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ok, dann hier - warum haben Buddhastatuen

Erstellt von Joerg_N, 27.10.2005, 15:41 Uhr · 77 Antworten · 3.051 Aufrufe

  1. #41
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: ok, dann hier - warum haben Buddhastatuen

    @Tramaico # 39,

    was Du schreibst kann ich nachvollziehen, vergesse aber bitte nicht, daß es Deine Meinung ist und Deine Entscheidung war/ist, so zu leben.

    Wer entscheidet, was eine "konstruktive Kritik" ist? Das entscheidest Du für Dich und andere (mich eingeschlossen) für sich. Das läßt sich wohl keiner nehmen.

    Und eine Kritik ist auch für mich dann erlaubt, wenn ich dabei keine Ansätze der Verbesserung aufzeige.
    Da ich selber einige Jahre in TH gelebt habe, kenne ich die Probleme des "Arrangierens". Aber jeder geht da seinen eigenen Weg.

    Gruß
    Monta

  2.  
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  3. #42
    Avatar von eletiomel

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    Re: ok, dann hier - warum haben Buddhastatuen

    he he he (erwischt)

    Bei der Mehrheit der Menschen in den damaligen Zeiten hat es sich jedoch mit Sicherheit nicht um boese Menschen gehandelt, sondern lediglich verblendete und unwissende Mitlaeufer.

    frage:

    wen keine diskusion (meinungsaustausch) möglich sind,woher soll das wissen und das verstehen kommen?

    keine weiteren fragen,der zeuge kann sich setzen.

  4. #43
    Avatar von eletiomel

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    Re: ok, dann hier - warum haben Buddhastatuen

    @Tramaico


    genau das ist die einstellung die dem ns-regime erlaubte so lange die welt mit krieg und zerstörung zu überziehen.

    jeder hat sich weg geduckt,nur nicht anecken,keine schwierigkeiten heraufbeschwören,klappe halten,ruhig verhalten.

    immer wieder in der menschlichen geschichte ist es das selbe.
    erst wen alles in schut und asche liegt kommt die erkentnis.

    nicht falsch verstehen,ich vergleiche nicht thailand mit dem bösen,ich bewundere den thailändischen könig sogar wegen seines einsatzes für sein volk.

    es geht um grundlegende mechanismen die es irgent einem regime/religiöse extremisten,ideologischen fanatikern auf dieser welt gestatten sich zu etablieren.

    es geht um die vorurteile,den rassismus,die ungerechtigkeit
    die sich etablieren und gedeien "kann" wen es nicht gestattet ist "immer" über alles "frei" zu "diskutieren".

    bist du jetzt in thailand zufriedener,mit dem system und den zuständen,als in deutschland?

  5. #44
    Avatar von mipooh

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    Re: ok, dann hier - warum haben Buddhastatuen

    Die wenigsten Ideologien sind angreifbar, sie sind sogar uninteressant, wenn nicht Menschen existieren, die sie entweder vertreten oder für sich nutzen.

    Nach Deiner Einschätzung im letzten Posting übertrage ich mal Deine Logik auf TH und den Buddhismus und habe dann bisher kaum einen Buddhisten hier gesehen, sondern fast nur "verblendete und unwissende Mitlaeufer". (Die Einschränkung "kaum" und "fast" stammt aus meinem inneren "kann ja wohl nicht wahr sein...", nicht aus meiner direkten Wahrnehmung, in ähnlicher Weise, wie ich in D den "vernunftbegabten Menschen" vergeblich gesucht habe.)

    Ich hatte ähnlich wie Du das Bedürfnis der Welt zu entkommen, wie sie sich mir in D darstellte. Allerdings bin ich zufällig hierhergeraten, ungeplant. Was mir besonders gut gefällt, ist das Klima, die sehr lebendige Natur und die einfachen Menschen (war das nicht in D irgendwie ähnlich?). Das Land als Politikum, die Machtstrukturen und deren Erhalt interessieren mich persönlich nicht die Bohne, zumal sie in ihrer Verabscheuungswürdigkeit denen in D um nichts nachstehen.

