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Klimaerwärmung, Demographie, Wirtschaftskrise, Schweinegrippe ?

Erstellt von Conrad, 07.12.2010, 08:25 Uhr · 132 Antworten · 6.969 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Conrad

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    Klimaerwärmung, Demographie, Wirtschaftskrise, Schweinegrippe ?

    Gibt es tatsächlich eine weltweite Klimaerwärmung ? Oder sind es doch nur normale regionale Wetteränderungen ? In Europa gab es mal eine Reihe wärmerer Winter, aber daraus nun auf eine generelle Klimaänderung zu schließen ist wohl ziemlich gewagt.

    Vergreisung der Gesellschaft ? Mal werden viele Kinder geboren, dann mal wieder weniger, neu ist das nicht. Wenn in den letzten Jahren mal die Geburtenraten niedriger waren, bedeutet das erstmal gar nichts. Tatsache ist, dass die Bevölkerung in Deutschland in den letzten 100 Jahren um ca. 30% zugenommen hat.

    Vor kurzem war noch von der schwersten Wirtschaftskrise seit 1929 die Rede, jetzt plötzlich, gerade mal 2 Jahre später ist von Aufschwung XXL die Rede. Merkwürdig. In der angeblich "schwersten Wirtschaftskrise seit 1929" wurden ein paar Leiharbeiter zeitweise nach Hause geschickt und einige Monate Kurzarbeit eingeführt.

    Auch nicht lange her, da wurde von einer kommenden weltweiten Seuche erzählt, die Schweinegrippe würde womöglich Millionen Menschen dahinraffen. Passiert ist dann nichts. Ausser das die Pharmaindustrie sich eine goldene Nase mit Impfstoffen gegen die Schweinegrippe verdient hat.

    So ähnlich wirds wohl auch mit der "globalen Klimaänderung" sein. Die Landschaft wird zugepflastert mit Windmühlen, der absolut unwirtschaftlichsten Art Strom zu erzeugen. Und auf einem Planeten mit bald 10 Milliarden Einwohnern wird die Windmühle wohl kaum die Zukunft der Stromerzeugung sein.

    In Brasilien wird ein riesiges Urwaldgebiet für einen Staudamm unter Wasser gesetzt und zubetoniert, das ist dann angeblich "Umweltfreundlich".....

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Samuianer

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    Neulich wieder in der DW_ASIA gehoert das es 3.5 Grad werden, das aber 100 Jahre dauern wird.... ist doch schoen wenn es etwas waeremer wird.

    2050 sind wir schaetzungsweise 9 Mrd. Zweibeiner die sich hier tummeln.... WASSER wird ohne ZWEIFEL das groesste Problem, danach kommen Nahrung, Versorgung, Hygiene und Infrastruktur....

    Die meisten "Katastrophen sind Heute vielfach hausgemacht.... immer dichter werdende Besiedlung, Bebeauung von fragwuerdigen Gelaende, Auen, Feuchtgebiete, Kuesten, begradigung und einbetonierung von Fluessen... irgendwann gibt es dann mal etwas mehr Niederschlag als der im Mittel fuer normal gilt - und BINGO!

    Sturmfluten, Ueberschwemmungen haben meist mehrere unguenstige Umstaende die sich addieren, und ebenfalls BINGO!


    Folgend mal die Pegelstaende der Fluten die Hamburg heimgesucht haben:


    Datum Pegelstand
    3./4. Februar 1825
    NN + 5,24 m
    1./2. Januar 1855
    NN + 5,11m
    16./17. Februar 1962
    NN + 5,70 m
    7. Dezember 1973
    NN + 5,33 m
    3. Januar 1976
    NN + 6,45 m
    24. November 1981 NN + 5,81 m
    28. Februar 1990
    NN + 5,75 m
    23. Januar 1993
    NN + 5,76 m
    28. Januar 1994
    NN + 6,02 m 1
    0. Januar 1995
    NN + 6,02 m
    5. Februar 1999
    NN + 5,74 m
    3. Dezember 1999 NN + 5,95 m
    30. Januar 2000
    NN + 5,16 m
    29. Januar 2002
    NN + 5,26 m
    9. November 2007
    NN + 5,40 m

    Quelle:Hochwasser & Sturmflut Hamburg - Fotos & Bilder Hochwasser in Hamburg - Unwetter & Sturmflut in Hamburg

  4. #3
    Avatar von Conrad

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    Ohne Rücksicht auf Verluste........eine gigantische Umweltzerstörung läuft da ab in Brasilien...... und die Grünen verkaufen dem Volk das natürlich als "umweltfreundliche Art der Energiegewinnung"......

    Aber man muß sich klar darüber sein, dass das erst der Anfang ist. Durch die weltweite Bevölkerung5explosion wird in 50 Jahren von der Natur nicht mehr viel übrig sein. Das ist die momentane Realität.


    PORTO ALEGRE taz | Brasiliens Umweltminister Carlos Minc hat die Baugenehmigung für den umstrittenen Staudamm Belo Monte am Amazonas-Nebenfluss Xingu erteilt. Die beteiligten Firmen müssten allerdings 40 Auflagen mit Kosten von rund 570 Millionen Euro erfüllen, sagte Minc am Montag.

