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München ist am teuersten.

Erstellt von odysseus, 21.01.2003, 11:53 Uhr · 8 Antworten · 438 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von odysseus

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    München ist am teuersten.

    Servus
    Gelesen bei www1.giga.de
    München ist am teuersten
    Das Leben in den Städten der Euro-Zone ist nach der Umstellung auf die Einheitswährung teurer geworden.
    Dies hat die Economist Intelligence Unit (EIU) in London in einer Erhebung über die Lebenshaltungskosten in den 134 größten Städten der Welt festgestellt. Nach der am Donnerstag veröffentlichten Statistik auf Grundlage des US-Dollars, blieb die japanische Hauptstadt Tokio auch 2002 die teuerste Stadt der Welt, gefolgt von Osaka. Die norwegische Hauptstadt Oslo lag weltweit bei den Kosten an dritter Stelle.
    Die teuerste deutsche Stadt ist München - sie liegt im weltweiten Vergleich auf Platz 22 noch vor Berlin (31), Düsseldorf und Frankfurt am Main, die sich den 34. Rang teilen. Hamburg nimmt den 44. Platz ein. Das Leben in den deutschen Städten wurde insgesamt teurer, sie alle liegen im aktuellen Vergleich weiter vorn als zuvor.
    London, ehemals auf dem fünften Platz der teuersten Metropolen der Welt, rutschte laut EIU auf Platz sieben ab. Die britische Hauptstadt ist aber immer noch die teuerste Stadt in der Europäischen Union. Paris hält den Rang, teuerste Stadt in der Eurozone zu sein. Weltweit liegt die französische Hauptstadt bei den Kosten auf Platz 10. Lissabon ist dagegen die billigste Stadt in der Union und wird weltweit auf Platz 74 eingestuft. Allgemein sind laut EIU die Städte der Euro-Zone durch den steigenden Wert der Währung - gegenüber dem US-Dollar - sowie durch versteckte Preissteigerungen bei Einführung der neuen Noten und Münzen, teurer geworden.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Dr. Locker

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    Re: München ist am teuersten.

    @Odysseus
    Das ist doch gar nicht wahr, sowohl Politik als auch Wirtschaft haben uns doch mittlerweile sehr ueberzeugt vermittelt, dass der Euro ueberhaupt nichts teuerer gemacht hat...

  4. #3
    Avatar von Didel

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    Re: München ist am teuersten.

    Wieso heist das immer die Städte sind so teuer.
    Die Frauen sind teuer, die Frauen.....


    Didel

  5. #4
    Avatar von Jinjok

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    Re: München ist am teuersten.

    Der T€uro hat punktuell zu extremen Preissteigerungen geführt, die jeder von uns sofort bemerkt hat. Aber im Gegenzug ist in der breiten Masse vieles billiger geworden, was nicht jeder sofort gesehen hat. Somit erklärt sich die niedrigste Jahresinflationsrate seit Jahren über alles von nur 1,3 %. Diese Steigerung geht fast ausschließlich auf das Konto der Öko- und Energieverbrauchsteuer Stufe 3. Ohne die hätten wir in Deutschland längst eine negative Inflation (sprich Deflation) also im Durschnitt sinkende Preise. Was Deflation für eine lahmende Wirtschaft bedeutet, kann ein BWLer sicher in düsteren Farben ausmalen (geringste Zinsen - kein Anreiz Geld zu investieren ...). Die Eurozone hat eine geschätzte jährliche Inflationsrate für 2002 von ca. 2,2%, was recht gesund aussieht.
    Jinjok

  6. #5
    Nelson
    Avatar von Nelson

    Re: München ist am teuersten.

    Die Sache mit der "Deflation" und deren negativer Wirkung auf die Wirtschaft ist ein uraltes Märchen der Volkswirtschaftler.

    @Jinjok: Hat mit "BWL" nix zu tun!

    Dieses zig-Jahre alte Märchen wird auch von keinem ernstzunehmenden Volkswirtschaftler aufgefrischt. Es sind nur Politiker und Journalisten, die von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen keine Ahnung haben, aber gerne mit markigen Ausdrücken um sich werfen!

    Warum das so ist???

    1. Kein Konsument kauft weniger ein, weil der Einkauf nächstes Jahr 1-2% günstiger ist. Sein Konsumverhalten hat stattdessen mit der verfügbaren Kohle in seiner Tasche zu tun!

    2. Kein Investor wartet, bis die neue Maschine im nächsten Jahr 1-2% günstiger ist. Er kauft die Maschine dann, wenn er damit Kohle verdienen kann, wenn er Aufträge hat und sich die Anschaffung rechnet!

    Gruß, Nelson

  7. #6
    Avatar von Jinjok

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    Re: München ist am teuersten.

    Ich dachte eher, kein Investor hat den Anreiz dem Industriellen das Geld für seinen Maschinenkauf vorzuschiessen. Nur wer eigenes Geld flüssig hat freut sich über die Deflation. Aber wieviel wird schon bar finanziert und wieviel auf Pump?

    Ist mir aber im Prinzip egal wer Recht hat: Nelson oder die Publikationen. Entscheidend ist auf'm Platz.
    Jinjok

  8. #7
    Nelson
    Avatar von Nelson

    Re: München ist am teuersten.

    Ich dachte eher, kein Investor hat den Anreiz dem Industriellen das Geld für seinen Maschinenkauf vorzuschiessen.
    @Jinjok:

    Da verwechselst Du etwas!

    Der "Investor" ist derjenige, der Unternehmer-Risiko auf sich nimmt und die Maschine kauft, also derjenige, den Du als "Industriellen" bezeichnest.

    Und derjenige, der "das Geld vorschiesst" ist der Finanzier, wird bei uns üblicherweise als Bank bzw. Kreditinstitut bezeichnet.

    Und beide handeln nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten, wobei beiden Partnern Inflation/Deflation völlig egal ist.

    Warum???

    Weil beide nicht nach VOLKS-wirtschaftlichen sondern nach BETRIEBS-wirtschaftlichen Gesichtspunkten handeln!

    Gruß, Nelson

  9. #8
    Avatar von Jinjok

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    5.556

    Re: München ist am teuersten.

    ... genau betriebswirtschaftlicher Verstand wird den Finanzier von einer Investition in einem Deflationsland abhalten, wo die Zinsen so in Keller sind, daß nicht vernünftig an der Finanzierung verdient werden kann. Da wird im Ausland investiert. Reden wir darüber wenn es soweit ist. Jetzt ist es müßig darüber zu theoretisieren.
    Jinjok

  10. #9
    Nelson
    Avatar von Nelson

    Re: München ist am teuersten.

    @Jinjok:

    Nochmal: Ein Finanzier INVESTIERT nicht, er FINANZIERT!!!

    Das ist ein Riesenunterschied!

    Und Inflation/Deflation interessiert z.B. Deine Sparkasse, Raiffeisenbank etc. absolut nicht. Die Banken leben seit ein paar hundert Jahren ganz einfach von der Differenz zwischen Sparzins und Kreditzins.

    So einfach ist das!

    Gruß, Nelson

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