    Eine Ideologie, die nicht gelebt wird, ist ein Nichts und ebenso unangreifbar wie ein Nichts. Das ist aber nicht dasselbe "Nichts" des Buddhismus.

    @ eletiomel,
    nicht falsch verstehen,ich vergleiche nicht thailand mit dem bösen,ich bewundere den thailändischen könig sogar wegen seines einsatzes für sein volk.
    Hä?
    Gruss
    mipooh

  6. #45
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: ok, dann hier - warum haben Buddhastatuen

    @eletiomel
    Ja, es ist in der Tat ein schmaler Grad zwischen Duckmaeusertum und einem harmonischen Zusammenleben. Natuerlich sollte man bei einem Kaktus nicht nur die Bluete, sondern auch die Stacheln sehen und sich hierauf einstellen.

    Im Buddhismus wird mit diesem Thema auch umgegangen und hingenommen, dass ein Kaktus nicht ohne Stacheln kommt. Dementsprechend wird mit dem Teil mit der entsprechenden Sensibilitaet umgegangen, anstatt zu versuchen die Stacheln auszureissen und das gesamte Gewaechs mit der Machete platt zu machen.

    Ein anderes wesentliches Element ist sich zur fragen, ehe man den Mund aufmacht, wem oder was ich mit meiner Aussage dienen wuerde. Erwaechst Nutzen, ueberwiegen die Vorteile die Nachteile? Nicht in Bezug auf sich selbst, sondern auch, oder gerade auf dritte. Nach Analyse sollte man dann entscheiden, ob reden oder schweigen in einer speziellen Sache die bessere Option ist.

    Das NS-Regime konnte dadurch Macht gewinnen, dass es sich der Notsituation der Bevoelkerung bediente und einen charismatischen Sprecher (Verblender) hatte. Somit basierte alles nicht auf Diktatur und Furcht sondern eben auf reiner Verblendung. Ich glaube nicht, dass wir hier in Thailand verblendet werden, sondern wir sind uns der herrschenden Probleme bewusst. Nicht notwendig, mit harschen Warnrufen aus den Bereichen ausserhalb der Grenzen einzuschreiten.

    Auf die Frage: "bist du jetzt in thailand zufriedener,mit dem system und den zuständen,als in deutschland?"

    Zeuge erhebt sich, geht zum Richterpult und legt wortlaus seinen Pass aufs Pult mit der urspruenglichen Ladekarte vom 16.02.2000. Taten sprechen mehr als 1001 Worte.

    Meinungen und Redefreiheit koennen sehr konstruktiv und von grossen Nutzen sein, solange die Regularien beachtet werden, seien diese nun vom Gesetzgeber, gesundem Menschverstand und/oder auch Moral (nicht im Pseudosinne der religioesen Fanatiker zu verstehen sondern der Faehikeit des durchschnittlich intelligenten Homo Sapiens "gut" und "boese" unterscheiden zu koennen) definiert.

    Somit koennte unter diesen Voraussetzungen auch der beruehmte Herbert Wehner Auspruch Konstruktivitaet NICHT fuer sich beanspruchen.

    @Mihpoo
    Warum so frustriert, wo Du doch ansich an einem sehr schoenen Plaetzchen weilst? Ist es, weil so viele Menschen hier den Buddhismus "missverstehen", wenn man ueberhaupt von einem richtigen und falschen Buddhismus sprechen kann. Wesentlich ist, dass ihr Glaube und Verhalten fuer sie selbst richtig ist. Buddhismus strebt nicht nach kollektiver Erleuchtung sondern ist eine sehr individuelle Sache, weil eben erkannt wurde, dass viele Wege nach Rom fuehren.

    Eine Menschenmenge von 10.000 "Buddhismuspraktizierenden" durch das unterschiedlichste Verhalten. In der Mitte eine einzige unscheinbare Gestalt, ohne Statue, ohne Tempel, Raeucherstaebchen und Moenchsrobe und dennoch die einzige die "zufaellig" zur Erleuchtung kommt. Koennte z. B. auch miphoo heissen.

