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Man ist was man isst und trinkt

Erstellt von Tramaico, 16.02.2013, 11:35 Uhr · 212 Antworten · 13.353 Aufrufe

  1. #61
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    ber mir würde es nie einfallen ,anderen zu sagen ,was sie essen sollen...
    Mach ich doch gar nicht, sondern beschreibe nur selbst was ich tue und weshalb. Ist doch auch die Basis einer Diskussion. Sagt mir einer, dass ist nicht meine Welt, ich halte es anders, ist mir egal etc. keinerlei Problem.

    Wenn dann jedoch jemand meint, dass das was ich von mir gebe einfach nur Scheisse ist, dann muss er schon ein wenig Butter bei die Fische bringen. Das, was eine Diskussion ausmacht. Sicherlich werde ich nachfragen, wie er es denn so haelt und warum. Nicht weil ich ihn bekehren will, sondern weil es mich interessiert. Meint dann jemand, er frisst alles in sich rein, was er kauen kann, geht keinen Meter zu Fuss und vertritt die Meinung, dass Bier immer das bessere Getraenk als Wasser ist, dann werde ich ihn sicherlich fragen ob er dieses fuer sonderlich intelligent haelt.

    Antwortet man mir dann, mir egal, Hauptsache es schmeckt, wiederum no Prob. Ist die Reaktion jedoch, hey, was weisst Du schon von Ernaehrung, bis Du Ernaehrungswissenschafter oder was, dann ist dies fuer mich eine klare Aufforderung, dass da jemand anscheinend um ein oppostionelles Gespraech bittet. Warum sollte ich dieser Bitte nicht nachkommen? Waere doch nicht nett.

    das schlimme ist wohl ,dass Ernährungschäden erst nach Jahrzehnten auftreten.
    Schlimm nicht, doch eigentlich logisch. Man fuellt solangen etwas in ein Fass, bis es irgendwann zwanslaeufig ueberlaeuft.

    Ich muß immer lachen ,wenn den Leuten für Karren (hätte fast .....verlängerungen geschrieben..)das teueste Öl gerade gut genug ist ,aber jeden Mist in sich hineinschaufeln ,scheckt ja alles legga mit Glutomat und Co.
    Und dann iss man total entsetzt ,.der Karl ,war der hat nen Herzinfarkt ,(...Darmkrebs,,etc....is austauschbar),der war doch immer so gesund und nie beim Doktor...rund und gestrotzt vor Leben ,eigentlich unfassbar.
    Es gibt sicherlich Menschen mit einer Konstitution wie ein Pferd, was aber wohl eher die Ausnahme ist. Bei dem, der scheinbar so gesund ist, kann es auch nur Fassade sein und/oder jemand tut zuviel des Guten. Entweder zu spartanische Lebensweise oder der Dynamiker, der keine Ruhepausen kennt. Letztendlich wird wohl imme der Mittelweg die weiseste Loesung sein, was moeglicherweise auch bedeutet Abstriche machen zu muessen. Vegetarier oder gar Veganer werde ich mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit nie werden, esse jeden Tag Fleisch oder Fisch und praktisch zu jeder Mahlzeit, versuche dann aber wiederum auf andere Weise zu kompensieren.

    Bei meinem Gesundheitscheck im Februar wegen Arbeitserlaubnis hatten sie einen erhoehten Blutdruck festgestellt, kann auch stressbedingt gewesen sein, doch war mir auch schon irgendwie klar, dass ich so in den letzten zwei Jahren ein bisschen zu wenig Bewegung hatte, seit ich nicht mehr morgens im Park jogge bzw. 2 - 3 Stunden mit den Hunden gehe. Ergo kommt nun verstaerkt das Fahrrad taeglich zum Einsatz. Vor dem Abendessen jetzt taetlich abschliessend immer auch noch 5 Kilometer um den Block. Scheint schon zu wirken, denn wann immer bei mir der Blutdruck erhoeht ist, dann habe ich meist eine innere Unruhe.