    Mit einer Kapazität von 11.200 Megawatt wird Belo Monte das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt.

    Bischof Erwin Kräutler von der Diözese Xingu sagte Chaos für die Region voraus: "Die Folgen für Menschen und Umwelt sind unabsehbar und können nicht ausgeglichen werden." Präsident Lula da Silva habe sein Versprechen gebrochen, das Projekt nicht um jeden Preis durchzusetzen, beklagte der Austrobrasilianer.


    12.000 Familien würden durch Umsiedlung oder indirekt betroffen, räumte Roberto Messias Franco von der Umweltbehörde Ibama ein. Zudem dürften 100.000 Menschen durch die Bauarbeiten in das fragile Ökosystem gelockt werden. Bei den Arbeiten westlich von Altamira wird so viel Erde bewegt werden wie beim Bau des Panamakanals; geflutet werden zunächst 516 Quadratkilometer.

    Wegen vieler Ungereimtheiten beim Genehmigungsverfahren kündigte die Staatsanwaltschaft in Belém Einspruch gegen die Lizenz für das mindestens zwölf Milliarden Euro teure Vorhaben an. Ein Vorläuferprojekt hatten die Ureinwohner 1989 durch Proteste verhindert.

    Der Energieexperte Célio Bermann weist darauf hin, dass es durchaus Alternativen zu Megastaudämmen wie Belo Monte gibt. Neben dem Ausbau der Wind- oder Solarenergie könne in Brasilien ein "enormes Potenzial" durch Effizienzsteigerungen bei der Stromübertragung und die Modernisierung der bereits bestehenden Dämme eingespart werden. Viel gewonnen wäre schon, wenn die Kapazität von Belo Monte um die Hälfte reduziert würde, findet Bermann: "Sonst wird wegen der saisonalen Schwankungen bei der Wasserzufuhr des Xingu mittelfristig der Bau weiterer Dämme zwingend."

    Staudamm in Brasilien genehmigt: 12.000 Familien droht Zwangsumsiedlung - taz.de

  5. #4
    Avatar von Samuianer

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    "Es wird kein Stein auf dem Anderen bleiben!"


    Der "3 Gorges Dam" flutet 632 km² hat 25 Mrd US$ gekostet und wird 18.600 Megawatt produzieren, aehnlich gross ist der Itaipu Dam in Brasilien/Paraguay, der "3Gorges" wenn voll geflutet uebersteigt NN (Meerehoehe) um 175 Meter!! Kann Mensch nur hoffen das dem Damm niemals ein Erdbeben oder aehnliches zur Gefahr wird, die Flutwelle duerfte eine Katastrophe von gigantischen Ausmassen annehmen!

  6. #5
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Conrad

    eine gigantische Umweltzerstörung läuft da ab in Brasilien......

    Durch die weltweite Bevölkerung5explosion wird in 50 Jahren von der Natur nicht mehr viel übrig sein. Das ist die momentane Realität.
    Entschuldige bitte aber das ist so nicht richtig !



    Die Zeiten der "Bevölkerung5explosion" sind schon längst vorbei , die Weltbevölkerung wächst nur noch langsam .......

    Bis 2050 sehr wahrscheinlich auf "nur" 8,5 Milliarden ..... um ungünstigsten Szenario auf 10 Milliarden !

    Und dies auch nur weil sich die Zahl der Afrikaner bis dahin verdoppeln wird und noch einige wenige Länder in Asien wie z.B. Bangladesch kräftig zulegen ......


    Die Umweltproblem in der Gegewart und nahen Zukunft resultieren eher aus der Wohlstandszunahme gerade der bevölkerungsreichen "Schwellenländer" wie China oder eben Brasilien ..... und dem damit zunehmenden Energieverbrauch pro Kopf !

  7. #6
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen

    ......... z.B. Bangladesch kräftig zulegen ......


    Dann heisst es nicht mehr "du kommst in die Hoelle!" sondern "Du fliegst nach Dacca!"


    Derweil wird Europa an einigen Orten immer Gruener....!

  8. #7
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo Conrad

    Die Zeiten der "Bevölkerung5explosion" sind schon längst vorbei , die Weltbevölkerung wächst nur noch langsam .......

    Bis 2050 sehr wahrscheinlich auf "nur" 8,5 Milliarden ..... um ungünstigsten Szenario auf 10 Milliarden !

    !
    Das Wort "Bevölkerung5explosion" ist in Deutschland poitisch unkorrekt, da man ja so gern multikulturell und Einwanderungsland sein will. Trotzdem nimmt die Weltbevölkerung explosiosartig zu, daran gibts keinen Zweifel. Auf Prognosen für das Jahr 2050 gebe ich nichts, da es bisher keine einzige Prognose vor 40 Jahren geschafft hat, vorherzusagen, wie die Welt im Jahr 2010 aussieht.

