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Reformationstag, Allerheiligen und anderes Altmodisches

Erstellt von strike, 01.11.2015, 10:13 Uhr · 221 Antworten · 9.882 Aufrufe

  1. #181
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen

    Aber dass die im wesentlichen christlich geprägte westliche Zivilisation in den letzten Jahrhunderten auf vielen wichtigen Gebieten (Wissenschaft, Technologie, Rechtsstaatlichkeit, Philosophie) Fortschritte hervor gebracht hat, zu denen andere Kulturen zu dieser Zeit nicht in der Lage waren, ist meiner Meinung nach keineswegs ein Zufall.
    und wenn es nicht die hochtechnisierten Westmächte gäbe ,die andere Kulturen mit den neuesten Waffen unterstützt, könnte der "Dschihad" mit Krummschwertern vorangetrieben werden.

  2.  
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  3. #182
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von Pee Niko Beitrag anzeigen
    Richtiger wäre es zu sagen, dass die westliche Zivilisation trotz christlicher Prägungen in der Lage war, Fortschritte zu erzielen.
    Nein, ganz im Gegenteil. Die christliche Religion hat die geistigen Grundlagen gelegt, auf denen die Aufklärung aufbauen konnte. Die ersten Universitäten entstanden in Europa im 13.Jahrhundert aus den klösterlichen Schulen heraus, als von Reformation und Aufklärung noch keine Rede sein konnte.

    Zitat Zitat von Pee Niko Beitrag anzeigen
    Schließlich hat die alleinseligmachende christliche Kirche über Jahrhunderte alles getan, um jegliche Weiterentwicklung von Technik, Moral und Denken als Teufelszeug zu verdammen und entsprechend zu sanktionieren.
    Das ist die übliche, marxistisch geprägte Sichtweise, die davon nicht wahrer wird, dass sie quasi zum Allgemeingut in einer traditionsfeindlichen Gesellschaft geworden ist. Wenn es damals tatsächlich das Anliegen der Kirche gewesen wäre alle Weiterentwicklungen von Technik, Moral und Denken zu verhindern, dann hätte sie das tun können. Die Mittel dazu hatte sie!

    Aber im Gegensatz zum Islam ließ die Kirche Weiterentwicklungen nicht nur zu, sondern förderte sie. Und sie war zu Veränderungen in der Lage.



    http://www.amazon.com/How-West-Won-N.../dp/161017139X

  4. #183
    Avatar von Spencer

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    Halloween, Allerheiligen, Christentum ????????????????

    angesichts der Deutschland bevorstehenden Umwälzungen -
    angesichts der unaufhaltsamen Islamisierung Europas :

    nachfolgende Generationen werden sich ungläubig die Augen reiben, wenn sie erfahren mit welchen Nichtigkeiten wir uns heute noch beschäftigt haben - "deren Sorgen möchte ich heute haben" höre ich sie sagen ..........................

  5. #184
    Avatar von Pee Niko

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    [...] Die ersten Universitäten entstanden in Europa im 13.Jahrhundert aus den klösterlichen Schulen heraus, als von Reformation und Aufklärung noch keine Rede sein konnte.
    [...]
    Vergleichbare Schulformen existierten bereits in der Antike, da hat der Klerus keine neue Erfindung gemacht.

    ][...] marxistisch geprägte Sichtweise [...]
    Joh, der ist gut

    [...]
    Aber im Gegensatz zum Islam ließ die Kirche Weiterentwicklungen nicht nur zu, sondern förderte sie. Und sie war zu Veränderungen in der Lage.
    Und genau aus diesem Grund behandelte man in Europa noch Schnittverletzungen mit einer Mischung aus Kuhdung, Weihwasser und 15 "Gegrüßet seist du, Maria", während man in anderen Hemisphären bereits Zahnmedizin betrieb oder die Vorteile der Hygiene erkannte.

    Archimedische Schraube, Feudalismus, geozentrisches Weltbild, Darwinsche Evolutionslehre, Stellung der Frau in der Gesellschaft...?

  6. #185
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Nein, ganz im Gegenteil. Die christliche Religion hat die geistigen Grundlagen gelegt, auf denen die Aufklärung aufbauen konnte. Die ersten Universitäten entstanden in Europa im 13.Jahrhundert aus den klösterlichen Schulen heraus, als von Reformation und Aufklärung noch keine Rede sein konnte.