    Also hier und da kleinere Regulierungen wenn es notwendig erscheint ohne dabei in Extreme abzurutschen und nun ja, meine eigenen Erfahrungen teile ich hier im Thread mit und begruende ich. Nicht mehr und nicht weniger. Somit dann auch lediglich die Empfehlung auf Koerpersignale zu achten anstatt sie einfach zu ignorieren, ehe sich ein Problem akkumuliert. Schiesst man diese Empfehlung in den Wind, schoen, mir absolut egal. Ich reagiere erst dann wenn jemand meint, dass meine Philosophie und Handlungsweise einfach nur Scheisse ist. Dann fange ich an nachzufragen und wenn da absolut nicht kommt ausser Geblabber nun ja, dann kann der Tanz schon mal ein wenig intensiver werden.

    Natuerlich kann sich durchaus in dem Augenblick waehrend ich dies schreibe etwas zusammenbrauen und im naechsten Augenblick mit Schlaganfall oder Herzinfarkt vorne ueberfallen. Man kann zwar auf Koerpersignale achten, doch dies ist letztendlich auch alles. Der Blutpropfen der sich auf einmal aus welchen Gruenden auch immer gebildet hat kann sich auf einmal loesen, zur Embolie fuehren und Haus die Maus. Dann waere Haeme durchaus angebracht, schau, dass hat der doofe Tramaico von seinem Scheiss, haette ich mir selbst einbebrockt. Pokere also hoch, wobei ich aber versuche meine Truempfe bestmoeglich zu spielen. Wasser zu predigen und Wein zu saufen ist meiner Meinung dageben nur deppert, genau aus diesem Grund. Nur Fassade, wobei die Chancen eben sehr hoch sind, dass das Kartenhaus einmal zusammenbricht.

    Im Grunde bin und war ich immer ein Zocker, der aber immer versucht das Beste aus dem vorhandenen Chancen herauszuholen. Somit wuerde ich auch beim Roulette niemals auf Zahl setzen sondern immer nur auf rot oder schwarz, gerade oder ungegrade. Natuerlich kann man verlieren, doch das Risiko ist zumindest limitiert und ausgeglichen. Moeglicherweise setzt jemand anderes auf Zahl gewinnt und zeigt mir den Stinkefinger, doch ist dieses bei meiner Philosophie relativ unwahrscheinlich. Das Leben ist und bleibt ein Spiel. Bedingt unkalkulierbar, wobei Dare Devils rein statistisch gesehen einfach eher die Arschkarte ziehen koennen. Koennen, nicht muessen obwohl es theoretisch against the odds ist.

  2.  
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  3. #62
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Zur Thema "Diskussion" hätte ich schon noch eine Frage:

    Wie soll eigentlich eine "Diskussion" mit Jemandem aussehen, der in seiner Selbstherrlichkeit die Naturgesetze verachtet und als Hauptargument ein "ich schlau, ich IQ 160, Du doof" drauf hat? Das ist irgendwie verschwendete Zeit, oder?

  4. #63
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Nur wenn sich die Gespraechspartner notorisch doof stellen und Anstoss an dem moeglichen IQ160 aus emotioalen Gruenden nehmen und dadurch jeglichem logischen Denken entziehen. Schau Gunther, Du hast hier im Thread in keinem Deiner Posts irgendetwas konstruktives beigetragen sondern immer nur mit einem laessigen alles Quatsch abgewunke ohne ueberhaupt den Versuch zu machen in eine Argument basierende Diskussion einzusteigen. Mit Laien und Esoterikern diskutiere ich nicht. Schuss, Punkt aus.

    Das ist meiner Meinung nur eins. Schwachsinnig und ergo komm ich zu der Schlussfolgerung, dass selbst eine Hochschulausbildung nicht vor Schwachsinnigkeit schuetzt. Hierzu wird noch nicht mal ein hoher IQ benoetigt sondern eine durchschnittliche Intelligenz sollte bereits ausreichen. Schau Dir den Verlauf dieses Threads mal sehr genau an, speziell auch Deine Beitraege.

