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Schulverbot für Burkaträgerin

Erstellt von Monta, 28.04.2006, 15:00 Uhr · 244 Antworten · 7.522 Aufrufe

  1. #71
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Schulverbot für Burkaträgerin

    @zipfel schreibt:
    "...sollten doch die klugen Köpfe langsam an die Lösung schreiten anstatt sich in Wortklaubereien zu ergießen."

    Dann laß mal lesen. Was wären denn für Dich Lösungen?
    "Wortklaubereinen" waren es für mich nicht.

    Gruß
    Monta

  2.  
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  3. #72
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Schulverbot für Burkaträgerin

    Das Kopftuch und erst recht die Burka stammen aus einer Epoche, in der der Mann der Frau als ueberlegen galt. Siehe auch mein Zitat in Post 66.

    Dieses stammt uebrigens aus 1.Kor., dem aeltesten und zentralen Dokument des Neuen Testaments. Welcher abendlaendische Christ haelt sich heute noch daran? Es ist einfach ueberholt, auch fuer Fundamentalisten in der kath. Kirche.

    Im Koran sind solche Vorschriften viel weniger ausgepraegt als in der Bibel. Und dennoch meinen viele, diese 1600 Jahre alten Vorschriften exakt einhalten zu muessen ohne sie im Kontext der Zeit und der Gegend in denen sie aufgeschrieben wurden zu sehen. Das gilt fuer Kopftuch genauso wie fuer Schweinefleisch etc.

    Die Religionen haben ihre Daseinsberechtigung, heute genauso wie vor 1500 Jahren. Aber sie muessen sich auf die jeweilige Zeit und die Umgebung einstellen. Sonst wird Fanatismus daraus und so etwas hat noch immer uebel geendet.

    Sioux

  4. #73
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Schulverbot für Burkaträgerin

    @Sioux schreibt:
    "...aus einer Epoche, in der der Mann der Frau als ueberlegen galt."

    Ist das nicht heute immer noch so?

    Gruß
    Monta

  5. #74
    Avatar von Serge

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    Re: Schulverbot für Burkaträgerin

    Zitat Zitat von Jim Thompson",p="341681
    Was ich immer vermisse, ist eine deutliche Stellungnahme und Differenzierung der "guten" Muslime gegenüber der Greueltaten, die von ihren angeblichen Brüdern im Namen der Religion vollbracht werden.
    Es gibt derartige Beispiele. So z.B. in Indonesien nach dem letzten Bombenanschlag auf Bali und auch im Libanon, das sich langsam und vorsichtig in ein etwas liberales Fahwrasser begeben moechte, aber noch immer unter dem Einfluss Syriens zu leiden scheint. Aehnliche Entwicklungen gibt es in Amman, wo man sich vom radikalen Kurs wegbewegen moechte.

    Nur ist die Gefahr von radikaler Gegenwehr gegenueber derartigen Bewegungen innerhalb eines muslimischen Landes ungleich groesser, wie man sich leicht vorstellen kann, und beduerfen grosser Sensibilitaet. Bis auf Pakistan unter Musharaf hat noch kein ehemaliger Hardlinerstaat eine echt radikale Kehrtwendung gemacht.

    Im Irak sieht es aehnlich aus. Der Norden, in kurdischer Hand, ist relativ ruhig, und gilt schon als befriedet. Allerdings sieht der irakische Norden sich nicht als Irak, sondern als Kurdistan. Eine der Spaetfolgen der zwangsweisen Vereinigung Iraks seitens der Briten und Franzosen unter Koenig Feisal, der zuvor Koenig Syriens war. Ueberhaupt ist der Irak unter Saddam kein islamischer Staat gewesen. Saddam selbst war Hardliner gegen die sunnitische und auch kurdische Bewegung, und das praktizierte Muslimentum war eher vorgegaukelt.

  6. #75
    Avatar von Serge

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    Re: Schulverbot für Burkaträgerin

    Zitat Zitat von zipfel",p="341680
    Lösung schreiten anstatt sich in Wortklaubereien zu ergießen
    Loesungen werden wir hier wohl nicht finden.

