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@ Micha-Dom

Erstellt von DisainaM, 05.01.2003, 23:54 Uhr · 6 Antworten · 645 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    @ Micha-Dom

    Hier ein Artikel aus der NZZ, der am 1.6.1999 erschien.

    Insbesondere der letzte Absatz Der Weg des Kriegers ist hier passend.



    Quelle :
    http://people.freenet.de/saithai/NEW-3.JPG

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Micha-Dom

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    Re: @ Micha-Dom

    ja, Dauwing, vielen Dank für deine Mühe.

    Ich bin kein Verzechter des Zens, sondern ein buddhistischer Laie und übe meine Anbetung über 15 Jahre aus.

    erklär mal die Forum Leser hier die Wirkung von Chi, Qi oder so was. Die Tiefe des Verstehens setzt voraus, dass man einiges weis und erlebt hat. Dazu kann man verstehen, dass man in ersten Ansatz eine Art der Harmonisierung des Chi´s erleben kann. Da sollte man die Kenntnisse der Akupunkturpunkte haben und nicht für Laien zur Nachahmung geeignet. Schläge nahe der Yin Pforte erwecken Kundali Energien, ich möchte es nicht weiter vertiefen.

    Der Artikelschreiber sollte mal Heidegger lesen, ein umstrittener Philosoph, lebte im 3 Reich und wohnte hier um die Ecke (Messkirch).

  4. #3
    Avatar von DisainaM

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    Re: @ Micha-Dom

    @ Micha-Dom,

    erklär mal die Forum Leser hier die Wirkung von Chi, Qi oder so was.
    damit magst Du natürlich Recht haben,
    auf der anderen Seite lassen sich ev. Verbindungen zwischen den Kulturen der unterschiedlichen asiatischen Ländern herstellen.

    Wie würdest Du den die Vergleichbarkeit des chinesischen Chi mit dem japanischen Ki sehen.

    Wenn Du weiter die Atemtechniken im japanischen Aikido mit Atemtechniken im thailändischen Theravada Buddhismus (Vis...)
    vergleichst, könnte man zum Schluß kommen, selbst wenn es im thailändischen kein Äquivalent zum japanischen Ki gibt, so gehen dennoch beide in dieselbe Richtung.

  5. #4
    sam
    Avatar von sam

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    Re: @ Micha-Dom

    hi ich denke chin und jap haben viel gemeinsam.
    meiner meinung nach gibt es nicht mehrere möglichkeiten richtig zu atmen. bei beiden ist es eine art bauchatmung bei der man versucht energie fliessen zu lassen. wenn ich den vergleich mit zb einer faustechnik nehme so ist immer die kürzeste verbindung zwischen zwei punkten eine gerade und immer ist f=m*a für einen effektiven geraden stoss. es wird in den asiatische ländern unterschiedlich benannt und ist doch fast immer dasselbe.
    sam

    wie so oft im leben, suchen leider die meisten menschen immer erst die unterschiede, dadurch erkennen sie leider nicht die vielen gemeinsamkeiten, die uns eher zusammenbringen würden.

  6. #5
    Avatar von Micha-Dom

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    Re: @ Micha-Dom

    es ist kein Unterschied für einen Westler zu erkennen, da auch die Gesundheitslehre auch von China nach Japan exportiert wurde.
    Nur durchläuft dann es den japanischen Weg und andere „sachliche“ Wertungen des Landes fließen hinein. Ich vertrete persönlich bei Chi und deren Anwendung die Ansicht, es taoistisch zu sehen. Ich bin mehr für das Original.
    So war beim Buddhismus, einer brachte den Korb mit den Abschriften nach China, durchläuft den chin. Weg des Buddhas. Nach dem Sieg über die Taoisten, ein über 50 Jahre langes Streitgespräch beim Kaiser, fliesen taoistische Beobachtungen, Gesundsheitsaspekte und Bewegungslehren (& Selbst Verteidigung) in die „StaatsReligion(?)“ hinein. Von reiner Lehre fand dadurch in vielen Breichen eine Abweichung des Sthaviravâda und Mahâyâna Buddhismus statt. Später exportierte sich das Ganze nach Japan.


  7. #6
    sam
    Avatar von sam

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    Re: @ Micha-Dom

    hi micha
    beim Buddhismus, einer brachte den Korb mit den Abschriften nach China, durchläuft den chin. Weg des Buddhas
    ich denke genau dies ist der richtige ansatz. der ursprung (buddismus/kampfsport) war in indien und hat sich von da (speziell in asien) weiter verbreitet. jedes land/jeder meister hat das system dann nach seinem ermessen/erfahrungen "optimiert".
    da aber immer (wenn wir einstein ausser betracht lassen) zb die kürzeste entfernung zwischen zwei punkten eine gerade ist, und dies in china, japan überall gilt, sind die systeme sich sehr ähnlich.ich denke es sind mehr gemeinsamkeiten vorhanden als unterschiede. die unterschiede/unterschiedliche interpretationen kommen IHMO aus den etwas unterschiedlichen kulturkreisen und unterschiedliche lebenserfahrungen/intelligenz der verbreiter/meister.
    japan hatte ja zwischen den isolationphasen auch eine zeit wo so ziemlich alles von china, als gut befunden wurde und kopiert (mit d und usa ist es heute manchmal ähnlich)
    ich finde in vielen dingen die asiatische bettrachtungsweise sehr gut, wenn es auch sehr schwierig ist, im westen danach zu leben.
    sam

  8. #7
    Avatar von Micha-Dom

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    Re: @ Micha-Dom

    Hallo sam,

    da steckt ehr viel Erfahrung in den Schriften. Diese hatten die Zeit und nahmen sich diese. Generationen leisten dementsprechend ihren Beitrag oder gaben sich zufrieden. Ihre Staatsform förderten solche Wissen. Beamte mussten fit sein allen Gebieten, das heist umfassende Allgemeinbildung. Da lange alles in einer Schrift und Sprache abspielte, konnten viele „Wahrheiten“ sich optimieren und jede Generation fügte was dazu, das „Grosse“ und der „Kern“ blieb jedoch erhalten. Viel hat mit Training oder "Arbeitsbeschaffung" zu tun, abgestimmt für die Mitläufer. Wenige jedoch haben so viel Verstehen und Erkennen, das diese den Hintergrund erfühlen können. Yin und Yang … der weitere Zusammenhang im Kreislauf der 5 Elemente, als Grundlage des Chi´s und dessen Veredelung, in Wechselspiel Natur, Zeit und Kosmos.
    Wer im Buddhismus erkennen kann, was ist Leiden, ist ein beträchtliches Stück weiter.
    Wer im Zen erkennt, was ist die Essenz der Dinge, genauso…
    Wer seine eigene Dämonen erkennen kann, diese zähmt, erkennt das Zusammenwirken vieler solcher Ichs auf den Bezug im Reellen….etc..etc..
    Du hast es erkannt, unsere Logik im Westen ist eine andere als im Westen. Die andere Logik versucht erst das Ganze zu erfassen und versucht dann mehr zuerkennen. Versuch deswegen, damit man nicht auf Irrwegen oder Kreuzungen stehen bleibt. Die uns bekannte Logik sucht einen kleinen abgrenzten Bereich ab, rechnet hoch und schliesst auf das Ganze.

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