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Inkassounternehmen

Erstellt von Tschaang-Frank, 27.02.2007, 21:17 Uhr · 34 Antworten · 2.968 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Tschaang-Frank

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    Re: Inkassounternehmen

    Ach so,

    damit das hier nicht schief laeuft!!

    Die von mir gemachte Aeußerungen beruhen uf eigene Erfahrungen und sind als eigene Meinung zu diesem oeffentlichen Diskussionsthema zu sehen.

    Auf keinen Fall sind meine Aeusserungen als Rechtsberatung im Sinne des RBerG §1 zu verstehen. Im Zweifelsfall sollte fachliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

    Alles Klar

  2.  
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  3. #12
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Inkassounternehmen

    Frank, das sind interesante Ausfuehrungen von dir.

    Nicht vergessen sollte man aber dabei die Schufa.
    Wenn du es auf einen Mahnbescheid ankommen laesst speichern die halt auch entsprechende Daten ueber dich.
    Also Vorsicht! Ich wuerd sowas als Geschaeftsmann immer versuchen zu verhindern.

    Wenn Rechnungen falsch sind dann gleich reklamieren.

    Sioux

  4. #13
    Avatar von Tschaang-Frank

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    Re: Inkassounternehmen

    Mahnbescheid und Schufaeintrag

    Sollen Sie mal machen ;-D

    Bestrittene bzw. Einredebehaftete Forderungen duerfen nicht an andere weitergemeldet werden!!!
    Die Forderung gilt auf Grund des widersprochenen MBs als bestritten, und darf deswegen nicht der SCHUFA gemeldet werden, bzw. durch die SCHUFA weiterverbreitet werden!!!



    Hier ein Urteil dazu es geht um 590 DM - Mahnbeischeid noch kein Titel!!!!

    Landgericht DÜSSELDORF
    Az.: 12 O 392/01
    Beschluss vom 13.09.2001
    I. Der Antragsgegnerin wird im Wege der einstweiligen Verfügung, und zwar wegen der besonderen Dringlichkeit ohne mündliche Verhandlung,

    1. aufgegeben, in ihrem über den Antragsteller geführten Datenbestand den Negativeintrag "Saldo DM 590,00 13.08.2001" sowie alle mit diesem Negativeintrag verbundenen Daten, die den Antragsteller betreffen, aus ihrem Datenbestand, sowohl in schriftlicher als auch elektronischer Form, zu löschen.


    2. untersagt, diesen Negativeintrag "Saldo DM 590,00 / 13.08.2001" an Dritte; auch Mitgliedsunternehmen der Antragsgegnerin, weiterzuleiten.


    II. Der Antragsgegnerin werden für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen das Gebot gemäß I. 2. Ordnungsgeld bis zu 500.000,00 DM, ersatzweise Ordnungshaft bis zu 6 Monaten, und Ordnungshaft bis zu 6 Monaten angedroht.


    III. Die Kosten des Verfahrens werden der Antragsgegnerin auferlegt.


    IV. Mit diesem Beschluss soll eine Abschrift der Antragsschrift und ihrer Anlagen zugestellt werden.


    V. Der Streitwert wird auf 20.000,00 DM festgesetzt.

    Na dann mal los liebes Inkassounternehmen - nur unwissende Leute lassen sich von denen Verarsc.en - man sollte sich natuerlich auch oefters mal seine Schufa holen und schauen was da so drinsteht - die Schufa traegt schnell mal was ein, das ist aber noch lange nicht alles rechtens!!! Die wenigsten kuemmern sich aber darum!!

  5. #14
    Avatar von JT29

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    Re: Inkassounternehmen

    [quote="Tschaang-Frank",p="457260"]
    Es gibt hier keine Regelung wie z.B. in Österreich. Liegen die Honorare jedoch in Höhe der RA-Sätze, sind sie auch nicht zu beanstanden.
    Du wiedersprichst dir selber in dem Satz - Natuerlich gibt es eine Regelung !!

    -> Nö, überhaupt nicht, wir haben für IKBs keine Honorarregelung - drum gibt es auch die vielen schwarzen Schafe.

    Du schreibst es ja selbst genauso:

    Inkassokosten dürfen nicht höher sein als die Kosten, die ein Rechtsanwalt für seine Tätigkeit ausgelöst hätte.

    Diese Inkassoproblematik ist nichts Neues und es gibt keine einheitliche Richtschnur, sondern "es kommt immer darauf an" -> auf den betreffenden Fall.

