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Nokgeo in Dortmund erschossen

Erstellt von DisainaM, 30.08.2002, 10:37 Uhr · 4 Antworten · 743 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    Nokgeo in Dortmund erschossen

    In Dortmund ereignete sich folgendes Drama, wo ein Papagei (Nokgeo) erschossen wurde.

    Papagei fiel tot vom Baum: Nachbar zielte mit Luftgewehr



    Es war ein sonniger Nachmittag, frohgelaunt saß die Familie beim Kaffee im Garten zusammen. Da zerriss plötzlich ein Schuss die sonntägliche Stille - ihr geliebter Papagei "Mäx" kippte leblos vom Baum.

    Tödlich getroffen von dem Luftgewehr des Nachbarn - dies behauptete eine andere Nachbarin, die von ihrer Sonnenliege aus sah, wie der Pensionär aus seiner Dachluke heraus auf das Federvieh zielte. Der Pensionär hatte im Strafprozess jegliche Schuld abgestritten. Da er nicht vorbestraft war, wurde das Verfahren gegen 2000 Mark Geldbuße eingestellt.

    Doch das traurige Schicksal von "Mäx" beschäftigt die Gerichte weiter. Denn der mutmaßliche Papageienmörder wollte partout nicht einsehen, dass der trauernden Familie Schadenersatz zusteht: Vor der 11. Großen Zivilkammer des Landgerichtes ging er gestern in Berufung.

    "Ich kann den Vogel überhaupt nicht erschossen haben, ich bin stark sehbehindert", behauptete der ehemalige Lehrer.

    Und auf die Frage des Gerichtes, warum er dann überhaupt ein Luftgewehr besitze, antwortete sein Anwalt: "Mein Mandant schießt ab und zu in seinem Keller auf Objekte, aus höchstens fünf bis sechs Meter Entfernung." Doch bei dem Pensionär wurde auch ein Zielfernrohr gesichtet - beste Voraussetzungen, um von der Dachluke aus den Vogel ins Visier zu nehmen, bemerkte der Kammervorsitzende Edmund Brahm.

    An der Schuld des Schützen bestand kein Zweifel. Doch was der für 7000 Mark gekaufte Gelbbrustpapagei zum Zeitpunkt seines tragischen Todes wert war, darüber herrschte Ratlosigkeit. "Ich komme wohl aus einer Tierarztfamilie, aber über dieses Spezialwissen verfüge ich nicht", seufzte Gerichtspräsident Edmund Brahm und schlug einen Vergleich vor: Der Pensionär zahlt 3000 Euro an den Besitzer, damit ist der Fall erledigt. Einverständnis auf allen Seiten. Kurz nach dem "Papageienmord" ließ die Familie übrigens den Baum fällen, inzwischen ist sie ganz weggezogen.


    WAZ vom 30.8.2002

  2.  
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  3. #2
    Avatar von DisainaM

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    Re: Nokgeo in Dortmund erschossen

    Im Grunde ist es eine riesen Sauerei.

    Bis ein Vogel in Deutschlnad ankommt, sind www.vistaverde.de/news/Natur/0204/18_tierschmuggel.htm+Tierschmuggel&hl=de&ie=UTF-8]oft 90 % der Transporttiere umgekommen.[/url]
    Wird der Vogel dann eine sog. Tierliebhaber verkauft, die die Tiere dann in kleinen Käfigen und Wohnungen halten, ist das schon eine Quälerei.

    Werden dann noch die Vögel von den Nachbarn umgebracht (der Fall ist kein Einzelfall), ist es eine perverse Situation.

    Auch wenn ich selber zu einigen Tierschutzseiten im Netz,
    bezüglich der Kommentare über die Situation in Thailand
    etwas kritisch das ganze sehe
    (schließlich sind dort die Tiermärkte ein Teil der Tradition, nicht zuletzt auch wegen der chinesischen Medizin)
    so ist der ganze Überseehandel + Europahandel absolut verzichtbar.

  4. #3
    Thai-Robert
    Avatar von Thai-Robert

    Re: Nokgeo in Dortmund erschossen

    Bin ich jetzt SCHULDIG oder UNSCHULDIG ???
    Mein Foto wurde auch in so einem Zoo gemacht.
    Weder in meinem Büro noch Zu Hause oder anderswo darf eine Spinne oder Fliege erschlagen werden.Ich lass Sie raus in die Freiheit tragen (wo sie vonm Spatz gefressen werden).Kindern erkläre ich,daß am Abend die Fliegenfamilie traurig ist weil vieleicht der Papa gerade erschlagen wurde.
    Und ich wußte schon lange,daß dem Tiger die Krallen gezogen und die Zähne abgefeilt wurden.Trotzdem hab ich so ein Foto als Avatar.
    Soll ich mein Bildchen lassen oder ändern ?

  5. #4
    Avatar von DisainaM

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    Re: Nokgeo in Dortmund erschossen

    Mit Sicherheit nicht.

    In einer Welt mit Bevölkerung5explosion und immer weniger werdenden Naturgebieten werden wohl auch die Tieger nur noch in Reservaten und speziellen Einrichtungen überleben können.

    Da jedoch für diese Einrichtungen auch Geld dasein muß, müssen die eben auch wirtschaftlich exsistieren.
    Dazu gehört dann eben auch der Fotodienst mit den Tieren.

    Daher bin ich auch mehr ein Gegner der Tiertransporte nach Europa und Amerika.

    Ein ganz anderes, schwieriges Thema ist es, das die chinesische Medizin wegkommen müßte von der Heilwirkung von Tigerprodukten,
    Bärengalle usw.

    Wenn da nicht bald die reichen chinesischen Konsumenten glauben, das nun diese Tierprodukte alle verseucht sind, und damit mehr Schaden, als Heilwirkung bringen, wird sich da nichts ändern.

  6. #5
    Thai-Robert
    Avatar von Thai-Robert

    Re: Nokgeo in Dortmund erschossen

    Da bin ich ja Beruhigt.
    Das gehört natürlich nicht in`s Thai-Forum aber die tausende von Tier-Transportkilometer sind echt ne Schweinerei.Aber wir werden es nicht ändern.Leider.... und alles wegen der Kohle.
    Ob Tier- oder Mädchenhandel.....alles wegen dem schnöden Mammon.

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