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Meinungen zum Thema - LEBEN - Evolution oder Schoepfung ?

Erstellt von Waitong, 11.05.2012, 05:46 Uhr · 144 Antworten · 6.977 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Das neuere Modell ist Evolution. Das eben keine "ausserirdische" Kraft ihre Haende im Spiel hatte und sich alles von allein und durch mehr oder weniger zufaellige Prozesse entwickelt hat.
    Nein, die Evolution ist doch kein Gegenmodell zu Gott.
    Ich zitiere mal aus Wikipedia:
    "Evolution ist die Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation."

    Das kann auch unter einem Gott erfolgen. Der hat halt das Programm "Evolution" erstellt und seitdem läuft es halt vor sich hin. Gott und Evolution schließen sich also alleine durch diese Definition nicht aus. Das wollen uns ja nur diejenigen weismachen, die Gott als nicht existent erklären wollen (warum auch immer). Evolution ist ja nachweisbar. Real existent. Daraus schließen Atheisten dann eben gerne den Schluß, dass dann der Glaube an Gott Blödsinn ist. Diese Folgerung ist aber noch ein viel größerer Blödsinn. Das wäre so wie: "es regnet, also gibt es kein Wetter".

    Auch die Folgerung: "die Erde sei 6000 Jahre alt ist nachweislich falsch, also ist die Bibel eine Lüge, also ist Gott nicht existent" ist ebenso absurd.

    Es geht eigentlich nur darum, ob ein Universum mit all seinen Feinheiten aus Zufall entstehen kann oder nicht. Diese Frage ist sogar noch wichtiger als die Definition von Gott.

    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Gibt nun sicher noch Mixturen aus beiden, siehe Daeniken und Co., Aliens haetten die Erde bevoelkert.
    Das ist aber auch unabhängig und im Grunde sogar eine Doppelstufe.
    Es geht bei den Aliens dann ja nur um die Menschheit. Es gibt ja den begründeten Verdacht, dass Aliens die Erde besucht haben und die Menschen dachten, es seien Götter. Evtl. haben sie die Menschen auch geschaffen, aber bestimmt nicht die ganz Erde oder gar das ganze Universum.
    Es liegt hier dann aber eher ein Mißverständnis der damals weniger entwickelten Menschen vor, wodurch sich die Vorstellung des Gottes aber entscheidend verändert hat, wodurch dann die Fehlinterpretationen eines Gottes entstanden sind. Im Grunde passt diese Vermutung über die Doppelsinnigkeit exakt ins Gesamtbild.
    Möglichweise war es ja auch gerade das Ziel der Aliens, die Menschen auf eine falsche Fährte zu bringen und sich selbst als Götter auszugeben. Die Frage wäre dann: warum?


    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Oder eigentlich auch dem Kreationismus selbst, wenn man annaehme, dass die "Welt" und "Leben" von einem Schoepfer erschaffen wurde, dieser Schoepfer aber selbst durch Evolution entstand. Weil hier liegt der Knackpunkt des Ganzen. Und das ist der Tritt in die Tonne fuer Intelligent Design. Selbst wenn man unzaehlige weitere Layer einfuegt, z.B. Knarf ist Gott, so beantwortet das nicht die Frage nach dem Anfang. Irgendwoher muss der "Schoepfer" auch kommen, egal auf welchem Layer das nun tatsaechlich evtl. stattgefunden hat. Und um zurueck zur Wahrscheinlichkeit zu kommen, das kann Evolution erklaeren, nicht aber Kreationismus.
    Nein. Die Evolution erklärt nur, wie sich Lebewesen verändern, aber nicht wie sie ganz zu Beginn entstanden sind. Zufall ist jedenfalls keine befriedigende Erklärung, Planung schon (zumindest für einen Wissenschaftler).
    Und wie gesagt ist der "Anfang" nicht der Knackpunkt. Ich hatte es doch erklärt, dass es zumindest eine logische Erklärung gibt:
    Wenn es tatsächlich etwas "Übernatürliches" gibt, dann hat dieser auch übernatürliche Eigenschaften. Und was ist unnatürlicher als keinen Anfang zu haben? Dieselbe Begründung würde ich aber auch für den Urknall (den eigentlich wissenschaftlichen Startschuß und nicht die Evolution) gelten lassen. Nur warum sollte aus etwas Übernatürlichem etwas Natürliches entstehen? Und da fängt halt bei mir das logische Denken an, was wohl sinnvoller ist? Als logisch denkender Mensch kann ich daher nur zu dem Schluß kommen, dass der Urknall nur dann der wirkliche Startschuß war, wenn er gewollt war, z.B. weil der Urknall selbst Gott war. Alles andere, was sich die Wissenschaftler so ausdenken, klingt einfach zu utopisch und sinnlos. Und wer die Natur kennt, der weiß, dass es nichts sinnloses gibt auf der Welt. Warum sollte ausgerechnet der Anfang von allem aus einer Sinnlosigkeit entstanden sein? Das macht doch keinen Sinn.

