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Was ist Glück für Euch?

Erstellt von Udo Thani, 09.03.2006, 23:28 Uhr · 86 Antworten · 2.743 Aufrufe

  1. #11
    big_cloud
    Avatar von big_cloud

    Re: Was ist Glück für Euch?

    Donnerstag Morgen Verkehrsunfall nur Blech und nix grossartiges passiert Glueck gehabt!

    Heute Morgen mit Panida getalkt Glueck empfunden das sie heil von CEI nach CNX gekommen ist.

    Jetzt noch 10 Tage Bangen und Hoffen wg.Visa-Erteilung

    Wenn Panida im April bei mir ist werde ich mein Glueck gar nicht in Worte fassen koennen.


    Last but not leastas Gefuehl Panida im Internet unter Millionen Usern gefunden zu haben ist unbeschreiblich

    der
    Lothar aus Lembeck

    PS: Gluecksempfinden ist eine rein biochemische Reaktion
    die im Hirn stattfindet (Endorphine und so) aber ich bevorzuge selbst die romantische Vorstellung von Glueck so mit warm ums Herz und den Schmetterlingen im Bauch!

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Samuianer

    Registriert seit
    04.09.2003
    Beiträge
    17.303

    Re: Was ist Glück für Euch?

    Oder:
    Im Grunde ist jedes Unglueck nur so schwer, wie man es nimmt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

    Das auf "Glueck" gemuenzt...

    Oder der hier:

    Mit etwas Geschick kann man aus den Steinen die einen in den Weg gelegt werden eine Treppe bauen...

    Robert Lembke

  4. #13
    Avatar von Micha

    Registriert seit
    28.01.2003
    Beiträge
    15.941

    Re: Was ist Glück für Euch?

    Glück hatte auf jeden Fall der schon ein paar mal erwähnte Glücksprinz der von der Traumfrau ausgewählt wurde.

  5. #14
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Was ist Glück für Euch?

    Manchmal hat man Glück in der gerade zurückliegenden Vergangenheit erfahren, war sich aber dessen nicht bewußt. Im nachhinein wird einem bewußt, daß es ein glücklicher Zeitabschnitt war.

    Gruß
    Monta

  6. #15
    Avatar von thai-vomas

    Registriert seit
    15.11.2004
    Beiträge
    184

    Re: Was ist Glück für Euch?

    Glück wird in der deutschen Sprache in zwei unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht:

    - Glück als positiv empfundener Zustand, im Sinne von "Glück empfinden", "Glückseligkeit" spüren,

    - Glück als positiver Zufall oder (un)verdienter positiver Umstand, im Sinne von "Glück haben".

    Das Wort "Glück" wird vom mittelniederdeutschen "Gelucke" (ab 12. Jahrhundert) bzw. dem mittelhochdeutschen "Gelücke" abgeleitet. Beide Formen sind vom Verb "gelingen" abgeleitet, das sich wiederum von "leicht" ableitet. Glück ist demnach ursprünglich also das Gelungene, das leicht Erreichte oder der günstige Ausgang eines Ereignisses. Dieses Ziel musste nicht durch Talent oder ähnliches erreicht werden, sondern wurde ohne Leistung bzw. eigenes Zutun erreicht.

    Das Empfinden von Glück ist sowohl ein Gefühl als auch ein Zustand, in dem sich eine Person befindet, und der sich durch ein allgemeines, oft unbewusstes Wohlbefinden auszeichnet. Entscheidend sind dabei nicht die objektiven Tatsachen, sondern das subjektive Erleben der betreffenden Person. Glücksforscher verwenden deshalb statt des Begriffes "Glück" eher den Begriff "Subjektives Wohlbefinden".

    "Glück empfinden" hat zwei mögliche Varianten:

    - "Glück empfinden" können wir während einer kurzen Zeitdauer (wir erleben einen Glücksmoment, englisch: pleasure). Beispiele: 5ex haben; etwas Gutes essen; mit Freunden zusammen sein; eine wichtige Sache erfolgreich abschließen.

    - "Glück empfinden" kann ein dauerhaftes Gefühl sein (im Glück leben, englisch: happiness). Beispiele: Mit dem Leben zufrieden sein; viele Glücksmomente erleben.

