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Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG

Erstellt von Tschaang-Frank, 20.10.2013, 11:55 Uhr · 13 Antworten · 1.666 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Tschaang-Frank

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    Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG

    Wir hatten hier doch einen "Steuerfachmann" !!!???

    Ich begreife die Nummer mit den 17.500 Euro nicht, habe es mir ein paarmal durchgelesen und trotzdem ein Brett vorm Kopf.

    17.500 Euro Umsatz oder also ohne Abzug der entstandenen Kosten ?? Oder - 17.500 Euro zu versteuernder Gewinn, also nach Abzug der Kosten ??

    Und sprechen wir bei den 17.500 zzgl. der Steuer oder bereits incl. ??

  2.  
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  3. #2
    Willi
    Avatar von Willi
    17.500 Euro Umsatz pro Jahr Steuerfrei. Natürlich mußt Du deine Ausgaben damit decken können.
    @Chak kann Dir da sicherlich weiteres zu schreiben.

  4. #3
    Avatar von tuxluchs

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    Willi deine Aussage ist missverständlich,nicht 17500 € Umsatz pro Jahr sind steuerfrei, lediglich bis zu dieser Summe in dieser Regelung ist Brutto gleich Netto, es wird keine Umsatz/Mehrwertsteuer ausgewiesen und daher weder eingenommen noch abgeführt.

  5. #4
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von Tschaang-Frank Beitrag anzeigen
    Wir hatten hier doch einen "Steuerfachmann" !!!???

    Ich begreife die Nummer mit den 17.500 Euro nicht, habe es mir ein paarmal durchgelesen und trotzdem ein Brett vorm Kopf.

    17.500 Euro Umsatz oder also ohne Abzug der entstandenen Kosten ?? Oder - 17.500 Euro zu versteuernder Gewinn, also nach Abzug der Kosten ??

    Und sprechen wir bei den 17.500 zzgl. der Steuer oder bereits incl. ??
    @Tschaang-Frank, Umsatz meint Umsatz, da es um die Umsatzsteuer geht, nach Abzug der Kosten wäre dann wohl Gewinn/Einkommen und das ist dann ne andere Steuer.

  6. #5
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Willi deine Aussage ist missverständlich,nicht 17500 € Umsatz pro Jahr sind steuerfrei, lediglich bis zu dieser Summe in dieser Regelung ist Brutto gleich Netto, es wird keine Umsatz/Mehrwertsteuer ausgewiesen und daher weder eingenommen noch abgeführt.
    Hast schon Recht.Ich wußte mich nicht besser auszudrücken.

  7. #6
    Avatar von DisainaM

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    nein,
    wie ich schon geschrieben hatte,
    gehen wir mal davon aus,
    dass Du Dich micht der aktuellen Fassung dieses Gesetzes beschäftigst,

    in einfachen Worten,

    wenn Du beim Finanzamt mitteilst,
    daSS Du beabsichtigst, die Umsatzsteuerbesteuerung als Kleinunternehmer gem § 19 UstG wahrzunehmen,

    da Deine Jahresumsätze unter dem Betrag von xxx sein werden,
    weiter beantragst Du, dass Du von der Erhebung der Umsatzsteuer befreit wirst,

    und teilst dann nach dem Jahr, in den Steuerklärungen mit,
    - Du nimmst an der Befreiung der UST gem § 19 USTG teil, und
    - versicherst, dass Du zu keinem Zeitpunkt Umsatzsteuer in irgendeiner Form ausgezeichnet hast,

    dann ist alles klar.
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    wichtig ist,

    keine Quittung mit inkl 19% ausgestellt,
    keine Rechnung mit inkl 19% UstG ausgestellt,
    Antrag auf Befreiung vorher gestellt,
    und in der Steuererklärung erklärt,
    dass man keine UstG offen ausgewiesen hat.

  8. #7
    Avatar von Tschaang-Frank

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    DisainaM

    Danke, es ging mir aber um die Summe 17.500 Euro !

    Das "Brett" vorm Kopf ist aber endlich weg bei mir, habe es endlich begriffen, schlechten Tag Heute Vormittag gehabt

    Es sind 17.500 Euro Bruttoumsatz und @tuxluchs (Danke) natuerlich ohne Abzug der Kosten, Logo

  9. #8
    Avatar von Chak

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    Wie ich sehe, habt ihr es schon geklärt.

  10. #9
    Avatar von Pariginal

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    Hallo, das mit den 17.500€ habe ich auch und ich darf keine Steuern ausweisen. Auf meinen Rechnungen muss stehen "Kleinunternehmer, nicht berechtigt Umsatzsteuer auszuweisen". Ich berechne also keine Steuern und habe das beim Finanzamt auch so angegeben und dennoch muss ich vierteljährlich 185€ ans Finanzamt zahlen. Das nennt sich dann Einkommensvorsteuer und damit tu ich mich schwer.

  11. #10
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Pariginal Beitrag anzeigen
    Hallo, das mit den 17.500€ habe ich auch und ich darf keine Steuern ausweisen. Auf meinen Rechnungen muss stehen "Kleinunternehmer, nicht berechtigt Umsatzsteuer auszuweisen". Ich berechne also keine Steuern und habe das beim Finanzamt auch so angegeben und dennoch muss ich vierteljährlich 185€ ans Finanzamt zahlen. Das nennt sich dann Einkommensvorsteuer und damit tu ich mich schwer.
    Der Text ist allerdings eher eine Information an die Rechnungsempfänger,
    wenn Du die Umsatzsteuerbefreiung beantragt hast, und dennoch Umsatzsteuer ausweisen würdest,
    müsstest Du die Umsatzsteuer selbstverständlich abführen,
    was manchmal ev. sogar von Vorteil ist,
    wenn man sich entschliesst, während eines Jahres die Befreiungsoption verfallen zu lassen,
    weil man zB. die Ust von einem Pkw Neuwagenkauf geltend macht,
    und so zu einer Ust Erstattung unterm Strich kommt.

    Die von Dir angesprochende Einkommenssteuervorrauszahlung ist abhängig von Deinem Zahlenwerk,
    wenn Du zB. neben den Einnahmen aus der selbständigen Tätigkeit plötzlich höhere Verluste,
    in Form von geschäftlichen Thailand Dienstreisen, einem Untermietvertrag zwischen Dir, als Wohnungsmieter,
    und Dir, als selbständigen, für die Nutzung des Geschäftszimmers in Deiner Wohnung,
    (die auch monatlich in Form einer Überweisung auf das Geschäftskontos),
    produzierst, wird sich Deine Einkommenssteuer erheblich mindern, und Einkommenssteuervorrauszahlungen werden ev. sogar komplett wegfallen,
    je nach Deinem Zahlenwerk.
    (mehr als 5 Jahre kannst Du allerdings keine Verluste 17.500 verdient, aber 20.000 Ausgaben, produzieren,
    dann ab dem 5 Jahr kann die selbständige Tätigkeit als Liebhaberei bewertet werden.)

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