  2.  
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  3. #72
    Avatar von kcwknarf

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    Icvh lade es mir gerade runter und werde es mir morgen beim Schwimmen anhören. Bin sehr gespannt.

  4. #73
    Avatar von rudi.r

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    Die Frage die oben gestellt wurde Evolution oder Schöpfung ist wohl einfach zu beantworten.

    1. Evolution ist wissenschaftlich nachgewiesen.

    2. Schöpfung ist ein Glaube der nicht nachgewiesen werden muss.

  5. #74
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von rudi.r Beitrag anzeigen
    1. Evolution ist wissenschaftlich nachgewiesen.

    2. Schöpfung ist ein Glaube der nicht nachgewiesen werden muss.
    Ein Glaube, der nicht nachgewiesen werden kann wolltest Du wohl sagen.

  6. #75
    Avatar von rudi.r

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Ein Glaube, der nicht nachgewiesen werden kann wolltest Du wohl sagen.
    Das kannst du halten wie ein Dachdecker. Wenn man einen Glauben nachweisen könnte, dann wäre es kein Glaube mehr.

  7. #76
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von rudi.r Beitrag anzeigen
    Das kannst du halten wie ein Dachdecker. Wenn man einen Glauben nachweisen könnte, dann wäre es kein Glaube mehr.
    Stimmt, dann waere es etwas reales.

  8. #77
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Ganz kurz: Predigt Achiv FEG Friedberg | Main / Wissenschaft-Glaube browse Der Vortrag von Wolfgang Leisenberg ist keine Predigt.
    Also gut, es ist trotz Predigt Archivs keine Predigt. Nach dem Reinhören muss ich sogar sagen, der Vortrag von Prof. Leisenberg ist ein ganz interessanter geistesgeschichtlicher Abriss der Wissenschaft seit dem 16ten Jahrhundert in Zitaten und Anekdoten. Ich muss ihm zugute halten, dass er es fertig gebracht hat das komplexe Thema einigermaßen kompakt und unterhaltsam darzustellen, obwohl die Tonaufnahme an vielen Stellen hörbar gekürzt ist.

    Leider kommt nach ca. 15 Min Vortrag das zum Vorschein, was ich bei vielen christlichen Apologetikern nicht leiden kann: intellektuelle Unredlichkeit. Prof. Leisenberg bezeichnet kontemporäre Kosmologie als "reine Spekulation", hat aber selbst keine Probleme hochtrabende Sepkulationen über Psalme anzustellen. Er schlägt zum Beispiel allen Ernstes vor, dass man aus dem alten Testament (Moses und Jesaja) die Skizze einer Theorie der Plattentektonik herauslesen kann. Das geht wirklich nur mit viel Fantasie.

    Weiterhin sagt Prof. Leisenberg, dass Gott die Welt und die Gestirne durchaus in sechs Tagen erschaffen haben könnte, wenn man in Betracht zieht, dass ein Gottestag nicht 24 Studen lang ist, sondern vielleicht hunderte von Millionen Jahren. Naja, Herr Leisenberg, das hätte die Bibel dann aber auch gleich dranschreiben können. Kleine Fußnote hätte ausgereicht. Die altindische Literatur erklärt die Dimensionen der kosmologischen Zeiten ja auch genauer. Im Falle der Bibel liegt es näher anzunehmen, dass die alten Hebräer nicht einmal eine Vorstellung von der Quantität "eine Millionen" hatten.

    Ich sehe hier also einen gutes Maß Wortverdreherei und Überinterpretation mit dem Ziel der Bibel einen naturwissenschaftlichen Sinn aufzunötigen, was außerordentlich gekünstelt erscheint, und in starkem Kontrast zu den schnörkellosen Aussagen der Wissenschaft steht.