    Was man im kleinen versuchen kann: ueber einen Gedankenaustausch andere Sichtweisen zu produzieren. Ob dies was bringt, bleibt erstmal dahin gestellt.

    Hier mal ein paar Gedanken, Zipfel. Wird aber laenger, solltest Du jedoch mal Zeit haben, lies sie Dir durch.

    Frage: woher kommt die soziale und wirtschaftliche, damit politische und kulturelle Ungleichheit in der Welt. Da gibt es eine neue spannende Teilthese, die zu verknuepfen ist mit weiteren soziokulturellen Entwicklungen. Es besteht heute kein Zweifel daran, dass genetisch-rassistische Divergenzen Unsinn sind, alle Menschen weltweit sind gleichermassen individuell fuer alles geeignet und kreativ, oder eben nicht. Was vermutet und nun untersucht wurde, Ursache ist die Ernaehrung und der geografische Vorteil bei der Ernaehrungserwirtschaftung. Das ueber einen Zeitraum von 40.000 Jahren und beeinflusst durch zwei massive Klimakatastrophen, vor und nach der Eiszeit. Um es kurz zu machen. Heute geht man davon aus, dass diese Veraenderungen zur sesshaften Ansiedlung mit Ackerbau fuehrten, aus der Not geboren. Allen voran am erfolgreichsten war das mit Weizen und Gerste besetzte Gebiet im vorderen Orient als Proteingrundlage. Zugleich fuehrte das im vorderen Orient vor allem vorhandene Gras Weizen und Gerste mit seiner Lagerfaehigkeit, welche die anderen Kulturpflanzen nicht haben, und der Entwicklung von Lagertechniken, die man juengst in den wohl aeltesten Doerfern der Welt in Jordanien ausgegraben hat, zu einem strategischen Vorteil, weniger Leute mussten in weniger Zeit fur das Essen arbeiten, sie hatten Musse fuer andere Bereiche, von der kukturellen Fortentwicklung ueber den Hausbau und die Erfindung von Geraeten und neuen Handwerken bis zur Metalltechnik bis zur Erfindung des Eisens als weiterer massiver Vorteil an Technik und Wissen. Mit dem Ende der Eiszeit vor 10.000 Jahren, einem neuerlichen massiven Klimawechsel mit Trockenheit einerseits und nach umweltzerstoerender Uebernutzung im vorderen Orient, dem "Fruchtbaren Halbmond" andererseits begann eine Auswanderungswelle nach Westen wie Osten auf den gleichen Breitengraden mit vergleichbarem Klima und ähnlichen Biotopen, in denen durch Europa wie nach Indien und China die antiken Hochkulturen entstanden, die in Europa insbesondere den industriellen Entwicklungsschwerpunkt fanden. Die Welt hat sich insoweit sehr ungleich entwickelt. Der Rest folgt daraus wirtschaftlich wie politisch.

    Freiheit wird sich neu definieren als individuelle Abwesenheit von stoerenden Belastungen, individuell verschieden, was immer das sein mag, die Freiheit von ablenkenden Einfluessen von aussen. Zugleich kann keine Gesellschaft erfolgreich als individuelles Chaos funktionieren. Da zeichnen sich neue Konkurrenzen in neuen Formen ab, es wird auf die realen Synergien ankommen und nicht mehr auf Ideologien und religioese wie philosophische Denkschulen.
    Entscheidend ist was hinten rauskommt und ob uns das im Ueberlebenssinne nuetzlich ist. Das zeichnet sich ab.

