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Nur mal so

Erstellt von DisainaM, 08.09.2015, 23:38 Uhr · 2.009 Antworten · 95.032 Aufrufe

  1. #151
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Erhebliche Verletzungen des Körpers oder auch nur die Vorstellung einer solchen unmittelbar bevorstehenden Möglichkeit setzen im Körper Stoffe frei die zur Schmerzunempfindlichkeit führen.

    Haibiss, Schwerthieb, Granatenexplosion mit Gliedmaßenabriss, schwerer Autounfall, all das bewirkt die Ausschüttung dieser Stoffe im Körper.
    stimmt, nur geht die Adrenalinausschüttung einher mit dem Fluchtverhalten,
    das besondere an den Haischilderungen ist jedoch,
    den Leuten wird das Bein angenagt, und die merken gar nix davon,
    bekommen den Eindruck, als hätte sich Seetank um den Fuss gewickelt,
    den man mal eben abstreifen will, erst dann wird klar - da hängt ein Fisch am Bein,
    und kurz darauf beginnt das Fluchtverhalten, - vom Fisch loskommen und an Land.

  2.  
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  3. #152
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    stimmt, nur geht die Adrenalinausschüttung einher mit dem Fluchtverhalten,
    das besondere an den Haischilderungen ist jedoch,
    den Leuten wird das Bein angenagt, und die merken gar nix davon,
    bekommen den Eindruck, als hätte sich Seetank um den Fuss gewickelt,
    den man mal eben abstreifen will, erst dann wird klar - da hängt ein Fisch am Bein,
    und kurz darauf beginnt das Fluchtverhalten, - vom Fisch loskommen und an Land.
    es handelt sich dabei nicht ausschließlich um Adrenalin, und der Fluchtreflex ist nur eine der möglichen Optionen, ursächlich für diese Schmerzunempfindlichkeit ist zunächst mal der Reflex des Körpers auf die Unabwendbarkeit dieser Verletzung.
    Der Schmerz hat ja Aufgaben, die Aufgabe des Schmerzsignals ist dessen Ursachen zu beseitigen oder zu erkennen um Schädigungen des Körpers zu vermeiden. Bei bereits plötzlich eingetretenen extremen Schädigungen am Körper macht das Schmerzsignal jedoch vorerst keinen Sinn mehr in Richtung auf Flucht oder Beseitung der Ursachen. Also wird der Schmerz in diesem Stadium einer Verletzung ausgeschaltet.

  4. #153
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Na, wenn mir das sogar so ein Thailanderfahrener wie Du bestätigt, dann hab ich ja noch mal Glück gehabt und kann mich entspannt zurück lehnen.
    das kann Dir jeder deutsche Bauarbeiter aus Pattayas Bars ebenso bestätigen, nehezu egal ist das Aussehen, das Benehmen, eigentlich alles, solange die Bedürfnisse der Mädels entsprechend berücksichtigt werden.

    Romantiker möchten natürlich sowas nicht hören, sie verweisen auf kulturelles Verständnis und Kenntnis der thailändischen Kultur um sich abzuheben. Muss jeder wissen wie er sich selbst am besten betrügt.

  5. #154
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    das kann Dir jeder deutsche Bauarbeiter aus Pattayas Bars ebenso bestätigen, nehezu egal ist das Aussehen, das Benehmen, eigentlich alles, solange die Bedürfnisse der Mädels entsprechend berücksichtigt werden.

    Romantiker möchten natürlich sowas nicht hören, sie verweisen auf kulturelles Verständnis und Kenntnis der thailändischen Kultur um sich abzuheben. Muss jeder wissen wie er sich selbst am besten betrügt.
    Also bräuchte man gar keinen "Rod Ben" und keinen Großkarpfenschwimmteich?

  6. #155
    Avatar von Amsel

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    es handelt sich dabei nicht ausschließlich um Adrenalin...
    Richtig!

    Die Ausschuettung von Cortisol ist fuer die Schmerzunempfindlichkeit verantwortlich.

