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Künstliche Intelligenz

Erstellt von kcwknarf, 17.08.2012, 10:31 Uhr · 26 Antworten · 3.366 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von maphrao Beitrag anzeigen
    Nahrungsaufnahme bedeutet ja nicht nur Überleben, sondern für viele auch Genuss. Und wenn es nur noch Mini Roboter mit weiblichem Verstand gibt, mit wem habe ich dann 5ex? Nein, so einfach ist das nicht, da müsste man dann alles manipulieren und wir wären bei der Matrix, so in der Art zumindest.
    Es mag zwar Ausnahmen geben, aber im Laufe der Jahre hat 5ex nicht mehr so die Bedeutung wie früher.
    Ich kenne sogar viele Leute, die wohl noch nie etwas mit einer Frau hatten, aber viele Orgasmen beim Lesen von wissenschaftlichen Büchern oder bei Siegen ihres Fußballvereins bekommen. Hängt natürlich immer vom Interesse ab.

    Ich denke, wir kommen eh in die zeiten der virtuellen Welten, in denen praktisch alles simuliert werden kann. Mit der Matrix hast du dann schon recht. Und dann spielt sich halt alles in deinem "Kopf" ab. Aber es kommt dir dann täuschend echt vor, als ob du gerade mit einer Frau zusammen bist oder ein tolles Gericht isst oder in der Südsee am Strand liegst. Die Möglichkeiten werden eh gigantisch werden, ganz unabhängig vom Überleben des Bewusstseins.

    Klar werden bis dahin viele Kritiker kommen und sagen, das sei ja alles gar nicht echt, total gefährlich, unsozial usw. Logisch, aber sie werden es nicht verhindern. Mit den Computerspielen geht es los und mit ganz praktischen Anwendungen geht es dann weiter.

    Dennoch bleibt eben die Frage: selbst wenn das Leben auf der Erde spätestens dann keine Wünsche mehr offen lassen wird: verbaut man sich nicht die Möglichkeiten nach einem noch besseren Leben? Diejenigen, die an den Tod glauben, haben es in der Hinsicht ganz einfach, sofern sie nicht lebensmüde sind. Doch diejenigen, die an einen Himmel, 100 Jungfrauen, das Nirvana oder die ewigen Jagdgründe glauben, werden dann vor einem echten Glaubensbeweis stehen.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Ich kenne sogar viele Leute, die wohl noch nie etwas mit einer Frau hatten, aber viele Orgasmen beim Lesen von wissenschaftlichen Büchern oder bei Siegen ihres Fußballvereins bekommen.
    Ja, es gibt wirklich aussergewöhnlich viele schwule St. Pauli Fans.

  4. #13
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    selbst wenn das Leben auf der Erde spätestens dann keine Wünsche mehr offen lassen wird: verbaut man sich nicht die Möglichkeiten nach einem noch besseren Leben?
    Es bleiben immer Wünsche offen und technischer Fortschritt garantiert leider nicht, dass die Menschheit sich auch weiterentwickelt.

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  5. #14
    Avatar von wansuk

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Ja, es gibt wirklich aussergewöhnlich viele schwule St. Pauli Fans.
    .

  6. #15
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Ich denke, ich würde die Chance nutzen, bis ich weiß, was nach einem "Tod" tatsächlich passiert. Ich denke übrigens, dass man das in den nächsten 100 Jahren auch herausfinden wird.
    Wenn der Buddhismus aufhoert lediglich eine These fuer Dich zu sein, dann muesstest Du keinerlei Zeit mehr fuer diese Gedankengaenge verschwenden und koenntest sie stattdessen konstruktiver nutzen, speziell unter der Praemisse wie kurz und vergaenglich Leben doch anscheinend ist. Nimm es doch einfach rein rationell. Nach dem Tod bist Du tot. Nicht mehr und nicht weniger. Wo ist jetzt konkret das Problem? Hat Dich doch vor Deiner Geburt auch nicht gekratzt.

  7. #16
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Wenn der Buddhismus aufhoert lediglich eine These fuer Dich zu sein, dann muesstest Du keinerlei Zeit mehr fuer diese Gedankengaenge verschwenden
    So einfach mache ich mir das nicht. Es gibt ja eine Menge Thesen, Theorien, Philosophien, religiöse Ansätze und wissenschaftliche Bis-dato-Erkenntnisse. Der Buddhismus ist davon nur EINE. Zugegebenermassen eine sehr logische, der ich auch sehr zugeneigt bin. Dennoch kann ich nicht davon ausgehen, dass diese These zu 100% richtig sein muss.
    Es ist eben meine Anspruch an mich selber, die Wahrheit zu finden, bzw, sie selbst zu fühlen.
    Ich möchte mir dabei weder von Religionsfüherern, Philosophen, Politikern, Lehrern, Eltern oder Wissenschaftlern etwas vorsagen lassen und das dann blind glauben. Das habe ich früher oft getan und wurde häufig bitter enttäuscht.
    Die Zeiten sind vorbei.

