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Schuften für Hungerlöhne

Erstellt von Sammy33, 27.02.2007, 09:35 Uhr · 1.463 Antworten · 80.155 Aufrufe

  1. #311
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Die Zahl aus der Zeit ist übrigens offensichtlich veraltet, denn am Ende des von Auntarman verlinkten Artikels findet man diese als vergangenheitsbezogen wieder:
    Um die Lücken schnell zu füllen, müssten die Unternehmen noch stärker ältere Fachkräfte integrieren, so der VDI. Die Zahl der arbeitslosen Ingenieure sei seit April 2005 von 65 000 auf knapp 30 000 gesunken. Davon sei knapp die Hälfte älter als 55 Jahre. Einsetzbar seien insgesamt vielleicht 15 000, davon 5 000 Langzeitarbeitslose, schätzt VDI-Direktor Willi Fuchs.
    Natürlich werden zuerst die attraktivsten (im Sinne von jung dynamisch und anspruchslos) eingestellt, aber mittlerweile ist die Nachfrage an Arbeitskräften so groß geworden, dass auch die älteren wieder eine Chance haben, sofern sie eben flexibel sind, wie auch unlängst in der SZ zu lesen war.

  2.  
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  3. #312
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von wingman",p="471980
    Wäre für mich so nicht zu machen, ich brauche dort Unterkunft etc..
    Dazu reicht das wenige ALG I nicht aus.
    @Wingi, wenn der AG Deine Arbeit nach 2 Tagen ok findet, wird er das "Praktikum" auch bezahlen und sich auch um eine Unterkunft kümmern (d.h. bezahlen). Nutze es !!!

  4. #313
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Chak3",p="471987
    Natürlich werden zuerst die attraktivsten (im Sinne von jung dynamisch und anspruchslos) eingestellt, aber mittlerweile ist die Nachfrage an Arbeitskräften so groß geworden, dass auch die älteren wieder eine Chance haben, sofern sie eben flexibel sind, wie auch unlängst in der SZ zu lesen war.
    So ist es !!! Aktuell bietet sich auch für die "Älteren" (in " ", da man ja noch mit 50 nicht alt ist, wenn man geistig und örtlich flexibel ist, wie schon geschrieben) eine Chance. Nur nun gilt es auch, diese zu ergreifen. Leider tun das nur wenige. Wegen der "Scholle" (wie auch schon geschrieben) und auch der "Angst vor dem eigenem Können".

    Erfahrung mit dem Willen, Neues zu erlernen und immer dazu gelernt zu haben. Warum sollte ein AG "so jemanden" nicht einstellen? Er wäre dumm und ein schlechter Manager für seine Firma...

  5. #314
    Avatar von resci

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    6.957

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Auntarman2",p="471863
    Wenn natürlich ein Ingenieur über 50 Jahre alt ist, Siemens-gestählt und nur bereit 35h die Woche zu arbeiten (keine Überstunden auch in Spitzenzeiten) und "Computer fasse ich nicht an, wer schreibt hier meine Briefe" sowie "haben wir schon immer so gemacht" - Attitude ankommt, für den wird das schwer.
    @Auntarman2,
    ich glaube, so ganz auf dem Laufenden bist du auch nicht mehr.
    Es mag in vereinzelten Bereichen bei Siemens so etwas noch geben, ist mir allerdings nicht bekannt wo. Ich kann nur eines sagen, Siemens ist mein siebter Arbeitgeber, für den ich jetzt seit vielen Jahren tätig bin. Zwischen 100 und 200 Überstunden pro Jahr ist bei uns eher die Regel als die Ausnahme. So einen extremen Termin- und Kostendruck und auch den Druck sich den laufenden Veränderungen anzupassen, hatte ich vorher in keiner meiner anderen Firmen.

    resci

  6. #315
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von resci",p="471997

    @Auntarman2,
    ich glaube, so ganz auf dem Laufenden bist du auch nicht mehr.
    Es mag in vereinzelten Bereichen bei Siemens so etwas noch geben, ist mir allerdings nicht bekannt wo. Ich kann nur eines sagen, Siemens ist mein siebter Arbeitgeber, für den ich jetzt seit vielen Jahren tätig bin. Zwischen 100 und 200 Überstunden pro Jahr ist bei uns eher die Regel als die Ausnahme. So einen extremen Termin- und Kostendruck und auch den Druck sich den laufenden Veränderungen anzupassen, hatte ich vorher in keiner meiner anderen Firmen.

    resci
    Naja, soo alt bin ich ja noch nicht :-) .

    Zu den Überstunden: Wie hoch ist denn die Regelarbeitszeit?

    200 Überstunden sind so 4 Stunden pro Woche. Bei 35 Stunden, 38 oder 40 Stunden "normaler" Wochenarbeitszeit?

  7. #316
    Avatar von resci

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    6.957

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Auntarman2",p="471999
    Naja, soo alt bin ich ja noch nicht :-) .
    dat hab ich aber auch nich behauptet.

    Zitat Zitat von Auntarman2",p="471999
    Zu den Überstunden: Wie hoch ist denn die Regelarbeitszeit?