    So, so, ich verweigere Naturgesetze? Das mutet Dir nur so an, weil Du es naemlich selber tust. Es kann nicht sein, dass jemand mit einer nur mittleren Bildung verstandesmaessig einem Akademiker ueberlegen ist, hier ist das dann Problem der meisten Menschen und dies ist genau die Intelligenzverweigerung, die ich immer anspreche und wofuer ich dann als arrogante, selbstherrliche Sau beschimpft werde. Meine eigentliche Intention meine Mitmenschen zur Verwendung des eigenen Verstandes, der doch vorhanden sein muesste zu bewegen verpufft aus rein emotionalen Gruenden. Wiederum, dies ist nur eins. Bleed, woduch sich erneut der Kreis schliesst. Dieses ist nur erneut keine selbst ueberziehende subjektive Schlussfolgerung sondern eine rein objektive. Kannst Du mir folgen bzw. willst Du es ueberhaupt?

    In Bezug auf die von dir angesprochene angebliche Verachtung der Naturgesetze, siehe hier http://www.nittaya.de/sonstiges-9/gi...n-sowas-42015/

    Wie kann dies in DEIN Weltbild passen, dass Du in diesem Thread vertrittst.

    Gebrauche Deinen Verstand und dann solltest Du erkennen, dass nicht ich, trotz meiner scheinbaren endlosen Arroganz nicht Dein Problem sondern nur Du es selbst bist. Die Anworten weshalb dies so ist kannst Du alle in diesem Thread hier finden, aber auch nur dann wenn Du wirklich den Verstand einsetzt. Dies machen jedoch LEIDER meiner Meinung nach die wenigsten Menschen. Warum weiss ich nicht. Im Grunde gehe ich davon aus, dass es nicht daran liegt nicht dazu in der Lage zu sein, sondern weil man einfach aus welchen fadenscheinigen Gruenden auch immer einfach nicht will.

    Somit hatte auch ein ehemaliger Nachbar von mir, ein Thailaender, der einen Autoreparaturdienst betreibt mit Mitte 30 einen Schlaganfall erlitten. War eine Zeit lang halbseitig gelaehmt und tappste wie ein Achtzigjaehriger durch die Gegend. In dieser Phase hatte er temporaer angefangen darueber nachzudenken wie es dazu kommen konnte. Nachdem er dan letztendlich auskuriert ist, macht er dennoch da weiter wo er aufgehoert hat. Raucht und saeuft jeden Tag, geht keinen Meter zu Fuss. Der Verstand wurde anscheinend tatsaechlich nur temporaer eingesetzt, um nach einer Problembewegung wieder auf Leerlauf zu gehen. Ein Umstand, der mir immer wieder begegnet und wodurch ich dann erneut immer wieder am tatsaechlichen Verstand vieler Menschen meine Zweifel habe. Du siehst, ich begruende wie immer meine Aussagen.

    Habe meine Zweifel, dass Thong sonderlich alt werden wird, der naechste Schlafanfall wird ihn vermutlich gaenzlich zur Strecke bringen. Meine Frau uebrigens auch und die ist zwar auch intelligent aber nicht auf dem Level von 160. Weiss sie auch, aber sie hat immer ein offenes Ohr fuer verstandbasierende Argumenationen obwohl ihr eine "brutale" Konfrontation mit Realtitaeten manchmal noch emotional ein wenig zu schaffen machen, doch sie entwickelt sich stetig, weil sie eben nicht notorisch die Intelligenz verweigert. Hier ist sie dann manchen hochschulgebildeten Zeitgenossen und Zeitgenoessinnen oftmals weitaus ueberlegen, obwohl sie nur einen 6. Klasse Schulabschluss hat.

    Wie ist das moeglich? Ist doch ganz klar und die Fragestellung sollte sich eigentlich nach den obigen Auslegungen eruebrigen. Ueberdurchschnittliche Intelligenz nicht notwendig, doch der Verstand sollte zumindest eingeschaltet sein, waehrend Emotionen dagegen bestenfalls beim naechsten Liebesakt zum Einsatz kommen sollten.

