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Können Thais/Laos deutsche Arbeitsmoral und Mentalität lernen?

Erstellt von Bajok Tower, 04.08.2010, 19:38 Uhr · 28 Antworten · 5.358 Aufrufe

  1. #11
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Wunschdenken, würde ich sagen

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Micha L

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    1985 in Leipzig an den Westen angepasst? Kommt mir irgendwie nicht ganz geheuer vor. Wie soll das denn gehen, wenn die Ossis nicht mal an den Westen angepasst waren.
    Natürlich meinte ich beim asiatischen Schritt Richtung Europa nicht den kleinen Westen bzw. Osten innerdeutscher Befindlichkeiten.

    Die Frage war, ob es sinnvoll und möglich ist, dorthin unsere Arbeitskultur zu vermitteln. Eindeutig ja, nach meiner persönlichen Erfahrung, auch wenn eine 100%ige Umsetzung unmöglich ist. Aber sowas gibt es nirgendwo. Vor 1-1/2 Jahrhunderten hat Japan auch so angefangen, ohne zu verwestlichen, aber mit großem Erfolg.

  4. #13
    antibes
    Avatar von antibes
    Man hat die "Ossis" gerne im Westen unterschätzt, oft in Unkernntnis, und tut es z.T. immer noch. Man braucht hier nur nachlesen.
    Kurz nach der Wende gabs es hier eine gewisse Orientierungslosigkeit, da so mancher nicht wußte wie man mit dem neuen "System" umgeht oder aus den sicheren Pfründen gerissen wurde. Man konnte die Verunsicherung der Bürger regelrecht spüren.

    Aber die "Ossis" sind sehr lernfähig. Man sieht es an der Kanzlerin, an meinem Umfeld und den Freunden sowie auch an einigen Membern im Forum.
    Inzwischen ist der Osten auf der Überholspur, z.B. im Bereich KITA und Schule. Was jedem "Wessi" sofort auffällt ist die Freundlichkeit und das entspannte Miteinander. Ich bin in einer schönsten Gegenden, Lindau im Bodensee, aufgewachsen, aber im Grauen denke ich noch an die Mentalität der Menschen dort.

    Die Vietnamesen, besonders die zweite Generation, sind für mich ein Muster an bestmöglichster Intergration in Deutschland. Hohes Bildungsniveau, enorme Power im Business und letztendlich perfekte Deutschkenntnisse. Wenn die sich treffen dann wechselt die Sprache von Vietnamesisch zu Deutsch und umgekehrt.
    Falls sich zu mehreren Vietnamesen ein Deutscher gesellt dann wird höflicherweise Deutsch gesprochen. Da kann man bei den Thais vergebens darauf warten.

    Aber auch die Thais holen auf. In letzter Zeit treffe ich immer mehr Thaistudenten aus gutem Hause. Der Jüngste von ihnen beginnt mit dem Studium der Germanistik.

    Für uns deutsche Väter ist es sehr wichtig daß wir auf die Bildung unserer Halbthais ein Auge werfen. In meinem Fall durch den Weggang der Mutter ausbildungsmäßig fast ideal gelöst.

  5. #14
    Avatar von Hans.K

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    Können Thais/Laos deutsche Arbeitsmoral und Mentalität lernen?

    Meine Gattin hat nach unserer Eheschließung sofort mit dem Sprachunterricht (8:30- 15:30 Uhr) angefangen und hat bereits drei Monate später parallel neben der Schule einen Teilzeitjob auf 624 DM Basis ausgeübt. Ein weiteres Jahr später nahm sie ihren ersten Vollzeitjob an und nach weiteren 1,5 Jahren hatte sie das Glück durch ihren th. Schulabschluss und ihrer dortigen Tätigkeit die Stelle einer Verwaltungsangestellten zu bekommen, die sie bis heute ausführt. Nebenbei hat sie noch den deutschen Führerschein gemacht, die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen und versorgt auch noch meine Mutter 87 um ihr die letzten Jahre zu erleichtern.

    Ihre Devise war, erst lernen und einen guten Job zu bekommen um dann im Alter ihre Ruhe zu haben.

    Ihre Anstrengungen haben sich gelohnt, auch wenn das Anfangs nicht immer einfach für sie war da sie Freundschaften und andere Vergnügungen hinten an stellen musste. Aus diesem Grund würde ich schon behaupten, dass sie die deutsche Arbeitsmoral besitzt und mit gemischter Mentalität (thai-deutsch) also freundlich und zuvorkommend ihr Leben meistert.



    Bin daher echt stolz auf meine Frau. Gruß Hans

  6. #15
    Monta
    Avatar von Monta
    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    ...und Deutschland? Wann lernen wir dazu?
    Was denn dazu lernen?

