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Schuften für Hungerlöhne

Erstellt von Sammy33, 27.02.2007, 09:35 Uhr · 1.463 Antworten · 80.172 Aufrufe

  1. #301
    Avatar von Sammy33

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Richtig lesen oder hören hilft da übrigens
    Was hälst du davon:

    Unternehmer klagen über Ingenieurmangel. Dabei suchen 60.000 Ingenieure Arbeit.

    Quelle:
    DIE ZEIT

  2.  
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  3. #302
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Link ?

  4. #303
    Avatar von Sammy33

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Na, was für Zahlen stimmen nun:

    ingenieure arbeitslos 2007

    DIE ZEIT


    50 + Ingenieur = arbeitslos

    Unternehmer klagen über Ingenieurmangel. Dabei suchen 60.000 Ingenieure Arbeit. Fast die Hälfte von ihnen ist älter als 50 Jahre

    Von Alena Schröder

    Jörg Timo Gleichner hatte es leicht: studierte Maschinenbauingenieurwesen an der Fachhochschule, schrieb seine Diplomarbeit bei MAN und wurde direkt übernommen. Nur eine Bewerbung musste er schreiben – eine Formsache für das Personalbüro. Heute darf sich der 30-Jährige Inbetriebnahmeingenieur für Dampf- und Gasturbinen nennen. Zwei Monate lang wurde der frisch gebackene Hochschulabsolvent eingearbeitet, danach schickte ihn sein Arbeitgeber in die Welt: nach Südkorea, Iran, China, Singapur. Je nach Baustelle hat er bis zu 50 Mitarbeiter unter sich. Seine Karriereaussichten sind mehr als rosig.

    Kurt Essig hat es schwer: Er ist 60 Jahre alt, zwölf Jahre lang arbeitete der Maschinenbauingenieur bei der Stuttgarter Firma für Büro-Organisationsmittel, zuletzt als leitender Angestellter. Vor vier Jahren wurde die Firma aufgekauft, die Produktion in den Osten verlagert, Personal abgebaut. Mit 56 Jahren wurde er arbeitslos, schrieb mehr als 50 Bewerbungen und erhielt ausschließlich Absagen. Heute bemüht er sich um seine Frühverrentung. Als Ingenieur wird er nicht mehr arbeiten, obwohl er es gerne würde.

    Zu viele Unternehmen bilden ihre Mitarbeiter nicht weiter

    Zwei Beispiele für ein scheinbar widersprüchliches Phänomen: Während die Industrie über einen dramatischen Mangel an Ingenieuren klagt und Firmen offene Stellen über Monate nicht besetzen können, gab es im April dieses Jahres 63.393 arbeitslos gemeldete Ingenieure. Der Grund: Beinahe die Hälfte der arbeitslosen Ingenieure ist älter als 50 Jahre, im Jahr 2004 waren es nach einer Statistik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 40,5 Prozent. In einer Technikbranche, die vor allem auf junge, flexible, gut ausgebildete und möglichst günstige Arbeitnehmer setzt, gelten die über 50-Jährigen heute als schwer vermittelbar.

    Unter den arbeitslosen Elektro- und Maschinenbauingenieuren – von der Industrie so sehr gesucht – sind sogar 49 Prozent älter als 50 Jahre, bei den Architekten und Bauingenieuren 30 Prozent.

    »Der Maschinenbau ist heute eine High-TechBranche, die Maschinen stecken voller Software, Elektronik und Sensorik«, sagt Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). »Ein über 55-jähriger Ingenieur, der ohne Kenntnisse in diesen Bereichen den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt schaffen will, wird zwei bis drei Jahre brauchen, um sich da hineinzufuchsen.« Das müsse sich jeder Betrieb natürlich genau überlegen, wenn man das durchschnittliche Rentenalter von unter 60 berücksichtige.« Am Jugendwahn leide die Maschinenbaubranche nicht. »Hier gibt es auch für qualifizierte Ingenieure über 50 Jobs.«

    Qualifiziert – das heißt, die technischen Neuerungen, die Softwareentwicklungen der letzten Jahre mitbekommen und ihre Anwendung gelernt zu haben. Doch wer über Jahrzehnte im selben Betrieb beschäftigt war, sein Handwerk noch vor dem Computerzeitalter gelernt hat und keine betriebliche Weiterbildung machen musste, der musste sich im Zweifel auch nie damit auseinander setzen.

