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Mügeln

Erstellt von Azrael, 06.10.2007, 16:16 Uhr · 89 Antworten · 4.181 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Azrael

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    Mügeln

    t´schuldigung gleich mal vorweg, aber nachdem dieses Thema ja groß diskutiert wurde und einige Hellseher ja meinten sie wüßten schon vorab ganz genau was da passiert ist (Die ..... waren es!!!), ist es mir ein Bedürfnis über die Ermittlungsergebnisse zu informieren (die mich persönlich nicht sonderlich verwundern):

    "Staatsanwaltschaft
    Keine rechtsradikale Hetzjagd auf Inder in Mügeln
    Die Nacht zum 19. August: Am Rande des Mügelner Stadtfests greift eine Gruppe von fünfzig Deutschen acht Inder an und verprügelt sie. Von brauner Hatz ist die Rede. Inzwischen geht die Staatsanwaltschaft weder von einer Hetzjagd noch von organisiertem Recht5extremismus aus.
    Foto: DPAVier der Opfer von Mügeln auf dem Wochenmarkt.

    Die Staatsanwaltschaft Leipzig bewertet den Angriff auf acht Inder im sächsischen Mügeln nach der Vernehmung von zahlreicher Zeugen nicht mehr als Hetzjagd. Es gebe keine Anhaltspunkte, dass vom Festzelt des Stadtfests bis zur schräg gegenüberliegenden Pizzeria eine solche Jagd stattgefunden habe, teilte die Behörde. Auch Anhaltspunkte, dass „die Ereignisse insgesamt auf einem geplanten und organisierten recht5extremistischen Hintergrund beruhten, haben sich nicht ergeben“. Allerdings sei es vor der Pizzeria zu „eindeutig fremdenfeindlichen Äußerungen Einzelner“ aus einer Menschenmenge heraus gekommen.

    Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen zwölf Tatverdächtige. Die Männer im Alter von 17 bis 35 Jahren stammen aus Mügeln und Umgebung, wie die Behörde in Leipzig mitteilte. Nach den bislang vorliegenden Unterlagen sei keiner von ihnen zuvor wegen recht5extremer Straftaten aufgefallen. Die Polizei hat den Angaben zufolge bisher mehr als 125 Zeugen vernommen. Dazu gehören auch die acht Inder, die bei dem Stadtfest in Mügeln von einem Mob von etwa 50 Menschen verfolgt wurden. Bei der Auseinandersetzung waren 14 Menschen verletzt worden, darunter alle acht Inder."

    http://www.welt.de/politik/deutschla...n_Muegeln.html


    Und vielleicht sollten sich ein paar Leute in Zukunft vorher überlegen ob sie in den Medienhype über die ach so bösen Deutschen gleich mit einstimmen, und sich überdies auch mal bei aller Betroffenheit gegenüber den indischen Opfern vielleicht fragen, warum man in allen Medien nur den mit der Platzwunde und den mit dem Veilchen gesehen hat, der Deutsche der nur zum pinkeln wollte und eine abgebrochene Glasflasche eines Inders in den Hals gerammt bekommen hat, und der daraufhin fast verblutet ist aber nicht einmal erwähnt wurde.

    Denkt´s mal d´rüber nach, bevor ihr das nächste mal "Rassismus" schreit´s.

  2.  
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  3. #2
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Mügeln

    Danke für die Aufklärung. :-)

    Zitat Zitat von Azrael",p="531875
    [...]Medienhype [...]
    Der Begriff Hype impliziert an sich ´Medienrummel´ - das nur am Rande.
    Denkt´s mal d´rüber nach, bevor ihr das nächste mal "Rassismus" schreit´s.
    Sicher nachgeacht.

    Tatsache ist allerdings auch - und ich spreche aus beruflicher Erfahrung -, dass es im Grunde bei denen, die der re. Szene angehören - ohne nun auf das intellektuelle Potential des Einzelnen eingehen zu wollen - oftmals alleine die Hautfarbe ist, die sie stört, weil eben nicht ......, was immer sie darunter verstehen mögen.

    Einem Kandidaten hatte ich mal gesagt: "Ich bin selbst mit einer dunkelhäutigen Ausländerin verheiratet. Hör´ ich in der Zeit in der du hier bist auch nur einen dummen Spruch von dir, machst du einen Streifen mit, den du dein Lebtag nicht vergessen 3wirst."

    Unpädagogisch - allerdings wirksam.

    Ich weiß allerdings, was du meinst. Die Vorurteile grassieren in jeder Richtung.

