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Schuften für Hungerlöhne

Erstellt von Sammy33, 27.02.2007, 09:35 Uhr · 1.463 Antworten · 80.129 Aufrufe

  1. #581
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von phimax",p="476843
    Ich bin kein Fan des hire & fire, denke sogar, dass es sich kaum ein Unternehmen leisten könnte, so zu handeln, weil sogenannte Softskills in den meisten Bereichen eben wichtiger sind. Diese bringen unternehmensfremde i.d.R. nicht mit.
    So ist es. Ein Teilzeitarbeitnehmer wird nie so hinter der Firma stehen wie ein fest Angestellter. Daher wird auch versucht, dem Mitarbeiter fest einzustellen (wenn genügend dauerhafte Arbeit da ist).

    Zeitarbeitsverträge

    Und noch etwas zu dem Argument "Lohndumping", vom DGB

    DGB

  2.  
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  3. #582
    Avatar von andydendy

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Das heuern und feuern können wir gerne einführen,
    wenn derjenige auch sofort wieder Arbeit bekommt,
    was bei uns ja nicht der Fall ist, da sind uns
    die Amerikaner nun wirklich voraus.

  4. #583
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von andydendy",p="476856
    Einen Groß- und Außenhandelskaufmann
    wirste ohne dem nicht einstellen können.
    Ganz sicher doch. Warum auch nicht. Es gibt 12 Monatsgehälter und auf den Jahreslohn kommt es schließlich an.

    Ich schätze mal, ich habe quer durch alle Branchen über die Jahre 200 Leute eingestellt. Auch Groß- und Einzelhandelkaufmänner und -frauen. Und DAS war bisher noch nie ein Thema. Vielleicht haben sich bisher auch nur noche keine "Betonkopf-Gewerkschaftler" beworben .

  5. #584
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von andydendy",p="476862
    Das heuern und feuern können wir gerne einführen,
    wenn derjenige auch sofort wieder Arbeit bekommt,
    was bei uns ja nicht der Fall ist, da sind uns
    die Amerikaner nun wirklich voraus.
    Und haben damit auch ein Thema. Habe viel mit Firmen in den USA zu tun und wie da das Know-How sinnlos verschleudert wird, geht auch auf keine Kuhhaut. DAS kann es nun auch wieder nicht sein; das ist extrem kurzsichtig und sicher nicht im (langfristigen) Interesse des Unternehmens. Ein gesunder Mittelweg wäre sicherlich zielführend...

  6. #585
    Avatar von andydendy

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Ich schätze mal, ich habe quer durch alle Branchen über die Jahre 200 Leute eingestellt. Auch Groß- und Einzelhandelkaufmänner und -frauen. Und DAS war bisher noch nie ein Thema. Vielleicht haben sich bisher auch nur noche keine "Betonkopf-Gewerkschaftler" beworben.

    Zur Kenntnis

    Einzelhandelskaufmann/ -frau

    Groß- und Außenhandelskaufmann/ -frau

    Fachrichtung Großhandel oder Fachrichtung Außenhandel

    Man sollte die Berufe nicht mischen, sind ja unterschiedliche
    Prüfungen

    PS: Im Hamburger Hafen muß Du in der Gewerkschaft sein, sonst
    wirste nicht eingestellt.

  7. #586
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von andydendy",p="476955
    Zur Kenntnis

    Einzelhandelskaufmann/ -frau

    Groß- und Außenhandelskaufmann/ -frau

    Fachrichtung Großhandel oder Fachrichtung Außenhandel

    Man sollte die Berufe nicht mischen, sind ja unterschiedliche
    Prüfungen

    PS: Im Hamburger Hafen muß Du in der Gewerkschaft sein, sonst
    wirste nicht eingestellt.
    Völlig wumpe, was die Leute für Prüfungen hatten, wen interessiert das schon. Mein Produktionsleiter hat ein eigentlich Fotografie studiert. Super, der Mann ;-D .

