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Plattenspieler/ HighEnd

Erstellt von Yogi, 03.10.2008, 09:55 Uhr · 345 Antworten · 18.223 Aufrufe

  1. #101
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Verstehe ich das richtig? Die Soundtreue einer CD wird erst richtig gut, wenn man das digitale Signal irgendwie mittels DSP manipuliert?

    Mann oh Mann.

    DSP für ein nettes Popcorn-Movie, das nutze ich ja auch. Aber ansonsten vertraue ich dann doch eher auf einen Marantz CD-72.

  2.  
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  3. #102
    Avatar von Micha L

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    Die Signale müssen ohnehin bearbeitet werden. D.h. kein CDP ohne Digitalfilter

    Wadia ist sicherlich nicht die Marke für Pop-Leichtgewichte. Und wenn deren Filter zeitrichtig ausgelegt ist, dann bedeutet das, daß andere Filter weniger zeitrichtig sind, dafür andere Prämissen haben.

    Unter digitaler Signalbearbeitung im Pop-Sinne verstehe ich eher Equalizer und dergleichen.

  4. #103
    antibes
    Avatar von antibes
    Wadia ist ja über alle Zweifel erhaben. Die bauen schon seit längerer Zeit sehr gute CD-Laufwerke.

    Früher war die Klassifizierung von HIFI-Komponenten realiv, von Ausnahmen abgesehen, einfach.

    Grob über den Daumen gepeilt.
    Sony-Chip: Analytisch, oft hart klingend, fast die Musik sezierend. Manchmal vor lauter Analytik die Musik vergessend. Eher etwas für Messgeräte-Freaks, die auf theoretische Messleistungen und Frequenzverläufe stehen. Tatsächlich mußten viele Sonygeräte erst durch einen europäisches Tuner verbessert werden, damit der Klang dazu kam.

    Philips-Chip: Oft bei englischen CD.Playern eingesetzt, aber auch bei Marantz. Besser Dynamik und weicher. Rythmik und der Gesamtzusammenhang des Liedes viel besser. Hier fing für mich die Musik an.

    Aber heute verwischen sich die Eigenschaften.

  5. #104
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Die Signale müssen ohnehin bearbeitet werden. D.h. kein CDP ohne Digitalfilter

    Wadia ist sicherlich nicht die Marke für Pop-Leichtgewichte. Und wenn deren Filter zeitrichtig ausgelegt ist, dann bedeutet das, daß andere Filter weniger zeitrichtig sind, dafür andere Prämissen haben.

    Unter digitaler Signalbearbeitung im Pop-Sinne verstehe ich eher Equalizer und dergleichen.
    Das mit dem Equalizer meinte ich (natürlich) nicht. Nur was macht ein DA-Wandler? Er wandelt. Das tut er oder nicht. Wo soll es da "klangliche" Unterschiede geben?

  6. #105
    Avatar von Micha L

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    Ich kenne das Teil unter der Bezeichnung Digital-Analog-Filter. Den Standard-Filter haben CDP mit zusätzlichen Möglichkeiten auch. Es wird also in jedem Fall gefiltert, im speziellen Fall eben zeitrichtig.
    Sony ist für mich nicht verdächtig, "Voodoo" zu machen.
    Wenn die rennomierte Hersteller seit ca. 2000 die "digitale Härte" ihrer CDPs "bekämpften", dann wird da was dran sein.
    Die harsche Kritik an der "digitalen Härte" ist jedenfalls längst verstummt. Von daher sind Röhren kein "Muß" mehr, außer für Freaks. Darum ging es.

  7. #106
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    I
    Wenn die rennomierte Hersteller seit ca. 2000 die "digitale Härte" ihrer CDPs "bekämpften", dann wird da was dran sein.
    Wobei ich die Ursache eher im Mastering der CDs sehe.

    So klingt Genesis "Abacab" als CD (ist evtl. remastered, ich kenne nur die Urversion) absolut grauenhaft. Das mag aber auch an der Pre-Emphasis liegen. Masterbänder für LP sollte man eben nicht 1:1 auf CD transferieren...

    P.S.: Das hat aber nichts mit dem DA-Wandler zu tun.

  8. #107
    Avatar von Micha L

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    Ja, klar. Verschiedene Aufnahmen unterscheiden sich mehr als sich eine CD an verschiedenen CDPs unterscheidet.

    Ich bin froh, daß auf meiner Anlage nicht schon geringe Probleme der Aufnahme ungenießbar sind. Eher genieße ich die Handschrift verschiedener Tonmeister als Charakter, wie bei guten Weinen.

  9. #108
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Eher genieße ich die Handschrift verschiedener Tonmeister als Charakter, wie bei guten Weinen.
    Ja, DAS macht den Unterschied zwischen Aufnahme zu Aufnahme aus, nicht das Glas, aus dem der Wein getrunken wird. Daher ist ein Glas für 2.500 € m.E. auch Unsinn.

    Wenn Geld investieren, dann in die Boxen. Und die müssen schön groß sein für den Bass...

  10. #109
    Avatar von wingman

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    Man nehme das Oszillogramm eines CD Players und das eines Plattenspielers (ein normales Magnetsystem genügt). Der D/A Wandler des Cd Players arbeitet ab einem bestimmten Frequenzbereich wie ein Rasenmäher und schneidet alles darüberliegende ab.
    Zwar liegt das im unhörbarem Bereich, jedoch fehlen dann die daraus resultierenden Mischfrequenzen. Zwei gleiche Musikstücke auf diesen Tonquellen belegen das eindeutig.
    Hi Fi Freaks behaupten, das dies eindeutig hörbar ist. Ich sage nur........die original LP Aufnahme (fehlerfreier Datenträger vorrausgesetzt) klingt anders, weicher, angenehmer. Trotz machem Knistern und Knacken. Oder es liegt an mir, dem technischen Fossil.

  11. #110
    antibes
    Avatar von antibes
    Anscheinend beeinflußen die nicht hörbaren Freuquenzen die hörbaren.
    Wie das allerdings funktionieren soll, weiß ich auch nicht. Soll eine alte HIFi-Weisheit sein.

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