    Man kann deshalb einfach von weiteren explosivem Wachstum der Bevölkerung weltweit ausgehen, in Thailand hat sich die Bevölkerung in den letzten 30 Jahren verdoppelt.

    Mittwoch, 08. Dezember 2010
    Wenn der Lebensraum schrumpftElefanten trampeln Mann tot

    Elefanten: Man nennt sie auch "gemütliche Dickhäuter".
    (Foto: picture alliance / dpa)

    Eine Herde wilder Elefanten hat in Malaysia einen Mann totgetrampelt, der im Wald nach Früchten suchte. Der 26-Jährige sei zusammen mit vier Freunden in Kelantan im Nordosten des Landes unterwegs gewesen, berichtete die Zeitung "Star". Die Herde habe plötzlich angegriffen. Die vier Freunde blieben unverletzt.

    In Malaysia wie anderswo schrumpft der Lebensraum wilder Tiere durch das Abholzen von Wäldern für den Anbau von Plantagen. Übergriffe werden deshalb immer häufiger.

    Wenn der Lebensraum schrumpft: Elefanten trampeln Mann tot - n-tv.de
    Interessant ist, was jetzt passiert, im Jahr 2010, das ist schon schlimm genug. In Deutschland sollen Schneisen für Stromtrassen durch Wälder und Naturschutzgebiete geschlagen werden, für die völlig irrsinnige Idee, Strom von Windmühlen an der Nordsee nach Bayern zu transportieren. Sowas wird von den Grünen auch noch als "Umweltschutz" verkauft, weil ja der Strom angeblich "Klimafreundlich" produziert wird. Dass das alles der reine Wahnsinn und völlig ineffizient ist, spielt ja keine Rolle, das sind Ideologie-Betonköpfe, denen die Realität und Wirtschaftlichkeit egal sind.

  9. #8
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Conrad


    Man kann deshalb einfach von weiteren explosivem Wachstum der Bevölkerung weltweit ausgehen, in Thailand hat sich die Bevölkerung in den letzten 30 Jahren verdoppelt.
    Was du hier schreibst ist einfach nur falsch bzw. eben schon längst nicht mehr aktuell !

    Die Geburtenrate in Thailand liegt schon seid Jahren bei nur noch 1,6 Kindern pro Frau !

    Dass die Bevölkerung da trotzdem noch gewachsen und nicht zurück gegangen ist liegt nur daran das Thailand einen noch relativ niedrigen Altersdurchschnitt hat und daher einen hohen Anteil an Frauen im gebärfähigen Alter .....

    Kommen diese Frauen ins Alter , und dies läßt sich eben zu 100% vorher sagen , dann brechen die Jahrgangsstärken genau so ein wie hier und eine Schrumpfung inkl. Überalterung ist nicht mehr aufzuhalten .

  10. #9
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo Conrad


    Was du hier schreibst ist einfach nur falsch bzw. eben schon längst nicht mehr aktuell !

    Die Geburtenrate in Thailand liegt schon seid Jahren bei nur noch 1,6 Kindern pro Frau !

    Dass die Bevölkerung da trotzdem noch gewachsen und nicht zurück gegangen ist liegt nur daran das Thailand einen noch relativ niedrigen Altersdurchschnitt hat und daher einen hohen Anteil an Frauen im gebärfähigen Alter .....

    Kommen diese Frauen ins Alter , und dies läßt sich eben zu 100% vorher sagen , dann brechen die Jahrgangsstärken genau so ein wie hier und eine Schrumpfung inkl. Überalterung ist nicht mehr aufzuhalten .
    Naja, du scheinst ja der absolute Experte in Sachen Bevölkerungsentwicklung zu sein. Ich habe nur den Eindruck, dass du zusehr auf die momentanen Geburtenraten abhebst, nur ist es so, dass Geburtenraten mal hoch und mal niedrig sind und wie die Welt in 40 Jahren aussieht, weiss wohl keiner genau.

    Mit den Klimavorhersagen ist es ähnlich: Man kann das Wetter für einige Tage vorhersagen, aber nicht wie es in 40 Jahren sein wird. Bloß weil es regional mal einige wärmere Winter in Folge gegeben hat, ist es doch nicht wissenschaftlich erwiesen, dass es jetzt nur noch warme Winter in der Region gibt, oder ?

    Wenn ich aus dem Fenster sehe, sieht mir das nicht nach Erwärmung da draussen aus, eher nach Erkältung.

    Und ich kann mich an Vorhersagen aus den frühen 80zigern erinnern, wo von Palmenwuchs am Kurfürstendamm spätestens im Jahr 2010 gefaselt wurde, für Berlin wurde damals schon ein Klima wie an der Cote Azur vorhergesagt.

  11. #10
    antibes
    Avatar von antibes
    ......................................Wobei ein verschneiter Winter in Sachsen schöner als ein kühlverregneter in der Provence ist. Die ersten Engländer um 1860 an der Cote hatten sich bzgl. des milden Klimas auch dermaßen verschätzt und sind oft erst im Urlaub so richtig sterbenskrank geworden.

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