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Klima-Erwaermung

Erstellt von Waitong, 24.06.2011, 08:51 Uhr · 165 Antworten · 10.147 Aufrufe

  1. #141
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Dem Eindruck, dass das mit dem erhöhten CO2 in der Atmosphäre "nicht so schlimm" ist, möchte ich entgegenwirken. Für den Planeten ist das in der Tat nicht so schlimm, aber für uns Menschen und unsere Zivilisation wird schon eine 2 Grad Veränderung ziemlich drastisch sein.

    Bei den Beispielen aus der Erdgeschichte muss man berücksichtigen, dass es Phasen gab in der die Zusammensetzung der Atmosphäre kein menschliches Leben ermöglicht hätte.

    Der Unterschied zwischen der globalen Durschnitsstemperatur in der Eiszeit und heute beträgt 5 Grad Celsius! Wir sind heute bereits sicher, dass eine 2 Grad Erwärmung unvermeidlich ist. Es können aber auch drei, vier, fünf, oder sechs werden.

    Im Gegensatz zu den Eiszeit-Zyklen geht die gegenwärtige Veränderung allerdings rasend schnell voran. Das heisst anders als bei den Eiszeiten bleibt keine Zeit für die Tiere und Pflanzen sich den Veränderungen anzupassen. Ein Massenausterben, dass wir ohnehin gerade erleben, ist unausweichlich.

    Niemand kann absehen, welche Langzeitfolgen so eine schnelle Veränderung des Klimas haben wird, aber ich glaube man braucht kein Klimatologe zu sein um zu verstehen, dass das für die Lebewesen des Planeten nicht gut sein kann.

    Cheers, X-pat
    Kernaussage Deines Postings ist "Nischt jenauet weeß man nich", oder ? Und das ist ja genau das was ich sage, es weiß niemand genau, wie es sich entwickeln wird. Bisher hat sich rein gar nichts in Deutschland klimamässig getan, wir haben nach wie vor und wie seit Jahrhunderten unsere deutlich zu unterscheidenden 4 Jahreszeiten und diese 4 Jahreszeiten, das ist das Klima.

    Wenn die Durchschnittstemperatur um 2 Grad steigen sollte in Europa, wer sagt denn, dass das schlecht sein muß ?

    Ich bin sowieso der Meinung, dass es in Sachen Klimaveränderungen ein großes Missverständnis gibt. Denn alle Aussagen der Wissenschaftler beziehen sich auf die Zukunft und in der Zukunft ist es sehr gut möglich, dass es in Europa Klimaänderungen geben könnte.

    Bisher hat sich Klimamässig aber rein gar nichts getan und wie gesagt: Ich verlasse mich lieber auf meine eigene Wahrnehmung, als auf das, was in den Lügenmedien so gequatscht wird. Und meine eigene Wahrnehmung sagt mir, dass sich in den letzten 50 Jahren in Deutschland nichts verändert hat. Und in Thailand hat sich das Klima in den letzten 30 Jahren auch nichts verändert.

    Das sind die Fakten, auf die ich mich verlasse. Mit anderen Worten: Man sollte sich lieber auf seinen eigenen gesunden Menschenverstand verlassen, statt das zu glauben, was die Medien Tagaus Tagein verzapfen.

    Aber wer den Müll den die (Lügen-) Medien verbreiten unbedingt glauben will, kann das gerne tun.

  2.  
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  3. #142
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Wenn die Durchschnittstemperatur um 2 Grad steigen sollte in Europa, wer sagt denn, dass das schlecht sein muß?
    Das ist ein sehr häufiges Missverständnis. Ein Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur von 2 Grad bedeutet eben nicht nur, dass es um 2 Grad wärmer wird. Für Europa bedeutet es, dass der Meeresspiegel um mindestens einen halben Meter ansteigt und das Küstengebiete überflutet und unbewohnbar werden (z.B. Niederlande). Es bedeutet, dass manche trockene subtropische Regionen zur Wüste werden und nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden können (z.B. Spanien). Es bedeutet, dass manche Pflanzen- und Tierarten sowohl im Meer als auch an Land sterben werden, und das andere einwandern; was beides zum Kollaps von lokalen Ökosystemen führen kann. Es bedeutet, dass Wetterextreme (Orkane, Sturmfluten, Hitze- und Kältewellen) nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel werden.

