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N'bischen was zur Auflockerung

Erstellt von Visitor, 10.04.2002, 10:23 Uhr · 1.225 Antworten · 57.476 Aufrufe

  1. #871
    Avatar von Serge

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    Re: N´bischen was zur Auflockerung

    aus dem amerikanischen....

    Neulich gehe ich in einen christlichen Buchladen, und dort sah ich dann: "Hupe wenn Du Jesus liebst" - so'n typischen Autoaufkleber halt. An diesem Tag fuehlte ich mich ein wenig keck, kam ich doch gerade von einem ergreifenden Kirchenchor Auftritt - also kaufte ich den Aufkleber und klebte ihn mir nichts dir nichts auf die Stosstange meines Wagens. Junge, bin ich froh, das ich das gemacht habe! Das war eine meiner besten Erfahrungen in meinem ganzen Leben!

    Als ich an einer Ampel halten musste, an einer schwer befahrenen Kreuzung, dacht' ich so vor mich hin, wie grossartig Gott doch ist. So kam es, dass ich nicht bemerkte, das die Ampel umsprang. Aber zum Glueck liebte noch jemand Jesus! Er hupte, und haette er dass nicht getan, ich haette die Ampel gar nicht bemerkt.

    Dann merkte ich zu meinem entzuecken, das immer mehr Menschen einstimmten und zeigten, wie sehr sie doch alle Jesus lieben! Waehrend ich dann so da sass, fing der Mann hinter mir zu hupen an und shrie, hinausgelehnt aus seinem Fenster: "Um Gottes Willen - Go Jesus Christ Go!"

    Was fuer ein grossartiger Cheerleader er doch fuer unseren gelobten Herren Jesus war! Nun begannen alle zu hupen!

    Ich lehnte mich aus meinem Fenster, und winkte mit einem freundlichen Laecheln all diesen netten Menschen - ja ich hab sogar ein bisschen mitgehupt, um die Liebe fuer Jesus mit allen zu teilen!

    Da muss dann wohl ein Mann aus Florida dabei gewesen sein, hoerte ich ihn doch immer von hinten schreien "sunny beach"! (sonniger Strand, aber eigentlich ..... na ja na...)

    Ein anderer Gentleman wiederum winkte mir mit einer lustigen Geste - er streckte nur seinen Mittelfinger in die Hoehe und winkte und winkte. Ich fragte meinen Teenage Enkelsohn, der auf dem Ruecksitz sass, was das wohl bedeute, und er sagte es handle sich wohl um ein hawaiianisches Glueckssymbol oder so etwas in der Art.

    Nun habe ich noch nie jemand von Hawaii getroffen, also lehnte ich mich wieder aus dem Fenster und gab ihm sein Glueckssymbol zurueck. Mein Enkelsohn hat sich ausgeschuettet vor Lachen....warum...er begriff nun diese aussergewoehnliche religioese Erfahrung!

    Ein paar der Leute waren so ergriffen von all der gegenwaertigen Freude, die stiegen glatt aus ihren Wagen aus und kamen auf mich zu. Ich koennte wetten, die wollten wissen welcher Gemeinde ich denn angehoere. Aber dies war der Moment als ich bemerkte, das die Ampel umgesprungen war. Also, winkte ich schnell nochmals allen Bruedern und Schwestern und fuhr ueber die Kreuzung davon.

    Ich bemerkte, das ich das einzige Auto war, das die Kreuzung ueberqueren konnte bevore die Ampel wieder Rot zeigte, und ich fuehlte eine schwere Trauer in mir, dass ich all diese Leute zuruecklassen musste, nachdem wir doch soviel Liebe und Freude geteilt hatten. Ich fuhr also langsamer, lehnte aus dem Fenster, und gab ihnen allen zum Abschied nochmal das hawaiianische Glueckszeichen.

    Gott sei gelobt fuer all diese wunderschoenen Menschen!

    --Grandma

  2.  
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  3. #872
    Avatar von Serge

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    Re: N´bischen was zur Auflockerung

    Weihnachten steht vor der Tuer, und der Einzelhandel reagiert...

