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Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG

Erstellt von Tschaang-Frank, 20.10.2013, 11:55 Uhr · 13 Antworten · 1.664 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Die von Dir angesprochende Einkommenssteuervorrauszahlung ist abhängig von Deinem Zahlenwerk,
    wenn Du zB. neben den Einnahmen aus der selbständigen Tätigkeit plötzlich höhere Verluste,
    in Form von geschäftlichen Thailand Dienstreisen, einem Untermietvertrag zwischen Dir, als Wohnungsmieter,
    und Dir, als selbständigen, für die Nutzung des Geschäftszimmers in Deiner Wohnung,
    (die auch monatlich in Form einer Überweisung auf das Geschäftskontos),
    produzierst, wird sich Deine Einkommenssteuer erheblich mindern, und Einkommenssteuervorrauszahlungen werden ev. sogar komplett wegfallen,
    je nach Deinem Zahlenwerk.
    (mehr als 5 Jahre kannst Du allerdings keine Verluste 17.500 verdient, aber 20.000 Ausgaben, produzieren,
    dann ab dem 5 Jahr kann die selbständige Tätigkeit als Liebhaberei bewertet werden.)
    DisainaM, das mit dem "Geschäftszimmer" kann man auch einfacher machen, wenn die Voraussetzungen erfüllt werden.

    Das mit den Dienstreisen, wenn sie nicht tatsächlich welche sind, geht schon weit über den Rand der Legalität hinaus und ist daher ien schlechter Rat.

    Auch die Liebhaberei kann man nicht so einfach definieren, sondern ist ein etwas umfangreicheres Feld.

    Vorsicht bei Option zur Umsatzsteuer, man kann dann erst nach fünf Jahren wieder zurück zur Kleinunternehmerregelung.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    DisainaM, das mit dem "Geschäftszimmer" kann man auch einfacher machen, wenn die Voraussetzungen erfüllt werden.

    Das mit den Dienstreisen, wenn sie nicht tatsächlich welche sind, geht schon weit über den Rand der Legalität hinaus und ist daher ien schlechter Rat.

    Auch die Liebhaberei kann man nicht so einfach definieren, sondern ist ein etwas umfangreicheres Feld.

    Vorsicht bei Option zur Umsatzsteuer, man kann dann erst nach fünf Jahren wieder zurück zur Kleinunternehmerregelung.
    Die Auflagen bei den Dienstreisen sind sogar ziemlich eng gefasst,
    man muss ein tägliches Protokoll samt den Terminen haben und zwar bis zum letzten Tag,
    mischen, das 50% Privatanteil ist, ist nicht möglich, da die Regel alles oder nichts ist,
    möglich allerdings, dass sich die Auflagen in den letzten Jahren erleichtert haben.
    Selbstverständlich ist natürlich, das ein beruflicher Zusammenhang zwischen Reise und selbständiger Tätigkeit gegeben ist,
    also zB. Weiterbildung in Thailand im Wat Po bei einem Masseur.

  4. #13
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Die Auflagen bei den Dienstreisen sind sogar ziemlich eng gefasst,
    man muss ein tägliches Protokoll samt den Terminen haben und zwar bis zum letzten Tag,
    mischen, das 50% Privatanteil ist, ist nicht möglich, da die Regel alles oder nichts ist,
    möglich allerdings, dass sich die Auflagen in den letzten Jahren erleichtert haben.
    In der Tat hat das vor Jahren schon der BFH aufgeweicht, dieses absolute alles oder nichts. Wenn man also 50% als betrieblich nachweisen kann, dann kann man auch 50% der Flugkosten und für die entsprechenden Tage die Hotelkosten absetzen. Wobei man sicher sein kann, dass die bei Thailand ganz genau hinsehen.

  5. #14
    Avatar von Pariginal

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    Gut also brauch ich gar nicht auf eine Dienstreise zu spekulieren. Eigentlich schade ich hatte mich schon gefreut als ich es gelesen hatte. Na das Finanzamt hat mich eh irgendwie auf dem Kicker aber warum weiß ich nicht.

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