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Peak Oil, wir haben ein Problem !

Erstellt von resci, 05.04.2008, 06:40 Uhr · 47 Antworten · 4.555 Aufrufe

  1. #31
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Peak Oil, wir haben ein Problem !

    Zitat Zitat von resci",p="592424
    [...] Spekulationsblasen gibts zyklisch in jedem Markt.
    OK, ihr scheint Ahnung zu haben. Ich finde das immer wieder toll, auch solche Aussprüche wie: ´Der Markt wird´s schon regeln.´

    Doch für mich als schlichtem Verbraucher tut sich da eine Dimension auf, die mich letztendlich verzweifeln lässt, weil, wenn der Makrt es regelt, dann regelt er es letztendlich auf meine Kosten.

    Oder habe ich da was mistverstanden

  2.  
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  3. #32
    Avatar von resci

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    Re: Peak Oil, wir haben ein Problem !

    Zitat Zitat von Kali",p="592435
    Zitat Zitat von resci",p="592424
    [...] Spekulationsblasen gibts zyklisch in jedem Markt.
    OK, ihr scheint Ahnung zu haben. Ich finde das immer wieder toll, auch solche Aussprüche wie: ´Der Markt wird´s schon regeln.´

    Doch für mich als schlichtem Verbraucher tut sich da eine Dimension auf, die mich letztendlich verzweifeln lässt, weil, wenn der Makrt es regelt, dann regelt er es letztendlich auf meine Kosten.

    Oder habe ich da was mistverstanden
    Wer anders als der Markt sollte es regeln können? Deutsche Politiker etwa?

    Und wer anders als du wird bezahlen?

    Kali, das hast du durchaus alles richtig verstanden.

    In dem Haifischbecken gobalisiertes Finanzwesen sind die Rohstoffe für die nächsten Jahre das begehrte Futter. Da eben nun mal so ziemlich alles am Öl hängt, vor allem hier in Deutschland, kann ich mir vorstellen, daß wir langfristig alle eine Etage tiefer umziehen müssen. Und diejenigen, die jetzt schon im Erdgeschoss oder gar im Keller hausen, wirds am härtesten treffen, weltweit.

    Die Verantwortlichen dafür zu suchen ist müßig. Das sind weder die Ölkonzerne noch die Ölscheichs. Über die zu Ende gehende Resource Erdöl weiß seit Jahren jedes Kind Bescheid.
    Verschlafen hats die Politik.
    Spätestens 1973, beim ersten Warnschuss, hätte intensivst begonnen werden müssen mit der Entwicklung und Erforschung alternativer Energiequellen um zumindest eine Teilunabhängigkeit zu erreichen.

    Was zu dem Thema bisher geschah, sind doch alles zaghafte und stümperhafte Versuche gewesen, gut unterdrückt durch clevere Energiemanager bei den Versorgern und den internationalen Ölmultis. Wir haben mit dem Thema alternative Energien mindestens 30 Jahre zu spät angefangen. Dies rächt sich jetzt durch die Ausbeutung der von dem Rohstoff Öl Abhängigen.

    resci

  4. #33
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Peak Oil, wir haben ein Problem !

    Zitat Zitat von Kali",p="592435
    [...] letztendlich auf meine Kosten.

    Oder habe ich da was mistverstanden
    Was gibt es da misszuverstehen , Kali, noch eindeutiger können die Zeichen der Zeit doch gar nicht sein.

    Genau du wirst ebenso wie ich und auch alle Anderen die Zeche solange zahlen, bis es nicht mehr geht und auch Konzerne und Regierungen ensehen, dass man einen Stein nicht weiter auspressen kann.

    Marktbereinigung hin oder her, Erdöl ist ein endliches Produkt und m. E. nähern wir uns mit großen Schritten der Neige.

    Ob jetzt Heute, Morgen oder in 10 Jahren, was spielt das für einen Rolle? Die Fördermengen werden fallen, das Fass Erdöl inflationär teuer, die Energiepreise steigen bis weit über die Erträglichkeitsgrenze hinaus.
    In ein paar Jahren werden die Ersten, die sich das Autofahren noch leisten konnten, dieses zum Zwecke warmer Wohnungen und Häuser aufgeben.
    Geringverdiener, die schon seit Jahren gewohnt waren, an Heizkosten zu sparen, werden versuchen, die kalte Jahreszeit mit Hilfe von warmer Kleidung und Decken in ihren Wohnungen zu überstehen.
    Weiterfolgende Szenarien kann sich ein Jeder selbst ausmalen.

    Alternative Energieversorgung ist jetzt gefragt und nicht erst dann, wenn es bereits Zeit für das Obige ist.