    10. November

    Schönster Altweibersommer. Noch einmal Menschen in T-Shirts und
    Sandalen in den Straßencafés und Biergärten. Bisher keine
    besonderen Vorkommnisse in der Innenstadt. Dann plötzlich um
    10.47 Uhr kommt der Befehl von Aldi-Geschäftsführer Erich B.:
    "Fünf Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den Eingangsbereich!"
    Von nun an überschlagen sich die Ereignisse.
    Zunächst reagiert Tengelmann-Geschäftsführer Martin O. eher
    halbherzig mit einem erweiterten Kerzensortiment und
    Marzipankartoffeln an der Kasse.
    15.07 Uhr: Edeka-Marktleiter Wilhelm T. hat die Mittagspause
    genutzt und operiert mit Lametta und Tannengrün in der
    Wurstauslage.
    16.21 Uhr: Die Filialen von Penny und Ihr Kauf bekommen Kenntnis
    von der Offensive, können aber aufgrund von
    Lieferschwierigkeiten nicht gegenhalten und fordern ein
    Weihnachtsstillstandsabkommen bis zum 12. November
    Die Gespräche bleiben ohne Ergebnis.

    11. November

    7.30 Uhr: Im Eingangsbereich von Karstadt bezieht überraschend
    ein Esel mit Rentierschlitten Stellung, während zwei
    Weihnachtsmänner vom studentischen Nikolausdienst vorbeihastende
    Schulkinder zu ihren Weihnachtswünschen verhören. Zeitgleich
    erstrahlt die Kaufhausfassade im gleissenden Schein von 260000
    Elektrokerzen.
    Die geschockte Konkurrenz kann zunächst nur ohnmächtig zuschauen,
    immerhin haben jetzt auch Spar, Co-op und Tengelmann den Ernst
    der Lage erkannt.
    9.00 Uhr: Edeka setzt Krippenfiguren ins Gemüse.
    9.12 Uhr: Tengelmann kontert mit massivem Einsatz von
    Rauschgoldengeln im Tiefkühlregal.
    12.00 Uhr: Neue Dienstanweisung bei Co-op: "An der Käsetheke
    wird mit sofortiger Wirkung ein frohes Fest gewünscht." Der
    Spar-Markt kündigt für den Nachmittag Vergeltungsmassnahmen an.

    12. November

    7.00 Uhr: Karstadt schaufelt Kunstschnee in die Schaufenster.
    8.00 Uhr: In einer eilig einberufenen Krisenversammlung fordert
    der aufgebrachte Penny-Geschäftsführer Walter T. von seinen
    Mitarbeitern lautstark "Weihnachten bis zum Äußersten!" und
    verfügt den pausenlosen Einsatz der von der Konkurrenz
    gefürchteten CD "Weihnachten mit Mireille Matthieu" über
    Deckenlautsprecher. Der Nachmittag bleibt ansonsten ruhig.

    13. November

    8.00 Uhr: Anwohner in der Ladenstrasse versuchen mit Hilfe
    einer einstweiligen Verfügung, die nun auch vom Spar-Markt
    angedrohte Musik-Offensive "Heiligabend mit den Flippers" zu
    stoppen.
    9.14 Uhr: Ein Aldi-Sattelschlepper mit Pfeffernüssen rammt den
    Posaunenchor Adveniat, der gerade vor Karstadt zum grossen
    Weihnachtsoratorium ansetzen wollte.
    9.30 Uhr: Aldi dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht
    um Pfeffernüsse, sondern um Christbaumkugeln gehandelt.

    14. November

    Die Fronten verhärten sich; die Strategien werden zunehmend
    aggressiver.
    10.37 Uhr: Auf dem Polizeirevier meldet sich die Diabetikerin
    Anna K. und gibt zu Protokoll, sie sei soeben auf dem
    Co-op-Parkplatz zum Verzehr von Glühwein und Christstollen
    gezwungen worden. Die Beamten sind ratlos.
    12.00 Uhr: Seit gut einer halben Stunde beschießen Karstadt,
    Edeka und Co-op die Fussgängerzone mit Schneekanonen.
    Das Ordnungsamt mahnt die Räum- und Streupflicht an. Umsonst.
    14.30 Uhr: Weite Teile der Innenstadt sind unpassierbar.
    Eine Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes beginnt mit
    der Bergung von Eingeschlossenen.

    Wie gut, dass Weihnachten bald wieder vorbei ist!