  4. #3
    Avatar von Thaiman

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    Re: Mügeln

    Der „Fall Mügeln" wieder ein heuchlerisches Falschspiel
    >
    >
    >
    > Der Fall Mügeln ist wieder einmal ein schauerliches Beispiel unverantwortlicher Deutschenhetze. Die Betroffenheitsbekunder in Politik und Presse setzen mindestens fahrlässig Falschdarstellungen in die Welt, um Abscheu, jedenfalls in der veröffentlichten Meinung, zu erzeugen, die der Mehrheit der Bürger aufgedrängt wird und die leider nicht ohne Wirkung bleibt. Soweit trotzdem Abwehrbereitschaft herrscht, wird diese vielfach durch Verängstigung gelähmt.
    >
    > Wagt jemand von den Amtspersonen tatsächlich einmal einen Widerspruch, wenn die Schuldzuweisungen an die Gesamtheit der Deutschen — hier die der Mügelner — ergehen, dann gerät er ins Trommelfeuer der Hetzer wie jetzt der Mügelner Bürgermeister Gotthard Deuse.
    >
    > Was war jetzt heuchlerisch an der Schuldzuweisung? Es wurde von einer „Jagd (von Indern) durch die ganze Stadt" gesprochen. Zwei Wochen später liest man, daß der Ort, bis zu dem die Inder „verfolgt" wurden, (die indische Pizzeria) nur „wenige Meter" vom Ausgangspunkt des Streits entfernt liegt. („Kein Ansatzpunkt für eine ‘Hetzjagd’", FAZ, 01.09.07, S. 4) Weiter wurden, wie im „Fall Ermyas M.", die Inder nur als Opfer dargestellt. Inzwischen konnte aber nicht mehr unter der Decke gehalten werden, daß die Inder den Streit angefangen haben. In der FAZ hieß es zunächst, daß ein Inder auf dem Tanzboden mit einer Rempelei begann und im „Stern", Nr. 36/2007 wird berichtet, daß ein Inder einen 17jähriger Deutschen „von hinten in den Hintern gelangt" hat. Das wird nicht die einzige Straftat gewesen sein, denn in dem genannten FAZ-Bericht vom 01.09.07 wird mitgeteilt, daß die Inder des Saales verwiesen wurden. Das geschieht aber nur, wenn sie sich ernste Verstöße zuschulden kommen ließen.
    >
    > Der Grund zum Saalverweis wird nicht genau genannt, aber es wird von Mordwerkzeugen in Form von „abgeschlagenen Flaschen" berichtet, die die Inder „verwendeten". Natürlich wird amtlicherseits sofort nach einer Entschuldigung dafür gesucht, indem es heißt: „Falls dem so sei, müsse festgestellt werden, ob sich die Inder auf Notwehr oder Nothilfe berufen könnten".
    >
    > Das Deutsche aus Notwehr gehandelt haben könnten, steht natürlich außerhalb jeder Debatte für die „politisch Korrekten".
    >
    > Wenn wir uns darauf einigen wollen, daß die Deutschen — im Gegensatz zum Rest der Welt — ein Verbrechervolk sind, dann ist an der Behandlung des Falles Mügeln nichts auszusetzen. Andernfalls fragen wir die nationalen Masochisten, wie der Vorgang wohl in Indien oder in der Türkei, um dessen EU-Beitritt gewisse Kreise immer noch kämpfen, abgelaufen wäre. Hätten sich Deutsche dort so benommen, dann wären sie wahrscheinlich nicht mit dem Leben davongekommen. Zumindest wären sich Medien und Bevölkerung darin einig gewesen, daß ein solches Verhalten von Gästen ungeheuerlich ist und hätten es scharf gerügt.
    >
    Aus einer Email an mich von unbekanntem Absender die schon zu denken gibt

  5. #4
    Avatar von DisainaM

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    Re: Mügeln

    natürlich ist es in Deutschland,
    insbesondere in der Ex-DDR unmöglich,
    5 Schwarze zusammenzuschlagen,
    ohne dabei einen rechtsradikalen Hintergrund zu schaffen.

    Auf der anderen Seite hebt gerade die deutsche TV Medienlandschaft sich deutlich von Frankreich, Holland und anderen Ländern ab, wo schwarze Nachrichtensprecher zur täglichen Konfrontation bei rassistischen Mitbürgern zu einer Abstumpfung ihrer Reizschwellen führen.

    Gerade für viele liberale Mitbürger sind die antirassistischen Bemühungen bei Polizei und Medien wenig glaubhaft.
    Von daher ist Mügeln, auch wenn der reale Hintergrund anders gewesen sein sollte,
    also das Zusammenschlagen von fünf Menschen,
    ohne Ansehen ihrer Rasse,
    die halt zufällig einfach nur Inder waren,
    typisch für das gefühlte Ostempfinden, wo man das Verschleiern einer Ostpolizei gerade förmlich erwartet.

