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Schuften für Hungerlöhne

Erstellt von Sammy33, 27.02.2007, 09:35 Uhr · 1.463 Antworten · 80.098 Aufrufe

  1. #101
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    @Lamai,

    das kann ich ja alles verstehen.
    Aber netto 1.600/Monat waren das dann eben nicht.

  2.  
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  3. #102
    Avatar von Conrad

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Wenn er noch einige Doofe wie mich findet, kann er ja auf 160 Arbeitstd. kommen, das sind dann 1600 € u. zusätzlich hat er dann wohl noch seine Stütze, das weiß ich aber nicht genau, interessiert mich auch nicht.

    Jedenfalls machen sicher viele Hartz4-ler das so wie er, was solls.

    Jeder der als Handwerker ein Gewerbe angemeldet hat, wird sicher auch einiges ohne Rechnung machen. Und sich so arm rechnen, daß er eventuell sogar noch Hartz4-Stütze bekommt.

    Thats Life ;-D

  4. #103
    Avatar von Tschaang-Frank

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Wingman

    Die fixen Lebenshaltungskosten passen nicht zu den Gehältern.
    Das hoert man immer wieder

    Problem: Die Leute haben vergessen was es in DM so gekostet hat!!

    Einen 70er Fernseher hast du damals nicht unter 500 DM bekommen, die Kugel Eis hat zuletzt 1 DM beim Eismatscher gekostet, 100g Gulasch 1,99 DM (Kilo 19,99 DM ), das Jägerschnitzel in der Kneipe lag locker bei 18 DM usw.

    Einige haben am Anfang des Euros versucht kraeftig zuzyuschlagen, dass hat sich aber schnell gelegt!

    In vielen Bereichen der Konsumgueter und Lebensmittel ist es absolut nicht teuerer geworden!! Das ist Bla. !!

  5. #104
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    @Lamai,

    hättest ja direkt einen "ordentlichen" Handwerker nehmen können. Hast Du aber nicht.
    Wolltest eben auch nur einen "Hungerlohn" bezahlen.
    (8 Std. x 10 Euro = 80 Euro, anstatt der "ordentlich" veranschlagten 150 Euro)

  6. #105
    Avatar von Conrad

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    8.816

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Monta",p="458449
    @Lamai,

    hättest ja direkt einen "ordentlichen" Handwerker nehmen können. Hast Du aber nicht.
    Wolltest eben auch nur einen "Hungerlohn" bezahlen.
    (8 Std. x 10 Euro = 80 Euro, anstatt der "ordentlich" veranschlagten 150 Euro)
    Nee, ich wollte dem Typ eigentlich was Gutes tun u. er hat ja trotz seinem Pfusch u. Murks seine 190 € von mir bekommen.

    Mit dem Aufbauservice der Herstellers wäre ich besser gefahren und die Jungs verdienen sicher keine 1600 € Netto im Monat.

    Die verdienen vielleicht 8 €/Std., aber Brutto. Ob das nun ein Hungerlohn ist oder nicht, darüber kann man sicher trefflich streiten.

  7. #106
    Avatar von Tschaang-Frank

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Mit dem Aufbauservice der Herstellers wäre ich besser gefahren und die Jungs verdienen sicher keine 1600 € Netto im Monat.
    Ich habe die Jungs vom Moebelhaus Möma jeden Morgen bei mir und ich kann dir sagen das die nicht unter 2000 Euro Netto! nach Hause gehen!! Ich kenne deren Abrechnungen "schwarz auf weiss" oefters selber gesehen !!

  8. #107
    Avatar von wingman

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Hallo Frank, was auch gerechtfertigt ist, denn eine Küche fachgerecht zu montieren ist nicht einfach.
    Bis bei meiner alles 100%ig gepasst hat, ging schon einige Zeit drauf.

  9. #108
    Avatar von Conrad

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Es ist nur ein kleine U-förmige Eckküche. Bestehend aus einem Schrank, wo der Kühlschrank drin ist, unten und oben ein Staufach, Herd u. Absauge mit Staufach drüber, dann eine Arbeitsplatte ca. 2,20 m lang (die aber extra gekauft wurde), auf der anderen Seite eine Spüle und darüber ein dreiteiliger Schrank.

    Das ganze hat (ohne Arbeitsplatte) 500 € gekostet, also was soll man für so eine Miniküche dann noch groß fürs Aufbauen zahlen ?

    2 Typen (oder sogar nur einer, sind ja Profis, die das jeden Tag machen) hätten das in ca 4 Std. geschafft.

    Da ich keine Zeit hatte, konnte ich es nicht selbst machen, ausserdem wollte ich dem Typen, der das dann aufgebaut hat, was Gutes tun.

  10. #109
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Nun führen wir uns mal vor Augen, was die Arbeitsstunde etwa einem Unternehmer so an reinen Lohnkosten hat, wenn der Arbeiter (verheiratet, keine Kinder) monatlich 2000 Schleifen ausgezahlt bekommt. Jährlich sind's etwa 42000 Euro. Für etwa 1550 Stunden pro Jahr, also 27,10 Euro pro Stunde. Fällig sind dann noch erhebliche Overheadkosten, der Mann muß 'verwaltet' werden, Aufträge gehören akquiriert, Werkzeugausstattung müssen gekauft und Büros gemietet werden. Doll nicht?

  11. #110
    Avatar von Conrad

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Ralf_aus_Do",p="458688
    Nun führen wir uns mal vor Augen, was die Arbeitsstunde etwa einem Unternehmer so an reinen Lohnkosten hat, wenn der Arbeiter (verheiratet, keine Kinder) monatlich 2000 Schleifen ausgezahlt bekommt. Jährlich sind's etwa 42000 Euro. Für etwa 1550 Stunden pro Jahr, also 27,10 Euro pro Stunde. Fällig sind dann noch erhebliche Overheadkosten, der Mann muß 'verwaltet' werden, Aufträge gehören akquiriert, Werkzeugausstattung müssen gekauft und Büros gemietet werden. Doll nicht?
    Mir kommen die Tränen... Nur 2000 Euro Netto verdient der arme Mann. Man sollte dem Arbeiter den Lohn verdoppeln, und selbst 4000 Euro Netto ist ja dann noch ein Hungerlohn. ;-D

    Was verdient denn dann erst ein Dipl. Ing. bei Euch ? Sicherlich einen Hungerlohn von 8000 Euro Netto....

    In welch grauenhaft ausbeuterischem kapitalistischen Schweinesystem wir doch leben