    Es gibt ja eine Wahrheit. Man muss sie eben nur finden. Und wenn ich es nicht schaffe, bevor ich sterbe, ist es auch nicht schlimm. Aber ich habe es versucht. Das sehe ich als meinen Lebensauftrag an.


    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    und koenntest sie stattdessen konstruktiver nutzen, speziell unter der Praemisse wie kurz und vergaenglich Leben doch anscheinend ist.
    Keine Sorge. Soviel Zeit investiere ich dafür auch nicht. Man kann dafrüber nachdenken, wenn man ohnehin etwas anderes tut (beim Autofahren, beim Gang zum Einkaufen, auf dem Klo, vor dem Einschlafen, beim Fußballschauen....). Das Leben lässt sich sehr effektiv gestalten, wenn man mehrere Dinge verknüpft.


    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Nach dem Tod bist Du tot. Nicht mehr und nicht weniger. Wo ist jetzt konkret das Problem?
    Das ist ja nicht bewiesen.
    Bislang war es ja auch kein Problem, da man sich vor dem irdisch-menschlichen Tod scheinbar nicht schützen kann.
    Doch in Zukunft könnte das ja dann anders aussehen. Und genau da kommt dann die Frage auf: stirbt man trotzdem "natürlich" endgültig, überlebt man "technisch" auf der Erde oder lebt man in einer anderen Dimension (wie immer die auch aussehen mag) weiter. Das sind dann durchaus lebenswichtige Fragen. Heute existieren diese Fragen nicht - höhstens bei jemanden, der sich umbringen will. Aber in einigen Jahren wird sich ja jeder diese Fragen stellen müssen - ob er nun will oder nicht.

    Und je früher man mit dem Überlegen anfängt desto besser. Man stelle sich nur mal vor, man lebt im Jahre 2050 und man hat einen Unfall, liegt im Krankenhaus und der Arzt gibt einem nur noch eine Stunden Lebenszeit.
    Dann macht er das Angebot: nach der neuen Methode Upload des Bewusstseins in einen Roboter (sofern das tatsächlich möglich sein sollte) oder Sterben lassen. Wenn man sich das vorher nicht überlegt hat und dann nur kurze Zeit und viele Schmerzen hat.... was macht man dann?

    Es gibt eben Dinge im Leben, die kann man spontan machen. Aber es gibt eben Dinge, die bedürfen doch eher gründlicher Überlegung - nicht nur für einen selbst, sondern auch für seine Familie.

    Daher ist die Frage für mich kein Problem, sondern eher eine Grundsatzfrage und Planung. Als wenn ich z.B. fragen würde, ob ich nächste Jahr lieber nach Myanmar ziehen sollte. Klar kann man seine Koffer packen und morgen losfahren. Aber gibt es da nicht einige Dinge zu bedenken wie Aufenthaltsgenehmigung usw. Und so ist es eben auch irgendwann beim Sterben. Es wird dann ja nichts anders sein als ein Umzug. De Frage ist nur: wohin?

  8. #17
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Es gibt ja eine Wahrheit. Man muss sie eben nur finden.
    Ich habe meine "Wahrheit" bereits gefunden, waehrend Du Deine noch suchst.

  9. #18
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Ich habe meine "Wahrheit" bereits gefunden, waehrend Du Deine noch suchst.
    Das freut mich für dich. Ich muss in einem Marathonlauf aber nicht unbedingt der Erste sein. Dabei sein ist alles. Bis dahin genieße ich den Lauf in der tobenden Menge bis zum Zielstrich.

    Was mir allerdinsg auffällt: du sagst, du hast deine Wahrheit gefunden. Waitong behauptet das z.B. auch. Doch die Wahrheiten unterscheiden sich scheinbar. Daraus ergeben sich wieder Fragen:
    Gibt es mehere Wahrheiten, evtl. für jedes Individuum eine?
    Oder unterscheiden sich die unterschiedlichen Wahrheiten nur oberflächlich und in Wahrheit sind sie identisch?
    Oder glaubt mindestens einer nur, die Wahrheit gefunden zu haben und hat sich nur getäuscht?

    Ich möchte keinem seine Wahrheit nehmen, da ich nicht sagen kann und werde, dass sie falsch ist. Aber ich werde auch nicht einfach Wahrheiten von anderen übernehmen - zumal es ja sehr viele Menschen gibt, die die "Wahrheit" kennen und äußern, obwohl sie sich teilweise widersprechen - zumindest scheinbar.

    Auch diese Fragen sprechen einfach dafür, dass ich die oder zumindest meine eigene Wahrheit selber finden muss. Und selbst wenn ich meine, sie zu 99% gefunden zu haben, möchte ich gerne auch noch die 1% Restbestätigung. Auch Wissenschaftler gehen ja so vor und wollen die logischste These auch noch bis ins Kleinste belegen. Warum auch nicht? Die Suche macht ja auch Spaß und ist total faszinierend.