    Die Frage ist allerdings ob die Menschheit es schafft, die CO2 Emmissionen so zu zurückzufahren, dass es bei 2 Grad Erwärmung bleibt. Falls nicht, schmilzt zunächst das gesamte Grönlandeis permanent ab, womit der Meeresspiegel um 7m steigt und es werden sich in tropischen und subtropischen Regionen weltweit Wüsten bilden. Über weitere Szenarien kann man sich hier informieren.



    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Bisher hat sich Klimamässig aber rein gar nichts getan und wie gesagt: Ich verlasse mich lieber auf meine eigene Wahrnehmung...
    Naja, dann kann ja nichts schiefgehen. ;) I rest my case.

    Cheers, X-pat

  4. #143
    Avatar von strike

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    Meine 5 Pfennige: die Natur wird mit alle dem gelassen umgehen. So wie es nach dem Meteoriteneinschlag - der das Ende der Dinosaurier bedeutete - und irgendwelchen Vulkanausbrüchen weiterging, wird die Natur Mittel und Wege finden, sich der neuen Situation zu stellen.

    Die teilweise hysterisch geführten Diskussionen sind mE dem Anspruch geschuldet, dass wir - bzw. einige (viele?) - Menschen uns als etwas ganz Besonders empfinden. Und damit ist der Kampf um die Beherrschung der Natur vor allem einer, der die eigene Wichtigkeit betont.

    Wichtig: ich spreche mich nicht gegen Verstand und Massnahmen aus, die die Beeinträchtigung unser Lebensumfeldes hinterfragen und versuchen es zu gestalten. Allerdings habe ich seit langem den Eindruck, dass leider auch diese Diskussionen eine Art ideologischer Kampf sind. Klare Unterteilung in 'Gute' und 'Böse', politische Korrektheit unabdinglich, Diskussionen überflüssig, da "Klimaverbrechen" durch 'Unanständige' ein Dogma.

    Aber auch wahr: warum sollte ausgerechnet dieses Thema beim "Betreuten Denken" ausgespart bleiben? Gelassenheit war gestern. Heute ist Missionierung gefragt.

  5. #144
    Avatar von rolf2

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    die Klimaveränderung durch menschliche Einflüsse ist ja letztlich auch nur ein Aspekt der mit der ungehemmten Ausbreitung und Vermehrung des Menschen zum tragen kommt.
    Wasserverschmutzung, Abholzung der Wälder, Versteppung, Leerfischen der Meere, Versiegelung von Böden, und Besiedlung immer größerer Bereiche mit Verdrängung bzw Vernichtung von anderen Arten, Unfruchtbarkeit ganzer Landstriche durch Auslaugung der Böden, Kontaminierung der Umwelt durch unsere stetig wachsenden Abfälle usw usw.

    Als ich geboren wurde lebten auf dieser Erde ca 3 Milliarden Menschen, jetzt ca 50 Jahre später hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt, pro Jahr kommen 80Millionen Menschen dazu. Alle wollen Auto fahren in Urlaub fliegen, essen, trinken, wohnen und arbeiten.