  4. #873
    Avatar von Stefan

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    Re: N´bischen was zur Auflockerung

    > Ich hatte nie richtig verstanden, warum 5exbedürfnisse von Männern und
    > Frauen so unterschiedlich sind. Alle diese Geschichten von Mars und Venus...
    > Und ich hatte auch nie verstanden, warum Männer mit dem Kopf und Frauen mit
    > dem Herz denken.
    >
    > Letzte Woche sind meine Frau und ich ins Bett gegangen. Wir fingen an, uns
    > unter der Decke anzufassen, zu streicheln... Ich war schon sehr heiß und ich
    > dachte, das beruht auf Gegenseitigkeit, da die ganze Sache eindeutig 5exuell
    > orientiert war.
    >
    > Aber genau in diesem Moment sagte sie mir: "Hör zu, ich hab jetzt keine
    > Lust, Liebe zu machen, ich hab nur Lust, daß du mich jetzt fest in deinen
    > Arm nimmst, mmh?"
    >
    > Ich antwortete:" WAAAAS ?"
    >
    > Sie sagte mir dann die Zauberworte:" - Du kannst einfach mit den emotionalen
    > Bedürfnissen einer Frau nicht umgehen". Am Ende hab ich kapitulliert und
    > resigniert: Ich hatte in dieser Nacht keinen 5ex, und so bin ich
    > eingeschlafen.
    >
    > Am nächsten Tag gingen meine Frau und ich in ein Einkaufszentrum bummeln.
    > Ich sah sie an, als sie 3 schöne, aber teure Kleider an- probierte. Da sie
    > sich nicht entscheiden konnte, sagte ich ihr, sie soll alle 3 nehmen. Sie
    > konnte ihren eigenen Ohren nicht trauen und so von meinen verständnisvollen
    > Worten motiviert sagte sie weiter, sie würde natürlich aufgrund der neuen
    > Kleider ein Paar neue Schuhe brauchen, die leider 200 Euro kosten. Dazu habe
    > ich gesagt, ich fände es richtig.
    >
    > Danach sind wir am Juwelier vorbeigelaufen. Sie wollte hinein und kam mit
    > einer Armkette mit Diamanten heraus. Wenn Ihr sie gesehen hättet... Sie war
    > total begeistert!!!
    >
    > Sie glaubte wahrscheinlich, ich wäre plötzlich verrückt geworden, aber das
    > war ihr eigentlich egal. Ich glaub, ich hab ihr ganzes philosophisches
    > Schema kaputt gemacht, als ich ihr wieder "Ja" sagte. Jetzt war sie fast
    > 5exuell erregt. Leute ihr Gesicht war unglaublich, das hättet ihr sehen
    > müssen.
    >
    > Genau in diesem Moment sagte sie mir mit ihrem schönsten Lächeln "Gehen wir
    > zur Kasse zahlen!"
    >
    > Es war so schwierig, nicht anfangen zu lachen, als ich ihr sagte: "Nein
    > Schatz, ich glaub, ich hab jetzt keine Lust, die ganzen Sachen zu kaufen".
    >
    > Ihr Gesicht wurde kreidebleich, wirklich, und noch mehr, als ich noch dazu
    > sagte: " Ich hab jetzt nur Lust, dass du mich umarmst". Als sie vor Wut und
    > Hass fast platzte, kam natürlich das letzte
    > Meisterstück: " Du kannst mit den finanziellen Bedürfnissen eines Mannes
    > einfach nichtumgehen".
    >
    > Ich glaube, ich werde bis 2031 keinen 5ex mehr haben.....
    > Aber das war's wert!!!!

  5. #874
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: N´bischen was zur Auflockerung

    Meldung heute Morgen WDR 2:
    Hat eine 69-Jährige einen Bußgeldbescheid bekommen, ist bei 167 kmh geblitzt worden.
    Mit dem ausrücklichen Hinweis darauf, daß die Radarpistole noch einmal gecheckt worden war, wurde ihr nahegelegt das Bußgeld anzuerkennen usw. blah blah blah...

    Ihre Antwort:
    "Verstehe ich nicht, ich habe doch gar keinen Knall gehört !"