    Das alles findet sich zusammen in der uebergeordneten gesellschaftlichen Selbstorganistion des Ueberlebens in Abgrenzung auch gegen Konkurrenten der eigenen Art. Wie sagte es ein ehemaliger ...., der an Erschiessungen von KZ-Insassen teilnahm: "Solange die Leute angezogen waren haben wir sie als gleichwertige Menschen wahrgenommen und akzeptiert. Da konnten wir sie mental nicht angreifen und einfach erschießen. In dem Moment aber, wo sie ausgezogen vor uns standen waren sie keine Menschen mehr fuer uns, da war dann alles moeglich". Nimmt man die sozialen, rassistischen hautfarbenstigmata (=merkmale), geographische Stigmata usw., dazu die internen sozialen und gruppenzuweisungen der sozialen Hierachien z.B., wird ein System der Konkurrenzverdraengung in der eigenen Art zum Gruppenueberleben erkennbar, eingegossen auch in politische Ideologien und bewusst gepflegte Vorbehalte. Gerade soziale Forderungen stellen einen Angriff auf die Ressourcen anderer dar, die zu verteidigen sind. "Arme" sind daher immer zugleich "Systemfeinde", da unmittelbare Ressourcenkonkurrenten. Solange das bisher ueber regionale Gruppenverteilungen geregelt wurde ging das auf, ohne den Bestand der Gattung als solche zu gefaehrden, selbst wenn damit ganze Gruppen ausgerottet wurden.

    Heute ist das insoweit anders, als sich das Problem regionenueberschreitend globalisiert hat zu einem nivellierenden (in ein Gleichgewicht draengend) Ausgleichszwang. Gefaelle suchen Zwangsausgleich. Wir koennen uns entscheiden, hier gewaltsam vorzugehen und Ausrottungen "Ueberzaehliger Esser" vorzunehmen. Dazu muessen wir Nachbarn verdraengen, um Raum fuer die eigenen Leute zu schaffen, die bisherige Methode – oder wir muessen die eigenen Leute eleminieren und das vor den eigenen Leuten verantworten. Das sind die beiden Optionen eines globalen Systems. Wir koennen uns damit kummulativ selbst ausloeschen als Gattung, siehe die Atombombe und die Selbstverteidigung der Auszuloeschenden um den Preis, unsere eigene Weltordnung und Ethik aufzugeben, also die Basis unseres bisherigen Handelns und dessen Rechtfertigung, oder wir muessen uns Global neu organisieren unter Anerkennung aller Anderen sowie im Gegenzug durch die Anderen; auch erkennbar ein Teil des Problems gerade der fundamentalistischen Auseinandersetzungen mit den Systemen, die egal welcher Herkunft auf Strategien statisch starrer Systeme patriarchalisch vertikal organisierter Systeme bestehen, die nicht fexibel und reaktionsfreudig sind. Das betrifft auch unsere eigenen Strukturen der Obrigkeiten, siehe das mittelalterliche Bild, "sei Volk sei fromm und schweige", der Glaube wurde von der Priesterschaft verwaltet und gelehrt, da nur diese die heiligen Schriften und die Wahrheit kennen.

    Man übertrage das z.B. in Deutschland auf das System der "repraesentativen Demokratie" und die politische Kanzelherrschaft der Parteien samt dem Befehlsselbstverstaendlis der Verwaltung, die Veraenderungen als feindliche Angriffe auf sich beziehen und sich dagegen zur Wehr setzen, siehe das Problem Iran. Das gilt ueberall auf der Welt in allen Systemen analog. Zu sehen ist eine kollektive wie individuelle Form und Divergenz in den Ausformungen der einzelnen Systeme und Traditionen mit in der Regel geografisch-oekonomischen Wurzeln.

    Fuer uns Menschen bedeutet das zwingend, dass wir die Erde ueberwinden und verlassen muessen, wenn wir als Spezies ueberleben wollen, und ob wir das ueberhaupt erreichen werden ist offen, da kann noch viel dazwischen kommen. Von einem geistig ideologischen Rueckfall ins Mittelalter bis hin zu einem Kometeneinschlag, oder ein nachhaltiger Klimawechsel, in dem wir mitten drin sind. Zugleich wird auch zunehmend sichtbar: Wenn wir eine Idee haben, sucht sich die Idee Materie, und wenn das so ist kann es uns gelingen, die planetare Grenze, Erde, zu ueberspringen.

