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Israel

Erstellt von KraphPhom, 20.07.2006, 18:29 Uhr · 290 Antworten · 9.412 Aufrufe

  1. #151
    Avatar von martinus

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    Re: Israel

    Der mehrfache Beschuß der UN-Anlage war meines Erachtens eine Provokation und absolut unnötig, wenn nicht sogar contraproduktiv.

    Wozu das gut sein sollte, kann ich auch nicht nachvollziehen, aber es soll ja Staaten geben, die ständig ausloten müssen, wie groß die Geduld der UN ist.

    Martin

  2.  
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  3. #152
    schiene
    Avatar von schiene

    Re: Israel

    Israel ist nicht mehr als ein Handlanger der USA von wo aus sie auch sehr stark finanz.wie materiell unterstützt werden.Die Ziele dürften ja wohl bekannt sein.

  4. #153
    Avatar von Serge

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    Re: Israel

    Israel wurde nicht als Entschaedigung fuer den ......... gegruendet sondern war bereits weit vorher geplant.

    Wer hier der wirkliche Handlanger ist stellt sich die Frage.

  5. #154
    Avatar von Dieter1

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    Re: Israel

    Das stimmt Serge, aber ohne den ......... waere es nie zur Gruendung des Staates Israel und dessen Rueckendeckung durch den Westen gekommen.

    Im Nachhinein betrachtet keine gute Idee.

  6. #155
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Israel

    Die Idee einer israelischen Staatsgründung (ines eigenen Staates für die Juden) wurde bereits 1922 durch die Mandatserteilung an die Briten für das Protektorat des damaligen Gebietes Palestinas gelegt.
    Der ......... mag die Durchführung zeitlich beschleunigt haben (Staatsgründung 1947) - ändert allerdings nichts am Gesamtergebnis.

    Dass die USA ein ´besonderes Interesse´ an der Existenz des Staates Israels haben, liegt mit Sicherheit nicht ´nur´ an den allseits bekannten hegemonialen Interessen, ich denke mal, Israel hat im mittleren Osten eine Art Schlüsselposition für die Durchsetzung westlicher - auch oelmäßiger - Interessen.

    Wie dem auch, sei, erschreckend ist im hohen Maße nicht nur das derzeitige brutale Vorgehen gerade auch gegen die Zivilbevölkerung (anscheinend ist jeder Libanese ein potentieller Hisbollah), sondern auch die Ignoranz der europäischen Staaten, die sich zwar über die Notwendigkeit eines Waffenstillstandes einig sind - zu einem späteren Zeitpunkt.
    Eine entsprechende Resolution ist ja auch erst einmal am Veto der USA gescheitert.

    Und der Teilnahme deutscher Soldaten an einer UN-Friedensmission steht das immer noch latent vorhandene kollektive Schuldbewußtsein entgegen, das nach Auffassung einiger ja gar nicht mehr existieren dürfte.

    Es wird ausgehen wie gehabt: Wenn alles zerbombt ist, stetzen sie sich in den Trümmern zu Gesprächen zusammen.

    Vermutlich alles nur Politik von der Sorte, die ich sowieso nie verstehen werde

  7. #156
    Avatar von Serge

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    Re: Israel

    George Bush, 9. Mai 2003:

    Alle Seiten dieses Konfliktes haben Verpflichtungen. Israel muss jetzt konkrete Schritte unternehmen, um die Not der Palaestinenser zu lindern und Respekt für deren Wuerde zeigen. Und mit Erreichen eines Fortschritts in Richtung Frieden muss Israel seine Siedlungstaetigkeit in den besetzten Gebieten beenden. Die arabischen Nationen muessen jede Form des Terrors bekaempfen und ein und für alle Mal feststellen, was offensichtlich ist: Israel hat ein Recht, als juedischer Staat in Frieden mit seinen Nachbarn zu existieren.

    Der Weg vorwaerts im Nahen Osten ist kein Geheimnis, sondern eine Sache des Willens und des Weitblicks und der Taten. Der Weg vorwaerts haengt davon ab, die Interessen der Lebenden wahrzunehmen, anstatt Rechnungen aus der Vergangenheit zu begleichen.

    In einem Rundschreiben der US Botschaften vom April 2006 heisst es:

    Die iranische Regierung ignorierte weiterhin den Wunsch des iranischen Volks nach einer verantwortlichen, rechenschaftspflichtigen Regierung und setzte seine gefaehrliche Politik des Strebens nach Nuklearwaffenfaehigkeit, der Unterstuetzung von Terrororganisationen und dem Ruf - unter anderem in einigen oeffentlichen Reden des neuen Praesidenten - nach Zerstoerung eines UN-Mitgliedstaats fort. Die Weigerung Irans, seinem eigenen Volk Grundrechte zuzugestehen, seine Einmischung im Irak, seine Unterstuetzung der Hisbollah (Partei Gottes), der Hamas (Andacht, Devotion) und anderer Terrororganisationen und seine Weigerung, sich konstruktiv mit diesen Themen auseinander zu setzen, haben es weiter von der Weltgemeinschaft abgeschottet.

    Auf aehnliche Weise ignorierte auch die Regierung Syriens internationale Aufrufe, die grundlegenden Freiheiten seines Volks zu respektieren und die Einmischung in die Angelegenheiten seiner Nachbarn einzustellen. Syrien unterstuetzte weiterhin die Hisbollah, Hamas und andere palaestinensische Gruppen, die sich jeglicher Verstaendigung verweigern. Das Land kooperierte bezueglich der Ermordung des Libanesischen Ministerpraesidenten al-Hariri in Beirut nur zum Teil mit der Unabhaengigen Internationalen Untersuchungskommission der Vereinten Nationen. Die Berichte des Sonderermittlers kamen zu dem Schluss, dass die Beweise auf eine Beteiligung syrischer Behoerden hinwiesen und machten deutlich, dass syrische Beamte zwar vorgaben zu kooperieren, die Ermittler jedoch absichtlich irrefuehrten.