  6. #875
    pef
    Avatar von pef

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    Re: N´bischen was zur Auflockerung

    So sieht das Programm unserer diesjährigen Weihnachsfeier aus:





    Trotz drastischer Sparmaßnahmen gibt des dennoch eine Weihnachtsfeier !
    Wir treffen uns am Freitag 19.12.03 um 9:30 Uhr an der Autobahnabfahrt (A57) Köln - Chorweiler. Fahren anschließend per Anhalter Richtung Köln Hauptbahnhof

    Mittagessen:
    Erbsensuppe in der Bahnhofsmission
    "Suppe mit Erbsen" 40 Cent ", "ohne Erbsen" 20 Cent

    Programmablauf:

    Wettfahrt auf der Rolltreppe im Kaufhof (Hohe Straße). Dem Gewinner winkt eine kühle Erfrischung aus einem der Getränkespender, der auf jeder Etage an der Rolltreppe steht.

    Danach geht es zum Rhein: Schiffe gucken !!!!!!

    Höhepunkt wird sicherlich der Folkloreabend im Asylantenheim in Ossendorf mit anschließender Polonaise.

    Bis zum Abendessen:
    Open Air Konzert der Heilsarmee auf dem Bahnhofsvorplatz.

    Abendessen:
    Betteln bei der Arbeiterwohlfahrt;
    gegen 20.00 Uhr gemeinsame Einnahme des erbettelten Essens.

    Rückfahrt:
    21.30 Uhr gemeinsame Schwarzfahrt nach Hause und gemeinsames Erbrechen des erbettelten Essens.

    Es grüßt Euch ganz herzlich Euer Weihnachtsmann !!!

  7. #876
    pef
    Avatar von pef

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    Re: N´bischen was zur Auflockerung

    As I lay on my bed, thinking about you, I feel this strong urge to grab you and squeeze you, because I can't forget last night. You came to me unexpectedly during the balmy and calm night, and what happened in my bed still leaves a tingling sensation in me. You appeared from nowhere and shamelessly, without any reservations, you laid on my naked body...you sensed my indifference, so you applied your hungry mouth to me without any guilt or humiliation, and you drove me near crazy while you drained me. Finally I went to sleep. Today when I woke up, you were gone, I searched for you but to no avail, only the sheets bore witness to last night's events. My body still bears faint marks of your enthusiastic ravishing, making it harder to forget you. Tonight I will remain awake waiting for you... ....you stupid mosquito.

  8. #877
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: N´bischen was zur Auflockerung

    Ein guter Kamerad und ich waren mal zusammen in einem großen norddeutschen Supermarkt unterwegs und deckten uns mit diversen Dingen, nebenbei auch für den Heimwerkerbedarf ein. Unter anderem hatte mein Kamerad einen 2 m langen Viertelstab für seinen Teppichboden geholt, welcher ihm noch fehlte. An der Kasse angekommen begann dann ein Schauspiel, welches durchaus das eine oder andere Komödientheater in sein Repertoire hätte aufnehmen können.

    Die Kassiererin nahm den Stab, drehte ihn umständlich in alle Richtungen um Michel dann mehr oder weniger vorwurfsvoll an den Kopf zu werfen:"Daaaaaaa steht kein Preis drauf!"

    Michel konterte mit gespielter Dummheit. " Ach hätte ich den abwiegen sollen ?"
    Die Verkäuferin verdrehte vor soviel Blödheit die Augen, schwenkte sich auf den Drehstuhl in Richtung Information, nahm den Stab wie einen Speer und blökte nun über 2 Kassenreihen hinweg: " Hildeeee- Daaaaaaa steht kein Preis drauf."

    Eine Hilde schaute wie Indianer über die Prärie und stellte fest:"Daaaaaaaa muss aber einer drauf stehen Gertiiiiiii!"

    Gerti:"Steht aber kein Preis drauf!"

    Hilde wusste die Lösung:"Moooooooooment, ich ruf mal eben Herr Jürgens."
    Nun sah man Hilde telefonieren. Die Antwort fiel allerdings nicht ganz so aus, wie wir sie erwartet hätten.
    Hilde blökte nun :"Gertiiiiii-Herr Jürgens sacht, da muss ein Preis drauf stehen."
    Gerti erwiderte mit ca. 100 dB:"Da steht aber kein Preis draaaaaauf."

