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Neues aus der Reisebranche "HALAL-REISEN" !

Erstellt von hueher, 25.02.2014, 07:52 Uhr · 2 Antworten · 1.149 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von hueher

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    Lightbulb Neues aus der Reisebranche "HALAL-REISEN" !

    Der neueste Trend sind laut "Crescent-Ratings" für islamische Bürger "Halal-Certifizierte Reisen" in geprüfte "Halal" Hotels und Destinationen!!
    Die Nummer 1 ist MALAYSIA der freundlichsten Länder!! gefolgt von Emirate,Türkei,Indonesien,Saudiarabien,Singapur, Marokko, Jordanien, Qatar und Tunesien............Schlußlichter: talien,Belgien,Irland,Mexico...... DACH liegt im Mittelfeld!!
    Was mich etwas wundert, da, zB, Österreich seit Kreiskis Zeiten sehr gute Kontakte zu allen Islamischen Staaten hat und sehr viele arabische Scheichs mit Anhängern nach Ö jährlich kommen? Ok, wir in Mitteleuropa müßten noch lernen, die neue Zielgruppe mit "Halal" Produkten zu erfreuen!!
    Halal bedeutet zuerst das Essen, also das Schlachten von Tieren, was aber so direkt in Ö nicht erlaubt ist ( Ausbluten ) wegen dem Tierschutzgedanken! Das Tier muß laut Ö Gesetz, zuerst eingeschläfert werden, dann erst mit dem Messer "Abstechen" und ausbluten lassen........usw
    Ich finde dies ist eine sehr gute Idee, um an eine der größten Reisezielgruppen heranzukommen Nun frage ich mich, warum ist da noch niemand in Europa daraufgekommen, bzw, ich selber??? Hatte doch jahrzehnte in dieser Branche gearbeitet!?

    Hier 2 inter. Seiten dazu: Travel and Tourism guides - Halal Muslim Travel | Crescentrating

    Flights, Airfares, Hotels, Travel Deals | HalalTrip

    Ebenso gibt es für die Ladys Halal-Beauty-cremes und Parfumes etc........
    Ich finde diese islamische Gruppe von Reisenden kommen meisten mit Anhang ( Kinder,Frauen ), hat gutes Einkommen und benimmt sich meistens ordentlicher im Hotel als ( sorry ) russ.Oligarchen und Emporkömmlinge, sowie spricht überwiegend auch englisch oder andere Zweitsprache.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von DisainaM

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    Halal (arabisch ‏حلال‎, DMG ḥalāl) ist ein arabisches Wort und kann mit „erlaubt“ und „zulässig“ übersetzt werden. Es bezeichnet alle Dinge und Handlungen, die nach islamischem Recht erlaubt oder zulässig sind
    Halal

    Die Zukunft ist im Grunde ein glaubhaftes Überwachungszertifikat,
    welches garantiert, das Speisezubereitung religionskonform zubereitet wurde,
    und dabei transkulturell aufgestellt ist.

    Es geht also nicht mehr darum, dass ein Reisekonzept nur bestimmte Sparten bedient,
    sondern darum, dass die Konzeption alle nennenswerten Sparten abdeckt.
    Um das zu schaffen, müssen wir uns nur in der Speisefindung der deutschen Gesamtschulen umsehen.

    Stellt alle Religionen zufrieden: Rohkost. Bild: dpa
    HAMBURG taz | Wie lassen sich die Ernährungsvorschriften der großen Religionen in den Speiseplan der Schulkantinen integrieren? Eine Antwort auf diese Frage gibt ein Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück, dessen Ergebnis am Mittwoch vorgestellt worden ist. Eine Wissenschaftlerin der Hochschule hat einen Speiseplan entwickelt, der den Regeln der Religionen in verschiedenen Kombinationen gerecht wird. Ein Gericht ist immer vegetarisch. Damit können alle leben.
    Die Deutschen sind zwar weniger religiös, aber dafür religiös vielfältiger geworden. Allein fünf Prozent der Bevölkerung bekennt sich zum Islam. Aber nicht nur hier, sondern auch im Judentum, im Hinduismus und für manche Formen des Buddhismus gelten besondere Speisevorschriften. Rund 1.500 von 2.900 allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen sind Ganztagsschulen, in denen ein Mittagessen angeboten werden muss. „Die Akzeptanz des Essens bei Schülern und Eltern ist das größte Problem“, sagt Diana Reif von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen.
    Der Grund dafür könnte auch darin liegen, dass das Schulessen nicht den religiösen Regeln entspricht, vermutet Johanna-Elisabeth Giesenkamp von der Hochschule Osnabrück. Die Forscherin hat für das Projekt „Inklusion durch Schulverpflegung“ die Ernährungsvorschriften der Christen, Moslems, Juden, Hindus und Buddhisten verglichen. In der Praxis sei es durchaus möglich, diesen in der Schulverpflegung gerecht zu werden, sagt sie.
    Dabei steckt der Teufel im Detail: Für das koschere Essen der Juden darf Fleischiges und Milchiges nicht nur nicht vermischt werden, sondern es muss auch in eigenen Gefäßen zubereitet werden. Juden und Moslems dürfen kein Schweinefleisch und kein Blut verzehren. Für Moslems gilt ein strenges Alkoholverbot, was sich auch auf Reinigungsmittel und Aromen bezieht.
    Für die Praxis schlägt Giesenkamp vor, in der Hauptsache vegetarisch zu kochen und dabei die Regeln aller Religionen einzuhalten. Für die Besonderheiten, insbesondere beim Fleisch, müssten getrennte Küchenbereiche eingerichtet werden.
    Die Catering-Branche scheint sich darauf eingestellt zu haben. „Es ist für uns schon lange selbstverständlich, verschiedene religiöse Besonderheiten zu beachten, aber auch Unverträglichkeiten und Allergien“, sagt Michaela Mehls von der Firma Dussmann. Der Kunde müsse diesen Bedarf aber artikulieren.
    Auch der Freidenker-Verband als Vertretung der Konfessionsfreien hat kein Problem mit dem Angebot. „Die Vielfalt der Ansprüche sollte berücksichtigt werden“, findet Vorstandsmitglied Eberhard Schinck.
    Religiös korrekter Speiseplan: Halal in der Schulkantine - taz.de

    Die Etablierung eines Transkulturellen Speisestandarts, der die führenden Weltreligionen abdeckt, als auch andere starke Gruppierungen
    (Vegetarier pp) beinhaltet,
    und dabei aufgrund von glaubwürdiger Kontrolle ein gehaltvolles Signal setzt,
    stellt in der Reisebranche die Zukunft dar,

    oder andersrum,
    die Verzögerung dieses Standarts eröffnet überhaupt erst den einzelnen Gemeinschaften,
    Spartenlösungen zu etablieren,
    weil zB. die TUI geschlafen hat.

  4. #3
    Avatar von hueher

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    Ja das ist richtig, und "wir" im christl.Abendland sollten sich auch nach diesen Richtlinien orientieren, damit meine ich mehr die Touristen als Gäste bei uns, weniger die Migranten. Die Juden leben schon seit bald Jahrhunderten nach deren Richtlinien, zB. in Wien gibt es sehr viele "koschere" Metzger,Bäcker und diverse Geschäfte.........manches Gebäck schmeckt sehr gut, manches ( für mich!) weniger gut, da etwas sauer ( Brot ).
    Nachsatz: jüdische Familien als Gäste im Hotel sind geizig, arabische Gäste spendabel ist etwas sarkastisch, aber wahr!

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