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Plattenspieler/ HighEnd

Erstellt von Yogi, 03.10.2008, 09:55 Uhr · 345 Antworten · 18.264 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von Micha L

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    Jazz in und aus Asien hat einen besonderen Reiz, wenn nicht nur der Westen imitiert wird, sondern eine ganz eigene Ost-West-Mischung entsteht.

  2.  
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  3. #122
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    "Jazz is not dead. It just smells funny." FZ

  4. #123
    Avatar von Micha L

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    Für mich war er das nie. Die komplexen Improvisationen des Rock z. B. bei Hendrix und die Verrockung des Jazz durch M. Davis hat mich über eine Brücke in Richtung Jazz gehen lassen.
    Als der Rock in den 80ern verpopte und wieder nette Kurztitel von wenigen Minuten in waren, habe ich die Brücke hinter mir abgebrochen und später nur wieder einen schmalen Steg gebaut

  5. #124
    Adi
    Avatar von Adi

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    Zitat Zitat von NEOT_3.0 Beitrag anzeigen
    Dass es Unterschiede zwischen DA-Wandler A und B gibt, glaube ich eher weniger.
    Die grössten Unterschiede sind einerseits in der notwenidgen digitalen Aufbereitung und in der nachgelagerten analogen Ausgangsstufe. Bei billigen Geräten werden im analogen Teil Einsparungen im Cent-Bereich unternommen. Schon eine gute analoge Ausgangsstufe ist mit dem bekannten LM741 für 10Cent zu bauen, was manchem Hersteller zu teuer ist. Und ein High-Ender investiert halt noch twas mehr...

    Zitat Zitat von NEOT_3.0 Beitrag anzeigen
    Verstehe ich das richtig? Die Soundtreue einer CD wird erst richtig gut, wenn man das digitale Signal irgendwie mittels DSP manipuliert?
    Eine D/A Stufe muss in jedem Fall die digitalen Daten aufbereiten, sonst wird das Signal unbrauchbar... Hinweis Nyqistfrequenz...

    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Ich kenne das Teil unter der Bezeichnung Digital-Analog-Filter. Den Standard-Filter haben CDP mit zusätzlichen Möglichkeiten auch. Es wird also in jedem Fall gefiltert, im speziellen Fall eben zeitrichtig.
    Du hast es genau erfasst, es geht bei der D/A Stufe immer um die Zeitrichtigkeit, was eine grosse Herausforderung für die Hersteller ist.

    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    Zwar liegt das im unhörbarem Bereich, jedoch fehlen dann die daraus resultierenden Mischfrequenzen.
    Es geht bei der D/A Wandlung nicht um den "unhörbaren Bereich" so ab 18 - 20 kHz hört man sowieso nicht's auch gibt es keine wirklichen Seiteneffekte durch Töne im unhörbaren Bereich - es geht nur um Zeitverschiebungen auf die das menschliche Gehör sehr empfindlich reagiert. Darauf basiert auch unsere Spracherkennung.

  6. #125
    Adi
    Avatar von Adi

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    Ich versuche mal zu erklären, warum eine D/A Stufe bei einem klassischen CD-Player in jede fall eine digitale Filterung benötigt:

    Die Daten auf einer CD sind mit 16-Bit Auflösung und einer Samplingrate von 44.1 kHz aufgezeichnet. Die sogennante Nyqist-Grenze liegt genau bei der Hälft der Abtastrate, also bei 22.05 kHz. Ein D/A Wandler darf über dieser Frequenz nicht's mehr "produzieren" da dies automatisch zu Äuslöschungen bei der Spiegelfrequenz, also im gesamten Spektrum von 0Hz bis 22.05 kHz führt. Jeder der einmal Auslöschungen gehört hat, weiss dass dies zu einem völlig unbrauchbaren Signal führt. Darum besitzt jeder auch noch so billige CD-Player einen digitelen Filter, der ab 22.05 kHz nicht's mehr durchlässt und optimal bei 20kHz noch keine Filterwirkung hat. Also einen sehr steilbandigen digitalen Filter. Dies ist aber praktisch nicht machbar - auch nicht mit digitalen Mitteln. Daher arbeitet jeder D/A Wandler mit einer höheren Samplingrate, z.b. dem vier- oder acht-fachen. Damit gibt es noch vor dem digitalen Filer die Oversamplingeinheit. Damit erhöht sich die Nyqist-Freequenz detlich und eine digitale Filterung ab 20kHz wird damit überhaupt erst ermöglicht.
    Bei den digitalen Filtenr gibt es grundsätzlich zwei Verfahren, dem FIR und dem IIR, wobei praktisch immer das FIR Prinzip in einem CD-Player angewendet wird. Bei einem IIR ist durch die Rückkoppelung ein nichtlienares Gleichungssystem zu lösen, was zu einem schwer kontrollierbaren Verhalten führen kann.
    Ein digitaler FIR Filter hat mehrere Charakteristikas. Dieser basiert man auf der "Impulsantwort" was zu einem Frequenzspektrum UND zu einer vorhesebaren Zeitverschiebung im Frequenzbereich führt. Um einen "geraden" Frequenzverlauf bis 20kHz zu erzeugen gibt es bei einem symmetrischen FIR Filter schon ab 10kHz Zeitverschiebungen - genau das wird als "harter" Klang interpretiert. Bei vielen Hig-End D/A Wandler wird daher mit andern Digitalen iltern gearbeitet, die keine symmetrische Impulsantwort mehr zur Folge haben. Der Klang wird "angenehmer" Messtechnisch wird der Frequenzgang ab ca. 10 kHz aber verfälscht um die Zeitverschiebung zu korrigieren.