    Hilde war wohl nun auch ein wenig verwirrt und dröhnte ebenfalls mit 100 dB ins Telefon zu Herrn Jürgens:"Da steht aber kein Preis draaaauf!"Die Antwort von Herrn Jürgens viel wie folgt aus. Hilde dröhnte nun wieder in unsere Richtung: "Herr Jürgens sacht, dass du mal vor und hinten schauen sollst!"Erneut schwenkte Gerti nun den Viertelstab gefährlich hin und her, um dann wieder zu brüllen: " Da steht aber kein Preis drauf."

    Und Hilde blökte wieder in den Hörer:"Da steht aber kein Preis drauf."Danach legte Hilde auf und kam zu uns. Schon auf dem Weg zu uns verkündete sie lautstark, dass Herr Jürgens vorbei kommt. Bei uns nahm nun auch sie das Objekt in ihre Griffel und stellte verwundert fest: " Da steht gar kein Preis drauf."

    Unnötig zu erwähnen, dass die Schlange hinter uns elendig lang war. Aber Hilde verwies alle einfach an andere Kassen und Gerti fügte hinzu: " Da steht kein Preis drauf."

    Nach einer Weile kam ein Mann im Kittel, die Hände tief in den Taschen vergraben und gelangweilt drein blickend durch die Regalreihen in unsere Richtung. Michel und ich stellten schnell fest, dass dies nur Herr Jürgens sein konnte. Hilde nahm nämlich den Stab hoch und donnerte nun mit Gerti im Chor: " Daaaaaaaa steht kein Preis draaaaaauuuuuf."
    Herr Jürgens lies sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen.

    Erst als er bei uns war, kam eine fachmännische Antwort cool und professionell aus seinem Munde:"Da muss aber ein Preis drauf stehen!"

    Gerti und Hilde hatten natürlich viel zu viel Respekt vor den König der Heimwerkerabteilung um Wiederworte zu finden wie z.B. : " Da steht aber kein Preis drauf."

    Herr Jürgens nahm nun den Stab und prüfte ihm mit Kennerblick von allen Seiten. Einstimmige Beurteilung des Fachmanns: " Da steht kein Preis drauf."

    Herr Jürgens machte nun auf dem Hacken kehrt und verschwand samt Stab mit den Worten: "Das haben wir gleich."Im Weggehen meinte ich leise hören zu können, wie Herr Jürgens sagte:"Da muss aber ein Preis drauf stehen."Michel fragte mal ganz blöde nach ob er selber nen Preis hätte drauf kleben müssen oder so. Hilde gab ihm dann aber zu verstehen, dass da einfach nur ein Preis drauf stehen muss. Ich derweil hielt Ausschau nach einer versteckten Kamera und Tommy Ohrner. Gerti tippte nebenbei schon mal da andere Geraffel in die Kasse und Hilde hielt Ausschau nach Herrn Jürgens. Plötzlich piepte das Telefon an der Information und Hilde sprintete los. Endlich kam die Erlösung.

    Hilde verkündete lautstark: "Gertiiiiiiii- Dreifünfundsiiiiiiiieeeeeeeeeeebziiiiiiiiiiiiiiiig .
    Gerti tippte schnell als letzten Posten 3,75 ein, drückte den ganz großen Knopf auf der Kasse und trällerte Michel entgegen:"87,98 bitte."Michel legte einen Hunderter hin und fragte Gerti:"Und wo is‚ mein Viertelstab?"Jetzt war Gerti völlig aus dem Ruder gelaufen.

    Sie schaute Michel mit großen Augen an und fragte:"Haben Sie den nicht?"

    "Neeeeeeeeeee"antwortete Michel verschwörerisch. "Den hat doch Herr Jürgens mitgenommen weil da kein Preis drauf steht."
    Jetzt blökte Gerti zu Hilde etwas was mich lauthals auflachen lies.

    "Hildeeeeeeee - der Kunde brauch noch seine Latteeeeeeeeee."

    Hilde fragte nun verwundert zurück warum Michel den keine Latte hätte. Gerti schob es auf Herrn Jürgens weil er die mitgenommen hat weil kein Preis drauf steht. Und ich verwirrte die Lage etwas mit dem Kommentar, dass Michel morgens aber immer ne Latte hätte. Gerti und Hilde schnallten es aber nich' richtig. Hilde rief nun wieder Herrn Jürgens an und dieser kam dann auch nach einiger Zeit vorbei. Er legte den Stab genervt auf das Band und verschwand mit den Worten: "Normalerweise steht da ein Preis drauf."

