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Klimaerwärmung, Demographie, Wirtschaftskrise, Schweinegrippe ?

Erstellt von Conrad, 07.12.2010, 08:25 Uhr · 132 Antworten · 6.956 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Samuianer, Du beschreibst genau meine "Bauchschmerzen" bei diesen und anderen Hype Themen.
    Ein Wimpernschlag bezogen auf die Existenz der Erde, duerfte auch meines Erachtens zu kurz sein um endgueltige Schluesse zu ziehen.
    Und ja: leider kann man sich nirgendwo mehr sicher sein wirklich die Wahrheit in solchen Themen zu hoeren.
    Zu sehr mischen Politik und Finanzinteressen mit.
    Schade, sehr schade.

    Endlich, nach langer Zeit mal wieder ein Uebereinklang!

    Ich kann sher gut auf eigenen Erfahrungen meiner Kindheit, meiner fruehen Jugend zurueckblicken und da gab es extreme Winter, extreme Sommerhitze, schon damals trat die Mosel regelmaessig zur Schneeschmelze in Hunsrueck und Eifel ueber ihre Ufer, ja selbst in Berlin hatten die Spree und die Havel hin-und weider Hoechstwasserstaende, die Havel z.B. liegt zum groessten Teil noch in Natur, da spielen Hoechstwasserstaende halt nicht so eine "katastrophale" Rolle.

    Es geht mir gewiss nicht um, wie bei solchen Diskussionen oft als "Argument" untergeschoben wird, Recht zu behalten; sondern um das was allgemein als "common Sense" verstanden wird!

    Huegel abholzen und dann darauf und anderen "Fuss" zu siedeln, wie in Brasilien, naja, das trifft dann die Aermsten der Armen in aller Haerte....Australien war zuvor von massiven trockenzeiten geplagt und nun die Fluten....

    Der Stern dazu:


    Extremwetterereignisse, zu denen auch extreme Schneefälle zählen wie jetzt im Winter in Deutschland oder die "Rekordhitze" in Russland im vergangenen Juli. Gerade heute hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa neue Daten veröffentlicht, die belegen, dass 2010 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war.
    Beginn der Wetteraufzeichnungen war 1891 - 120 Jahre Wetteraufzeichnung... was soll da "belegt" sein?

    Die letzte Eiszeit - extrem Kaelteperiode ist 21.000 Jahre her - und was dazwischen bis 1891 war weiss kein Mensch, man versucht das an Eisablagerungen, Bohrkernen aus demPolargebiet, Zirkonfunde aus Oman etc. zu "lesen" naja - mit oder unter Beachtung welcher "Referenzen"?

    Dann kommt es fast selbstverstaendlich zu fragwuerdigen Medien "Rekorden" wie: "Kaeltester Winter, Waermster Oktober, Windigster Dienstag im Maerz, Gruenster Klee im Ost-Allgaeu, nassester August 2010, dickster Spargel durch Rekordsonnentage, bester Weinjahrgang durch trockene Erntezeit"

    Ich PERSOENLICH halte, weil noch jeder denken mag wie er es fuer richtig haelt und auch in Folge entsprechende Weltbilder aufbauen DARF, angesichts des kritisch minimalen Zeitraumes von 120 jahren auf eine Erderwaermung durch Umweltschaeden zu schliessen, fuer sehr weit hergeholt.


    In Australien wissen wir genau, dass es einen Zusammenhang zwischen der Oberflächentemperatur des Meeres und den Niederschlägen gibt.

    Die Gewässer vor Australien sind außergewöhnlich warm, was wiederum dazu führt, dass wir in Queensland mehr Niederschläge bekommen. Gemeinsam mit dem Klimaphänomen "La Niña", das für eine Erwärmung natürlichen Ursprungs sorgt, führen die hohen Wassertemperaturen zu diesen seit hundert Jahren schlimmsten Regenfällen.
    Dem aufmerksamen Leser wird auffallen was in diesen 2 Saetzen fuer ausgemachter Unsinn zusammengewuerfelt wurde!

    : "wissen wir genau" - "außergewöhnlich" - " natürlichen Ursprungs"

    Vielleicht muss Mensch fuer solchen Stuss studiert haben, auf alle Faelle ist es eine Aussage die zu dem Schlamassel und in die Zeit der feuilletonistischen Massenverbloedung a la Dschungelcamp und Reality Shows passt.