    Cheers, X-pat

  9. #78
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Ich sehe hier also einen gutes Maß Wortverdreherei und Überinterpretation mit dem Ziel der Bibel einen naturwissenschaftlichen Sinn aufzunötigen, was außerordentlich gekünstelt erscheint, und in starkem Kontrast zu den schnörkellosen Aussagen der Wissenschaft steht.
    Leider konnte ich den Beitrag noch nicht hören, weil ich vergessen hatte, meinen MP3-Player aufzuladen (hole ich gerade nach). Aber er scheint ja genau auf meiner Wellenlänge zu liegen.
    Denn das ist ja gerade der Fehler, dass Atheisten die Bibel selbst als wissenschaftliches Buch ansehen, damit man es schön als beweisbare Lüge auseineinandernehmen kann.

    Stellen wir und doch mal ein Buch von Wissenschaftlern vor, das vor mehr als 2000 Jahren geschrieben worden wäre. Würden wir es heutzutage als schnörkellos verstehen? Es gibt ja Wandgemälde und Aufzeichnungen aus Ägypten, Mosopotamien, Mexiko usw., worüber sich größtententeils heute Gelehrte über die Aussage streiten. Denken wir nur mal über den Majakalender - ein mögliches wissenschaftliches Pamphlet.

    Selbstverständlich wurden zu der damaligen Zeit (und das alte Testament wurde ja vor über 200 Jahren noch mündlich übermittelt) Begriffe benutzt, die man heute ganz anders sieht. Man drückte damals sinnbildlich etwas aus, von dem man mangels Wissen keine exakte Erklärung fand. Die Bibel ist daher im Prinzip wie ein Fabel. Ein Buch voller interpretierbarer "Bilder", die lediglich im Kern und an ihren Geschichten eine Aussagekraft hat. Das sollten auch gerade heute lebende Wissenschaftler ja wissen.

    Insofern klingen die Interpretionsversuche (ein Gottestag kann eine Million Jahre dauern) keineswegs gekünstelt, sondern durchaus logisch. D.h. ja nicht, dass seine Interpretation richtig ist. Sie ist aber möglich. Und sie zeigt den Weg, wie man auf einen gemeinsamen Nenner kommt, damit Religion und heutige wissenschaftliche Erkennntnisse passen. Warum will man sich dagegen so wehren? Es wäre doch schön, wenn man am Ende sagen könnte: es hatten ja ALLE recht.

    Denn dann würde es z.B. keine Religionskriege mehr geben können. Es würde nicht heißen: Scharia oder Verfassung, weil man merken würde, dass alle Werte ja gleich wären. Diese Lösung würde fast alle Probleme der Welt schlagartig lösen, den Sinn und den Aufbau des Lebens verständlich machen, die Wissenschaft und Forschung voran bringen usw.
    Man muss halt "nur" belegen, dass alles gleich ist und die passende Definition entdecken, die dann auch keiner mehr anzweifelt.

    Die Anzweiflung von Religion auf der einen oder Wissenschaft auf der anderen Seite ist hingegen kontraproduktiv, fördert Krieg und Gewalt, hemmt Entwicklungen und die Entwicklung des Verstands.

    Damit sollte klar sein, wohin die Reise gehen sollte.

  10. #79
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Leider konnte ich den Beitrag noch nicht hören, weil ich vergessen hatte, meinen MP3-Player aufzuladen (hole ich gerade nach). Aber er scheint ja genau auf meiner Wellenlänge zu liegen.
    Dass du dich berufen fühlst einen Standpunkt zu einem Vortrag einzunehmen, den du noch nicht einmal angehört hast, passt mal wieder ins Bild.

    Cheers, X-pat

  11. #80
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Dass du dich berufen fühlst einen Standpunkt zu einem Vortrag einzunehmen, den du noch nicht einmal angehört hast, passt mal wieder ins Bild.

    Cheers, X-pat
    Ich bezog mich auf die Auszüge, die du zitiert hast, bzw. zu deiner Stellungnahme. Das hättest du aus meinem Kommentar rauslesen können. Ist ja noch nicht mal konkret auf den Vortrag bezogen, sondern eher allgemein betrachtet. Zum Rest habe ich ja noch nichts gesagt. Vielleicht merke ich ja noch, dass du den Herrn völlig falsch verstanden hast oder der Rest kompletter Müll ist. Dann korrigiere ich meine Aussagen ggf. noch früh genug - keine Sorge.

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