    Erneut wieder mal nur ein belangloser Schwurbel von mir und sonst nichts? Nun ja, bei dieser Ansicht und Schlussfolgerung verschwende ich nicht die Zeit von meinen Mitmenschen sondern lediglich nur meine eigene. Gegen notorische Intelligenzverweigerung ist auch der kluegste und weiseste Mensch machtlos, das sollte doch eigentlich einleuchten. Genau dieser Umstand der notorischen Intelligenzverweigerung ist das, was ich als Bleedheit bezeichne, wobei in den meisten Faellen die Bleedheit nicht naturgegeben ist sondern auf emotionaler Basis herbeigefuehrt wird. Ueberaus menschlich, wie es den Anschein hat und nein, dagegen helfen keine Pillen, keine Schulausbildung und auch nicht der "liebe Gott" sondern nur eins, Verstand. Wie schmerzlich dies auch fuer den einen oder anderen sein mag, doch das ist nicht mein Problem und auch nicht das meines Hundes.

  5. #64
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Schwurbel...

    Einfache Frage, hatte ich schon einmal gefragt, bitte um einfache Antwort: Im Magen ist ein saures Milieu. Soweit Einigkeit? Wenn man wie Niko Sodbrennen hat, kann man das neutralisieren (wobei es neuere Medikamente wie die Protonenpumpenblocker gibt). Du neutralisierst also auch, das Natron wird zersetzt. Wie wirkt sich das im Magen zersetze Natron auf das Blutbild aus?

    Davon ab hätte ich gerne eine Antwort zu dem Wiki-Link, dass das mit der Übersäuerung nicht belegt werden kann. Was ist da bei einem kaufmännischem Körper eines deutschen Auswanderers in Bangkok anders?

    Dass Du schlau bist und ich dumm bin, das ist akzeptiert, bitte keine Wiederholungen. Und bitte keine unlogischen Ausschweifungen, der Nachbar mit Schlaganfall hat nichts mit dem Natron zu tun. Ach so, der Niko hat Dich wohl auch nicht verstanden. Ist der auch so begriffsunwillig?

  6. #65
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Ja, Uebereinstimmung im Magen herrscht ein saures Milieu. Im Fall eines Sodbrennens wird mittels einer stark basischen Zubereitung, z. B. 1 Teelloefel Natron auf 20ml Wasser gepuffert, also der extrem saure PH-Wert heraufgesetzt aber die Saeure nicht gaenzlich neutralisiert.

    Generell wird anscheinend davon ausgegangen, dass duch die Magensaeure also platt gemacht wird, was in den Magen kommt, was auch hiesse, dass saemtliche Vitaminte, Mineralien, Naehrstoffe einfach zerstoert werden und somit keinerlei Auswirkungen auf das Blutbild haetten. Das weitaus mehr als lediglich Saeure beim Verdauungsprozess ins Spiel kommt zeigt sich hier, bei der Funktionalitaet des Magens:

    Der Körper speichert und desinfiziert nicht nur im Magen, sondern beginnt dort auch mit der Verdauung. Dazu wird von den Hauptzellen das Enzym Pepsin gebildet, das die über die Nahrung aufgenommenen Eiweiße in verdauliche Stücke spaltet. Kohlenhydrate und Fette passieren den Magen dagegen nahezu ungehindert.

    Quelle: http://www.internisten-im-netz.de/de...1.htmlBestimme Substanzen gehen bedingt durch Ihre Konsistenz praktisch unmittelbar ins Blut ueber. Hier speziell Glucose was in kuerzester Zeit zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels und praktisch zu einem kurzfristigen Energieboost fuehrt, ehe durch durch Ausschuettung von Insulin wieder der Normalzustand hergestellt wird. In Sachen Isotonie ebenso, also einer Gleichheit in Sachen osmotischen Druckes von zwei Medien, die aufeinandertreffen. Die Funktionliaet von z. B. isonotnischen Getraenken ist ja auch umstritten, da z. B. gegebenenfalls durch Speichel, Maensauere etc. moeglicherweise der osmotische Druck des Getraenkes veraendert wird, so dass bei Eintreffen im Magen keine Isotonie mehr gegeben ist.