    Viele Gruesse,
    Richard

  7. #46
    Avatar von Khun Sung

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    Re: ok, dann hier - warum haben Buddhastatuen

    Zitat Zitat von eletiomel",p="288279
    jeder hat sich weg geduckt,nur nicht anecken,keine schwierigkeiten heraufbeschwören,klappe halten,ruhig verhalten.
    Mir fiel da spontan ein Zitat von Lenin ein (sinngemäß):

    "Wenn die Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!"

  8. #47
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: ok, dann hier - warum haben Buddhastatuen

    Zitat Zitat von Khun Sung",p="288311
    "Wenn die Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!"
    Aber mit dieser dämlichen Bahnsteigskarte glauben sie dann auch alle erdenkbaren Rechte erworben zu haben.

  9. #48
    Avatar von Samuianer

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    Re: ok, dann hier - warum haben Buddhastatuen

    Die Eingangsfrage plus die Existenz der Objekte der Eingangsfrage betreffend, wuerde ich raten einen asiatischen Kunstkenner zu befragen. Als die buddhistische Heilslehre herbei zu zerren und sich unter der Erklaerungslast hin-und herzubiegen.

    Der Kern - was letztendlich diese, unter dem Sammelbegriff Buddhismus zusammen gefasste "Religion", mitsamt allermoeglichen und unmoeglichen Darstellungen und Verehrungsformen der "Bueste" oder Skulptur des Begruenders, dieser "tiefen Sehensweise, die nach vollendeter Erkenntniss strebt.." ausmacht ist mit der Verehrung einer Bueste oder Skulptur, mit dem Ziel der "Ausuebung" dieser Religion, zunichte gemacht und hinfaellig geworden.

    (Das nicht zur Beleidigung, es ist auch keine Blasphemie, es ist eine Stellungnahme, zur Richtigstellung, der Situation.)

    Weil niemals irgendjemand der fruehen Vordenker forderte: ´Betet zu mir!" sondern: "Schaut was ihr selber tun koennt!"

    Kein Mensch kann den "Buddhismus" herbeizitieren wenn es um das Anbeten irgendwelcher Staturen geht.

    Das ist ungefaehr genau das Gleiche als wuerde jemand versuchen Zementmischung als Kartoffelbrei zu verkaufen.

    Alle grossen Denker die sich mit den vom "Gautama" gelieferten Denkanstoessen befassten, betonten immer und immerwieder: "Sunyata" = Leere, aber auch "So-Sein" die Dinge versuchen in einem unkonditioniertem Licht zu sehen - so wie es ist - und nicht so wie wir meinen das es so und so sei.

    Das Wort „Nichts“ oder „Leere“ könnte eine bloss negative Vorstellung nahelegen, aber es sollte nicht rein negativ verstanden werden. Denn es meint einfach die Verwirklichung eines ontologischen Zustands, in dem jedes Ding in der empirischen Welt aufhört, als dies und das Ding, als etwas streng durch sein Wesen Bestimmtes zu existieren.

    Und da es in dieser Dimension des Seins nichts gibt, das als das und das Ding subsistiert, findet das Bewußtsein nichts, woran es sich festhalten könnte.

    Dieses "Problem", was kein wirkliches Problem ist, sondern die allem zugrundeliegende Tatsache, das wir einfach immer nur meinen die Dinge so zu "sehen wie sie sind" - bildet auch die Grundlage dieses Treads.

    Was diese Skulptur angeht, hat sie ein Message, schaut einfach mal genau hin, was die Message ist.

  10. #49
    Avatar von Samuianer

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    Re: ok, dann hier - warum haben Buddhastatuen

    Die Eingangsfrage plus die Existenz der Objekte der Eingangsfrage betreffend, wuerde ich raten einen asiatischen Kunstkenner zu befragen. Als die buddhistische Heilslehre herbei zu zerren und sich unter der Erklaerungslast hin-und herzubiegen.

    Der Kern - was letztendlich diese, unter dem Sammelbegriff Buddhismus zusammen gefasste "Religion", mitsamt allermoeglichen und unmoeglichen Darstellungen und Verehrungsformen der "Bueste" oder Skulptur des Begruenders, dieser "tiefen Sehensweise, die nach vollendeter Erkenntniss strebt.." ausmacht ist mit der Verehrung einer Bueste oder Skulptur, mit dem Ziel der "Ausuebung" dieser Religion, zunichte gemacht und hinfaellig geworden.