    Jemand der sich nur auf den Frequenzgang konzentriert misst daher die falschen Werte, da es wichtigere Qualitätsmerkmale gibt.

    Übrigens gibt es noch einen weiteren Faktor, nämlich den digitalen Jitter. Das ist die zeitliche Ungenauigkeit der Abtastsamples. Ein normaler Quarz (also keinen Uhrenquarz) als Taktgeber hat eine Genauigkeit von +/-100ppm oder weniger. Wenn mann etwas rechnet stellt man bald fest, dass die 16-Bit Auflösung viel genauer ist, als die zeitliche Abstände zwischen den Samples, bedingt durch den Taktgeber. Darum haben teurere D/A Wandler einen PLL synchronisierten Taktgeber um dies so gut es geht zu kompensieren. Dies kommt dann voll zum tragen, wenn ein externer D/A Wandler verwendet wird...


    Hat also alles nicht's mit Esoterik oder so zu tun. Es braucht etwas Wissen von der digitalen Signalverarbeitung und von allgmeiner Akkustik. Auch Kentnisse wie der Mensch überhaupt hört hilft um das alles besserzu verstehen.

    Übrigens beim DVD-A wo die Auflösung 24-Bit mit 96kHz Samplingrate ist, könnte mann meinen das dies enorm übertrieben ist. Stimmt eigentlich auch nur entfallen all die Probleme mit der digitalen Filterung weil dies in den Bereich über 20kHz verschoben wird... Digital ist alos nicht nur 0 und 1 sondern etwas mehr da der Zeitfaktor dazukommt..
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  7. #126
    antibes
    Avatar von antibes
    Starke Erläuterung.

  8. #127
    Avatar von wingman

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    Bemerkenswert ist vielleicht aus meiner Praxis, das ich noch niemals einen defekten D/A Wandler hatte. An erster Stelle Lasereinheiten, danach mechanische Defekte, Motortreiber IC. Immerhin ist es heute einfacher geworden eine Lasereinheit zu tauschen..........längere Justierarbeiten gibt es nicht mehr.
    Für mich ist es wichtiger den Funktionsablauf solch eines Gerätes zu kennen. Der Beitrag 125 steigt schon tiefer in den D/A Wandler ein. Tatsache ist, das in einem 30,- Euro Radiorecorder mit CD mit Sicherheit kein besonderer D/A Wandler zu finden ist. Erstaunlicherweise wohl aber der gleiche Laser wie in manchem Yamaha oder Sony CD Player der Mittelklasse. Zum Beispiel die KSS 213D oder die KSS212. Beides 08-15 Laser.

  9. #128
    Avatar von Yogi

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    27.558
    Ich hab mich jetzt gefragt, ob das in Ordnung geht, wenn ich mit den Geräten einfach nur Musik höre.

  10. #129
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    Erstaunlicherweise wohl aber der gleiche Laser wie in manchem Yamaha oder Sony CD Player der Mittelklasse. Zum Beispiel die KSS 213D oder die KSS212. Beides 08-15 Laser.
    Angeblich gab es vor Jahren schon nur noch 2 Laufwerkhersteller (Philips und Sony ?), aktuell ist das sicherlich alles Schüttware aus China. Bei den Preisen geht das ja gar nicht mehr anders. Kann mir nicht vorstellen, dass in den Edelkisten etwas anderes verbaut ist. Nur die Frontplatte ist dann schöner...

  11. #130
    Avatar von phimax

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    ...ob das in Ordnung geht, wenn ich mit den Geräten einfach nur Musik höre.
    Das geht gar nicht - Kretin du

    Ich hab' auch noch einen Klassiker der' tut:


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