    Alle erinnern sich an den Fall des gefesselten Schwarzen, der sich angeblich selber in einer Polizeizelle verbrannt haben sollte,
    solche Ereignisse sind es, die haften bleiben,
    und die eine befürchtete Erwartungshaltung auslösen,
    wenn Ostpolizei Kontakt mit Ausländern bekommt.

    Natürlich tragen auch diverse TV Reportagen dazu bei,
    wenn über die Tätigkeit des Ostdeutschen Zolls berichtet wird,
    und wenn wiedereinmal vermutete Zigarettenschmuggler hart rangenommen werden,
    auch wenn es sich um eine 70 jährige polnische Rentnerin handelt, die 2 Stangen zuviel dabei hat.
    (kein franz. Zollbeamter würde dies bei Andorrabesuchern wagen, bei so kleinlichen Mengen kein Auge zuzudrücken,
    aber so macht Deutschland auch in Polen Stimmung, ob es will, oder nicht; und so, wie man in den Wald herein ruft, so sehen wir auf der EU-Ebene von Polen die Ernte)

    Dieses Imageproblem wird der ostdeutsche Beamte nicht so schnell los werden, und die Ignorierung des Themas ist ein schwerer Fehler - No GO Areas in Deutschland,
    - die gefährdete Ossi-Thai.

  6. #5
    Avatar von Thaiman

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    Re: Mügeln

    Zitat Zitat von DisainaM",p="531963
    Dieses Imageproblem wird der ostdeutsche Beamte nicht so schnell los werden,
    Ich denke das Problem ist wesentlich älter und betrifft nicht nur den "Ossibeamten", auserdem wird das bewusst immer wieder "hochgefahren".
    Dieses "Image" werden noch unsere Urenkel am Hals haben dafür sorgen die richtigen Stellen schon.
    Man muss denen ja auch erklären warum immer noch für Schandtaten aus alten Zeiten bezahlt werden muss.

  7. #6
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Mügeln

    Denken wir uns doch mal die umgekehrte Situation aus:

    Ich bin irgendwo in Indien (oder Thailand) auf einem Dorffest, und es gibt ploetzlich Zoff mit 20 oder 30 Einheimischen, weil man eben farang ist, oder einfach nur zu weiss.

    Bin in den letzten Jahren sehr viel ruhiger geworden, aber mit 30 haette ich bestimmt nach der naechstbesten Flasche gegriffen, den Boden abgeschlagen, und mich damit zur Wehr gesetzt. Bevor mich ein Haufen groehlender Einheimischer niederpruegelt.

    Es gibt immer zwei Seiten, nein drei Seiten einer Medallie.

    Chock dii, hello_farang

  8. #7
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Mügeln

    @thaiman,
    mit diesem gedanken darf man sich weiter vertraut machen.
    denke nur daran wie die diskussion über dieses mügeln hochgefahren ist oder auch wurde. falls nun die unschuld der "....." erwiesen ist, wäre das ein armutszeugnis für so manchen voreiligen poster. deshalb beim nächstenmal abwarten und lieber teetrinken.
    nebenbei überlege ich mir, wie ich meiner tochter beibringen soll, dass sie zu 50% eigentlich aus kriminellem erbgut besteht.

  9. #8
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Mügeln

    @hello-farang

    Bist also auch ein Anhänger des Präventivschlages?

    Ich habe schon einmal geschrieben, wenn eine Gruppe von 8 Leuten im Stressfall zusammensteht, gehört einiges an taktischem Vorgehen dazu, ihnen Herr zu werden.
    Jeder Angehöriger der Schutzpolizei wird dir dazu gerne Auskunft erteilen.

    Also bitte nicht wieder die alten L
    eier der "Angstbeisserei".

  10. #9
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Mügeln

    Mit den SchuPo´s und ihrer Taktik kenne ich mich gut aus. Bin Berliner und in den 1980ern erwachsen geworden (hoffe ich)...

    Praeventivschlag? nein. Aber es gibt Situationen, wo man recht schnell reagieren muss, sonst gibts richtig was aufs Maul. Und damit meine ich Schlaegereien unter Buergern, nicht Buerger vs. Polizei. Die kommt dann erst spaeter/zu spaet dazu.

    hello_farang

  11. #10
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Mügeln

    Zitat Zitat von hello_farang",p="531974
    [...] Aber es gibt Situationen, wo man recht schnell reagieren muss, sonst gibts richtig was aufs Maul. [...]
    Bestätigt, bis auf die Wahl der eingesetzten Mittel.

    Ich habe in meinen unruhigeren Zeiten auch ein paar nette "Situationen" erlebt, hatte aber niemals das zweifelhafte Vergnügen, auch nur über den Einsatz von potentiell tödlichen Mitteln nachzudenken.
    Das Vorzeigen eines Messers oder gar den Einsatz eines Flaschenhalses hätte das unausweichliche Ende bedeutet.

    Dann schon lieber was auf's Maul...

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