    »Ich hatte eine Sekretärin und mehrere Mitarbeiter, die sich mit Computern auskannten«, sagt Kurt Essig. Weder für ihn noch für seinen Arbeitgeber gab es einen Grund, sich mit 3-D-Softwareprogrammen zu beschäftigen. Jetzt, als Arbeitsloser, nimmt Essig an Weiterbildungskursen teil, er wäre auch bereit, für einen Arbeitsplatz umzuziehen. Dass er unflexibel sei, kann man ihm nicht vorwerfen. Genützt hat ihm sein Einsatz bislang trotzdem nichts. »In den Telefongesprächen mit Personalchefs war das Interesse an mir und meinen Fähigkeiten immer sehr groß. Bis ich sagen musste, wie alt ich bin«, erzählt er.

    Bei einem nach wie vor sehr hohen Bedarf an Ingenieuren und der gleichzeitig sinkenden Zahl an Hochschulabgängern wäre es eine logische Konsequenz für die Betriebe, ihre älteren Mitarbeiter entsprechend weiterzubilden. Doch einer Umfrage des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) zufolge haben nur 4,9 Prozent der Unternehmen ein entsprechendes Fortbildungsangebot. Hier sehen die Ingenieurverbände vor allem den Mittelstand in der Pflicht. Der hänge, so der Leiter des VDI-Wissensforums Joachim Neuerburg, den großen Unternehmen in der Weiterbildung der älteren Mitarbeiter gewaltig hinterher. »Hier fehlen strategisches Bewusstsein und Engagement«, sagt er. Der Zusammenschluss zu Weiterbildungsnetzwerken, was die Qualifizierung für alle Beteiligten kostengünstiger gestalten würde, findet nicht statt. »Viele Mittelständler haben Angst davor, die Qualifizierung der eigenen Konkurrenz auch noch mitzufinanzieren«, sagt Neuerburg.

    Andererseits wird auch von den älteren Ingenieuren, besonders den arbeitslosen, größeres Engagement eingefordert. Weiterbildungsprojekte würden noch auf zu wenig Resonanz stoßen, sagt VDMA-Geschäftsführer Hesse. Für eine einjährige, voll finanzierte Weiterbildungsinitiative des Maschinenbauverbandes wurden 130 ältere arbeitslose Ingenieure eingeladen. 60 sind zum Infotreffen erschienen, nur 15 haben das Programm dann auch durchlaufen. »Dabei hätten wir mehr Kapazitäten zur Verfügung gehabt«, sagt Hesse. Klar sei Weiterbildung mühsam, und da sei einigen Kandidaten wohl die Relation von Aufwand und Ertrag nicht hoch genug. Ein Problem, das viele Firmen dazu veranlasst, ihre Arbeitskräfte im europäischen Ausland zu suchen. So veranstaltete die Initiative Luftfahrtstandort Hamburg vor kurzem eine Jobmesse in Schweden, an der sich neun führende Luftfahrtunternehmen beteiligten – mit großem Erfolg: Rund 160 schwedische Ingenieure gaben ihre Bewerbungen ab.