  7. #16
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Umgekehrt gibt's auch. Einer geht für ein Jahr nach Laos:

    Höringhäuser Pierre Diebel geht für ein Jahr als Entwicklungshelfer nach Südostasien - Korbach/ Waldeck - Lokales - Nachrichten - HNA Online

    Zur Regenzeit nach Laos

    Der Abiturient Pierre Diebel startet am Sonntag in das bisher größte Abenteuer seines Lebens. Für ein Jahr reist er nach Laos, um dort als Entwicklungshelfer mit ehemaligen Drogenabhängigen zu arbeiten.

    In dem südostasiatischen Land wird er für den Deutschen Entwicklungsdienst im Rahmen seines Programms „Weltwärts“ als Freiwilliger Helfer arbeiten. Weltwärts ist der Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Hier können sich Helfer für weltweite Entwicklungsprojekte bewerben.

    Im laotischen Somsanga Drug Treatment and Rehabilitation Center (STC) werden derzeit rund 800 drogenabhängige Laoten betreut. Dieses Zentrum ist eine Drogenberatungsstelle in der Suchtkranke behandelt und rehabilitiert werden. Der Abiturient wird mit den Süchtigen Computer-Kurse machen, um den Betroffenen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu helfen. Lao lernen Wenn Pierre heute in der Hauptstadt Vientiane landet, ist gerade Regenzeit. Dann macht er erstmal einen ein- bis zweiwöchigen Sprachkurs, um das Nötigste zu lernen.

    Die Sprache Lao sei dem Thai sehr ähnlich. Und da Pierre sich in den nächsten zwölf Monaten selbst verpflegen müsse, sei es wichtig sich einige Sprachkenntnisse anzueignen. Etwas aufgeregt ist der Höringhäuser schon: „Ich bin sehr gespannt auf die laotische Kultur.“ Pierre interessiert sich schon länger für Südostasien.

    „Die Mentalität soll sehr offenherzig und freundlich sein“. Spannend findet er die laotische Küche: Ich empfinde zwar Abscheu, aber auch Neugier für das Essen und würde über meinen Schatten springen und auch mal einen Käfer probieren.“ Auf das Loy-Krathong-Fest im November freut er sich besonders. Dann schwimmen tausende Körbchen mit Kerzen auf dem Mekong und lassen den Fluss erstrahlen.

    Für Pierre ist es wichtig, in diesem Jahr viele neue Erfahrungen zu sammeln, selbstständiger zu werden und dass eigene Leben noch mehr wertzuschätzen: „Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt von weniger als zwei Dollar pro Tag, während wir sehr viele Privilegien haben.“ Für Pierre ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass die Menschen in einer gemeinsamen Welt leben.

    Weil der 18-Jährige auch politisch und geschichtlich interessiert ist, hat er sich intensiv mit dem Land beschäftigt: „In Laos wurden während des Vietnam-Krieges mehr Bomben abgeworfen, als auf Deutschland und Japan im Zweiten Weltkrieg.“ Weil das Land so gebeutelt wurde, habe sich Pierre entschieden zu helfen.

  8. #17
    Avatar von Hans.K

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    Können Thais/Laos deutsche Arbeitsmoral und Mentalität lernen? Auch hier wieder ein Thema, was dem Thema der Mentalität gleicht.
    Können ja, aber das wollen, ist eine andere Sache da es ja nicht unbedingt der Bequemlichkeit dient.

  9. #18
    Avatar von LandmannT

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    bin mittlerweile der meinung das der unterschied zwischen der arbeitsmoral unbedeutend geworden ist und was die mentalität betrifft weis ich nicht ob es wünschenswert ist diese anzupassen außer man/frau lebt im jeweiligen land

  10. #19
    Avatar von wingman

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    14.074
    Zitat Zitat von Monta Beitrag anzeigen
    Was denn dazu lernen?
    Unsere eigene typisch deutsche Arroganz abzulegen. Was sollen denn fremde Kulturen von uns lernen? Im VW Werk zum Beispiel schleimen und kriechen um Karriere zu machen? Vitamin B? Das kennen sie schon aus der Heimat.

  11. #20
    Avatar von strike

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    Qualitaetsbewusstsein und -anspruch, strategisches Denken, selbstaendiges Handeln und Ordnungssinn wuerde ich nun nicht gleich jedem absprechen.

    Dies sind durchaus Tugenden, die uns von der einen oder anderen (Arbeits)kultur unterscheiden.
    Wenn nun auch noch die Bereitschaft zur Uebernahme von Verantwortung durch die Anpassung der Randbedingungen geschehe, dann .....

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