    Nicht zu vergessen, oder zu unterschaetzen ist nach wie vor die schlichte Tatsache: Irgendwas sagen muessen "Wissensschaftler", Institutsmitarbeiter schon zwangslaeufig, sonst stellen sie ihre eigene Aufgabe/Dienststelle in Frage!

    Und noch was: "Haben bisher alle Wettervorhersagen/prognosen immer gestimmt?"

    Wuerde sich eine Bank, ein Betrieb mit solchen Bilanzen/Angaben zufrieden stellen lassen?

    Eins ist sicher, Morgen wird nicht wie heute sein und besonders das Wetter duerfte ein Faktor bleiben der trotz aller Statistiken und Datenbanken, ausserordentlich schwer zu bewerten, noch weit schwieriger Vorauszusehen ist! Hinzu kommt noch das Heute in real-time ALLE erdenklichen Nachrichten um den Globus, bis in das winzigste Dorf verteilt sind.

    Auf einer ganz anderen Seite des gleichen Magazins finden sich in einer Ftoserie folgende Aussagen:



    Bis auf die Höchstmarke von 4,46 Meter stieg die Flut im australischen Brisbane, das ist ein Meter unter dem Rekordstand von 1974. Dennoch verzeichnet die Stadt aufgrund ihres Wachstums höhere Schäden als bei der verheerenden Überschwemmung Mitte der 70er Jahre
    Quelle:Fotostrecke zu: Klimaforscher zu berflutungen: Die Zukunft wird extrem - Wissen | STERN.DE

    Das steht ganz klar "aufgrund des Wachstums"! Bild Nr.2 zeigt die Lage, wie die Uferzonen bebaut wurden....


    Und ploetzlich ein in Ontario vom Himmel gefallener Vogelschwarm, eine Panik in Buxtehude ausloest, zumindest virtuell unzaehlige Leute an die Tasten springen und den grauenvollsten Un-Sinn ins Web tippen - Mitteilungsbeduerfniss, die Welt ist zum globalen Dorf geschrumpft und die Nachrichten lange, lange nicht mehr kontrollierbar - erinnert an "Krieg der Welten" von Orson Wells am Mikrofon einer Radiostation inszeniert!

    Dewegen aller hoechste Vorsicht, Umsicht und Fingerspitzengefuehl mit den Medien, die meisten lassen die Welt nur wissen was sie wissen soll oder was den Machern "interessant" erscheint, immerhin muss die (teuer) bezahlte Werbung verkauft werden!

    Wie wir Heute wissen (sollten) sind fuer gute Umsaetze/Profite in den Zeiten des Turbokapitalismus alle Mittel recht und die die moralisch-ethische Hemmschwelle, wenn noch vorhanden extrem niedrig!


    P.S.
    "Walraff bei BILD"!

  2.  
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  3. #122
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen


    Hier werdet ihr aber inkonsequent. Abgesehen davon, dass klar ist, dass die Verhältnisse im Kambrium nicht mit den heutigen vergleichbar sind, nehmt Ihr das als Gegenargument, bestreitet aber gleichzeitig dass die Messungen bzw. Aufzeichnungen der letzten 130 Jahre verlässlich sind.




    Chris: "wer lesen kann ist klar im Vorteil! Stimmt, denn wer "bestreitet" das die Messungen bzw. Aufzeichnungen verlaesslich sind" wer, wo, womit?

    Es geht ausschliesslich darum das der winzige ZEITRAUM der AUFZEICHNUNGEN von nur 120 Jahren, (daher die extrem Verweise bis ins Kambrium !!!) wohl, im Anbetracht des Zeitraumes der Erdklimaentwicklung zu klein, knapp, kurz sein duerfte um wirklich greifbare Schluesse zu ziehen!

    Wenn du das nicht wahrhaben kannst oder nicht begreifen willst, dich dagegen wehrst, dann ist das DEINE Sache und macht diese Geschichte kein Stueck wahrer oder wirklicher!

