Seite 25 von 147 ErsteErste ... 1523242526273575125 ... LetzteLetzte
Ergebnis 241 bis 250 von 1464

Schuften für Hungerlöhne

Erstellt von Sammy33, 27.02.2007, 09:35 Uhr · 1.463 Antworten · 80.142 Aufrufe

  1. #241
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von guenny",p="471262
    Leute wie unser Vorzeigekapitalist Aunti könne wieder mit dem Finger drauf zeigen und - natürlich dann mit Beweis und mit Recht - behaupten "Seht ihr, habe ich schon immer gesagt, funktioniert nicht".
    Eben !!!

    Und ich könnte nicht nur, ich tue es und zeige mit dem Finger drauf.

    Im übrigen sehe ich mich nicht als "Vorzeigekapitalist" und kann einem "rausholen, was drin ist" auf AG-Seite keinesfalls zustimmen; das führt langfristig zu nichts Gutem. Aber ich sehe die Lösung nicht beim Staat und seinen Vertretern.

    Insofern vielleicht eher ein "Vorzeigefreiheitsdenker", das passt eher .

  2.  
    Anzeige
  3. #242
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von guenny",p="471262
    ...und - natürlich dann mit Beweis und mit Recht - behaupten "Seht ihr, habe ich schon immer gesagt, funktioniert nicht".
    Also, der Beweis kann ja noch gar nicht erbracht sein, da es eine solche Institution noch gar nicht gibt.
    Daß "Kopfgeburten" immer die Kehrseite der Medaille sein können, kann ja kaum umstritten sein. Aber einem Staat und seinen ausführenden Organen letztlich jegliche Kompetenz und effektives Handeln abzusprechen würde bedeuten, daß wir hier komplett einpacken könnten.
    Gleichzeitig alles (oder weitgehend) der Wirtschaft und dem Markt zu überlassen haben die letzten 10 Jahre gezeigt, wo das hinführen kann.

  4. #243
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Monta",p="471268
    Gleichzeitig alles (oder weitgehend) der Wirtschaft und dem Markt zu überlassen haben die letzten 10 Jahre gezeigt, wo das hinführen kann.
    Hatten wir in den letzten 10 Jahren (oder schon jemals) eine Regierung, die sich der "Freiheit" verschrieben hätte?

    Wird es wohl auch nicht geben, da "der Deutsche" nun mal daran glaubt, das Gesetze es schon richten werden...

  5. #244
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Auntarman2",p="471269
    Hatten wir in den letzten 10 Jahren (oder schon jemals) eine Regierung, die sich der "Freiheit" verschrieben hätte?
    Die Wirtschaft und der "Markt" wurden gerade in den letzten 10 Jahren derartig an der langen Leine gelassen, daß sich Minuslöhne (im Gegensatz zu unseren europäischen Nachbarn) und Massenarbeitslosigkeit breit machen konnten.
    Umstrukturierungen, Euroumstellung, hohe Arbeitslosigkeit etc. wurden da rigoros ausgenutzt.
    Würde man dem "Markt" da nicht Regularien und Kontrollmechanismen entgegensetzen, gäbe es heute wieder Leibeigenschaft.

  6. #245
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Vielleicht sieht es im Gegensatz zu den europäischen Nachbarn ja auch deshalb so aus, weil die früher ihre Hausaufgaben gemacht haben, z.B. Großbritannien ?

    Und ist nicht aktuell so, dass wir wieder ein Wirtschaftswachstum haben? Evtl. waren die Reformen ja einfach nicht konsequent genug angegangen?

    Der Staat hat sich aus der Wirtschaft rauszuhalten, da kommt nie etwas Vernümftiges bei heraus. Oder gibt es ein positives Beispiel?

    Und alle Unternehmen, die nun dem Jugendwahn verfallen sind, nicht mehr ausbilden und Löhne drücken, die werden sich im globalem Wettbewerb auch noch schwer wundern. Aktuell gibt es ja schon einen Facharbeitermangel. Die Leute gehen nämlich auch dahin, wo die Bedingungen besser sind.

  7. #246
    Avatar von resci

    Registriert seit
    20.01.2004
    Beiträge
    6.957

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Auntarman2",p="471279
    Aktuell gibt es ja schon einen Facharbeitermangel. Die Leute gehen nämlich auch dahin, wo die Bedingungen besser sind.
    alle 7 fetten oder mageren Jahre wieder kommt der prognostizierte Mangel an Facharbeitern, Ingenieuren, Ärzten, Lehrern usw. wieder in die Gazetten und damit sofort das Geschrei nach Lockerung der Einwanderungsbestimmungen für sogennante Hochqualifizierte, Green Card oder sonstiges. Ob dieser Mangel schon da ist oder erst kommen wird, wag ich sehr zu bezweifeln. Als Beispiel der IT-Boom Ende der 90er. Viel Geschrei und ein Jahr später standen Tausende von Green Card Inhabern vor dem deutschen Arbeitsamt.