    Hier eine interessante Abhandlung zu dem Thema mit den gegensätzlichen Ansichten. Ich hab es nur überflogen, da mich das Thema eh nicht betrifft.

    http://www.sfz-mainz.de/dateien/abha...assokosten.pdf

  6. #15
    Avatar von Tschaang-Frank

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    Re: Inkassounternehmen

    Wie jetzt

    Am Anfang deines Satzes sagst du, es gibt keine Regelung und es gibt doch eine :

    "Inkassokosten dürfen nicht höher sein als die Kosten, die ein Rechtsanwalt für seine Tätigkeit ausgelöst hätte."

    Passt schon ;-D

  7. #16
    Avatar von woma

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    Re: Inkassounternehmen

    diese Jungs leisten ganze Arbeit www.moskau-inkasso.com

    woma

  8. #17
    Avatar von Tschaang-Frank

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    Re: Inkassounternehmen

    Jau - den Laden kenne ich schon ;-D

  9. #18
    Avatar von JT29

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    Re: Inkassounternehmen

    Vielleicht nochmal zum Mitmeisseln:

    Die IKBs können theoretisch Gebühren verlangen wie sie lustig sind - es gibt keine Regelung wie z.B in Felix Austria.

    Es gibt jedoch Entscheidungen, dass wenn sich die IKBs an die RVG-Sätze anlehnen, diese nicht zu beanstanden sind; seriöse Unternehmen halten sich auch daran.

    Du kannst jetzt zwar sagen, dass dies auch eine Regelung ist, ist mir aber jetzt einfach auch "saussage", wie die Engländer sagen ;-D


  10. #19
    Avatar von DisainaM

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    Re: Inkassounternehmen

    Die Voraussetzungen zum Eintritt des Verzugs stehen in § 286 BGB

    Verzug tritt (meistens) dadurch ein, dass in der Rechnung darauf hingewiesen wurde, dass der Verzug nach 30 Tagen ab Rechnungserhalt eintritt (§ 286 Abs. 3 BGB). Die zweithäufigste Form des Verzugseintritts ist der gesetzliche Grundfall: Es ergeht eine Mahnung (§ 286 Abs. 1 BGB). Mahnung ist jede Mitteilung (auch mündlich), dass der Betrag noch offen steht und bitte gezahlt werden soll. Die dritthäufigste Form des Verzugseintritts ist, dass bei Vertragsschluss (nicht später!) von beiden Vertragsparteien (!) vereinbart (!) wurde, dass nach X Tagen oder Y Wochen gezahlt sein muss (§ 286 Abs. 2 Ziff. 1 BGB).
    Nicht ganz, wenn auf einer Rechnung steht, zahlbar innerhalb von 30 Tagen ohne Abzug von Skonti, ersetzt dies nicht automatisch die qualifizierte Mahnung,

    Beispiel aus dem Versicherungsrecht
    Die sog. qualifizierte Mahnung muss den Versicherungsnehmer eindringlich vor den Rechtsfolgen der nicht rechtzeitigen Zahlung warnen und eine Zahlungsfrist von mindestens zwei Wochen setzen. Der Versicherer ist für den Zugang der qualifizierten Mahnung beim Versicherungsnehmer beweispflichtig. Kann der Versicherer in einem Prozess bei Bestreiten durch den Versicherungsnehmer den Zugang der Mahnung beim Versicherungsnehmer nicht beweisen, so kann er sich nicht auf Leistungsfreiheit berufen. Übersendet der Versicherer die qualifizierte Mahnung beispielsweise per einfacher Post und bestreitet der Versicherungsnehmer - zu Recht oder zu Unrecht - den Zugang der Mahnung, bleibt der Versicherer in der Regel beweisfällig und kann sich insoweit nicht auf Leistungsfreiheit berufen. Der Nachweis der Absendung der Mahnung reicht nicht aus. Der Versicherer muss bei Bestreiten den Zugang der Mahnung beim Versicherungsnehmer nachweisen.
    darum

    Zitat Zitat von DisainaM",p="457211
    - klar, mit der Konzept, jede Mahnung, die nicht per Einschreiben kam,
    hab ich nie erhalten,
    kann man Zahlungen bis zum letzten Drücker schieben,
    aber zahlen muß man trotzdem. -
    erst auf eine qualifizierte Mahnung zahlen,
    geltend gemachte Mahn, Anwalts, Inkasso oder andere Zusatzkosten bei der Zahlung nicht berücksichtigen.

  11. #20
    Avatar von Tschaang-Frank

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    Re: Inkassounternehmen

    JT29

    Lass gut sein, wenn ich es richtig verstanden habe hast du fuer son Laden mal gearbeitet, wir werden bei dem Thema sicher keine Freunde

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