    Fuer uns ist der Prozess wichtig: das Denkbare zu denken, eine transportable Idee daraus zu formulieren, diese an die Praxis anzupassen und diese zu propagieren, damit Materie und Gestalt zu geben. Was wir nicht tun duerfen: Auf Andere und deren Zustimmung zu warten und uns davon abhaengig zu machen. Wer als Kreativer mit seinen Ideen nicht aneckt und Widerstaende provoziert, der hatte keine neue kreative Idee. Wir sind nicht das Mass der Dinge, aber wir setzen neue Ideen und neue Masstaebe, wir legen die Latten fuer die anderen hoeher. Das ist unsere eigentliche Staerke, mit Argumenten, die unueberwindlich sind, da sie den Kern des eigenen Ueberlebens individuell wie kollektiv betreffen und verwirklichen. Egal wie lange das dauert, wenn wir unsere Linie konsequent weiterverfolgen was im Detail immer passiert oder nicht passiert, koennen wir nur gewinnen und etwas hinstellen, das durch die Zeit Wirkung entfaltet als bleibender Wert. Geboren aus der Kraft der Idee, des individuellen Kinos im Kopf, des urpersoenlichen Chaos sozusagen als ausloesendes Moment.

    Insoweit ist das "asiatische (inklusive arabisch) System" das Denkbare zu denken einerseits, aber erst zu reagieren, wenn andere es materialisieren als "Erfolgs- und Akzeptanznachweis" obsolet und veraltet, also nicht mehr erfolgsfaehig auf Dauer. Ein solch nur reaktives System wird nie lenkende Impulse setzen und damit "Leaderstellen" einnehmen koennen, es wird immer in Abhaengigkeiten und "in der zweiten Reihe" stehen.

    Ich denke mal, wenn wir das als roten Faden im Hinterkopf haben, werden wir immer eine passende Loesung finden fuer nahezu jedes Problem, werden die Dinge um uns fuer uns arbeiten (muessen) schon zum Selbsterhalt als unbewusstes Steuerelement, und je nachdruecklicher wir unsere Idee formulieren, darstellen und breit treten, um so nachhaltiger muesste der "Mitnahmeeffekt" werden.

  7. #76
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Schulverbot für Burkaträgerin

    Ein paar Ansaetze aus meiner Sicht:

    Fuer Deutschland:
    Religionsunterricht in allen Konfessionen durch anerkannte Lehrplaene und staatlich gepruefte Lehrkraefte. Verbot von Koranschulen an den Moscheen.

    Einigung der diversen moslemischen Organisationen auf ein gemeinsames Vorgehen.

    Werteerziehung an den Schulen. Genuegend Sozialarbeiter und enger Kontakt mit den Eltern.

    Verhinderung von Gettobildung. Hier gibt es genug Moeglichkeiten in den Staedten. Muenchen ist da ein gutes Vorbild.

    Endlich der Jugend eine Zukunftsperspektive bieten. Ist das so schwer zu realisieren? Mit weniger Egoismus der Gesellschaft kaum.

    Endlich das Bekenntnis, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist.
    Erziehung der Bevoelkerung zu dieser Tatsache.

    Sind nur mal ein paar Schlagworte. Aber ist das wirklich mit dem entsprechenden Willen so schwer zu realisieren?

    International:
    Die Rambomentalitaet bestimmter Staaten muss aufhoeren.

    Warum hat der Iran weniger Rechte als die USA?
    Wer A, B, und C-Waffen besitzt, bestehende Abruestungsvertraege nicht einhaelt, Israel seine Atomwaffen zugesteht, die nirgendwo genehmigt wurden, Angriffskriege fuer gerechtfertigt haelt, den Einsatz von Atombomben aus dem eigenen Arsenal fuer gerechtfertigt haelt, Militaerdiktatoren unterstuetzt und demokratisch gewaehlte Praesidenten gewaltsam aus dem Amt jagt, braucht der sich zu wundern, wenn er Hass und Blut erntet?

    Wir sehen im Irak und im Sudan gerade auch die Folgen des Kolionalismus. Gebietsgrenzen wurden willkuerlich gezogen, ueberall in den Kolonien. Wenn ich an Afrika denke, wird mir himmelangst. Der Sudan ist nur der Anfang. Aehnliches beginnt in Nigeria, Uganda, Simbabwe. Ueber den Kongo und Somalia will ich erst gar nicht reden.

    Wie kann dieser Wahnsinn gestopt werden?
    Was hat die Entwicklungshilfe der letzten 50 Jahre gebracht?

