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Self Defence -Selbstverteidigung-wie schütze ich mein Leben ect / § und evtl. Folgen.

Erstellt von Nokgeo, 14.12.2015, 15:20 Uhr · 131 Antworten · 7.214 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von rolf2

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    Nokgeo,

    nochmal, die Staatsanwaltschaft klagt bei Schusswaffengebrauch auf Körperverletzung, Körperverletzung mit Todesfolge, Totschlag oder Mord anhand des festgestellten oder vermuteten Tatherganges und muss hier nichts beweisen. Beweisen muss der Angeklagte das es sich in diesem Fall um reine Selbstverteidigung gehandelt hat.

    Du fährst einen Passanten mit Deinem Auto um, derjenige landet im Krankenhaus oder auf dem Friedhof dann wird die Anklage darauf wie oben beschrieben erfolgen. Jetzt ist es an Dir zu beweisen das der Vorwurf nicht gerechtfertigt ist. Also nicht die Staatsanwaltschaft muss beweisen sondern Du.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Nokgeo

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    evtl. schreiben wir ja aneinander vorbei..

    Ablauf des Ermittlungsverfahrens - Justiz-Portal

    " Die Ermittlungshandlungen werden in der Regel von den Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft (also z.B. von Polizeibeamten, siehe §§ 161 StPO, 152 GVG) ausgeführt.
    Diese führen z.B. im Auftrag der Staatsanwaltschaft die Vernehmungen durch, sichern am Tatort die Spuren und nehmen weitere Beweiserhebungen durch, sofern der ermittelnde Staatsanwalt diese Ermittlungshandlungen nicht selbst durchführt."

    Na klar..
    will ich mich als Beschuldigter / Angeklagter.. z.B. in einem Strafprozess ENTLASTEN..
    hab ICH Beweise vorzubringen..
    Das ist doch wohl unstrittig.

  4. #63
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Nokgeo,

    nochmal, die Staatsanwaltschaft klagt bei Schusswaffengebrauch auf Körperverletzung, Körperverletzung mit Todesfolge, Totschlag oder Mord anhand des festgestellten oder vermuteten Tatherganges und muss hier nichts beweisen. Beweisen muss der Angeklagte das es sich in diesem Fall um reine Selbstverteidigung gehandelt hat.

    Du fährst einen Passanten mit Deinem Auto um, derjenige landet im Krankenhaus oder auf dem Friedhof dann wird die Anklage darauf wie oben beschrieben erfolgen. Jetzt ist es an Dir zu beweisen das der Vorwurf nicht gerechtfertigt ist. Also nicht die Staatsanwaltschaft muss beweisen sondern Du.
    Die Staatsanwaltschaft muss aber eigentlich auch die entlastenden Aspekte berücksichtigen, also von sich aus prüfen ob Notwehr vorliegt. Insofern stimmt das mit dem "du musst beweisen" nicht ganz.

  5. #64
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Die Staatsanwaltschaft muss aber eigentlich auch die entlastenden Aspekte berücksichtigen, also von sich aus prüfen ob Notwehr vorliegt. Insofern stimmt das mit dem "du musst beweisen" nicht ganz.
    Ich bin von dem von dir genannten Beispiel ausgegangen, Täter allein oder zu mehreren, Du bist allein, keine weiteren unmittelbaren Augenzeugen des direkten Tatherganges.

    Bei einer anderen Konstellation mit vorhandener Videoaufzeichnung und 5 Zeugen die alle die gleiche Aussage machen und es demnach einwandfrei und unzweifelhaft eine Notwehrsituation war kannst Du auch anhand der Ermittlunglage ausreichend entlastet werden und die Anzeige daraufhin fallengelassen werden. Das kann vorkommen aber es ist sehr unwahrscheinlich.

    In aller Regel wird ein Verfahren eröffnet mit einer Anklage nach Beweisaufnahme.

  6. #65
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Nokgeo Beitrag anzeigen
    evtl. schreiben wir ja aneinander vorbei..

    .
    nur insofern das in aller Regel eine Anklage erfolgt da es sehr selten vorkommt das eine solche Tat so einwandfrei ermittelt werden kann.
    Meist fehlen Zeugen, oder die Zeugen machen widersprüchliche Aussagen.

    Wenn der Angeschossene noch lebt, so macht der mit Sicherheit Angaben die im Widerspruch zu den Aussagen des Schützen stehen.

    Man denke da auch an den Fall Pretorius, der Mann der seine Frau durch die Badezimmertür erschoss ohne Zeugen. Der zunächst erfolgte Freispruch war äußerst umstritten. Volkes Meinung aber klar. Damit will ich sagen des es nicht unbedingt einfach ist nach einem Schußwaffeneinsatz gegenüber "bewaffneten Einbrechern" die eigene vermeintliche Unschuld zu beweisen.

  7. #66
    Avatar von Nokhu

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    Sie sind unbewaffnet!
    Das ist gegen die Vorschrift !

  8. #67
    Avatar von Loso

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    ...
    Ich nehme mal den Fall von Sittensen, wo selbst der Staatsanwalt auf Freispruch plädiert hat, obwohl der erschossene Einbrecher unstreitig keine Gefahr mehr darstellte, weil am verduften. Der Richter lies ihm das nicht durchgehen und sprach ihn schuldig. Da es aber auf Bewährung war, zeigt schon dieser sehr eindeutige Fall, wie wenig man zu erwarten hat. Allerdings sind durch die Schuldigsprechung erhebliche finanzielle Kosten zu tragen (evt. Schadensersatz, Kosten des Verfahrens und eigenen Anwalt).

    Anderes Thema, kam mir heute draussen irgendwie in den Sinn: Mich würde mal interessieren, wie viele Leute durch den Besitz einer Schusswaffe in Krisensituationen in Versuchung geraten Suizid zu verüben. Ich bin mir fast sicher, dass das mehr sind, als welche die die Waffe "bestimmungsgemäss" zum Einsatz bringen.

  9. #68
    Avatar von rolf2

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    Ein leichter Hammer und ein Kreuzschlitzschraubendreher sind äußerst effektive Waffen, gelten aber als Werkzeug und sind schnell und einfach zu besorgen, bringen keinen Ärger und sind nützlich.

  10. #69
    Avatar von xxeo

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    Man muss sich im Fall Sittensen die Situation vor Augen führen. Ein alter Mann wird plötzlich von einer Gruppe krimineller Jugendlicher bedroht, die in sein Haus eindringen. Die wissen nicht, dass sein Opfer über Waffen verfügt. Dass der alte Herr zur Flinte greift und schießt, ist aus meiner Sicht als Kurzschluss- oder Panikreaktion oder so absolut entschuldbar. Sicherlich fiel das höchstrichterliche Urteil nach langer Beratung milde aus, aber er wurde doch verurteilt, wo selbst für den Staatsanwalt eine Schuld nicht erkennbar war.


    Soweit ich weiß, ist die Suizidquote mit Schusswaffe in der Schweiz hoch. Kein Wunder, hat doch jeder wehrfähige Schweizer das Sturmgewehr im Schrank. Oder ist das nicht mehr so wie früher`?

  11. #70
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Ein leichter Hammer und ein Kreuzschlitzschraubendreher sind äußerst effektive Waffen, gelten aber als Werkzeug und sind schnell und einfach zu besorgen, bringen keinen Ärger und sind nützlich.
    würde mich wirklich interessieren, obst so cool wärst jemanden damit abzustechen.

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