    Dabei haben wir hier in Deutschland oder Europa so gut wie keinen nennenswerten Einfluss, denn wir sterben aus und die Afrikaner und Asiaten vermehren sich, was nützt ein geringerer Benzinverbrauch eines autos wenn gleichzeitig 50 mehr fahren...............
    Wenn der Benzinverbrauch dann irgendwann bei 1lpro 100km erreicht werden würde bei vorher 10, dann macht das eine Ersparnis von 9Litern Benzin aus, fahren jetzt aber 49 mehr Autos rum mit nur einem Liter Spritverbrauch so sind es unterm Strich trotzdem 40 liter mehr als vorher. Dieses Rechenbeispiel kann für alles andere genauso verwendet werden.
    Ich kann hier kompostieren und in Südamerika holzen 10 landlose Bauern im gleichen Zeitraum 10 Fußballfelder Wald um, was solls also?
    es ist alles so sinnlos, das Universum expandiert

  6. #145
    Avatar von strike

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    Mir kommt immer der erbitterte und verbissene Kampf um ein paar Millionen deutsche FCKW-freie Kühlschränke* in den Sinn.

    Die Chinesen und Inder wissen wahrscheinlich nicht mal genau, ob 80 Millionen Menschen (==in Deutschland lebende Menschen) mehr oder weniger auf ihrem Staatsgebiet leben.

    Aber heute rettet man ja schon die Welt mit einem Konto bei der richtigen Bank




    * natürlich bin ich für FCKW-Freiheit!

  7. #146
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen

    Die Chinesen und Inder wissen wahrscheinlich nicht mal genau, ob 80 Millionen Menschen (==in Deutschland lebende Menschen) mehr oder weniger auf ihrem Staatsgebiet leben.
    Ein Bekannter von mir war beruflich irgendwo in China und meldete sich bei mir aus irgendeiner Stadt deren Namen ich noch nie gehört habe, diese Stadt in China hat 1Million Einwohner, 5555

  8. #147
    Avatar von strike

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    Manchmal(?) ist Ideologie eben wichtiger als Sachverstand ....

    ... Die einen wollten ihren Job retten, die anderen die Umwelt: 1993 produzierte ausgerechnet ein kleiner ehemaliger DDR-Betrieb mit Hilfe von Greenpeace den ersten FCKW-freien Kühlschrank der Welt. Die Firma ging trotzdem pleite - wohl auch wegen einer Vertragsklausel der Umweltschützer.

    Öko-Revolution aus Ostdeutschland: Wie Foron den ersten FCKW-freien Kühlschrank der Welt erfand - SPON

  9. #148
    KKC
    Avatar von KKC

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    Die größten Luftverschmutzer sitzen in China und Indien.

    Und daran wird sich kurz- und mittelfristig auch nix ändern.


    Air Pollution in World: Real-time Air Quality Index Visual Map

  10. #149
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen

    Wenn die Durchschnittstemperatur um 2 Grad steigen sollte in Europa, wer sagt denn, dass das schlecht sein muß ?
    ........................
    Bisher hat sich Klimamässig aber rein gar nichts getan und wie gesagt: Ich verlasse mich lieber auf meine eigene Wahrnehmung, als auf das, was in den Lügenmedien so gequatscht wird. Und meine eigene Wahrnehmung sagt mir, dass sich in den letzten 50 Jahren in Deutschland nichts verändert hat. Und in Thailand hat sich das Klima in den letzten 30 Jahren auch nichts verändert.
    ..............................
    .
    Du meinst tatsächlich, daß du einen durchschnittlichen Temperaturanstieg von 2° über Jahrzehnte selbst wahrnehmen könntest?

    Aber für das Eis bedeutet 1° Minus bzw. 1° Plus den Riesenunterschied nicht mehr fest zu sein sondern zu schmelzen!

    Schade, daß der Bericht "Rückkehr der Sintflut" gestern in Phoenix von dir mit Sicherheit nicht wahrgenommen wurde!

  11. #150
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Ein Bekannter von mir war beruflich irgendwo in China und meldete sich bei mir aus irgendeiner Stadt deren Namen ich noch nie gehört habe, diese Stadt in China hat 1Million Einwohner, 5555
    Diese Millionenstädte kann niemand kennen, denn es gibt derer bereits 84 (2012), wobei die auch dort lebenden Wanderarbeiter gar nicht mitgezählt werden, denn sonst wären die Einwohnerzahlen etwa doppelt so hoch!
    http://www.merics.org/fileadmin/_pro...65c13ac047.jpg

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