber die permanente Preiserhöhungen sei es der Handel, der Energiesektor oder aber auch die neuen Steuerlasten - hauptsächlich für den Bürger versteht sich - tragen wohl kaum zu einer Verbesserung der allgemeinen Wirtschaftslage bei.....

  7. #26
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Soziale Spaltung in Deutschland

    Zitat Zitat von Paddy",p="343503
    Wetten, daß es unter den Steuerzahlern zehn mal mehr Betrüger gibt, als unter den Sozialleistungsbeziehern?

    Das kann man nur nicht so herrlich emotional instrumentalisieren.
    Doch, lässt es sich, denn du hast es ja gerade gemacht.

    Wie oft habe ich auch schon Leute steif und fest behaupten hören, Konzerne zahlten keine Steuern und ließen sich von diesem Irrglauben auch nicht abbringen.

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