    Was fehlt ist Fairnes, niemand braucht Almosen und Grossprojekte, die nur ein paar korrupten Verbrechern nuetzen, und die Bevoelkerung immer mehr verarmen lassen. Woher kommt wohl der Hass?

    Abschaffung der Agrarsubventionen, Verbot von Lebensmittelexporten in Entwicklungslaender aus Europa und den USA, Verbot von Textilexporten aus E und USA. Fairer Handel. Aufbau einer Veredelungswirtschaft in den Entwicklungslaendern. Thailand ist ein gutes Beispiel wie so etwas funktioniert.

    Wenn wir im Westen weitermachen wie bisher wird uns eine Lawine ueberrollen gegen die das momentane laecherlich ist. Aber wer interessiert sich schon dafuer, wenn jeden Tag Afrikaner im Mittelmeer ersaufen. Solange sie europaeischen Boden nicht erreichen und nicht zu viele Leichen an Touristenstraenden angeschwemmt werden ist das doch voellig wurscht.

    Die Gegenrechnung kommt!

    Sioux

  8. #77
    Thai-Robert
    Avatar von Thai-Robert

    Re: Schulverbot für Burkaträgerin

    Man wird zwar wieder Steine nach mir werfen aber die kann ich verkraften.

    Man sollte den Menschen endlich mal klar machen,
    daß "Glauben" absolut nicht´s mit Tatsachen zu tun hat !

    Es ist Machtstreben und Business wenn man zum Fanatiker ausgebildet oder erzogen wird.

    Ich verurteile absolut keinen Glauben .....denn der Mensch braucht manchmal etwas zum glauben und festhalten.

    Aber man kann es auch übertreiben und da schließe ich die Katholiken absolut nicht aus.

    Wieviel Leid und Tod haben diese schei... Religionenen schon auf dieser Welt gebracht.

    Alles nur wegen Macht, Gold und Geld

    Aber leider werden diese Medizinmänner und Zauberer Ihre Macht über die Menschen nicht abgeben wollen.

  9. #78
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Schulverbot für Burkaträgerin

    Robert,

    ich werde da sicherlich nicht mit Steinen nach Dir werfen und schließe mich Dir voll an.

    Gruß
    Monta

  10. #79
    Avatar von Dieter1

    Registriert seit
    10.08.2004
    Beiträge
    32.018

    Re: Schulverbot für Burkaträgerin

    Zitat Zitat von Serge",p="341687
    Es gibt derartige Beispiele. So z.B. in Indonesien nach dem letzten Bombenanschlag auf Bali und auch im Libanon, das sich langsam und vorsichtig in ein etwas liberales Fahwrasser begeben moechte, aber noch immer unter dem Einfluss Syriens zu leiden scheint. Aehnliche Entwicklungen gibt es in Amman, wo man sich vom radikalen Kurs wegbewegen moechte.
    Indonesien, Libanon, Syrien, Jordanien (Amman) und der Irak unter Saddam Hussein waren schon immer eher weltlich als religieos gepraegte Gesellschaften.

    Im Falle des Irak hat sich die USA in Begehung eines fatalen Fehlers darauf eingelassen, im Irak die Geschaefte der Fanatiker zu besorgen.

    Im Falle des Iran sollten sie handeln, bevor dieser Vorreiter des politischen Islam zum atomaren Erstschlag in der Lage ist.

    Sorry, ging eigentlich nur um 2 Burkatraegrinnen und ich bin sehr weit abgeschweift :-).

  11. #80
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Schulverbot für Burkaträgerin

    Zitat Zitat von Thai-Robert
    Aber man kann es auch übertreiben und da schließe ich die Katholiken absolut nicht aus.

    Wieviel Leid und Tod haben diese schei... Religionenen schon auf dieser Welt gebracht.

    Alles nur wegen Macht, Gold und Geld

    Aber leider werden diese Medizinmänner und Zauberer Ihre Macht über die Menschen nicht abgeben wollen.

    Ich stimme dir in dieser Auffassung voll und ganz zu!
    Nur vielleicht auch OffTopic: bisher habe ich den Buddhismus da ausgenommen, vielleicht weiss ich auch nur zu wenig darüber.
    Günny

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