    Endlich konnten wir von dannen ziehen. Auf dem Parkplatz räumten wir das Zeug ein. Ich bekam den Stab in die Hände und untersuchte ihn. Michel bekam dann folgendes von mir zu hören: " Daaaaaaaa steht aber immer noch kein Preis drauf."
    Michel war kurz vorm explodieren.

  9. #878
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: N´bischen was zur Auflockerung

    Eine hübsche junge Dame erzählte mir die folgende Geschichte:

    Als ich 14 Jahre alt war, da sagte unser Sportlehrer, wir sollten uns für die nächste Trampolinstunde einen Halter besorgen. Klar, hab ich gedacht, damit die Dinger nicht so wackeln.
    Allerdings meinte er keinen Büstenhalter, sondern einen Partner fürs Trampolin! Häähhä.
    Da stand ich dann ohne Partner da und als er mich fragte, wo denn mein Halter sei, habe ich mein T-Shirt hochgehoben und ihm meinen neuen Spitzen-BH gezeigt...

    Scheiße, habe ich mich blamiert!

  10. #879
    Avatar von Bökelberger

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    Re: N´bischen was zur Auflockerung

    @MgJ
    Erinnert mich irgendwie an Loriot ! Köstlich !

  11. #880
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: N´bischen was zur Auflockerung

    Weihnachtseinkäufe

    Sie geht wieder los. Sie wissen schon was ich meine, die schrecklichste Zeit des Jahres. Die Vorweihnachtszeit. In keiner anderen Zeit des Jahres liegen die Nerven derart blank, gehen derart viele Beziehungen durch schwere und schwerste Krisen.

    Denn kurz vor Weihnachten werden bei Frauen längst verloren geglaubte Instinkte wach, ein kleiner Bereich des Großhirns wird temporär aktiv, den ich nach langen, bitteren Studien das "Rabattzentrum" nenne. Kurz vor Weihnachten verschickt eines unserer Darmstädter Wäschegeschäfte in einem Akt von Konsumterrorismus Einkaufsgutscheine. Der Wert liegt meist bei 5 Euro. Ein plumper Akt der Kundenmanipulation werden Sie jetzt sagen, aber glauben Sie mir, es wirkt.

    Frage ich zart nach :"Ist der Laden nicht ziemlich teuer?", werde ich schnell belehrt: "Aber es gibt doch Rabatt, das dürfen wir uns nicht entgehen lassen." "Wir", wieso eigentlich "wir"?

    Kaum flattert solch ein Gutschein in unseren Briefkasten werden bei meinem Weib normalerweise ordungsgemäß unterdrückte Beutetriebe ausgelöst. Vor einem prall gefüllten Kleiderschrank stehend versagt akut ihr Wahrnehmungsvermögen. "Ich habe nichts anzuziehen." Wenn dieser Schlachtruf durch unsere Wohnung hallt versuche ich mich eigentlich ihrem Zugriff zu entziehen, indem ich beginne den Keller aufzuräumen, oder ähnlich lange vernachlässigte Tätigkeiten ausübe (ich habe da so eine Liste...). Meine bessere Hälfte durchschaut die Aktion gewohnheitsmäßig und wenige Stunden später finde ich mich in der Darmstädter Fußgängerzone wieder.

    Kleiderkauf ist ein altes Trauma von mir.

    Ich gehe, im seltenen Fall, dass ich ein neues Beinkleid brauche in mein favorisiertes Jeansgeschäft und rufe der meist jungen, normalerweise hübschen und immer beschämend schlanken Verkäuferin eine geheimnisvolle Zahlenkombination zu an die ich mich noch aus meiner Jugend zu erinneren glaube. Wenige peinliche Augenblicke später korrigiere ich meine Größenschätzung in Richtung Realität und gehe kurze Zeit darauf mit einem Paar neuer Hosen einen Espresso trinken. D.h. zur Sicherheit nehme ich meistens gleich zwei Paar mit.