  7. #156
    Avatar von DisainaM

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    auf alle Fälle muss man sagen,

    wenn ich in Sölden als Skifahrer unterwegs bin,
    auf einem Eishang die Kontrolle verliere,
    und wie ein Propeller durch die Gegend fliege,
    und dabei einem anderen Skifahrer mit der Stahlkante meines Skis den Arm abschlage,
    dann schreit der Kerl wie am Spiess, anstatt sich zu beruhigen.

    Es wäre schon wünschenwert, wenn man dem Kerl bis zum Eintreffen der Rettungskräfte den Schmerz abschalten könnte,
    wenn es zB. eine bestimmte Stelle am Hinterkopf gäbe,
    wo man durch einen kurzen Schlag die Cortisolproduktion anregen könnte,
    aber nix da,
    man hat einen verrückt umsichlagenden Menschen vor sich,
    dem man fast unmöglich seine Arterien bei der Wunde abbinden kann,
    um die Blutung zu stoppen.

    Warum aber die Haischilderungen nahezu einheitlich von diesen paralysierten Surfern berichten,
    muss da noch was anderes im Spiel sein.

  8. #157
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Der Schmerz hat ja Aufgaben, die Aufgabe des Schmerzsignals ist dessen Ursachen zu beseitigen oder zu erkennen um Schädigungen des Körpers zu vermeiden. Bei bereits plötzlich eingetretenen extremen Schädigungen am Körper macht das Schmerzsignal jedoch vorerst keinen Sinn mehr in Richtung auf Flucht oder Beseitung der Ursachen. Also wird der Schmerz in diesem Stadium einer Verletzung ausgeschaltet.
    Er macht nicht nur keinen Sinn mehr, sondern ist in den meisten Fällen auch völlig kontraproduktiv.

    Bei einer schweren Verletzung ist die erfolgversprechendste Überlebensstrategie, die Körperaktivität so weit wie möglich herunterzufahren, um den Blutverlust zu minimieren. Ein Kampf- oder Fluchtreflex wäre kontraproduktiv, denn ein erheblich geschädigter Organismus ist weder zu dem einen noch zu dem anderen in der Lage, würde aber die knappen Ressourcen schnell verausgaben.

    Aus diesem Grund übernimmt die Biologie die Steuerung, und schaltet das Bewusstsein erst mal ab. Die Körpertemperatur wird gesenkt, das Schmerzempfinden reduziert, der Puls reduziert.

    Denn die evolutionäre Erfahrung des Menschen hat gezeigt, dass das Bewusstsein zwar in Alltagssituationen kompetent ist, aber nicht dazu in der Lage ist, in Extremsituationen die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Also wird, wie in anderen Extremsituationen auch, auf ein genetisch hardcodiertes Programm umgeschaltet.

  9. #158
    Avatar von benni

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    auf alle Fälle muss man sagen,
    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen

    wenn ich in Sölden als Skifahrer unterwegs bin,
    auf einem Eishang die Kontrolle verliere,
    und wie ein Propeller durch die Gegend fliege,
    und dabei einem anderen Skifahrer mit der Stahlkante meines Skis den Arm abschlage,
    dann schreit der Kerl wie am Spiess, anstatt sich zu beruhigen.

    Es wäre schon wünschenwert, wenn man dem Kerl bis zum Eintreffen der Rettungskräfte den Schmerz abschalten könnte,
    wenn es zB. eine bestimmte Stelle am Hinterkopf gäbe,
    wo man durch einen kurzen Schlag die Cortisolproduktion anregen könnte,
    aber nix da,
    man hat einen verrückt umsichlagenden Menschen vor sich,
    dem man fast unmöglich seine Arterien bei der Wunde abbinden kann,
    um die Blutung zu stoppen.