    Da helfen nochmal so viel "Kampfargumente" nicht weiter - Beweisen kannst auch du diese Behauptungen nicht, keiner bisher, es bleiben Vermutungen, die sich auch nicht WIEDER-legen lassen! Trotzdem werden daraus nicht automatisch TATSACHEN, das sind und bleiben die "Katastropphen", die nur "Katastrophen" sind, weil Mensch viele, viele, unzaehlbare Fehler macht und weiter machen wird, wie in der Bildreportage so wunderschoen zu sehen ist die Haeuserzeilen in Brisbane fast bis IN DEN FLUSS gebaut wurden, ist die Dummheit der Menschen, nicht das "Versagen" der Natur, denn wir sind nicht ihr Herr, wir sind Teile davon, vergessen wir das oder vernachlaessigen diesen Fakt dann kommt es zu solchen FEHLschluessen, das "Klima sei dran schuld"!


    In einer andeen Fotoreportage ueber Hochwasser in D. sieht man an einem Haus in Hann.-Muenden, die Hoechststandmarken da war 1940 der Hoechstwasserstand weit, weit hoeher!

    Also was?

    Das mit der Mosel hast du wenigstens verstanden... so sieht es mit vielen anderen dieser Geschichten aus!

  4. #123
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    Die letzte Eiszeit - extrem Kaelteperiode ist 21.000 Jahre her - und was dazwischen bis 1891 war weiss kein Mensch, man versucht das an Eisablagerungen, Bohrkernen aus demPolargebiet, Zirkonfunde aus Oman etc. zu "lesen" naja - mit oder unter Beachtung welcher "Referenzen"?

    Wobei das Analysieren von in der Antarktis entnommenen Bohrkernen nur beweist, wie die Luftzusammensetzung zu dieser Zeit in der Antarktis war. Wie das Klima zu dieser Zeit in Europa war, weiß deshalb trotzdem keiner.

    Langfristige Aussagen über Klimaänderungen und das Klima im Jahr 2050 sind reine Scharlatanerie.

    Allerdings kann man von der Tatsache der weiteren Bevölkerung5explosion ausgehen und das die Erdbevölkerung im Jahr 2050 bei fast 10 Milliarden liegen wird, was zur Folge haben wird, dass auch die letzten Regenwälder abgeholzt sein werden und der Energieverbrauch sich mindestens verzehnfachen wird. Und das alles zusammen wirkt sich auf das Klima aus, nur wie, dass kann heute kein Mensch vorhersagen. Es gibt ja nichtmal verläßliche Vorhersagen für nächste Woche oder die nächsten 3 Monate.

    Aber wahrscheinlich wird die Menschheit eines Überbevölkerten Planeten dann sicher andere Sorgen haben, als das Klima. Da wird es um Wasser gehen und wo man es herbekommt für 10 Milliarden Menschen. Wir sollten uns bewußt sein, das wir in den letzten 50 Jahren eine absolut sagenhafte u. so noch nie dagewesene Wohlstandsvermehrung hatten, allerdings nach dem "Nach uns die Sintflut-Prinzip".

    Uns Westeuropäern geht es sogar so dermaßen gut, dass wir Mais anbauen um diesen in Kraftfahrzeugen zu verheizen, während woanders Millionen Menschen hungern. Und dass das der absolute Gipfel der Bigotterie und Degeneriertheit ist. Die Rechnung wird ja von der kommenden Generation bezahlt, aber das muß ja niemanden weiter kratzen, ausser mir.


    Bis 2050 wird sich die Weltbevölkerung von rund 6,8 Milliarden auf 9,1 Milliarden vermehren.

    Um alle satt zu bekommen, müsste die Lebensmittelproduktion laut FAO bis zur Mitte des Jahrhunderts um rund 70 Prozent steigen.

    Empfohlen werden eine Ausweitung der Anbauflächen und Ertragssteigerungen. „Das ist eine schier unmögliche Aufgabe angesichts der stagnierenden Flächenausweitung und einer auf Produktionssteigerung ausgerichteten Landwirtschaft, die fast überall an ihre Grenzen stößt“, warnt jedoch Jean Feyder, Botschafter Luxemburgs bei der Welthandelsorganisation.
    Wenn das Essen unbezahlbar wird - Politik - Tagesspiegel

  5. #124
    Avatar von Chris67

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Allerdings kann man von der Tatsache der weiteren Bevölkerung5explosion ausgehen und das die Erdbevölkerung im Jahr 2050 bei fast 10 Milliarden liegen wird, was zur Folge haben wird, dass auch die letzten Regenwälder abgeholzt sein werden und der Energieverbrauch sich mindestens verzehnfachen wird. Und das alles zusammen wirkt sich auf das Klima aus, nur wie, dass kann heute kein Mensch vorhersagen. Es gibt ja nichtmal verläßliche Vorhersagen für nächste Woche oder die nächsten 3 Monate.