    Das ist die übliche, marxistisch geprägte Sichtweise, die davon nicht wahrer wird, dass sie quasi zum Allgemeingut in einer traditionsfeindlichen Gesellschaft geworden ist. Wenn es damals tatsächlich das Anliegen der Kirche gewesen wäre alle Weiterentwicklungen von Technik, Moral und Denken zu verhindern, dann hätte sie das tun können. Die Mittel dazu hatte sie!

    Aber im Gegensatz zum Islam ließ die Kirche Weiterentwicklungen nicht nur zu, sondern förderte sie. Und sie war zu Veränderungen in der Lage.
    Aber wie bei Anderen auch, beginnt irgendwann die Stagnation. Dies führte zu Reformation und Revolution.

  7. #186
    Avatar von clavigo

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    Eigentlich haben alle Recht. Das Studium der Philosophie im Mittelalter war quasi ein "By-Product" des Theologie-Studiums. Inwiefern "neue" oder "wiederentdeckte" Ideen des Humanismus auch gelehrt oder publiziert wurden, hing von einem Mann in Rom ab.
    Erst ab dem 17.Jahrhunder entstand eine von der Theologie unabhängige Philosophie mt u.a. R. Descartes, Blaise Pascal und dann später im 18. Jahrhundert Leute wie Voltaire, usw. [QUOTE]„Der Gott Abrahams ist nicht der Gott der Philosophen“ schreibt Pascal

  8. #187
    Avatar von Spencer

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    Von nichts kommt nichts ?

    Nach diesem Vortrag denkt man eventuell neu darüber nach ........



    Gruß
    Spencer

  9. #188
    Avatar von Spencer

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    Gespannt bin ich, ob zu diesem heiklen Thema eine sachliche Diskussion hier im Forum möglich sein wird.
    (ohne persönlich, beleidigend oder aggressiv zu werden .............)


    Zeit zum Nachdenken ??


    Beginnen wir mal mit dem Auge ...........................

    Das menschliche Auge enthält 130 Millionen Stäbchen und Zapfen, die Licht in chemische Impulse verwandeln. Jede Sekunde erreichen eine Milliarde solcher chemischen Impulse das Gehirn.

    Dem Darwinisten stellt sich die entscheidende Frage, wie sich so viele äußerst komplexe, vollkommen aufeinander abgestimmte Komponenten unabhängig voneinander entwickelt haben könnten, wo doch die Fehlfunktion auch nur einer Komponente das Ganze zu Fall bringen würde.

    Man muss bedenken, dass ein Organ in einem quasi Übergangszustand der Entwicklung nicht gerade zum Überleben des Lebewesens beitragen, sondern eher zu dessen Aussterben führen wird. Nach Ansicht der Anhänger der natürlichen Auslese ist ein Lebewesen mit einem fehlfunktionierenden Organ weniger überlebensfähig als seine Artgenossen und daher zum Aussterben verurteilt.

    Was nutzt ein halber Flügel bzw. ein Auge ohne Netzhaut ? Daher können solche Körperteile nur sofort in Erscheinung getreten sein, entweder durch unglaublich unwahrscheinliche Großmutationen ("monströse Hoffnungsträger" in der Sprache der Wissenschaftler) oder durch einen Schöpfungsakt.

    "Es ist offenkundig", stellt der Wissenschaftler Francis Hitching fest, "dass selbst die kleinste Panne - getrübte Hornhaut, fehlende Erweiterung der Pupille, Undurchsichtigkeit der Linse, falsche Einstellung - die Entstehung eines erkennbaren Bildes verhindern muss.

    Das Auge funktioniert entweder als Ganzes oder gar nicht !

    Wie soll es sich also durch allmähliche, stetige, verschwindend geringe darwinsche Veränderungen entwickelt haben ? Kann man im Ernst daran glauben, dass Tausende und Abertausende winzige, zufällige, voneinander unabhängige Veränderungen mit dem Ergebnis stattfanden, dass sich Linse und Netzhaut, die nur gemeinsam funktionieren, synchron entwickelten ? Wie sollte ein blindes Auge zum Überleben beitragen ?

