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Kapitulation der kapitalistischen Wertegesellschaft?

Erstellt von Samuianer, 30.09.2008, 12:16 Uhr · 0 Antworten · 347 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Samuianer

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    Kapitulation der kapitalistischen Wertegesellschaft?

    eine Nabelschau von Evelyn Finger,

    Ausschnitt:

    die »Erschöpfung utopischer Energien«, wie Jürgen Habermas das nannte, lässt uns ratlos zurück. Der Philosoph warnte schon 1985, dass der Horizont der Zukunft sich zusammenziehe und Zukunft negativ besetzt werde, wo der Wohlfahrtsstaat in die Krise gerate, aber keine Alternative erkennbar sei. In der Formel von der Bändigung des Kapitalismus stecke schon Resignation, letztlich die Erkenntnis, dass dafür etwas völlig Neues nötig wäre: die »sozialintegrative Macht der Solidarität« müsste sich gegen die Gewalt des Geldes und die Gewalt des administrativen Staates gleichzeitig behaupten. Aber wie? Das Aufräumen des Kellers könnte damit beginnen, dass wir uns das Ausmaß der Rümpelei eingestehen. Dass wir die ökonomische Misere, die eine gesellschaftliche ist, nicht kleinreden. Dass wir die Forderung nach persönlicher Freiheit wieder an die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit knüpfen. Wenn wir mit der Marktideologie aufräumen, finden wir vielleicht sogar eine Alternative, ganz hinten in einer ungeöffneten Kiste.


    Quelle:
    http://www.zeit.de/2008/40/Kapitalismus?page=3


    Was meint ihr, was waere die zu erstrebende Alternative?

    Nicht nur Thailand ist auf der Suche nach einer neuen Identitaet, einer Erneuerung verkrusteter gesellschaftlicher Raenge und Kasten...

  2.  
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