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Meinungen zum Thema - LEBEN - Evolution oder Schoepfung ?

Erstellt von Waitong, 11.05.2012, 05:46 Uhr · 144 Antworten · 6.971 Aufrufe

  1. #81
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Vielleicht merke ich ja noch, dass du den Herrn völlig falsch verstanden hast...
    Das sicherlich nicht, sondern Du kommst bestenfalls zu dieser Schlussfolgerung, wie wir eben alle letztendlich immer nur zu Schlussfolgerungen kommen oder nicht. Ob diese letztendlich richtig oder falsch sind bleibt wohl in den meisten Faellen eher fraglich, ausser es werden bei einer Schlussfolgerung Fakten in Frage gestellt, denn dann ist eine Schlussfolgerung mit Sicherheit falsch.

    Zwischen Fakten und lediglichen Schlussfolgerungen bzw. persoenlichen Interpretationen zu unterscheiden haben aber viele anscheinend bereits Schwierigkeiten. Dies ist jetzt kein Faktum sondern lediglich eine Schlussfolgerung meinerseits basierend auf eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen.

  2.  
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  3. #82
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Weiterhin sagt Prof. Leisenberg, dass Gott die Welt und die Gestirne durchaus in sechs Tagen erschaffen haben könnte, wenn man in Betracht zieht, dass ein Gottestag nicht 24 Studen lang ist, sondern vielleicht hunderte von Millionen Jahren. Naja, Herr Leisenberg, das hätte die Bibel dann aber auch gleich dranschreiben können. Kleine Fußnote hätte ausgereicht.
    Die altindische Literatur erklärt die Dimensionen der kosmologischen Zeiten ja auch genauer. Im Falle der Bibel liegt es näher anzunehmen, dass die alten Hebräer nicht einmal eine Vorstellung von der Quantität "eine Millionen" hatten.
    Es ist manchmal ganz sinnvoll eine Aussage so zu formulieren, dass der Leser aufgefordert wird nachzudenken,
    bzw. Verknuepfungen selbsttaetig herzustellen, wie es Prof. Leisenberg verdeutlicht. Die Bibel kann man nicht verstehen, wenn
    es nicht in der geschilderten Form erfolgt. Es ergibt sich mit der Zeit eine enorme Anzahl Verknuepfung von Informationen.
    Das ist meiner Ansicht nach gewollt. Daher kommt auch das totale nicht-verstehen bei oberflaechlicher Leseart. Die Bibel kann
    man nicht lesen wie ein herkoemmliches Buch. Die Bibel selbst studiere ich seit 6 Jahren und staune immer mehr...

    Was die altindische Literatur (zum Thema) angeht, sie ist mir recht gut bekannt, auch hier habe ich mich 25 Jahre durchgearbeitet,
    aber in der Aussage finde ich die Texte der Bibel (soweit ich sie verstehe) klarer.

  4. #83
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Das sicherlich nicht, sondern Du kommst bestenfalls zu dieser Schlussfolgerung, wie wir eben alle letztendlich immer nur zu Schlussfolgerungen kommen oder nicht. Ob diese letztendlich richtig oder falsch sind bleibt wohl in den meisten Faellen eher fraglich, ausser es werden bei einer Schlussfolgerung Fakten in Frage gestellt, denn dann ist eine Schlussfolgerung mit Sicherheit falsch.

    Zwischen Fakten und lediglichen Schlussfolgerungen bzw. persoenlichen Interpretationen zu unterscheiden haben aber viele anscheinend bereits Schwierigkeiten. Dies ist jetzt kein Faktum sondern lediglich eine Schlussfolgerung meinerseits basierend auf eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen.
    Es gibt Dinge die kann man nicht eindeutig zuordnen, also als Fakt darstellen.

    In der Naturwissenschaft gibt's einige Beispiele - wie der Welle-Teilchen-Dualismus u.a.....

  5. #84
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Es gibt Dinge die kann man nicht eindeutig zuordnen, also als Fakt darstellen.

    In der Naturwissenschaft gibt's einige Beispiele - wie der Welle-Teilchen-Dualismus u.a.....
    Oder auch die Schlußfolgerung, es hätte keinen Schöpfungsakt gegeben.

  6. #85
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Es gibt Dinge die kann man nicht eindeutig zuordnen, also als Fakt darstellen.
    Die Darstellung ist bei einem Fakt nicht von Bedeutung. Ein Fakt ist eindeutig belegbar oder es kann nicht von einem Fakt ausgegangen werden. Es waere dann eine These oder eine Vermutung, gegebenenfalls gepaart mit einer geschlussfolgerten Prozentwahrscheinlichkeit. Ein Fakt muss jedoch zu 100% eindeutig belegbar sein. Leben fuehrt frueher oder spaeter zum Tod ist z. B. ein Fakt, da bisher noch keine Lebewesen belegbar sein Leben ewig ueberlebt hat. Ewiges Leben ist also unter dieser Voraussetzung eine unsinnige und faktisch gegenstandslose Aussage.

  7. #86
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Oder auch die Schlußfolgerung, es hätte keinen Schöpfungsakt gegeben.
    Der Schoepfungsakt ist kein Fakt, da nicht 100% belegbar.

    1 + 1 = 2 ist dagegen ein Fakt, weil absolut belegbar. Einen Rat, ueberlege vorher sehr gut, ehe Du dieses moeglicherweise kontrovers kommentierst.