    Wir haben nicht nur ein, sondern zwei Augen. Dieses abgestimmte Paar, verbunden mit einem interpretativen Zentrum im Gehirn, lässt uns die Entfernungen zu Gegenständen abschätzen, die wir wahrnehmen. Die Sehschärfe unserer Augen stellt sich automatisch ein, indem sich die Linse verlängert bzw. verkürzt. Diese empfindlichen Organe sind auch durch ihre Lage unter der Stirn und durch unsere Augenlider geschützt.

    Ähnliches ließe sich über das Gehirn, die Nase, den Gaumen und viele andere hochentwickelte menschliche und tierische Organe sagen. Sehr viel Glauben gehört dazu, hinter solchen Organen die Evolution zu sehen. Aber gerade das ist die vorherrschende Lehre heute.

    Nachdem er sich mit der Unwahrscheinlichkeit einer evolutionären Entwicklung solcher Organe befasst hatte, schrieb der britische Physiker H.S. Lipson : "Wir müssen einen Schritt weitergehen und zugeben, dass die einzige Alternative eine Schöpfung ist. Ich weiß, dass dieser Gedanke den Physikern zuwider ist, wie er auch mir zuwider ist. Doch wir dürfen eine unliebsame Theorie nicht ablehnen, wenn alle Indizien dafür sprechen." (Physics Bulletin 1980)

    ------------------------------------------------------------------------

    "Die Annahme, dass das Auge mit allen seinen unnachahmlichen Einrichtungen durch die natürliche Zuchtwahl entstanden sei, erscheint, wie ich offen bekenne, im höchsten Grade als absurd."

    (Charles Darwin in "Die Entstehung der Arten" )



    Gruß
    Spencer

  10. #189
    Avatar von rolf2

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    Das ist zweifellos ein interressanter Gedanke.

    Unabhängig mal davon ob es einen Schöpfer evtl gab. Dann wäre aber zumindestens die Theorie das wir als Menschen irgendwas besonderes der Schöpfung darstellen doch höchst unwahrscheilich. Denn die Erde existiert seit Milliarden von Jahren und alle möglichen Spezies sind vergangen, den Menschen jedoch gibts es erst seit einer äußerst kleinen Zeitspanne und wie würde man den Menschen denn definieren, ab wann unterscheidet er sich vom Affen.

    Das Alter der Erde wird mit 4,5 Milliarden Jahren angegeben, der Homos Erectus tauchte vor zwei Millionen Jahren auf, das ist ne lange Zeit in der z.B. das Gehirn um einiges gewachsen ist.

    Die modernen Religionen wiederum und damit eine Deutung unserer Sonderstellung sind noch sehr jung, erst einige tausend Jahre alt.

    Das ist zumindestens für mich ein Gegenbeweis der These eines göttlichen Schöpfers der uns als fertige Menschen geschaffen haben soll. Von daher erscheint mir die allmähliche Entwicklung nach der darwinschen Theorie wesentlich wahrscheinlicher.

    Die Natur hat unglaublich viel Zeit phantastische Dinge zu entwickeln. So hat sie z.B. das Death Valley geschaffen durch Wind und Wasserabtrag. Im Laufe eines Menschenlebens werden vielleicht nur 1/10mm einer felsigen Oberfläche abgeraspelt im Laufe der Jahrmillionen ergeben sich daraus Canyons, schwer vorstellbar aber so ist es.

  11. #190
    Avatar von Spencer

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen

    Die modernen Religionen wiederum und damit eine Deutung unserer Sonderstellung sind noch sehr jung, erst einige tausend Jahre alt.

    Das ist zumindestens für mich ein Gegenbeweis der These eines göttlichen Schöpfers der uns als fertige Menschen geschaffen haben soll. Von daher erscheint mir die allmähliche Entwicklung nach der darwinschen Theorie wesentlich wahrscheinlicher.
    Hallo Rolf,

    der von Dir angeführte und für Dich gültige "Beweis" bezieht sich doch lediglich auf die - zugegebenermaßen - noch recht "jungen" Weltreligionen.

    Einzig aus diesem Grund einen "Schöpfer" grundsätzlich auszuschließen ist meiner Meinung nach nicht so recht nachvollziehbar.

    Die herausragende "Sonderstellung" des Menschen unter all den Kreaturen dieser Erde können wir doch schlicht und einfach wahrnehmen und bestätigen - oder ?

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