    200 Überstunden sind so 4 Stunden pro Woche. Bei 35 Stunden, 38 oder 40 Stunden "normaler" Wochenarbeitszeit?
    bei uns haben mittlerweile mehr als dreiviertel aller MA im akademischen Bereich (F&E) wieder einen 40 Stunden Vertrag.
    Berufsanfänger schon lange.
    Bei AT natürlich nach oben offen.

    resci

  8. #317
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Aber machen die F&E-ler auch die 200 Überstunden?

    Wobei die F&E-ler ja auch normalerweise gut bezahlt sein sollten und "ihr Baby" in die Produktion bringen sollen. Da wird es dann schon mal zeitlich kritisch.

    Um es mal auf den Punkt zu bringen: Ich verstehe, wenn "der Arbeiter" nach 40 Wochenstunden "den Hammer fallen lässt". Wer allerdings als Ingenieur arbeitet (mit einem Ingenieurs-Gehalt), der muss auch notfalls mal die 60 Stunden "ranklotzen". Ohne Lohnausgleich. Dafür sollte es natürlich in ruhigen Zeiten auch problemlos möglich sein, am Montag um 11.00h zu erscheinen und am Freitag um 14.00h zu gehen.

    Ok, vielleicht Wunschdenken. Dafür bin ich aber Scheffe einer kleinen Firma und habe Mitarbeiter, die den Stil mögen...

  9. #318
    Avatar von Christan G

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    271

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    so nun mein beitrag. ich offenbare hier meine persönliche meinung(aus eigener erfahrung).

    vor 2,5 jahren war ich (32) es leid, nach fast 1 jahr arbeitslos zu hause zu sitzen.

    also hab ich mich bei ca 20 zeitarbeitsfirmen beworben von denen 1(!) mich genommen hat. muss dazu sagen, es lag nicht an irgendwelchen "vorgeschichten" aber die meissten hatten so viele leute in ihrer kartei, da leuchtete mir das schon ein, warum sich die meissten nicht meldeten
    ich kam also in diese zeitarbeitsfirma und mir wurde auch gleich offenbart, dass hier nicht mit spitzenlöhnen zu rechnen ist, sondern dass ich mich mal so auf 750 - max 800 euro netto einstellen könne.

    das war mir damals echt egal, hauptsache arbeit, eigenes geld, wenn auch weniger wie damals vom arbeitsamt-sorry agentur für arbeit.
    ich erinnere mich an einen mitbewerber damals, er stand neben mir, und als er hörte, was er verdienen würde, guckte er mich an und meinte "das bekomm ich vom amt aber mehr. für sowas geh ich nicht arbeiten".
    mir fiel die kinnlade runter, und dachte mir nur, geh doch, einer weniger und mehr chancen für mich. soll er doch weiter brav den schreiben von der agentur für arbeit folge leisten, und zu irgendwelchen gesprächsterminen mit denen gehen.
    worauf ich hinaus will, ist, dass ich glück hatte einerseits durch diese zeitarbeitsfirma in meiner jetztigen firma jahresverträge zu bekommen, und die chance auf festeinstellung stehen sehr gut.
    andererseits, selbst wenn es nicht geklappt hätte mit einem fest oder befristeten vertrag, würde ich diesen weg jederzeit wieder gehen.
    lieber 700 euro netto durch eigene arbeit auf der hand(ich hör schon die rufe"dann schaff doch für die sklaventreiber", aber das ist mir echt egal),als noch einmal geld von der agentur für arbeit.

    gute nacht.

  10. #319
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Respekt !

    Und alles Gute für die Zukunft.

  11. #320
    Avatar von Nokgeo

    Registriert seit
    18.01.2001
    Beiträge
    11.373

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Christian G:
    " worauf ich hinaus will, ist, dass ich glück hatte einerseits durch diese zeitarbeitsfirma in meiner jetztigen firma jahresverträge zu bekommen, und die chance auf festeinstellung stehen sehr gut.

    andererseits, selbst wenn es nicht geklappt hätte mit einem fest oder befristeten vertrag, würde ich diesen weg jederzeit wieder gehen.

    lieber 700 euro netto durch eigene arbeit auf der hand(ich hör schon die rufe"dann schaff doch für die sklaventreiber", aber das ist mir echt egal),als noch einmal geld von der agentur für arbeit.
    ----------

    Ohne zu rufen " dann schaff doch für die Sklaventreiber "..

    hast du oder irgendwer hier eine Vorstellung, was rein netto
    pro befristet oder Festeinstellungsjob, bei einer Zeitarbeitsfirma hängenbleibt?

    Wer sich mal die Onlinebörse der Arge z.B. anschaut wird erstaunt oder auch nicht :-) feststellen, wer da die Anouncen schaltet.

    In dem Zusammenhang evtl. interessant, dass selbst kleine
    private Arbeitsvermittler, die Arbeitslose per Vermittlungsgutschein, ausgestellt vom Jobcenter, einem Papier, wo das Amt für die Weitervermittlung in eine Festanstellung, eine festgelegte Summe von i.d.R. 2000 Euro,
    an den Vermittler garantiert, Vermittler ihrem Geld hinterher rennen müssen..