    - Subjektives Wohlbefinden
    - Zufriedenheit
    - angenehmes / gelingendes / gutes Leben
    - Lebensqualität
    - Freude
    - Flow


    Glück in der Psychologie:

    Psychologen definieren Glück unter anderem als die Empfindung der absoluten Harmonie unseres Bewusstseins. Wir gehen in unserem augenblicklichen Tun auf, alles um uns herum einschließlich der Zeit verschwimmt und spielt keine Rolle mehr. Als Auslöser für Glücksgefühle werden die Übereinstimmung von Erwartung mit wahrgenommenen Umständen oder die Befriedigung von Bedürfnissen betrachtet. Somit wird dem Glücksempfinden einerseits interpersonelle Bedeutung zugesprochen (also aufgrund zwischenmenschlicher Beziehungen), als auch intrapersonelle Bedeutung zugewiesen (Glücksempfinden aufgrund sog. innerer Dialoge). Möglichkeiten zum Erreichen eines Glückszustandes sind hierbei zum Beispiel:

    - soziale Integration
    - positives Selbstwertgefühl
    - erfüllte kurzzeitige 5exuelle Beziehung
    - angepasste Aggressivität
    - materielle und ideelle Ziele
    - emotionales Gleichgewicht

    Glück in der Philosophie:
    Philosophen beschäftigen sich schon lange mit der Frage: "Was ist Glück". Danach ist z. B. die Glückseligkeit der Zustand vollkommener Befriedigung, vollkommener Wunschlosigkeit, ein Ideal, dessen Verwirklichung durch sinnvolles Wirken und Zusammenwirken erstrebbar ist, solange, bis der einzelne Mensch sein Maß gefunden hat.

    Während die Sophisten in der Antike die Auffassung vertraten, dass, "wer richtig leben will, seine Begierden muss so groß werden lassen als möglich und sie nicht einzwängen" (in Platon: Gorgias, 491e) und deshalb Wohlleben, Zügellosigkeit und Freiheit Glückseligkeit sind, hält Sokrates seinem sophistischen Widersacher Kallikles entgegen, dass wahres Glück und richtiges Leben an Glückseligkeit und Beständigkeit gebunden seien, wozu die Beherrschung zügelloser Begierden gehöre.

    Für Aristoteles verwirklicht sich das menschliche Wesen in der Polis (Staatsgemeinschaft). Wer die in ihm liegenden Tugenden und Tüchtigkeiten innerhalb der Polisgemeinschaft von Natur aus entfaltet, ist glückselig. Vollendet glücklich (makarios) kann ein Mensch jedoch erst genannt werden, wenn er mit äußeren Gütern hinreichend ausgestattet ist und sein ganzes Leben lang tugendgemäß verbringt.

    Epikur beschreibt die Lust als Prinzip gelingenden Lebens, oft wird seine Position mit der Kallikles verwechselt oder gleichgesetzt, was ihm aber nicht gerecht wird. Lust könnte in seinem Zusammenhang eher als ein Freisein von Unlust beschrieben werden.So geht es in der epikureischen Glücksphilosophie darum durch Schmerzvermeidung einen Zustand physischer Schmerzfreiheit zu erlangen und dies nicht eben durch übermäßigen Genuss der weltlichen Güter, sondern durch strategische Reduktion auf die notwendigsten Bedürfnisse, ähnlich wie auch Diogenes eine eher asketische Haltung vertrat, um den Zustand der Glückseligkeit im Verzicht zu erlangen. Durch diese asketische Lebensführung kann man dann den Zustand innerer Seelenruhe (ataraxia) erlangen, indem man über die Todesfurcht siegt. Die ethische Maxime der epikureischen Glücksphilosophie findet sich später auch in Jeremy Benthams „pleasure-Begriff“, sie stellt ein hedonistisches Kalkül (Hedonismus) dar.