    Ergo, Reagenzglas-Chemie laesst sich nicht 1 : 1 ins Milieu des menschlichen Koerpers uebertragen.

    Bei einem halben Teeloeffel Natriumhydrogencarbonat auf 1,5 Liter Wasser laesst sich sicherlich nur eine relativ schwache basische Loesung herstellen, die dann im Magen auf ein sehr starkes saures Milieu trifft. Sicherlich findet ein gewisser Austausch statt, doch ist die schwache Base nicht in der Lage die starke Saeure zu neutralisieren. Da der Magen auch im Regelfall nicht voellig nuechtern ist sondern verdauungsaktiv bekommen wir es mit weiteren unbekannten Komponenten zu tun. Basenbildende oder saeurenbildende Eigenschaften von bestimmten Lebensmitteln. Manche meinen, dass ist generell alles Unfug obwohl eine Uebersaeuerung oder Untersaeuerung im Koeprer anscheinend unbestritten ist.

    Was basiert mit einem Saeurenueberschuss, der weder neutralisiert noch ausgeschieden werden kann, da die schiere Menge das System ueberlastet? Nun heisst die Theorie Zwischenlagerung im Bindegewebe und oder auch Gelenken ueber das Transportmittel Blutbahn, waehrend aber der normale PH-Blutwert sehr eng gefasst ist, fuer einwanndfeie Koerperfunktionalitaeten.

    Das fuer den Verdauungsprozess Wasser benoetigt wird ist wohl auch unumstritten, waehrend sich lediglich bei der Menge die Geister noch mehr oder weniger scheitern. Das die Nieren zum Ausscheiden von Abfall- und Giftstoffen aus dem Stoffwechselprozess ebenfalls Wasser benoetigen duerfte auch logisch nachvollziehbar sein.

    Kurzum, in der biologischen Chemie des menschlichen Koerpers kommen weitaus mehr Komponenten Einsatz als im Reinraum eines Chemielabors und hier scheint dann der Disput zu beginnen.

    Fuer mich selbst als Laien ist letztendlich nur eins entscheidend, naemlich die praktsiche Wirkung auf meinen Gesundheitszustand. Nachdem mir morgens nach einer Tasse Kaffee und lediglich einem Glas Wasser regelmaessig das linke Knie anschwoll und die Beschwerde manchmal erst manchmal nach 1 Woche vollends abklangen, musste ich agieren. Nicht die Einnahme von Medikamenten sondern die ledigliche Erhoehung der Wassertrinkmenge teilweise kombiniert mit kleinen Mengen Natron hat wirksam Abhilfe geschaffen und somit experimentiere ich natuerlich auf dieser Schiene auch weiter.

    Dem Aspekt, dass der regelmaessigen Konsum von Natron zu einem Natriumueberschuss und gegebenenfalls in eine Erhoehung des Blutdruckes fuehren kann, werde ich mich noch eingehender mittels Experimenten am eigenen Koerper widmen. Somit hole ich mir lediglich Anregungen aus dem Internet, analysiere, experimentiere und komme dann auf der Basis von praktischer Anwendung zu Resultaten. Mein derzeitiger Stand ist, dass ich selbst fuer ein koerperliches Wohlgefuehl mindestens 4,5 Liter Wasser benoetige. Hierbei spielt natuerlich meine eigene koerperliche Konsistenz, Bewegungsumfang, Ernaehrung und tropische Temperaturen auch eine gewichtige Rolle.

    Meine eigenen Erfahrungen haben somit fuer mich weitaus mehr Relevanz als saemtliche Studien an anderen Probanden. Deren Ergebnisse koennen fuer mich selbst immer nur Anhalt sein. Derzeit bin ich mit Wasser und Natron recht gut gefahren und somit werde ich mich auch weiterhin mit der Thematik beschaeftigen, weil sie mich auch einfach interessiert. Besonders fasziniert bin ich von dem Gedankengang, dass der Saeuren-/Basenhaushalt praktisch fuer das Gros aller Krankheiten massgeblich sein koennte, eine These, die von manchen Mitmenschen vertreten wird. Bei der Schulmedizin und oftmals auch anderen Wissenschaften empfinde ich die immense Uneinigkeit unter den "Experten" am irritierensten und dieses weist dann darauf hin, wie unausgegoren doch dieses Wissen eigentlich ist.