  8. #157
    Avatar von Serge

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    Re: Israel

    Resolution 1559 (2004)
    verabschiedet auf der 5028. Sitzung des Sicherheitsrats am 2. September 2004

    Der Sicherheitsrat,
    unter Hinweis auf alle seine früheren Resolutionen über Libanon, insbesondere die Resolutionen 425 (1978) und 426 (1978) vom 19. März 1978, die Resolution 520 (1982) vom 17. September 1982 und die Resolution 1553 (2004) vom 29. Juli 2004, sowie die Erklärungen
    seines Präsidenten über die Situation in Libanon, insbesondere die Erklärung vom 18. Juni 2000 (S/PRST/2000/21), mit dem erneuten Ausdruck seiner nachdrücklichen Unterstützung für die territoriale
    Unversehrtheit, Souveränität und politische Unabhängigkeit Libanons innerhalb seiner international anerkannten Grenzen, feststellend, dass Libanon entschlossen ist, den Abzug aller nicht-libanesischen bewaffneten Kräfte aus Libanon sicherzustellen, ernsthaft besorgt darüber, dass sich nach wie vor bewaffnete Milizen in Libanon aufhalten, welche die libanesische Regierung an der Ausübung ihrer vollen Souveränität über das gesamte libanesische Hoheitsgebiet hindern, bekräftigend, wie wichtig es ist, dass die Regierung Libanons ihre Kontrolle auf das gesamte libanesische Hoheitsgebiet ausdehnt, eingedenk der bevorstehenden libanesischen Präsidentschaftswahlen und unterstreichend, wie wichtig freie und faire Wahlen im Einklang mit libanesischen Verfassungsbestimmungen
    sind, die ohne ausländische Einmischung oder Einflussnahme ausgearbeitet wurden,
    1. bekräftigt seine Forderung nach strikter Achtung der Souveränität, territorialen Unversehrtheit, Einheit und politischen Unabhängigkeit Libanons unter der alleinigen und ausschließlichen Hoheitsgewalt der Regierung Libanons im gesamten Land;
    2. fordert alle noch verbleibenden ausländischen bewaffneten Kräfte zum Abzug aus Libanon auf;
    3. fordert die Auflösung und Entwaffnung aller libanesischen und nicht-libanesischen Milizen;
    4. unterstützt die Ausweitung der Kontrolle der Regierung Libanons auf das gesamte libanesische Hoheitsgebiet;
    5. erklärt seine Unterstützung für einen freien und fairen Wahlvorgang bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Libanon, der im Einklang mit libanesischen Verfassungsbestimmungen durchgeführt wird, die ohne ausländische Einmischung oder Einflussnahme ausgearbeitet wurden;
    6. fordert alle beteiligten Parteien auf, mit dem Sicherheitsrat uneingeschränkt und umgehend zusammenzuarbeiten, um diese und alle einschlägigen Resolutionen über die Wiederherstellung der territorialen Unversehrtheit, der vollen Souveränität und der politischen Unabhängigkeit Libanons durchzuführen;
    7. ersucht den Generalsekretär, dem Sicherheitsrat innerhalb von dreißig Tagen über die Durchführung dieser Resolution durch die Parteien Bericht zu erstatten, und beschließt, mit der Angelegenheit aktiv befasst zu bleiben.

    Diese Resoloution sagt dem Libanon die absolute Freiheit im Umgang mit seinen inneren Angelegenheiten zu und gewaehrt dem Staat seine totale Souverenitaet. Das israelische Vorgehen verstoesst in jedweder Hinsicht gegen diese Resolution, ebenso das amerikanische. Eher haette in Angesicht von Punkt 3 der Resolution der Libanon bei der Aufloesung "seiner" Milizen aktiv aber unabhaengig unterstuetzt werden muessen.

  9. #158
    Avatar von Serge

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    Re: Israel

    Vereinte Nationen:
    Sicherheitsrat „schockiert“ über tote UN-Soldaten

    In dem Text zeigt sich der Sicherheitsrat "zutiefst schockiert und beunruhigt" über das Bombardement, bei dem am Dienstag vier UN-Beobachter ums Leben gekommen waren. Auf Druck der Vereinigten Staaten wurde jedoch auf eine Verurteilung Israels ebenso verzichtet wie auf eine Beteiligung der UN an den Ermittlungen zu dem Vorfall.

    Peinliche Reaktion der Vereinten Nationen.

  10. #159
    Avatar von martinus

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    Re: Israel

    die UN hebt wieder man nur drohend den Zeigefinger, das ist der ganze gemeinsame Beschluß, einfach nur lächerlich.
    Vielleicht sollte man den ganzen Hasenstall UN einfach schließen, dann könnte ein Haufen Kohle eingespart werden...

    Nach Meinung einiger israel. Politiker sind tote UN-Soldaten offensichtlich nur Kollateralschäden oder gar nur friendly Fire, oder wie soll ich diesen Akt der höchsten Dummheit verstehen?

    Martin

  11. #160
    Avatar von zipfel

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    Re: Israel

    Mahlzeit

    Leider wird dieser Akt wohl nicht der Letzte gewesen sein und wir werden noch so einige " neutrale " Beobachter verlieren die sich auf das Ansehen der UN haben blenden lassen und somit mitten in den Kampfarenen dieser Welt völlig schutzlos auf ihre Hinrichtung warten ...

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