    Die Stoa (Zenon von Kition, Cicero, Seneca) erhoben die Tugend zum Lebensprinzip, Lust wird also abgelehnt. Anders als bei Aristoteles wird das Erreichen der Glückseligkeit abgekoppelt vom politischen Leben, glückselig ist, wer nach der Natur lebt (secundum naturum vivere). Da die Natur durch göttliche Vernunft bestimmt wird, heißt vernünftig, im Einklang mit der kosmischen Ordnung zu leben, Leidenschaften und Begierden zurückzudrängen. Vernünftig ist, wer aufgrund des sicheren Urteils die Tugend zum Maßstab des Handelns werden lässt. Man muss frei von Affekten gleichgültig gegenüber seinem Schicksal sein. Wirkliche Freiheit besteht nur in Unabhängigkeit vom äußeren Geschick, wie auch von den eigenen Leidenschaften und Wünschen. So lässt sich der Zustand (apathia) erreichen, der für die Stoiker Glückseligkeit bedeutet.

    Die in der Antike aufgestellten Glücksphilosophien beherrschten die nachchristliche Zeit bis zur Moderne, sie haben sogar Eingang in heutige Glücksphilosophien gefunden. Viele Ideen des Christentums sind der antiken Glücksphilosophie und Vorstellung entlehnt, so zum Beispiel die Erlösungsvorstellung, dass der dauerhafte Glückszustand nicht irdisch ist, sondern erst nach dem Tod erreicht werden kann.

    Voraussetzung für die Glücksphilosophie von Immanuel Kant ist die Erhebung des Glücksbegriffs als moralisches Leitziel in der Aufklärung. Dabei wird die Glückseligkeit als moralisches Prinzip zunächst verworfen, da der Mensch nach dem Prinzip der Selbstliebe bedürftig ist. Zunächst geht alles nach Wunsch und Willen, im hedonistischen, notwendigen Verlangen versucht der Mensch seine Neigungen zu befriedigen. Dabei ist der Glücksbegriff, den der Mensch hat, für Kant nicht greifbar, da schon die einfachsten Neigungen schwankend sind und der gesamte Begriff damit selbst für individuelle Begriffsdefinitionen nur temporär gültig ist. Deshalb ersetzt Kant den Begriff des Glücks durch den der Pflicht, Glückseligkeit kann zu Lebzeiten nicht erreicht werden, denn Glücksstreben schränkt Handeln und Pflicht ein.

    Dennoch kann man sich durch sittliches Handeln des Glücks würdig machen, deshalb fordert Kant einen Gott, der dem würdigen Menschen nach dem Tode das ihm zustehende Maß an Glückseligkeit zuteil werden lässt. Bedeutend ist hier die Theoriensynthese Kants, der schon die von Sokrates geforderte Kopplung der Glückseligkeit an das sittliche Handeln umsetzt, indem er tugendhaftes und glücksstrebendes Handeln verbindet und in der Pflichterfüllung den Weg zum Ziel der Glückseligkeit nach dem Tode sieht.

    Sittlichkeit und Glückseligkeit sind somit nicht voneinander zu trennen, sondern sind im höchsten Gut zwei nach besten Kräften zu vereinbarende Bedingungen. Glück wird zur moralischen Aufgabe. Das höchste Gut wird zum Zweck, unter dem wir uns eine gemeinsame soziale Welt entwerfen.

    Für Arthur Schopenhauer gab es nur einen angeborenen Irrtum und dies ist der, "dass wir da sind, um glücklich zu sein." (Aphorismen, S.233) Trotz der pessimistischen Grundüberzeugung empfiehlt er, sich in seinem Glücksstreben nicht auf äußere Güter wie Besitz und Ansehen zu richten, sondern die Ausbildung der eigenen Persönlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen. Die größten Feinde des Glücks sind für ihn Schmerz und Langeweile, wobei letzteres durch geistigen Reichtum überwunden werden kann.

    Auch neueste philosophische Ansätze, z. B. Robert Spaemann, gelangen zu der Ansicht, dass jede tiefere Freude im Leben mit der Entwicklung von Kräften und Fähigkeiten zusammen hängt (Moralische Grundbegriffe, S. 34). Für Wilhelm Schmid ist die Lebensführung eine Kunst, zu der das bewusste Aushalten und die Bewältigung von Widerständen und Entbehrungen gehört. Martha Nussbaum leitet aus den Bedingungen des Menschseins (conditio humana) spezifisch menschliche, für ein gutes Leben unabdingbare Fähigkeiten ab, etwa die, sich guter Gesundheit zu erfreuen oder Beziehungen zu Dingen oder Personen außerhalb seiner selbst aufzubauen etc.