    Sie haben verlernt, sich zu bewerben

    Andreas Ruck, stellvertretender Leiter des Standortes Hamburg der Ferchau Aviation, kann sich die hohe Arbeitslosenquote unter den Ingenieuren bei gleichzeitig hohem Bedarf auch nicht recht erklären. 10 bis 20 neue Mitarbeiter könnte Ferchau Aviation allein in Hamburg gut gebrauchen. Weil Luftfahrtexperten so rar sind, wurden auch Ingenieure aus anderen Branchen – etwa der Automobilindustrie – eingestellt und umgeschult. Trotzdem mangelt es in Deutschland an Bewerbern. »Ich habe bisher noch keinen allein aus Altersgründen abgelehnt«, sagt Ruck. »Seltsamerweise bekommen wir aber auch sehr wenige Bewerbungen von älteren Ingenieuren.«

    Die hohe Arbeitslosenquote unter den älteren Ingenieuren hat eben auch einen psychologischen Aspekt. Wer sich nach 30 Arbeitsjahren im selben Betrieb plötzlich zum ersten Mal bewerben muss, ist oft verunsichert und versucht es gar nicht erst. Dabei haben die Alten ihren jungen Kollegen zwei entscheidende Eigenschaften voraus: Erfahrung und Gelassenheit. Es sei schon beeindruckend, sagt auch der junge Maschinenbauingenieur Jörg Timo Gleichner, mit wie viel Ruhe seine älteren Kollegen ihre Projekte in der gleichen Zeit wie er realisierten.

    Firmen, die dieses brachliegende Potenzial erkennen und gezielt Ingenieure über 50 einstellen wollen, bekommen die Unsicherheit der älteren Arbeitslosen ob ihrer Qualifizierung zu spüren. Als das BMW Werk Leipzig im Jahr 2001 ältere Ingenieure aus der Region suchte, war die Reaktion zunächst zurückhaltend. »Viele haben nicht geglaubt, dass wir es ernst meinen«, sagt Pressesprecher Hubert Bergmann. Erst als BMW überzeugend darstellen konnte, dass es sich nicht um einen Marketing-Gag handele, bewarben sich mehr. Heute liegt der Anteil der über 40-Jährigen im BMW Werk Leipzig bei 30 Prozent. »Uns ging es nicht in erster Linie um reine Nächstenliebe, wir haben einfach nüchtern kalkuliert«, sagt Bergmann. Wenn ein Unternehmen nicht auf eine ausgewogene Altersstruktur achte und nur Arbeitnehmer einer Generation einstelle, gehe auch eines Tages das gesamte Wissen der Firma gleichzeitig in Rente. Die Älteren für nicht ausreichend flexibel, technisch versiert und lernwillig zu halten sei ein Vorurteil, so Bergmann. »Lebenslanges Lernen wird heute von jedem gefordert, und manche tun sich sicher schwer damit. Das betrifft aber die Jungen genauso wie die Alten.

    Sammy

    ANGEBLICHER INGENIEUR-MANGEL
    Versackt im Schweinezyklus

    Von Peter Ilg

    Kaum kommt die Wirtschaft in Schwung, wird das Getrommel lauter: Zehntausende von Ingenieuren und Informatikern fehlen, behaupten Bitkom & Co. Und prophezeien Studenten eine goldene Zukunft. Aber stimmt das wirklich?

    "Beste Karrierechancen für junge Informatiker", "Einbruch der Anfängerzahlen seit 2000 um 30 Prozent": Mit diesen Schlagzeilen schmückte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) zum Jahreswechsel eine Pressemitteilung, um Abiturienten in das Informatikstudium zu locken.

    Informatiker gesucht: Viel Branchengeschrei um den Mangel an Fachkräften
    Großbildansicht
    AP

    Informatiker gesucht: Viel Branchengeschrei um den Mangel an Fachkräften
    Die Standesvertreter erfüllen damit ihre Pflicht, schließlich gehört es zu den ureigenen Aufgaben einer Branchenlobby, für große Auswahl bei der Besetzung offener Stellen zu sorgen. Bundeskanzlerin Merkel hatte zum IT-Gipfel geladen, in den Medien fand der Hilferuf der Technologie-Firmen ein großes Echo.

    Dumm nur, dass trotz allem Werbegetrommel niemand wirklich weiß, ob diese Berufe in einigen Jahren immer noch gefragt sein werden. Arbeitmarktprognosen sind meist schlechte Ratgeber bei der richtigen Berufswahl.

