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Schuften für Hungerlöhne

Erstellt von Sammy33, 27.02.2007, 09:35 Uhr · 1.463 Antworten · 80.101 Aufrufe

  1. #1001
    Avatar von phimax

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Ja,ja, ich sollte mir ein zweites Ohr zulegen

    Radio ndr-info:

    Mindestlohngesetz gibt es seit 1952!
    Es wurde nie angewendet, ist an viele Bedingungen geknüpft, gilt nur für bestimmte Branchen (vor allem ohne tarifl. Bindinung. Erlassen wurde es von der CDU.

    Mal sehen, was sie daraus machen.

  2.  
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  3. #1002
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Monta",p="481575
    Fehlender Kündigungsschutz würde, wie ich annehme, in beide Richtungen gehen. Könnte, ja nach dem, auch für einen Arbeitgeber unangehem werden.
    Würde nicht nur, sondern ist in dieser Form auch gesetzlich verankert, daß die Kündigungsfrist nicht einseitig abweichend vereinbart werden darf.

    Im übrigen kann in Tarifverträgen (sic!) von der gesetzlichen Regelung in der Richtung 'kürzerer Kündigungsfrist abgewichen werden und wird es (in einem mir bekannten Vertrag) auch.

    Der Stellenwert der 'gesetzlichen Kündigungsschutzreglung' ist also eher überbewertet (im Unterschied z.B. zum Urlaub / zur maximalen Arbeitszeit etc. bei der gesetzliche Mindeststandarts nicht vertraglich unterschritten werden dürfen)

  4. #1003
    Avatar von Loso

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Sioux",p="481659
    Die Abschaffung des Kuendigungsschutzes waere eine Konjunktur- und Investitionsbremse ersten Ranges.
    Wer spricht von Abschaffung?
    Kündigungsschutz besteht ja nicht nur aus der Kündigungsfrist. Formfehler, Begründung, fristlose ohne salvatorische Klausel, Sozialauswahl, da ist eine Kündigung schnell Makulatur und wird durch einen Vergleich richtig teuer.(und der Anwalt freut sich über die wesentlich grössere Vergleichsgebühr)
    Natürlich sind das alles wichtige Errungenschaften gerade in Zeiten grosser Stellenknappeit, keine Frage. M.E. muss man aber auch mal vorurteilsfrei darüber nachdenken, ob dies in der praktizierten Rechtsprechung nicht selber Teil des Problems Zeitverträge und Arbeitslosigkeit ist. Viele Arbeitgeber äussern sich jedenfalls so, nicht nur Lobbyisten in eigener Sache sondern auch ernsthaft an Lösungen Interessierte.

  5. #1004
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Ralf_aus_Do",p="481736
    ...Urlaub / zur maximalen Arbeitszeit etc....gesetzliche Mindeststandarts...
    Nix da, muß alles weg, da werden Abermillionen neue Stellen mit geschaffen.
    Kann man nicht drüber lachen? - Stimmt.

  6. #1005
    Avatar von wingman

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Wir können ja dem Dieter Hundt das Arbeitsrecht Usbekistans vorschlagen...........er wäre tiefst begeistert und in seinen Augen würden die $$$$ Zeichen sichtbar.
    Denn, es gibt keinerler Arbeitnehmerrechte dort.......

  7. #1006
    Avatar von wingman

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Hier zeigt sich wieder einmal das wahre Interesse unserer Regierung:

    Die Spitzen von Bundestag, sowie Union (000910.KS - Nachrichten) - und SPD-Fraktion wollen offenbar einen neuen Anlauf zur Erhöhung der Diäten für die 614 Bundestagsabgeordneten nehmen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, will Parlamentspräsident Norbert Lammert (CDU) kommende Woche bei einem Treffen mit den Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder (CDU) und Peter Struck (SPD) ausloten, ob es in dieser Wahlperiode noch gelingt, die Abgeordnetenbezüge zu erhöhen.

    Die SPD will einer Anhebung allerdings nur zustimmen, wenn gleichzeitig die Pensionsansprüche gekürzt werden, heißt es dem Bericht zufolge. Der Vorschlag von SPD-Fraktionsgeschäftsführer Olaf Scholz sieht eine Erhöhung der Diäten von 7009 auf etwa 7600 Euro im Monat vor - bei gleichzeitiger Kürzung der Altersversorgung um ein Drittel. Nach "Bild"-Informationen will die SPD jetzt vorschlagen, die Anhebung in mehreren Schritten zu beschließen.

    Quelle: Yahoo

    Kasperltheater Berlin, ein Selbstbedienungsladen auf Kosten des Steuerzahlers................

  8. #1007
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    @wingman

    Die stellen sich nur auf die Preiserhöhungen ein.

    Samstag, 19. Mai 2007
    Über 100 Stromanbieter
    Preiserhöhungen zum 1. Juli

    Dem deutschen Strommarkt steht offenbar eine neue Welle von Preiserhöhungen bevor. Nach Schätzungen des Branchendienstes Verivox werden zum 1. Juli 2007 mindestens 100 Versorger ihre Tarife anheben, meldet Euro am Sonntag. Zur Begründung hieß es, an diesem Tag laufe die Bundestarifverordnung Elektrizität aus.

    Die Stromerzeuger müssten sich von diesem Datum an Erhöhungen des Grundversorgungspreises nicht mehr vom Wirtschaftsministerium des jeweiligen Bundeslandes genehmigen lassen. "Die Zahl der Erhöhungen wird auf jeden Fall dreistellig sein", zitiert die Wirtschaftszeitung den bei Verivox für Energie zuständigen Experten Peter Reese. Nach eigenen Angaben haben bereits 17 Versorger Preiserhöhungen zum 1. Juli angekündigt.



    Laut Reese ist derzeit allerdings noch nicht abschätzbar, wie groß die Preissteigerungen ausfallen werden. Es sei aber eine Angleichung der Tarife in Deutschland zu erwarten. Nach Verivox-Auswertungen von Anfang 2007 liegen die Stromtarife einzelnen Anbieter in Deutschland um bis zu 50 Prozent über dem günstigsten Angebot.

    Quelle

  9. #1008
    Avatar von wingman

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Während Berlin unfähig ist sich über einen Mindestlohn zu einigen der vielen überhaupt erst ein Überleben ermöglicht, genehmigt man sich ersteinmal eine reichliche Diätenerhöhung.
    Ich bin mal gespannt bei der nächsten Wahl wie die neue Linkspartei abschneiden wird, vermute aber die alte SPD wird bluten müssen.

  10. #1009
    Avatar von Claude

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Mich interessieren die Gehälter der 1 % der Deutschen, die Topmanager sind, überhaupt nicht.
    Warum?
    Die deutsche Wirtschaft brummt und vielen Leuten geht es besser.
    Warum?
    Das Lohnniveau wurde in den letzten Jahren deutlich abgesenkt.
    Die Reallöhne sind um etwa 10-20 % geringer als vor 10 Jahren, wobei ein Berufseinsteiger bis zu 30 % weniger verdient als vor 5 Jahren.
    Dadurch werden mehr Leute eingestellt.
    Wingman, das ist eine gute Entwicklung!
    Die Arbeit in D wird immer billiger, bald wirst auch Du wieder konkurrenzfähig, also höre auf zu schimpfen.

  11. #1010
    Avatar von Dieter1

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Das ist jetzt aber wirklich heftiger Zynismus.