    Glück in Medizin und Neurobiologie:

    Medizinisch bzw. neurobiologisch betrachtet löst der Neurotransmitter Serotonin das Glücksgefühl aus. Das Gehirn schüttet diesen Botenstoff in unterschiedlichen Situationen aus, z. B. bei der Nahrungsaufnahme, beim Geschlechtsverkehr oder beim Sport. Kohlenhydrate spielen bei der Produktion von Serotonin eine wichtige Rolle, was nicht heißt, dass der Neurotransmitter, wie oftmals durch das Zitat "Schokolade macht glücklich" beschrieben, durch ihre Aufnahme als Nahrung schon ausgeschüttet wird.

    Einige Drogen veranlassen das Gehirn, die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin übernatürlich stark auszuschütten und deren Wirkungsgefüge derart heftig beeinflussen, dass aufgrund des Konsums die Wiederaufnahme in den Acetyl-Cholin-synaptischen Haushalt des Gehirns für die Zeit der Wirkung zu einer exaltierten Überschwemmung mit diesen assimilierten, endogenen Botenstoffen führt. Dieser Zustand kann substanzbedingt für den menschlichen Körper ein über mehrere Stunden dauerndes Glücksgefühl hervorrufen.

    Der Mensch hat ein angeborenes Verlangen nach Serotonin, was für den Fortbestand der Menschheit und das Überleben des einzelnen Menschen wichtig ist, denn Serotonin wird sowohl bei der Fortpflanzung als auch bei der Nahrungsaufnahme ausgeschüttet. So ist jeder Mensch potenziell abhängig.

    Glück haben:

    Glück haben bedeutet, entweder schicksalhaft (vgl. Heil) oder durch einen glücklichen Zufall begünstigt zu sein (Schwein zu haben).

    Beispiele: durch Zufall beim Lotto, Roulette oder einem sonstigen Glücksspiel gewinnen; durch Zufall einen Vorteil erlangen; durch Zufall einen Nachteil vermeiden.

    Das Gegenteil von Glück (im Sinne von "Glück haben") ist Unglück, Unheil oder Pech.

    Symbole für Glück sind oft:

    - 4-blättriges Kleeblatt
    - Hufeisen
    - Schweine
    - Schornsteinfeger oder Rauchfangkehrer
    - 1-Cent-Münze (früher: 1-Pfennig-Münze bzw. 1-Groschen-Münze) (noch früher: 1-Reichspfennig-Münze)

    Quelle: Wikipedia

  7. #16
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Was ist Glück für Euch?

    Zitat Zitat von Monta",p="324033
    Manchmal hat man Glück in der gerade zurückliegenden Vergangenheit erfahren, war sich aber dessen nicht bewußt. Im nachhinein wird einem bewußt, daß es ein glücklicher Zeitabschnitt war.

    Gruß
    Monta
    Monta, das ist aber auch eine Anleitung zum Ungluecklichsein.

    Sioux

  8. #17
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Was ist Glück für Euch?

    @thai-vomas schreibt:
    "Symbole für Glück sind oft:...
    - 1-Cent-Münze..."

    Für mich: 1.000 Euro-Schein, kleingefaltet ;-D

    Gruß
    Monta

  9. #18
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Was ist Glück für Euch?

    @Sioux schreibt:
    "Monta, das ist aber auch eine Anleitung zum Ungluecklichsein."

    Sicher falsch rübergekommen. Was ich meinte:
    Manchmal merkt man gar nicht, daß man glückliche Momente/Umstände hat, weil man mit anderen Dingen zu sehr davon abgelekt ist. Man sollte lernen, dies im Moment zu erkennen und an sich zu lassen.

    Gruß
    Monta

  10. #19
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Was ist Glück für Euch?

    Monta, negativ wird es dann, wenn man diesen Momenten nachtrauert.

    Sich ueber Erlebtes zu freuen ist positiv.
    Wenn daraus aber die Gegenwart demgegenueber negativ empfunden wird
    entsteht Unzufriedenheit und Ungluecklichsein.

    Sioux

  11. #20
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Was ist Glück für Euch?

    Sioux,

    eben. Darum sollte man Glück in der Gegenwart erkennen können und es dadurch erleben.

    Gruß
    Monta

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