    Die Statistiken lassen sich auch ganz anders interpretieren: Über viele Jahre hat die Zahl der Informatik-Studienanfänger nämlich stark zugenommen - 1995 waren es 13.000, zehn Jahre später fast 30.000. Den Erstsemester-Rekord verzeichnete das Fach im Jahr 2000, auf dem Höhepunkt des New-Economy-Rausches. Danach gab es eine Korrektur nach unten - weil in der auf den Boom folgenden Krise viele Absolventen auf der Straße landeten.

    Lobbyisten füttern den Schweinezyklus

    "Schweinezyklus" heißt dieser Arbeitsmarkt-Klassiker: Sind die Berufschancen prächtig, schreiben sich viele Studieninteressenten für ein Fach ein. Einige Jahre später suchen alle zur gleichen Zeit einen Job. Wenn sie scheitern, spricht sich das bei Abiturienten schnell herum - eine ständiges Auf und Ab.

    Wer den Lockrufen von Bitkom und anderen Lobbyisten blind folgt, könnte böse enttäuscht werden. Zwar droht Unternehmen bei sinkenden Studienanfängerzahlen ein Mangel an Fachkräften - doch in welchem Maße und in welchen Branchen besonders stark, ist kaum absehbar. Dirk Fox zum Beispiel bescheinigt den Branchenverbänden eine "sehr spezielle Informationspolitik" und verbucht das unter dem alten Motto "Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast". Fox ist Geschäftsführer der Secorvo Security Consulting GmbH aus Karlsruhe. Das Beratungs- und Schulungsunternehmen ist auf Informationssicherheit und Datenschutz spezialisiert. 20 Mitarbeiter hat die Firma derzeit, je nach Geschäftsentwicklung sollen bis zu drei in diesem Jahr hinzukommen.

    Einen Informatikermangel kann Fox nicht feststellen - und gerade die kleinen und mittelgroßen Firmen sind es, die neue Arbeitsplätze schaffen. Der Riese BMW beschäftigt rund 2000 Informatiker und hat zurzeit 20 offene Stellen für IT-Spezialisten, die "verhältnismäßig leicht" zu besetzen seien, wie der Automobilkonzern auf Anfrage mitteilt.

    Ähnlich wie der Computerverband rührt auch der Verein Deutscher Ingenieure die Werbetrommel. Rund 22.000 offene Ingenieurstellen könnten aktuell nicht besetzt werden, deshalb gingen 3,7 Milliarden Euro Wertschöpfung verloren, beklagt VDI-Präsident Eike Lehmann.

    Fragwürdige Zahlenspiele

    Kurios ist allerdings, wie der Verband zu solchen Prognosen kommt: "Der VDI hat auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit nachgesehen, wie viele offene Stellen es für Ingenieure gibt und für seine Presseinformation kurzerhand offene in nicht zu besetzende Stellen umgewandelt", erläutert Bernhard Hohn, Arbeitsmarktexperte in der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV). Weil die Firmen längst nicht alle freien Stellen bei der Bundesagentur melden, multiplizierte der VDI die als offen gemeldeten Stellen mit einem Grauziffer-Faktor. Und meldete zudem, die Zahl der arbeitslosen Ingenieure sei 2006 von 60.000 auf 30.000 gesunken. Unter dem Strich: Ingenieurmangel, rosige Aussichten für Absolventen.

    Techniker-Studiengänge: Rückgang seit 2000
    Großbildansicht
    Institut der deutschen Wirtschaft Köln

    Techniker-Studiengänge: Rückgang seit 2000
    Dass das nur die halbe Wahrheit ist, weiß auch der Verband selbst: "Das Problem der Arbeitslosigkeit liegt häufig am so genannten Mismatch", sagt VDI-Direktor Willi Fuchs - längst nicht immer passt die Qualifikation eines Bewerbers auf die ausgeschriebene Stelle.

