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Schuften für Hungerlöhne

Erstellt von Sammy33, 27.02.2007, 09:35 Uhr · 1.463 Antworten · 80.365 Aufrufe

  1. #991
    Avatar von Conrad

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Claude",p="481191
    Also im Osten von Samui (Chaweng) liegt bei kleinen Reparaturarbeiten der Stundenlohn eines Handwerker nahe der von mir angedachten 7,50 €.
    400 Baht Stundenlohn ? Kann ich mir nicht vorstellen

  2.  
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  3. #992
    Avatar von andydendy

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    @ Sioux

    Das ist als Mindestlohn einfach zuviel.
    40 % also 6.-- € sind realistisch. So haben das auch andere Laender eingefuehrt.

    -----------------------------------------------------------

    Wie willste von 984,- Brutto denn überleben, das mach mal vor.

  4. #993
    Avatar von Loso

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Futter für euch:
    "Einmal Zeitarbeit, immer Zeitarbeit" gleich im ZDF
    "Sie ersparen sich Ärger beim Kündigungsschutz,..."

    Das ist der Knackpunkt. Würde man den Kündigungsschutz lockern, gäbe es auch mehr Festeinstellungen und weniger dubiose Firmen, die mit dem Verleihen volkswirtschaftlich gesehen völlig unproduktiv Geld verdienen und die Realeinkommen erodieren.

  5. #994
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Loso, in D kann jedes Unternehmen bis zu 2 Jahre befristen und in der Zeit auch mehrmals verlaengern.
    Also beispielsweise 3 Monate Probezeit, dann auf 9 Monate verlaengern, auf 15 Monate erhoehen, auf 20 Monate und sich endgueltig nach 24 Monaten fuer oder gegen eine Festanstellung entscheiden.

    Jetzt erklaer mir doch bitteschoen wo wir da noch eine weitere Erleichterung brauchen. Ist mir irgendwie zu hoch.

    Sioux

  6. #995
    Avatar von Loso

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Ist richtig was du schreibst. Aber die Praxis in Arbeitsgerichtsfällen ist für Arbeitgeber teuer, aufwändig und nervenaufreibend. Gilt auch während einer Befristung.

    PS: Es gibt natürlich auch Arbeitgeber wie z.B. die Konkurenz der Post, bei denen der aggressive Verschleiss der AN Methode hat.

  7. #996
    Avatar von phimax

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Heute morgen (wieder mit halben Ohr) im Radio ghört:
    Dänemark hat bspw. keinen Kündigungschutz mehr und es funktioniert trotzdem.
    Wurde aber auch gesagt, das Unternehmen eine recht hohe Fluktuation haben.

    Hier steht etwas dazu (habe aber nicht alles gelesen).

  8. #997
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Fehlender Kündigungsschutz würde, wie ich annehme, in beide Richtungen gehen. Könnte, ja nach dem, auch für einen Arbeitgeber unangehem werden.

  9. #998
    Avatar von sunnyboy

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Fehlender Kündigungsschutz würde
    und da soll es doch Arbeitgeber geben :???: die verpassen dem lieben Arbeitnehmer einen Kündigungschutz, so das der arme ausgebeutete Dienstknecht sich bald ein halbes Jahr Gedanken machen muß , ob er wechseln will oder nicht.

    Gruß Sunnyboy

  10. #999
    Avatar von wingman

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    Re: Schuften für Hungerlöhne

    ich denke das ein weiteres aushölen und aushebeln der AN rechte auch wirtschaftlich nach hinten losgehen würden.
    banken vergeben kaum darlehnen an AN die keinen unbefristeten arbeitsplatz haben.
    da a. merkel sich allerdingst ums verrecken gegen mindestlöhne ausspricht wird es die eu selbst verwirklichen. dauert zwar länger erfüllt aber den gleichen zweck. angepasste bedingungen eu weit, ein rahmengerüst das eu weit anwendung findet.

  11. #1000
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Schuften für Hungerlöhne

    Zitat Zitat von Monta",p="481575
    Fehlender Kündigungsschutz würde, wie ich annehme, in beide Richtungen gehen. Könnte, ja nach dem, auch für einen Arbeitgeber unangehem werden.
    Natuerlich koennte das nicht einseitig ablaufen.

    Ich frage mich da auch vor allem, wer dann noch ein Haeuschen oder aehnliches baut.
    Einem Arbeitnehmer ohne gesichertes Einkommen gibt keine Bank einen groesseren Kredit.

    Die Abschaffung des Kuendigungsschutzes waere eine Konjunktur- und Investitionsbremse ersten Ranges.
    Sowas kann eigentlich kein Politiker oder Lobbyist mit ein bisserl Verstand ernsthaft wollen.

    He, he, Beitrag 1000.

    Sioux