    Interessanterweise korrigieren Organisationen wie die OPEC ihre Reserven jedes Jahr nach oben, eigentlich ein Zeichen dafür, dass "alles im grünen Bereich" ist.
    Welcher Kaufmann würde enn freiwillig erzählen, dass noch genug von seinem Produkt zur Verfügung steht, anstelle vom steigenden Preis durch geringe Verfügbarkeit zu profitieren?

    Nun, vielleicht der Kaufmann, der verhindern möchte, das Alternativen zu seinem Produkt gefunden werden.

  5. #34
    Avatar von Claude

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    Re: Peak Oil, wir haben ein Problem !

    Beim Thema Energiesicherung sollte niemand über die dt. Politik meckern, die sehr vorausschauend alternative Energien
    und Energiesparmaßnahmen fördert und einen Exkanzler in den Vorstand des größten russischen Energiekonzerns platziert hat.
    Verschlafen haben es etwas die dt. Autobauer, aber auch da wird gegenüber den Japanern kräftig aufgeholt.
    Leider muss man auch erwähnen, dass eine Ausstieg aus der Atomenergie wohl nicht mehr in Frage kommt.

  6. #35
    Avatar von Hippo

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    Re: Peak Oil, wir haben ein Problem !

    Die Forschung geht weiter...
    Es gibt ein uraltes Sprichwort, das sich bisher eigentlich immer bewahrheitet hat:
    Es wird nichts so heiss gegessen, wie es gekocht wird.

    24.05.2008 - Biologie
    Pilze für die Zukunft

    Forscher entschlüsseln das Genom einer Mikrobe, die Zellulose in Zucker umwandelt

    Im zweiten Weltkrieg machte der Pilz Trichoderma reesei US-Soldaten im Südpazifik das Leben schwer. Die mit dem Hefepilz verwandte Bodenmikrobe richtete Verwüstungen an, indem sie Uniformen und Zelte des Militärs zersetzte. Nun hat ein internationales Forscherteam das Genom des Pilzes entschlüsselt – in der Hoffnung, mit seiner Hilfe den Biosprit der Zukunft herstellen zu können.

    wissenschaft.de

  7. #36
    Avatar von DisainaM

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    Re: Peak Oil, wir haben ein Problem !

    Meldungen aus der Wissenschaft hat es immer gegeben, und wird es auch weiterhin geben,
    doch sieht man von den in der Presse geschührten Hoffnungen mal ab, kaum eine Entdeckung wird es am Ende zur Marktreife schaffen.

    welches Produkt hat es in den letzten Jahren zum Konkurrenzprodukt geschafft,
    Bioethanol - weniger Lebensmittel für Arme, die Reichen verheizen 2.000 Liter an einem Tag, für eine Inselumrundung von Ibiza an einem Tag, mit ihrem kleinen Boot.

    Jetzt, zu den Filmfestspielen hat nicht nur Madonna ihre Yacht nach Cannes bewegt.
    Wenn sich der Durchschnittsverdiener durch die Energiekosten seinen Wochenendausflug nicht mehr leisten kann, seinen gesparten Energieverbrauch wird von den neuen Reichen durch die gefrässigen Bootsmotoren verheizt.

    Klar heisst die Hauptdevise,
    - nur keine Panik,
    ist wird nichts so heiss gegessen, wie es gekocht wird,
    alles wird gut,

    nur muss man auch hinter die Kulissen dieser Nebelbombenwerfer sehen,
    denn die nutzen die Zeit, während die Anderen in geblendeter Hoffnung im Schlachttransporter sitzen.

    Man kann nur zahlen, solange was da ist,
    bei den einen ist früher Schicht, bei den Anderen später.

    Panik, also ein Zusammenrotten derjenigen, die es bald nicht mehr zahlen können,
    ist natürlich nicht von denjenigen gewünscht, die noch in Immobilien investiert sind, und ihren geordneten Rückzug aus den Verlierermärkten noch nicht abgeschlossen haben.

    Toll, wie normal ein Land, wie Norwegen bislang geblieben ist, sie verwenden ihren neuen Reichtum geschickt zum Wohle der Gesamtbevölkerung.

  8. #37
    Avatar von resci

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    Re: Peak Oil, wir haben ein Problem !

    Zitat Zitat von DisainaM",p="592518
    M
    Toll, wie normal ein Land, wie Norwegen bislang geblieben ist, sie verwenden ihren neuen Reichtum geschickt zum Wohle der Gesamtbevölkerung.
    genau das sollte das Ziel sein, was allerdings heute mit den Ölmilliarden passiert ist schlichtweg eine Vergeudung des Geldes.

    Da werden künstliche Inselatolle und Hotelburgen für irgendwelche Reiche gebaut oder da kauft sich ein saudischer Prinz für sich einen Airbus A380 (seine 747 ist ihm zu klein geworden) um seine Protztriebe zu befriedigen. Nur weil dieser zufällig mit seinem A...h dort auf die Welt gekommen ist, wo die Natur über Jahrmillionen das schwarze Gold eingelagert hat.