    Welchem "Experten" soll man denn nun tatsaechlich Glauben schenken? Wer hat wirklich Recht mit seinen Argumenten, Theorien, Studien? Eine Frage, die sicherlichlich von niemanden konkret beanwortet werden kann. Was bleibt also anderes ueberig als eigene Schlussfolgerungen zu ziehen und selbst zu experimentieren, wobei die unterschiedlichen Expertenmeinungen lediglich Impulse geben.

    Hierbei versuche ich selbst so objektiv wie moeglich heranzugehen. Bin eigentlich Kaffeefan und wuerde gerne mehr von dem Zeug suffeln und ja Bier empfinde ich auch schmackhafter als Wasser. Doch dieses sind immer nur Wunschvorstellungen wie man gerne etwas haette, was aber meistens nicht im Einklang mit der Realitaet steht. Somit dann Kompromisse. Nur eine Tasse Kaffee am Tag und nur gelegentlich mal Alkohol in Form von Bier. Auch schmeckt auch mir tatsaechlich Junkfood besser als Salat, aber all dies ist mir die Gesundheitsprobleme nicht wert, die da auf einmal vor 4 Jahren oder so auftraten.

    Auch wuerde ich mich viel lieber mit Thematik Ernaehrungswissenschaft oder auch Neurologie, die Bedeutung des Basen- und Saeurenhaushalts im Koerper intensiv beschaeftigen als mit meiner jetzigen Taetigkeit, doch hierzu fehlen dann im wesentlichen die finanziellen Ressourcen. Nun ja, hier zeigt sich dann wieder, dass man doch zwischen Realitaet und Wuenschen untescheiden muss und somit wird es wohl beim "Hobbywissenschaftler" bleiben, wobei ich meine einzige Laborratte bin.

    Im kritischen Artikel im Wikipedia wird ausgesagt, dass die Theorie der Gewebeuebersauerung bis dato nicht nachgewiesen werden konnte, doch konnte andereseits anscheinend aber auch nicht nachgewiesen werden, dass alles nur schlichtweg Humbug ist. Somit steht dann wieder einmal Theorie gegen Theorie.

    Du lieber Gunther und auch Niko machen es sich einfach. Alles Quatsch, da hier einiges nicht konform mit dem Chemiebuch aus meiner Schulausbildung konform geht. Nun ja, ist ja nun eher eine Sache aus dem Biologie- und nicht dem Chemieunterricht, weil der menschliche Koerper eben kein Reinraum ist.

    Ich habe in diesem Thread meine Denkweise und Schlussfolgerungen bis ins aeusserste Detail erlaeutert, basierend auf Erfahrungen am eigenen Koerper. Nun ja, eine logische Erklaerung waere allerdings, dass mein Koerper anscheinend anders ist.

    Ihr koennt anscheinend mit einer Lebensfuehrung wie die Axt im Walde zurechtkommen, Dornkaat statt Wasser, aber nun ja, dann scheint Ihr aber eher die aussergewoehnlichen Phaenomene zu sein und nicht ich. Die Kameraden, die mir bis dato plus/minus meine Altergruppe untergekommen sind, klagten alle ueber das eine oder andere Zipperlein, mit dem sie frueher nicht zu tun hatten. Fuer mich stellt sich derzeit die Frage, wie fit und beschwerdefrei kann man in der zweiten Jahrhunderthaelfte noch sein ohne sich dafuer unendlich verbiegen zu muessen. 4,5 Liter Wasser angereichert mit kleinen Mengen Natron sind fuer mich persoenlich ein weitaus kleineres Uebel als bunte Pillen von einem Mediziner.
    Wirklich so schwer zu verstehen?

    P.S.: Der Schlaganfall des Nachbarn hat tatsaechlich nichts mit Natron zu tun sondern mit einer saumaessigen Lebensweise. Nikotin, Alkohol, schlecht Ernaehrung und Bewegungsmangel. Du siehst, wie sind uns sogar bereits einig, dass Natron den Schlaganfall nicht haette verhindern koennen.