    Genau darum lehnt es Arbeitsmarktexperte Hohn ab, von einer Gegenüberstellung der offenen Stellen und Arbeitslosenzahlen auf individuelle Berufsaussichten zu schließen. "Ansonsten werden junge Leute in ein Studium gelockt, für das sie eventuell nicht geeignet sind", so seine Befürchtung. Solange es noch 30.000 arbeitslose Ingenieure und 8000 arbeitslose Informatiker gebe, sei es deutlich zu früh, von einem grundsätzlichen Mangel an technischem Fachpersonal zu sprechen.

    Bislang kann Hohn keinen Mangel in beiden Berufsgruppen feststellen - weil es sich die Unternehmen sonst nicht leisten könnten, das Wissen so vieler Arbeitsloser brach liegen zu lassen. Seine Prognose fällt vorsichtig optimistisch aus. "Wenn sich die Wirtschaft in den nächsten Jahren weiterentwickelt wie bisher, gehe ich davon aus, dass Deutschland viele Ingenieure und Informatiker braucht - vielleicht sogar mehr als heute." Hohn warnt: "Alle professionellen Berater müssen sich dagegen wehren, dass Arbeitsmarktprognosen zu stark in die Berufswahl einfließen." Entscheidend für den Berufserfolg seien Talente und Interesse. Und in einer schlechten Konjunktur würden immer die Besten genommen.

    "Konzentrieren Sie sich auf das, was Ihnen liegt, Sie interessiert und Ihnen Freude macht", rät auch der Praktiker Dirk Fox. "Das sind die drei entscheidenden Voraussetzungen dafür, dass Sie in Ihrem Gebiet besondere Leistungen bringen können

    Quelle
    http://www.spiegel.de/unispiegel/job...465889,00.html

  5. #304
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Auntarman2",p="471840
    Link ?
    Hey Gunther,
    ich helfe mal dem Sammy gegen so einen "herzlosen" Unternehmer wie Dich

    Hier der Link

    http://www.zeit.de/2005/28/C-Ingenieur

    Das alte Lied des Alters. Alle wollen sie die guenstigen gut ausgebildeten Arbeitskraeften mit jahrzehntelangem Erfahrungsschatz aber nicht aelter als 30 Jahre. In Fachdeutsch "eierlegende Wollmilchsau".

    Aber gut zu hoeren, dass der Laden laeuft und somit eingestellt werden muss.

    Viele Gruesse,
    Richard

  6. #305
    Avatar von wingman

    Registriert seit
    30.11.2004
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    14.074

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Hallo Gunther,
    kein Problem. Möglich das es mich vielleicht in die Eifel verschlagen wird. Nächste Woche wie in meinem Beruf üblich 2 Tage probe jobben. Das war im letzten Job auch so, man will wissen was man drauf hat.

    Aunti hat schon recht, ich bin ein Mann der Praxis. Bedingt natürlich auch das theoretische Wissen aber nicht primär.
    Mal sehen, ich hoffe es klappt und ich erreiche nicht ALG II.
    Mit einem festen Job ändert sich wieder vieles. Ich könnte meine Kleine mit einem Heiratsvisum holen.
    Um 12:30 Uhr meine Scheidung, nun noch etwas essen und rein ins Gefecht.............

  7. #306
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Tramaico",p="471846
    Das alte Lied des Alters. Alle wollen sie die guenstigen gut ausgebildeten Arbeitskraeften mit jahrzehntelangem Erfahrungsschatz aber nicht aelter als 30 Jahre. In Fachdeutsch "eierlegende Wollmilchsau".

    Viele Gruesse,
    Richard
    Wenn natürlich ein Ingenieur über 50 Jahre alt ist, Siemens-gestählt und nur bereit 35h die Woche zu arbeiten (keine Überstunden auch in Spitzenzeiten) und "Computer fasse ich nicht an, wer schreibt hier meine Briefe" sowie "haben wir schon immer so gemacht" - Attitude ankommt, für den wird das schwer. Sicherlich. Davon gibt es leider einige. Lebenslanges Lernen ist nun mal unabdinglich. Das aber nicht erst seit heute. Und viele der "Älteren" wollen halt auch nicht von der "Scholle" weg. Was menschlich verständlich ist, aber damit steht man im Grunde genommen eben dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung.