  10. #19
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Was mir allerdinsg auffällt: du sagst, du hast deine Wahrheit gefunden. Waitong behauptet das z.B. auch. Doch die Wahrheiten unterscheiden sich scheinbar.
    Da jedes Lebewesen ein Idividuum fuer sich ist, wird dieses auch in Sachen persoenliche Philosophie der Fall sein. Eine gemeinsame Wahrheit kann somit dann nur in realen Gegebenheiten existieren. Fakt ist, dass Leben mit der Geburt anfaengt und mit dem Tod endet. Das ist unverleugbar. Alles andere ist reine Hypothese. Leben ist eine biologische Thematik. "Geburt" ist hierbei natuerlich nicht auf die Spezien der Saeugetiere begrenzt, sondern kann auch durch Schluepfen aus einem Ei oder einer Pflanzensamen entstehen.

    Leben ist das, was alle Lebewesen gemeinsam haben und was sie von unbelebter Materie unterscheidet:


    Ein System als solches ersteigt noch nicht die Stufe des Lebens, da auch unbelebte Zusammenschlüsse einzelner zu höheren Einheiten über mehrere Stufen hinweg vorkommen.

    Quelle: Leben

    Somit basiert meine Wahrheit in erster Linie auf diesem Aspekt, also der realen Grundlage anstatt irgendwelchen Hypothesen, die es in den schrillsten Farben gibt. "Aber es koennte doch sein..." ist der Stoff aus dem Maerchen gestrickt werden.

  11. #20
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass Leben mit der Geburt anfaengt und mit dem Tod endet. Das ist unverleugbar. Quelle: Leben
    Das ist aber nur unverleugbar, wenn man deine gewählte Definition zur Grundlage nimmt.
    Sobald man Leben aber anders definiert würde die sache ggf. schon anders aussehen und dann wäre deine Aussage schon keine belegbarer Fakt mehr.
    Und was sollte mich hindern, die Definition zu ändern?

    Daher wäre es immer gut, wenn ein Gesprächspartner dazu schreibt, welche Definition er als Leben gewählt hat. Sonst kommt es ganz leicht zu Mißverständnissen.
    Das gilt auch für solche Begriffe wie Gott.
    Ich kann ganz einfach beweisen, dass einen Gott gibt:
    er heißt Karel und hat die "Biene Maja" gesungen

    Oder "Demokratie". Wie oft haben wir hier alleine schon im Forum gesehen, wie wie die Definition auseinandergeht.

    Ist eben auch hier wieder nur eine Frage, wie man etwas bezeichnet. Und nur wenn man sich auf eine von der Mehrheit gewählten Definition ist auch das immer nur auf Grundlaeg von einzelnen Menschen geschehen, die das irgendwann mal in einem Lexikon, Wikipedia oder sonst wo festgelegt haben.

    Für mich zählt diese Definition von Leben natürlich nicht, weil sie ganz eindeutig nur den biologischen Lebensabschnitt auf der Erde nimmt. Das kann evtl. tatsächlich 100% des wahren lebens sein. Es kann aber auch nur ein kleiner Teil eines ewigen Lebens sein. Und genau das lässt sich eben nicht nachweisen. Insofern ist es eben kein Fakt.

    Wenn wir uns auf die von dir gegebene Definition beschränken gebe ich dir komplett recht. Doch das ist ja Kindergartenniveau. Weiß ja jedes Kind. Muss man nicht drüber zu diskutieren. Bestreitet ja auch niemand, der an Götter, Seelenwanderung, Geister oder sonstwas glaubt.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Somit basiert meine Wahrheit in erster Linie auf diesem Aspekt, also der realen Grundlage anstatt irgendwelchen Hypothesen, die es in den schrillsten Farben gibt. "Aber es koennte doch sein..." ist der Stoff aus dem Maerchen gestrickt werden.
    Dann hast du deine Wahrheit doch nicht gefunden. Denn reale Grundlagen ändern sich ja ständig. Immer wieder gibt es neue Erkenntnisse aus der Forschung, die ja dann zu deiner realen Grundlage werden. Somit verändert sich deine Wahrheit ja ständig.

    Ich möchte dieser Forschung jedoch voraus sein, d.h. ich möchte das Energebnis eines Fußballspiels schon kennen (sagen wir mal 2:1), bevor ich in der 77. Spielminute vielleicht beim Zwischenstand von 1:1 vorher sterbe.
    Deine Wahrheit wäre dann 1:1, wenn du mit mir zeitgleich stirbst. Meine wäre jeoch 2:1. Und wenn wir beide vorher viel Geld auf das Endergebnis gewettet hätten, hätte ich gewonnen.
    Wir hätten zwar beide nichts mehr vom Geld, aber darum geht es ja nicht.

    Ich hoffe, du verstehst, was ich mit meiner Parabel aussagen möchte. Nämlich, dass die Realität, wie wir sie leben oder definieren, nur ein winziger Teil der Realität ist. Den Großteil sehen wir vermutlich (noch) nicht. Aber meine Neugier ist einfach zu groß.... Ohne etwas davon zu erwarten oder zu hoffen. Es ist einfach meine Wissensdrang.

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