  7. #66
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    "Ergo, Reagenzglas-Chemie laesst sich nicht 1 : 1 ins Milieu des menschlichen Koerpers uebertragen."

    "Antazida" reichen meist nicht aus

    Wenden wir uns zunächst der Methode der Säure-Abschwächung zu. Sie beruht darauf, die Wirkung der meist übermäßig vorhandenen Magensäure zu vermindern. An das wichtigste der hier zugrunde liegenden Prinzipien erinnern wir uns noch aus dem Chemieunterricht: Gibt man zur Säure eine Base, so bildet sich ein Salz und Wasser. Wasser hat den pH-Wert 7 und ist bekanntlich nicht sauer sondern neutral (aus diesem Grunde spricht man bei der erwähnten Reaktion auch von einer Neutralisation). Basische Substanzen, die auf diese Art "neutralisierend" gegen die Magensäure wirken, werden als Antazida bezeichnet (anti = griech. gegen; acidus = lat. sauer). Gebräuchliche Antazida sind zum Beispiel Magnesiumoxid, Kalziumkarbonat, Aluminiumhydroxid und Aluminium-Magnesium-Silikate. Medikamente mit diesen Inhaltsstoffen kann man in der Regel ohne Rezept in der Apotheke, oft sogar im Supermarkt kaufen. Hin und wieder wird auch Natron (Natriumhydrogenkarbonat) – also Backpulver – gegen einen zu sauren Magensaft verwendet. Bei seltenem Sodbrennen können solche Mittel sicherlich helfen, ihre Wirkdauer ist jedoch kurz. Für die Linderung eines chronischen Sodbrennens bzw. bei der Behandlung der Refluxkrankheit sind sie jedoch denkbar ungeeignet. Zum einen vermindern sie die Magensäure nicht ausreichend stark und zum anderen ist ihr Effekt nicht anhaltend genug um eine wirkliche Heilung herbeizuführen. Manchmal behindern sie sogar das rechtzeitige Erkennen einer eventuell vorliegenden Refluxkrankheit, so dass sich bereits erste Schleimhautschäden in der Speiseröhre – mehr oder weniger unbemerkt – entwickeln können. Vor allem das oft in Eigenregie verwendete Natron kann nicht empfohlen werden. Zum einen wird dem Organismus hier zuviel Natrium zugeführt, was unter Umständen einen hohen Blutdruck verursachen kann (Bluthochdruckpatienten wissen genau, dass sie salzarm essen sollen, um möglichst wenig Natrium mit dem Kochsalz aufzunehmen). Zum anderen entsteht bei der Reaktion von Natron mit der Magensäure sehr viel Kohlendioxid. Beim Kuchenbacken ist dieser Effekt sicher erwünscht, weil das entweichende Gas den Teig locker macht. Pur eingenommen birgt eine unkontrollierte Natroneinnahme jedoch die Gefahr einer Magenruptur. Aber auch die anderen Antazida sind mit Vorsicht zu "genießen". Magnesiumhaltige Präparate wirken oft abführend, aluminiumhaltige dagegen verstopfend. Letztere begünstigen sogar den Knochenschwund (Osteoporose). Die Wirkung anderer Medikamente (z.B. einiger Antibiotika) kann durch Antazida behindert werden. Eine besonders unangenehme Eigenschaft vieler Antazida ist jedoch, dass sie zwar die vorhandene Magensäure kurzfristig neutralisieren, längerfristig aber eine vermehrte Produktion neuer Magensäure hervorrufen. Es scheint, als ob der Organismus das entstehende Defizit durch eine besonders fleißige Säureproduktion wieder ausgleichen möchte. Damit "beißt sich die Katze so zusagen in den Schwanz": Antazida sollen die Magensäure hemmen, verschlimmern die Beschwerden aber bei langfristiger Anwendung!