    Gehe ich aber mit meinem Schatz Einkaufen, wird ein einfaches Vorhaben zu einer mittelschweren Odysee. Besonders im Fall Unterwäschekauf. Ich habe ja überhaupt nichts gegen Unterwäsche, was ich nicht mag, ist beim Wäschekauf zu assistieren.

    Kaum betreten wir einen Laden der diese importierte, sündhaft teure Spitzenwäsche feilbietet verlässt die Situation den Bereich des Beherrschbaren. Den 5 Euro-Gutschein in der Hand beginnt ein Beutezug, der die Plünderung Roms durch die Barbaren als schlappen Straßenkarneval erscheinen lässt.

    "Schatz, halt das doch mal eben." Mit diesen Worten bekomme ich dann ca. 8 Tüten mit unseren bisherigen Einkäufen überreicht und werde skrupellos alleine gelassen. Es gibt wenig einsameres, als einen Mann in einem Damenunterwäschegeschäft. Nur eines ist noch erniedigender - von seiner Frau mit dem Kauf von Monatshygieneartikeln betraut zu werden. Wussten Sie, dass 80% der Männer, die das Wort "Damenbinde" auf ihrem Einkaufszettel entdecken nicht nach Hause zurückkehren? In Frankreich hat man sogar eine Selbsthilfegruppe für derart Geschädigte eingerichtet. Die Fremdenlegion ist aber kein Thema für mich, deshalb harre ich meistens brav dort aus, wo ich zurückgelassen werde.

    Meine Idee ist ja, das in solchen Geschäften spezielle Unterhaltungs-Ecken für abgestellte Männer eingerichtet werden mit Video und Bar. Jedes bessere Möbelhaus hat ja auch ein Kinderparadies. Außerdem könnte ich dann nach angemessener Zeit die ultimative Rachemaßnahme einleiten - eine Lautsprecherdurchsage: "Willi möchte aus der Männerecke abgeholt werden!" oder so ähnlich.

    Nach kurzer Zeit - wobei das eine relative Angabe ist - kommt mein Schatz dann bei mir vorbei um mir die Funde zu präsentieren. Ich werde sogar nach meiner Meinung gefragt. Irritierenderweise werden meine Aussagen normalerweise aber grob uminterpretiert.

    Sage ich beispielsweise: "Das steht dir bestimmt wunderbar", erhalte ich Antworten wie: "Dieser Lappen, meinst du ich ziehe so was an?" Ich frage gar nicht mehr, warum Sie es dann überhaupt mitgebracht hat.

    "Das ist hübsch.", wird mit "Ich frage mich für welche Frauen die sowas schneidern." gekontert. Und sagen Sie um Himmelswillen nie: "Bestimmt sehr bequem". Wenn sie als Antwort nur "Findest du ich bin zu fett?" erhalten, haben Sie noch Glück. Ich habe schon erwachsene Männer erlebt, die auf den Knien hinter ihrer eingeschnappten Gattin hergerutscht sind, um sie davon zu überzeugen, dass sie ihre Zuneigung nicht von Äußerlichkeiten abhängig machen. Armselige Kreaturen, die sich schon jetzt von ihrer Selbstachtung und ihrer Kreditkarte verabschieden können.

    Ich bin dazu übergegangen gar nicht zu antworten und fahre damit hervorragend. Die Antworten geben sich Frauen nämlich im Allgemeinen selbst.:

    "Das ist doch niedlich, oder?" - "Obwohl, in der Farbe steht mir das nicht"
    "Findest du dass mich das dick macht?" - "Aber mit diesem süßen Top geht das schon."
    "Das Material ist doch wunderschön, nicht wahr?" - "Mein Gott, das muss man ja mit der Hand waschen."

    Ich nenne diese Art der Gesprächsführung "autonomen Dialog". Wer sich nicht einmischt überlebt.

    Nach knappen 2 Stunden, dürfen wir dann endlich zur Kasse gehen. Sie hatte in der Zwischenzeit die komplette Kollektion des Geschäftes zweimal anprobiert, und sich dann für drei Teile entschieden, deren Stoffmenge einem normalen Herrentaschentuch entspricht, wobei der Preis aber vermuten lässt, dass es sich um Teile des Turiner Grabtuchs handelt.

    Seltsamerweise überreicht die nette Dame an der Kasse dann immer mir die Rechnung...

    Aber was solls, wir haben ja den Gutschein.

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