  8. #87
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    1 + 1 = 2 ist dagegen ein Fakt, weil absolut belegbar.
    Vorsicht, philosophisches Fettnäpfchen! Ohne das jetzt Schadenfreude aufkommt: 1+1=2 ist kein Fakt, sondern nach Kant eine synthetische a-priori Aussage, quasi ein mathematisches Theorem, wobei das Wort Theorem für 1+1=2 vielleicht ein bischen hochgegriffen klingt. Fakten und Theoreme gehören zu unterschiedlichen Klassen von Aussagen; Fakten sind die Klasse der empirischen Aussagen mit dem Wahrheitswert 1. Um den Unterschied zu verdeutlichen, muss ich ein wenig mathematisch ausholen: das Theorem 1+1=2 folgt unmittelbar aus der Definition der natürlichen Zahlen. Wenn wir statt denn natürlichen Zahlen zum Beispiel Werte aus dem Binärsystem addieren, dann hätten wir nach bool'scher Logik 1+1=1. Der Wahrheitswert der Aussage hängt also von dem mathematischen Kontext ab, daher "synthetisch", d.h. Theoreme folgen aus dem axiomatischen System, während empirische Aussagen davon unabhängig sind.

    Cheers, X-pat

  9. #88
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Der Schoepfungsakt ist kein Fakt, da nicht 100% belegbar.
    Das habe ich ja nicht gesagt:
    Ich sagte: "die Schlußfolgerung, dass es KEINEN Schöpfungsakt gibt" ist kein Fakt. Daraus ist ja nicht gleich das Gegenteil zu folgern! Der Nachweis für Schöpfung oder nicht Schöpfung ist faktisch völlig offen.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    1 + 1 = 2 ist dagegen ein Fakt, weil absolut belegbar. Einen Rat, ueberlege vorher sehr gut, ehe Du dieses moeglicherweise kontrovers kommentierst.
    Das hat ja x-pat freundlicherweise für mich übernommen.

  10. #89
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Ewiges Leben ist also unter dieser Voraussetzung eine unsinnige und faktisch gegenstandslose Aussage.
    Das hängt auch wieder von der Definition von "Leben" ab. Leben lässt sich so definieren, dass ewiges Leben nicht ausgeschlossen werden kann und somit möglich wäre.
    Wenn du dich auf die von den meisten Menschen aktuell gültige Definition von irdischem Leben beschränkst, hast du aufgrund dieser Definition recht. Aber es soll ja Leute geben (wie mich), die unter "Leben" etwas anderes verstehen. Und dann stimmen die Fakten eben nicht mehr. Das kann ich sogar für mich selbst belegen, aber nicht für andere beweisen.

  11. #90
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Fakten und Theoreme gehören zu unterschiedlichen Klassen von Aussagen; Fakten sind die Klasse der empirischen Aussagen mit dem Wahrheitswert 1.
    Ebend - so schaut's aus !

    Bei allen Messungen die man in der Naturwissenschaft und Technik macht wird man niemals auf diesen "Wahrheitswert 1" kommen.
    Es bleibt in der Praxis immer eine gewisse Unsicherheit. Die Beweise der Evolutionisten sind weit weg von diesem "Wahrheitswert 1".
    Die "Intelligent Design Annahme" ist wesentlich plausiebler und naeher an "1". Das laesst sich belegen. Die Schlussfolgerungen der
    Evolutionisten sind auf extrem lueckenhaften Daten aufgebaut und damit wenig vertrauenswuerdig.

    Wenn mir jemand ernsthaft versichern will "alles reiner Zufall", dann wuerde ich ihn als unwissend bezeichnen.



    Spaeter werde ich dazu noch etwas schreiben - wenn der Zeitpunkt gut passt, koennte es zwar jetzt schon,
    lasse es aber so unkommentiert stehen. Vielleicht kann ja schon jemand erahnen was ich schreiben wuerde .


    Zitat von Tramaico
    Also mit Ayahuasca habe ich absolut nichts im Sinn, aber mit dem Schamanen wuerde ich mich durchaus bei einer Tasse Tee einmal austauschen. Wenn der dann aber ueber Geisterwelt spricht, Hoellenwesen, physische Widergeburt als ich weiss nicht was, dann wuerde ich vermutlich schnell mein Interesse verlieren, da dieses mit einen neurolgoischen Erkenntnissen in's Gehege kommen wuerde.

    Kommentar X-pat
    Und...? Möglicherweise sind deine "neurologischen Erkenntnisse" falsch. Möglicherweise liegst du daneben. Möglicherweise würde eine einzige Dosis Ayahuasca ausreichen deine Augen zu öffnen. Die mystische Erfahrung ist das sine qua non der Religion, denn alle Religionen haben einen mystischen Ursprung und Kern. Leider haben die wenigsten Leute heute eine echte Verbindung mit der mystischen Seite des Daseins, und das ist etwas das wir von den Amazonas Indios lernen können. Ein Blick in unsere eigene menschliche Vergangenheit. Stattdessen zerstören wir in idiotischer Selbstsicherheit ihre Regenwälder, fühlen uns dabei überlegen, und belächeln die "Primitiven". Du hast ja bereits die Erfahrung gemacht, dass wir von den Thais und dem Buddhismus lernen können, warum also nicht von einem Schamanen? Statt den mystischen Kern der Religionen zu suchen, geben die meisten Leute sich mit der mechanischen Ausübung irgendeines "...-ismus" zufrieden. Das ist reine Idiotie aus meiner Sicht.

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