    Warum aber die Haischilderungen nahezu einheitlich von diesen paralysierten Surfern berichten,
    muss da noch was anderes im Spiel sein.
    Der Unterschied besteht im heutzutage blitzartig intuitiv erfassten, mutmasslichen Regressverfahren nachher.
    Während der Hai auf Nimmerwiedersehen abdampft, hat man den ungeübten Burschen mit die Schier bei der noch vorhandenen Hand, sozusagen, und somit, blitzartig erkannt, ausgesorgt > ergo Dramaqueen

  10. #159
    Avatar von crazygreg44

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    ich zitiere:


    Kampf-oder-Flucht-Reaktion, Flucht-oder-Kampf-Reaktion, fight or flight reaction (syndrome, response), flight or fight reaction (syndrome, response), Alarmreaktion, die das Individuum in eine erhöhte Abwehr- (Abwehr) und Flucht-Bereitschaft (Flucht) versetzt. Der Sympathikus aktiviert bei akuter Gefahr, z.B. nach Unterschreiten einer kritischen Distanz (Fluchtdistanz) durch einen Gegner oder Raubfeind, nach einer Schrecksekunde die sog. Kampf-oder-Flucht-Reaktion. Ein Alarmsignal aus dem Gehirn setzt einen Adrenalinstoß aus der Nebennierenrinde frei, der über das sympathische Nervensystem und über den Blutstrom binnen kurzer Zeit das Körpergeschehen auf die physiologischen Bedürfnisse einer Alarmreaktion umstellt. Im Zuge dieser Veränderung (Cannon-Notfallreaktion) kommt es zu meßbaren körperlichen Reaktionen: vermehrte Ausschüttung von Hormonen (adrenocorticotropes Hormon, Cortisol und Adrenalin), Beschleunigung von Herzfrequenz, Puls und Atemfrequenz, Zunahme des Blutdrucks, von Fett und Zucker im Blut (Blutzucker), Erhöhung der Blutgerinnungsfaktoren (Blutgerinnung, Tab.), Pupillenerweiterung (Pupillenreaktion), Senkung des Hautwiderstands, Muskelanspannung (Muskelkontraktion), Anstieg der Milchsäure, Verminderung der Immunabwehr (Immunsystem). Diese körperlichen Wirkungen folgen der Schrecksekunde und bilden die Hauptphase der Streßreaktion (Streß). In ihr stellt sich der gesamte Organismus spontan auf eine neue Situation mit den beiden Optionen Kampf oder Flucht ein. Hierfür ist es notwendig, daß im Körper zusätzliche Energien zur Verfügung gestellt werden. Alle momentan nicht überlebensnotwendigen Funktionen (wie z.B. Verdauung oder 5exualtrieb) werden dazu vermindert oder ausgeschaltet. Der Hauptphase folgt die Phase der Erholung, um dem Körper Gelegenheit zu geben, sich wieder auf den anabolischen (aufbauenden) Stoffwechsel einzustellen. Schrecksekunde, Haupt- und Erholungsphase garantieren einen wirtschaftlichen Gebrauch der Körperkräfte. Auf diese Weise werden die Abwehr gegen störende Umwelteinflüsse organisiert und notwendige maximale Muskelleistungen für Flucht oder Angriff ermöglicht. Dies ist als Teil eines umfassenden evolutionären Überlebensprogramms zu verstehen. Werden alle 3 Phasen durchlaufen, ist der Körper in der Lage, einen ausgeglichenen Zustand aller Körperfunktionen (Homöostase) wieder herzustellen und zu erhalten ( vgl. Infobox ). Dichtestreß; Bereitschaft II , Hormone .

  11. #160
    Avatar von indy1

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    auf alle Fälle muss man sagen,

    wenn ich in Sölden als Skifahrer unterwegs bin,
    auf einem Eishang die Kontrolle verliere,
    und wie ein Propeller durch die Gegend fliege,
    und dabei einem anderen Skifahrer mit der Stahlkante meines Skis den Arm abschlage,
    dann schreit der Kerl wie am Spiess, anstatt sich zu beruhigen.
    Klingt fast so, als wär das bei dir Routine

    Weswegen auch Flachlandtiroler wie Holländer oder Hannoveraner reichlich unbeliebt sind auf unseren
    Schipisten sind, weil reichlich gefährlicher als die armen Haie

    Hals- und Beinbruch weiterhin

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