    Man darf sich schon selbst fragen ob diesen Leuten das alles wirklich gehört oder die Welt nicht für eine gerechtere Verteilung sorgen muß. Ich fürchte, letzteres wird geschehen müssen.

    resci

  9. #38
    Avatar von siajai

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    Re: Peak Oil, wir haben ein Problem !

    ob diesen Leuten das alles wirklich gehört oder die Welt nicht für eine gerechtere Verteilung sorgen muß. Ich fürchte, letzteres wird geschehen müssen.
    Zu diesem Schluss werden auch die Militärs der verschiedensten Nation kommen, wenn die ganze Lage dann mal sehr eng wird


    Die größten Schwierigkeiten drohen allerdings auf internationaler Ebene, wenn sich der weltweite Kampf um Rohstoffe verschärft. Zwischen Ölförderländern und Ölverbrauchern dürften ernste Konflikte entstehen, Belastungen könnte es vor allem in den Beziehungen zu Russland, Lateinamerika und dem Nahen Osten geben. Daneben geraten aber auch die Energie verbrauchenden Nationen in immer schärfere Konkurrenz zueinander. Krisen zwischen Europa, den USA, China und Indien scheinen programmiert.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1...4891-8,00.html

  10. #39
    Avatar von DisainaM

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    Re: Peak Oil, wir haben ein Problem !

    Der Spiegelartikel wird dazu beitragen,
    das nächsten Montag an der Börse haufenweise Käufe von Aktien von Wärmepumpenherstellern geordert werden. ;-D

    Der Spiegel meint, die Wärmepumpe sei die Antwort für die deutschen Haushalte, bezahlbar durch den Winter zu kommen.

    2. Teil: Heizen

    Eine warme Heizung wird in Zukunft zum Luxusgut. "Viele Menschen können in ihrer Wohnung nur noch einen Raum heizen", prognostiziert Jörn Schwarz, geschäftsführender Vorstand des Kompetenzzentrums Energieeffizienz. Heute geben die Deutschen rund zehn Prozent ihres Einkommens für Strom, Gas und Heizöl aus. "Dieser Anteil wird in die Höhe schießen."

    In der Folge steigen die Haushalte auf andere Energieformen um. Erdgas stellt allerdings keine Alternative dar, weil der Gaspreis parallel zum Ölpreis steigt. Auch Holz wird das Heizproblem kaum lösen. "Der deutsche Wald gibt das nicht her", sagt Schwarz. "Wenn alle auf Holz umsteigen, explodiert der Preis."

    Die Zukunft gehört deshalb wohl der Wärmepumpe. Wärmepumpen können aus geringen Temperaturen eine angenehme Raumwärme machen - nötig ist dafür nur etwas Strom. Als Basisenergie eignet sich ein Solarkollektor. Der Einbau einer Wärmepumpe samt Solaranlage kostet rund 10.000 Euro. Bei steigender Nachfrage könnte der Preis allerdings auf 20.000 Euro hochschnellen. "Das wird sehr vielen Leuten richtig weh tun", sagt Schwarz. "Aber es gibt keine Alternative. Beim Öl zu bleiben, wird noch teurer."
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1...4891-2,00.html

    nun bin ich ja zuwenig Experte, doch schätze ich mal,
    wenn in einem Stadtviertel mit enger Bebauung, 300 Häuser mit Röhren das Wasser in der Tiefe aufheizen lassen, um die Wärme dann zu nutzen,
    dass es einen Auskühlungsfaktor in bestimmten Tiefen geben wird, den man nur umgehen kann, wenn man noch tiefer geht, was natürlich auch teurer wird.

    Auf der anderen Seite haben wir nicht mehr viel Zeit zu verlieren, um diese Fragen zu beantworten.

  11. #40
    Avatar von siajai

    Registriert seit
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    Re: Peak Oil, wir haben ein Problem !

    Meiner Meinung nach wäre eine Geothermische Anlage, die sich gleich die Wärme aus der Tiefe holt, sinnvoller und ich behaupte mal, dass wenn man mit der gewonnen Energie vernünftig umgeht, die Erde auch keinen Schaden nimmt.

    Die Wärmepumpe hingegen hat einen besseren Wirkungsgrad, umso kleiner die Temperaturdifferenz ist und ich kann mir vorstellen, dass der Kompressor ganz schön Energie verbrät.

    In Unterhaching bei München ham´s so eine Anlage vor 4 Jahren gebaut, ich schau mal....

    http://www.erdwaerme-zeitung.de/meld...ching2073.html

    Grüsse

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