    Säurehemmung

    Nun sage mal, warum in Deinem Magen die Chemie anderen Gesetzen folgen sollte. Und vielleicht kommt das Bluthochdruck ja vom vielen Salz?

  8. #67
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Die von Dir angefuehrte Argumentation, ist eine durchaus nachverfolgbare Theorie und erscheint wie entsprechende Gegentheorien durchaus Sinn zu machen.

    Der Schwachpunkt jedoch ist, niemand weiss mit Sicherheit, was wirklich dort im Koerper passiert und somit werden somit durchaus logisch erscheindende Thesen gebildet. Vom Gegenlager genauso.

    Wie bereits angefuehrt, spielen im Mangen andere Aspekte eine Rolle als in einem Chemielabor, nennen wir es bedingt durch Verunreinigungen. Im Reagenzglas ist noch ein Restbestand einer anderen chemischen Komponente z. B. Hierdurch faellt dann gegebenfalls ein Experiment anders aus als es theoretisch zu erwarten gewesen waere. Somit in der Theorie schoen und gut, aber da ist dann diese unbekannte Komponente in der Praxis. Vermutlich der Grund, dass die Wissenschaft niemals auf einen einhelligen gruenen Zweig kommt.

    Nein, in der Vergangenheit wurde bei mir schon in den unterschiedlichsten Situationen ein erhoehter Blutdruck festgestellt und zwar als ich absolut noch nichts mit Natron am Hut hatte bzw. mich besonders salzreich ernaehrt hatte. Meine Ernaehrung war sicherlich nicht anders als Deine.

    Doch gab es vor Jahren bereits immer mal wieder Probleme beim Blutabnehmen, wobei ich heutzutage dieses darauf zurueckfuehre, dass ich seit Jahren deydriert war und dies neben Stress wesentlich zur Blutdruckerhoehung beitrug. Hatte bis zum Alter von 47 Jahren auch niemals Wasser getrunken sondern eben immer nur Kaffee, Softdrinks, Bier und vielleicht mal ein Glas Mineralwasser wenn nichts anderes da war.

    Im Alter von dreizehn Jahren bescheigte man mir einen Blutdruck von 130/90 als ich in den Tischtennisverein eintrat und bekam damals das Zertifikat nur bedingt sporttauglich obwohl ich bis dato eher einen zu niedigen Blutdruck attestiert bekommen hatte. Bei den Gruenen musste man mir mehrmals bei der Einstellungsuntersuchung in den Daumen stechen, damit man endlich Blut bekam. Von fruehster Jungend an wohl irgendwie blutleer. Dehyrdiert stellt sich hier bei mir zwischenzeitlich die Frage? Werde mir mal in naechster Zeit so ein Blutdruckmessgeraet anschaffen und dann mal zu den unterschiedlichsten Zeiten und Situationen messen.

    Auch einmal Messung vor Getraenkeaufnahme und dann 2 oder 3 Stunden spaeter mit 1,5 Liter natronangereichertem Wasser im Balg. Warum? Nun ja, einfach simples Interesse an der Materie.

  9. #68
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    "Wie bereits angefuehrt, spielen im Magen andere Aspekte eine Rolle als in einem Chemielabor..."

    Und wie gesagt, genau das glaube ich nicht. Wobei wir bei "glauben" sind und da, wo ich schon am Anfang war in der Bewertung und das dann als "esoterisch" bezeichnete.

    Insofern werden wir beide da meinungsmässig wohl nicht zusammen kommen und eine Diskussion um den Glauben ist auch eher schwierig bis nutzlos.

  10. #69
    Avatar von Dieter1

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Gunther, Du bleibst mal wieder Deiner alten Linie des Dummstellens treu.
    Da hat er Dir aber schwer was vorraus!

    Er kann sich dummstellen wenn ihm danach ist, waehrend dies bei Dir eher ein unbeabsichtigter Effekt zu sein scheint.

  11. #70
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Auch Du solltest nicht nur auf Deine Gefuehle verlassen, lieber Dieter, denn da scheint manches manchmal anders zu sein sein als es real eigentlich ist. Bist Du ein Gefuehls- ode ein Verstandesmensch?

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