    In Deutschland bekommt jedes Unternehmen die Leute, die es benötigt vom Markt, falls es rechtzeitig die entsprechenden Planungen einleitet. Ein künstlich hochgepuschter Mangel bewirkt mittelfristig immer ein Überangebot, ein Drücken der Löhne, wie es Unternehmen natürlich gerne sehen, die Gelackmeierten sind fast immer diejenigen, die sich diesem Schweinezyklus angepasst hatten.

    resci

  8. #247
    Avatar von Conrad

    Registriert seit
    11.04.2005
    Beiträge
    8.818

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Dieser Greencard-Blödsinn wundert mich auch... Denn ein wirklich hochqualifizierter indischer, pakistanischer oder russischer Physiker/Mathematiker/Informatiker, dem in Berkley/Kalifornien und sonstwo ein roter Teppich ausgerollt wird, wird sich wohl kaum für Deutschland als "Einwanderungsland" entscheiden.

    Deutschland ist doch für Hochqualifizierte dermaßen unatraktiv im Vergleich mit den USA, die können sich hier die Greencard echt sparen, es kommt eh kaum jemand.

    Ausserdem steht den deutschen Firmen hier die EU als der wahrscheinlich größte zusammenhängende Arbeitsmarkt der Welt zu Verfügung, wer da keine Fachkräfte findet, ist selber schuld.

    Und ausserdem könnte man die Leute schließlich auch selbst ausbilden, aber die hauen dann auch ab in Staaten...

  9. #248
    Avatar von resci

    Registriert seit
    20.01.2004
    Beiträge
    6.957

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    was ich immer noch nicht verstehe, ist, daß in Deutschland eine sehr hohe Jugendarbeitslosigkeit herrscht und obwohl heute schon jeder 4. Abitur in der Tasche hat, es anscheinend notwendig ist, über 227.000 Studenten aus dem Ausland auf Kosten des deutschen Steuerzahlers ausbilden zu lassen, davon allein 20.000 aus China.


    aus dem Merkblatt für ausländische Studenten 2003

    ...Verschiedene Maßnahmen, das Studium in Deutschland für ausländische Studierende
    attraktiver zu machen, führten in den vergangenen Jahren dazu, dass die Zahl der an
    deutschen Hochschulen eingeschriebenen ausländischen Studierenden deutlich
    zugenommen hat. Zu Beginn des Jahres 2003 gab es in Deutschland über 227.000
    ausländische Studierende. Das entspricht 11,7% aller Studierenden und ein Zuwachs von
    gut 10% im Vergleich zum vergangenen Jahr. Die Anzahl chinesischer Studierender betrug
    20.141 und sie bilden nach wie vor die größte Gruppe unter den ausländischen Studierenden ...



    resci

  10. #249
    Auntarman2
    Avatar von Auntarman2

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Es werden zum Beispiel nur sehr wenig Ingenieure E-Technik ausgebildet, weit unter Bedarf. Warum? Studium ist zu anstrengend. Das machen dann die Chinesen gerne...

  11. #250
    Avatar von Conrad

    Registriert seit
    11.04.2005
    Beiträge
    8.818

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Auntarman2",p="471314
    Es werden zum Beispiel nur sehr wenig Ingenieure E-Technik ausgebildet, weit unter Bedarf. Warum? Studium ist zu anstrengend. Das machen dann die Chinesen gerne...
    Bei dem tollen deutschen Pisa-Schulsystem, welches international als unter aller Sau angesehen wird, ist das auch kein Wunder, daß trotz Abitur die Qualifikation für ein Studium nicht reicht, und für ein Ingenieur-Studium schon mal gar nicht.

    Und da ein Ingenieur-Studium so schwierig ist, sagen sich viele, ich werd lieber Verkaufs- oder Werbefuzzy, das ist viel einfacher und man kann viel mehr Kohle machen.

    Was ja auch nicht unbedingt falsch ist...

    Unterhaltungs-Elektronik-Branche weg, Foto-Branche weg (Leica schafft es nur mit Ach und Krach die Pleite zu verhindern), wenn jetzt auch noch die Auto-Industrie kaputt geht in D können wir einpacken...

    Wenn ich an Schrempp von DaimlerCrysler denke, so was hats sicher in der gesamten Industrie weltweit noch nicht gegeben, daß ein Manager (und wohlgemerkt nicht ein Firmeninhaber/Besitzer) dermaßen viel Geld verbrennt wie dieser Irre und sowas läuft noch frei rum, unglaublich !