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Schuften für Hungerlöhne

Erstellt von Sammy33, 27.02.2007, 09:35 Uhr · 1.463 Antworten · 80.053 Aufrufe

  1. #591
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    @andydendy
    diese machtwörter sind schall und rauch. erinnert euch an den baukonzern und unseren gerhard.

    ausserdem was wird dann mit ihrer lebenslangen flatrate (mobil, festnetz und internet mit halbjählichen update) der telkom und anderen annehmlichkeiten ;-D . angie muss auch an die zeit danach denken. das danach, was bereits eingeläutet wurde, wird für sie sehr hart werden.

  2.  
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  3. #592
    Avatar von andydendy

    Registriert seit
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    Beiträge
    2.746

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    So bitter es für die Mitarbeiter ist, aber z.B. eine 34h Woche ist ein Anachronismus, den sich ein global agierendes Unternehmen eben nicht leisten kann.

    Wurde aber von den Telekommanager eingeführt, die Mitarbeiter
    wollten die 34 Stundenwoche nicht. Die Telekom hat halt
    die letzten 10 Jahre verpennt.

  4. #593
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von andydendy",p="476972
    Da bin ich nach wie der Meinung das Angie mal ein
    öffentliches Machtwort spricht. Weil an den 50000 MA
    liegt das bestimmt nicht, dass die Telekom im Jahr 2006
    über 2 Millioen an Kunden verloren hat.
    Lass die Politik hier besser aus dem Spiel.

    Wieviele Arbeitsplaetze sind denn eigentlich bei den neuen Wettberwebern geschaffen worden? So funktioniert das Spiel nun einmal. Wer nicht konkurenzfaehig ist fliegt aus dem Markt.

    Die Loehne und Arbeitsbedingungen bei den Wettbewerbern sind halt ganz andere. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Telekom ist nicht wettbewerbsfaehig und ohne einschneidende Masnahmen dem Untergang geweiht. Dann haben die Mitarbeiter auch keinen Arbeitsplatz mehr.

    Der eigentliche Entscheider ist immer noch der Kunde.

    Sioux

  5. #594
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Indianer hast völlig Recht,
    der Kunde trifft die Entscheidung, abgestimmt wurde und wird immer ncoh mit den Füßen. Auch ich bin wegen Unzufriedenheit z.b. mit meinem DSL-Anschluss etc gewechselt. Service kann man vergessen, kommt nix rum. Aber, interessanterweise, es liegt nicht unbedingt an den Technikern vor Ort sondern wohl massiv an einem unmöglichen Dispositionssystem, das soviel internen Aufwand verursacht, dass dei LEute buchstäblich keine Zeit mehr für Kunden haben. ISt ein Punkt.
    Ein anderer ist sicher die Bremserfunktion der altgedienten Gewerkschafts-Beamten-Funktionäre, die haben immer ncoh nciht begriffen, was sie den Arbeitnehmern mit dieser Betonkopfpolitik antun.

  6. #595
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von phimax",p="476845
    Böse Zungen behaupten sogar, Gewerkschaften nutzen nur denen, die Arbeit haben ;-D
    Nicht nur böse Zungen. Es liegt doch in der Natur der Sache, dass sich die Gewerkschaft in erster Linie darum kümmert, dass ihre Mitglieder möglichst gute Arbeitsbedingungen und einen möglichst hohen Lohn haben. Die Arbeitslosen, vor allem wenn sie nicht in der GEwerkschaft sind, interessieren doch weniger.

  7. #596
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von andydendy",p="476955
    Im Hamburger Hafen muß Du in der Gewerkschaft sein, sonst
    wirste nicht eingestellt.
    Woher hast du denn das? Abgesehen davon, dass closed shops in Deutschland nicht zulässig sind, kenne ich einen Lascher, der zwar einen Betriebsrat gegründet hat, aber wenn ich mich recht erinnere nicht in der Gewerkschaft ist.

  8. #597
    Avatar von Conrad

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    8.812

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von andydendy",p="476972
    Natürlich soll man als Aktionär auch Geld scheffeln, aber doch nicht immer auf Kosten der Arbeitnehmer.
    Die schlauen Arbeitnehmer bei der Telekom haben T-Aktien beim Start für 15 € gekauft und als die Aktie bei 100 € stand, verkauft; der Rest ging Baden. Auf wessen Kosten ging das dann ? Sicher zu diesem Zeitpunkt nicht auf Kosten der Arbeitnehmer, denn 2001 hing der New Economy-Himmel noch voller Geigen.

    Jetzt läuft ein harter Konkurrenzkampf von Arcor, Vodafon usw. gegen die Telekom, das sollten auch die Arbeitnehmer mitbekommen haben. Wenn es keine Einigung mit der Gewerkschaft gibt, gibts Streik, dann geht der Aktienkurs wieder runter.

    Im Hintergrund reiben sich die Investoren schon die Hände, wenn die die Telekom übernehmen, wird der Laden stückweise verkauft, der Rest einer Brutal-Sanierung unterzogen und zurückbleibt eine hoch konkurrenzfähige Telekom, die dann nur noch 10 000 Angestellte hat...die statt 4000 € Monatsgehalt nur noch für 2000 € doppelt soviel arbeiten müssen.....

    Alle wollen halt "Billig", Telefonflat, DSL Flat, alles wird flat gemacht, und leider auch die Arbeitnehmer..

  9. #598
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Lamai",p="477063

    Die schlauen Arbeitnehmer bei der Telekom haben T-Aktien beim Start für 15 € gekauft und als die Aktie bei 100 € stand, verkauft; der Rest ging Baden.
    Warum sollte ewtas baden gegangen sein, nur weil jemand Aktien billig zeichnet und am Markt später im Hoch teuer verkauft? Das interessiert doch die Telekom praktisch nicht .

  10. #599
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Chak3",p="477052
    Nicht nur böse Zungen. Es liegt doch in der Natur der Sache, dass sich die Gewerkschaft in erster Linie darum kümmert, dass ihre Mitglieder möglichst gute Arbeitsbedingungen und einen möglichst hohen Lohn haben. Die Arbeitslosen, vor allem wenn sie nicht in der GEwerkschaft sind, interessieren doch weniger.
    Und die Gewerkschaftler zahlen den LOHN der Funktionäre, der nicht zu knapp ist.

  11. #600
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Richtig, Auntarman, und als Arbeitgeber sind die Gewerkschaften auch nicht gerade nett.