    Aber wahrscheinlich wird die Menschheit eines Überbevölkerten Planeten dann sicher andere Sorgen haben, als das Klima. Da wird es um Wasser gehen und wo man es herbekommt für 10 Milliarden Menschen. Wir sollten uns bewußt sein, das wir in den letzten 50 Jahren eine absolut sagenhafte u. so noch nie dagewesene Wohlstandsvermehrung hatten, allerdings nach dem "Nach uns die Sintflut-Prinzip".

    Uns Westeuropäern geht es sogar so dermaßen gut, dass wir Mais anbauen um diesen in Kraftfahrzeugen zu verheizen, während woanders Millionen Menschen hungern. Und dass das der absolute Gipfel der Bigotterie und Degeneriertheit ist. Die Rechnung wird ja von der kommenden Generation bezahlt, aber das muß ja niemanden weiter kratzen, ausser mir.
    Hier sind wir ausnahmsweise mal einer Meinung, wobei der Verweis auf die Vorhersagen der nächsten Woche sich mal wieder auf's Wetter bezieht, nicht auf's Klima. Da kannst Du noch so oft drauf 'rumreiten, Klima und Wetter sind nicht dasselbe und werden es dadurch auch nicht werden.

    In dem Zusammenhang Überbevölkerung sollte man auch mal daran denken, dass in der EU riesige Anbauflächen stillgelegt wurden, under Anreiz von Stillegungsprämien, um die Überproduktion von Lebensmitteln zu reduzieren. Ich denke, dass hier genug Fläche vorhanden ist, die wieder genutzt werden könnte (nicht, dass es der Natur nicht gut tun würde diese zu renaturieren). Die Frage dabei ist, hilft es den Menschen in armen Ländern, sie mit hier produzierten Lebensmitteln zu versorgen, und wer bezahlt die europäischen Bauern für ihre Arbeit? Denn umsonst werden die nicht arbeiten, auch wenn noch so viele Menschen im Sudan verhungern. Ein Gutteil der hohen Lebensmittelpreise stammt ausserdem aus Spekulationen, denn Weizen oder Reis werden inzwischen international gehandelt, wie andere Rohstoffe auch, und es gibt sehr viele Leute, die ein Interesse daran haben, dass die Preise möglichst hoch sind. Und so kommt man zurück zu alternativen Energieträgern: Wenn man die vorhandenen Flächen schon nicht nutzt um Lebensmittel anzubauen, wieso kann man sie dann nicht nutzen um Energiepflanzen anzubauen, und so den Lebensmittelmarkt zu entlasten? Die Technologie ist inzwischen soweit, dass nicht nur der essbare Teil der Pflanzen zur Energiegewinnung genutzt werden kann, sondern die ganze Pflanze. Man muss also nicht zwangsläufig das Weizenkorn verbrennen, oder Maisstärke zu Alkohol vergären, um Enegie zu gewinnen, sondern kann das inzwischen mit den Resten der Pflanze machen, also Stroh etc., z.B. durch Vergasung und die Erzeugung von Synthesegas, aus dem man dann Methanol, Dieselöl oder Kunststoffe machen kann. Womit man dann langsam von fossilen Energieträgern wegkommt, denn die sind irgendwann aufgebraucht.


    Gruß, Chris

  6. #125
    Avatar von Chris67

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    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    [...]Es geht ausschliesslich darum das der winzige ZEITRAUM der AUFZEICHNUNGEN von nur 120 Jahren, (daher die extrem Verweise bis ins Kambrium !!!) wohl, im Anbetracht des Zeitraumes der Erdklimaentwicklung zu klein, knapp, kurz sein duerfte um wirklich greifbare Schluesse zu ziehen!
    [...]
    Samuianer,

    Wenn die zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen innerhalb der letzten ca. 15 Jahre liegen, ist das statistisch durchaus signifikant.

  7. #126
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    Samuianer,

    Wenn die zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen innerhalb der letzten ca. 15 Jahre liegen, ist das statistisch durchaus signifikant.

    Kauf dir 'n neues Thermometer!