    Aber wer flexibel ist (geistig, örtlich), der bekommt (zumindest bei uns) eine Stelle. Will ich einen Ingenieur oder einen Dressman?

    Übrigens: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM GEBURTSTAG !!!

  8. #307
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Bin zwar kein Ingenioer aber kompensiere das dadurch, kein Dressmann zu sein. Nimmste mich?

    Natuerlich nicht ganz billig und das Sparschwein wird teuflisch quieken, aber dafuer schreibe ich meine Briefe selber, will aber andererseits nicht von hier weg und verbrauche 1 Pfund Thueringer Mett auf Broetchen pro 7 Stunden Arbeitstag.

    Ach ja und volljaehrig bin ich auch gerade geworden. Danke fuer die Glueckwuensche.

    Ich weiss, ich weiss tierisch off-topic aber ich will weder schuften noch einen Hungerlohn. Huh, gerade noch die Kurve gekriegt.

    In jedem Fall viele Gruesse auch an die Familie und viel Glueck bei der Ingenieursuche.
    Richard

  9. #308
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Tramaico",p="471865
    ...will aber andererseits nicht von hier weg und verbrauche 1 Pfund Thueringer Mett auf Broetchen pro 7 Stunden Arbeitstag.
    Siehste, DA haben wir es wieder. Unflexibel bis zum dorthinaus. Ich bin auch aus München hier hergezogen. Und dabei würde ich TÄGLICH mindestes 2 !!! Pfund Thüringer Mett direkt von der Quelle bieten. Und Okinal Thüringer Rostbratwurst als Bonus für besondere Leistungen, jawoll !!!

  10. #309
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Wingman # 305:
    " Möglich das es mich vielleicht in die Eifel verschlagen wird. Nächste Woche wie in meinem Beruf üblich 2 Tage probe jobben.
    Das war im letzten Job auch so, man will wissen was man drauf hat."
    ---------

    Zahlt dir der Arbeitgeber da was? ( Probejobben )
    Alg1 läuft weiter, ist klar. Hast du das mit deinem Sachbearbeiter abgesprochen?

    Ohne Gewähr, nur als Info.

    Einem zukünftigem Arbeitgeber könntest du ein kürzeres Praktikum,
    von 1 - 2 Wochen gleich bei der Bewerbung anbieten. Ein solches Praktikum, wo sich AG und AN näherkennenlernen, ist bis zu 4 Wochen für Alg2 Bezieher möglich.
    Für Alg1 Bezieher hab ich dazu keine Infos, lässt sich natürlich beim Amt nachfragen.

    Rutscht du in Alg2, wäre bei einer Festeinstellung, eine Förderung durch die Arge möglich. Hab das jetzt nicht im Speicher, wie das genau gehandhabt wird.
    Meine mal, die Arge gibt befristet einen Lohnzuschuss.

    Ps. neugierig gefragt..Eifel?
    Schöne Moppedfahrerecke..

  11. #310
    Avatar von wingman

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    @Nokgeo,
    es wären bis 14 Tage Tage drin, wo ich aber nur mein ALG I weiter bezahlt bekäme.
    Wäre für mich so nicht zu machen, ich brauche dort Unterkunft etc..
    Dazu reicht das wenige ALG I nicht aus.
    Für den Fall eines Vertrages muss ich eine Wohnung dort suchen, der Umzug muss evtl. organisiert werden. Mal sehen.
    Eigentlich wird alles bezahlt, muss nur mit dem Job gut laufen.
    Die Eifel ist eine schöne Bikergegend. Luxemburg ein Katzensprung (billig Tanken :-) ). Ich habe Freunde in Luxemburg was sich vielleicht als Vorteil erweisen könnte.
    Sie haben ein Mädchen aus Haiti adoptiert, es wurde mit unseren Mädchen damals zusammen getauft.
    Morgen zur Arbeitsagentur wegen der Fahrtkosten etc..