    (Das nicht zur Beleidigung, es ist auch keine Blasphemie, es ist eine Stellungnahme, zur Richtigstellung, der Situation.)

    Weil niemals irgendjemand der fruehen Vordenker forderte: ´Betet zu mir!" sondern: "Schaut was ihr selber tun koennt!"

    Kein Mensch kann den "Buddhismus" herbeizitieren wenn es um das Anbeten irgendwelcher Staturen geht.

    Das ist ungefaehr genau das Gleiche als wuerde jemand versuchen Zementmischung als Kartoffelbrei zu verkaufen.

    Alle grossen Denker die sich mit den vom "Gautama" gelieferten Denkanstoessen befassten, betonten immer und immerwieder: "Sunyata" = Leere, aber auch "So-Sein" die Dinge versuchen in einem unkonditioniertem Licht zu sehen - so wie es ist - und nicht so wie wir meinen das es so und so sei.

    Das Wort „Nichts“ oder „Leere“ könnte eine bloss negative Vorstellung nahelegen, aber es sollte nicht rein negativ verstanden werden. Denn es meint einfach die Verwirklichung eines ontologischen Zustands, in dem jedes Ding in der empirischen Welt aufhört, als dies und das Ding, als etwas streng durch sein Wesen Bestimmtes zu existieren.

    Und da es in dieser Dimension des Seins nichts gibt, das als das und das Ding subsistiert, findet das Bewußtsein nichts, woran es sich festhalten könnte.

    Dieses "Problem", was kein wirkliches Problem ist, sondern die allem zugrundeliegende Tatsache, das wir einfach immer nur meinen die Dinge so zu "sehen wie sie sind" - bildet auch die Grundlage dieses Treads.

    Was diese Skulptur angeht, hat sie ein Message, schaut einfach mal genau hin, was die Message ist.

    Des weiteren duerfte es sich, wenn ueberhaupt nur um den Aspekt der Verehrung des "grossen Meisters" handeln.

    Wie kann Mensch seinen "Meister", "Lehrer" am besten ehren?

    Wiewohl, durch Kerzchen und Duftstaebchen zu entzuenden?


    Nur so ein paar Gedanken zum Thema......

  11. #50
    Avatar von mipooh

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    Re: ok, dann hier - warum haben Buddhastatuen

    @Mihpoo
    Warum so frustriert,
    Das lässt sich aktuell ganz leicht erklären. Ons Oma ist am Montag gestorben und dann ging´s los mit "Tambun".

    Ich fühlte mich verpflichtet mich dort sehen zu lassen und was ich sah war eine Horde Typen, die mit Lao und Kartenspiel Oma "Respekt erwiesen". Da einige bereits recht betrunken waren, durfte ich mir auch wieder einige Respektlosigkeiten gegen Lebende anhören. Sie fanden sich dabei enorm witzig, ähnlich den Betrunkenen in einer deutschen Kneipe...

    Beim Verbrennen "musste" ich das nächste mal zugegen sein. Ich werde es nicht kommentieren, habe mir aber bald die "Erlaubnis" geholt, mich zu verdrücken.

    Ich halte eine Menge vom Buddha und seinen Lehren und komme damit als Methode auch gut zurecht. Aber was ich hier oft so sehe, sorry, wenn ich anfange, käme ich aus dem Kritisieren nicht mehr heraus.

    Für mich ist es eben nicht damit getan, selber "erleuchtet zu werden". Die einsame Gottheit war mir schon in frühester Jugend suspekt. Wenn eine Heilslehre Sinn machen soll, dann kann das nur im Zusammenwirken von Menschen geschehen. Und da sehe ich ganz das Gegenteil. Und das wo die Methoden einleuchtend und einfach sind und alle behaupten, dem zu folgen.

    Also bleibt mir, obwohl ich an Reinkarnation nun absolut nichts finde, solange wiederzukommen, bis hier mal einiges klar ist... nur um unendliche Geduld zu haben hätte ich bleiben können wo ich hergekommen bin...

    Gruss
    mipooh

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