    Und watt binnich froh, dass ich nich' Scheffe des Hamburger Hafens bin, diese Regeln vertrage ich ja nun gar nicht, hähä ;-D .

  8. #587
    Avatar von andydendy

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Nur brummt der Hamburger Hafen und das mit der Gewerkschaft.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Hafen

  9. #588
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von andydendy",p="476964
    Nur brummt der Hamburger Hafen und das mit der Gewerkschaft.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Hafen
    Nee, das sollte nicht heißen, dass nun die Gewerkschaften abgeschafft werden müssten und alles wird gut. Das wäre natürlich vollkommener Blödsinn. Daher auch ein Smilie. Eine weitsichtige Gewerkschaft, die nicht nur kurzfristige Interessenpolitik (Politik ist das Stichwort) macht, ist absolut sinnvoll.

    Wobei ich allen Funktionären sehr ablehnend gegenüber stehe, diese Leute füllen ja auch nur die eigene Tasche, siehe Bzirske, ein Musterbeispiel für den "Betonschädel". Tragen im AR die Entscheidungen mit und wenn der Kahn Schlagseite bekommt, sind andere verantwortlich, super. Aber bis dahin fett verdient (sorry, aber dies Polemik musste jetzt einfach mal raus, die Jungs regen mich echt auf).

    Insofern wäre meines Erachtens nach eine dezentrale Lösung mit einem starken unabhängiger Betriebsrat "vor Ort", der das Geschehen mitlebt und auch Detailkenntnis hat, die zielgerichtetere Lösung als ein "Großkonzern" wie "ver.di" mit einem Bzirske zum Beispiel. Meine kleine private Meinung, ich werde die Welt aber nicht ändern...

  10. #589
    Avatar von andydendy

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Siehste gerade an der Telekom, wie die Betonschädel auf
    beiden Seiten sind. Der AG sagt 50000 Mitarbeiter müßen
    ausgelagert werden, dann droht die GW mit Streik und
    schon sagt der AG, dann müßen wir Sie vielleicht entlassen.

    Da bin ich nach wie der Meinung das Angie mal ein
    öffentliches Machtwort spricht. Weil an den 50000 MA
    liegt das bestimmt nicht, dass die Telekom im Jahr 2006
    über 2 Millioen an Kunden verloren hat.

    Das liegt ganz klar an der Politik, beiden Seiten einhalt
    zu bieten.

    Natürlich soll man als Aktionär auch Geld scheffeln,
    aber doch nicht immer auf Kosten der Arbeitnehmer.

  11. #590
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Nur was soll die Politik daran ändern. Jahrelange Versäumnisse wegen zu viel Mitarbeiter und damit zu hoher Preise (habe da selber mal gearbeitet, die Ineffizienz war teilweise erschreckend), schlechter Service. Das wollen die Kunden nicht mehr bezahlten (wobei ich privat und dienstlich noch bei der Telekom bin). Aber die Masse eben nicht. Woanders wird eben für 60% des Geldes gearbeitet, mit Billigung von Ver.di.

    Nun kommen eben die harten Einschnitte und die Entscheidungen, die jahrelang aufgeschoben worden sind. Insofern war der Hr. Ricke leider ein Weichei. Wird nicht besser, wenn man unangenehme Dinge auf die lange Bank schiebt. Nur was kann die Regierung daran ändern, dass andere Unternehmen effizienter arbeiten? Und wenn der Aktienkurs sinkt und die Telekom Übernahmekandidat wird, dann wird es auch nicht besser.

    So bitter es für die Mitarbeiter ist, aber z.B. eine 34h Woche ist ein Anachronismus, den sich ein global agierendes Unternehmen eben nicht leisten kann.

    Übrigens laufen der Telekom HIER die Kunden in Scharen im Festnetz weg. HIER ist niemand mehr bereit, die 50.000 Mitarbeiter im eigenen Land über höhere Gebühren zu finanzieren. Nur bevor die böse Keule "Globalisierung" wieder aus dem Keller geholt wird.