    Hier mal Paralellen zu dem Klimahickhack, von ganz woanders her:


    Aus fast 9000 Holzstücken aus alten Häusern und Bäumen haben Forscher um Ulf Büntgen vom Schweizer Umweltforschungsinstitut WSL und Jan Esper von der Universität Mainz das Klima gelesen - ein weltweit einzigartiges Geschichtsarchiv ist entstanden. Die Wachstumsringe im Holz geben Auskunft über das Wetter früherer Zeiten: Jedes Jahr legt sich ein Baumstamm einen weiteren Ring zu, seine Breite bezeugt Temperatur oder Niederschlag - je nachdem, wo das Holz gewachsen ist.
    Die wichtigsten Ergebnisse der Studie sind:


    • Historische Epochen fügen sich in Klimazyklen: Blütezeiten des Römischen Reiches und des Deutschen Reiches fielen in Warmzeiten; schlechte Zeiten wie Völkerwanderungen, Pest und Dreißigjähriger Krieg ereigneten sich in Zeiten rauen Klimas.
    • Mitteleuropa erlebte in der Römerzeit und im Hochmittelalter ähnliche Warmzeiten wie heute. Der Sommer 2003 jedoch ragt heraus: Er war zumindest im Alpenraum der wärmste Sommer der letzten 2500 Jahre.
    • Die Regenmenge in Mitteleuropa schwankte im Altertum und Mittelalter deutlich stärker von Jahr zu Jahr als in der Neuzeit, zudem gab es stärkere Extreme.

    Nur mal die Ersnthaftigkeit solcher"Studien" zu hinterfragen: We relevant und aussagekraeftig koennen 9000 Holzstueckchen (woher wird nicht gesagt!) zum Weltklima sein?


    Der waermste Sommer, seit 2500 Jahren, war also 2003, wie laesst sich das nachpruefen, in der Mathematik gibt es den Vorgang der Gegenrechnung, was tut Mensch hier, bei solch einer Behauptung, Glauben?


    Die Geschichte mit den Jahresringen ist wie Kaffeesatz lesen, warum?

    Weil das Gewaechs mal auf trockenem, mal auf fuechten, mal auf sehr naehrstoffreichen, wie naehrstoffarmen, kargen Untergruenden steht und folglich die Jahresringe IMMER unterschiedlich sind, somit stichhaltige Schluesse auf das Wetter wohl eher nicht zulassen!

    Immerhin kommt die Studie zu dem Schluss das es ein Wetter gab, es immer noch ein Wetter gibt und das es da recht unterschiedlich starke Schwankungen gab und wohl immer geben wird.

  8. #127
    Avatar von Samuianer

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    Hier die Diskussion zu dem "Klimawandelartikel" im Spiegel.....bin hell zufrieden das sich da noch unzaehlige andere nicht leimen lassen wollen!

    SPIEGEL ONLINE Forum - Klimaforschung: Wetterdaten erklären Geheimnisse der Geschichte

  9. #128
    Avatar von franky_23

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    Der Artikel bringt nicht viel Neues zum Vorschein. Die meisten Fakten sind bekannt. Hat mit dem Umstand nichts zu tun, dass ein Teil der derzeitigen Erwärmung von Menschenhand sein dürften.

  10. #129
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    Samuianer,

    Wenn die zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen innerhalb der letzten ca. 15 Jahre liegen, ist das statistisch durchaus signifikant.
    Es gibt die Aufzeichnungen aber erst 150 Jahre und dieser kurze Zeitraum reicht bei weitem nicht für langfristige Vorhersagen. Ich würde mal sagen, so ca. 1000 Jahre Klimastatistik bräuchte man, um wirklich Aussagen zu machen, aber Vorhersagen für die nächsten 50 Jahre wären selbst dann so oder so nur eines: Vollkommen lächerlich !

  11. #130
    Avatar von franky_23

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    keiner kann im Detail ein Klima für dien nächsten 500 Jahre vorhersagen, da es durchaus exogene Kräfte gibt und das Verhalten der Menschen als Massenphänomen nicht vorhersehbar ist und wird.

    Aus schottischen Hochmooren und auch aus Eiskernen von Gletschern gibt es schon seit langem Bohrkerne aus denen man auf das lokale Klima schließen kann.

    Sicherlich ist richtig, dass die systematische, wissenschaftliche Wetteraufzeichnung in Europa seit ca.150 Jahren besteht. Doch Klöster etc führen Aufzeichnungen über Todesfälle, Erntemengen, wann geertet wurde, ... so dass sich hier schon ein Bild ableiten lässt.

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