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Hoyzer war gestern...

Erstellt von UAL, 20.11.2009, 22:49 Uhr · 33 Antworten · 2.467 Aufrufe

  1. #1
    UAL
    Avatar von UAL

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    Hoyzer war gestern...

    ...heute steht ein neuer Wettskandal ganz oben. Über 200 Spiele sollen europaweit verschoben worden sein...

    Auch im Visir der Fahnder, "mein" Club, der VFL Osnabrück...

    http://sport.de.msn.com/fussball/fus...ntid=150985364 und weitere Quellen

    Wobei die Aussagen relativ dünn sind hinsichtlich der Fahndung. Reiche ist in OS greifbar, Schuon in Sandhausen angeblich schon verhaftet und Cichon spielt in Südafrika...

    Wenn es so ist wie prognostiziert, dann haben wir das nächste Skandälchen - Football going home...und schämt sich.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von marc

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    Re: Hoyzer war gestern...

    cafe king is back on track.. ;-D

  4. #3
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: Hoyzer war gestern...

    Zitat Zitat von marc",p="797260
    cafe king is back on track.. ;-D
    Augenscheinlich - kaum raus aus dem Knast, das nächste Projekt, aber anscheinend sind sie das kleinste Glied in der Kette... will was heissen...

  5. #4
    Avatar von Pustebacke

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    Re: Hoyzer war gestern...

    BILD liegen Informationen vor, in denen die Staatsanwaltschaft zwei Bundesliga-Stars vorwirft, Spiele manipuliert zu haben.

    THOMAS CICHON (33).

    Bis zum Sommer war er Kapitän des VfL Osnabrück. Cichon (133 Bundesliga- Spiele für Köln) soll vor dem Spiel in Augsburg (17. April 2009) eine unbezifferte Summe Geld angenommen und dafür gesorgt haben, dass Osnabrück das Spiel mit drei Toren Unterschied verliert.

    Für eine Niederlage in Nürnberg mit zwei Toren Unterschied (13. Mai 2009) soll Cichon nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft 5000 Euro bekommen haben. Cichon, der inzwischen bei Moroka Swallows/Südafrika spielt, sagte „Welt Online“: „Ich weiß nicht, dass gegen mich ermittelt wird. Wer mich kennt, der weiß, was los ist, damit habe ich nichts zu tun. Das ist reine Spekulation.“

    THOMAS REICHENBERGER (35)

    Osnabrück-Stürmer Thomas Reichenberger (81 Bundesliga-Einsätze für Leverkusen, Frankfurt und Cottbus) soll 25 000 Euro für die geplante Niederlage in Nürnberg bekommen haben.

    Reichenberger zu BILD: „Der Trainer hat mich informiert über die Vorwürfe. Es gibt aber die Richtlinie des Vereins, sich nicht dazu zu äußern. Außerdem ist unser Spiel jetzt gegen Dortmund II definitiv wichtiger.“

    Berater Dieter Marquardt: „Ich lege die Hand für ihn ins Feuer. Thomas hat damit nichts zu tun, das hat er mir glaubhaft versichert.“

    Auch der ehemalige Osnabrück-Spieler Marcel Schuon (24) steht unter Verdacht. Er soll ebenfalls 25 000 von der Wett-Mafia kassiert haben, um die Zwei-Tore-Niederlage in Nürnberg sicherzustellen. Schuon spielt in Sandhausen, fehlt seit drei Tagen beim Training, soll festgenommen worden sein.

    Haben Osnabrücker Spieler tatsächlich in der vergangenen Saison absichtlich verloren? Wäre bitter für den Klub, der wegen zwei fehlender Punkte abstieg. Ex-Trainer Wollitz (jetzt Cottbus) zu „Sky“: „Ich möchte nicht, dass das wahr ist. Denn dann bricht für mich alles zusammen. Wenn ich so betrogen worden bin, dann brauche ich nicht nur Unterstützung, dann brauche ich viel Hilfe.“

    http://www.bild.de/BILD/sport/fussba...henberger.html

  6. #5
    Avatar von strike

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    Re: Hoyzer war gestern...

    Zitat Zitat von Pustebacke",p="797341
    BILD liegen Informationen vor, in denen die Staatsanwaltschaft zwei Bundesliga-Stars vorwirft, Spiele manipuliert zu haben......
    Ich bezweifle nicht, dass es derartiges - wieder - gegeben hat.
    Leider.
    Allerdings sollten wir vorsichtig sein mit derart schnellen Infos.
    Eben noch war die Rede von mehr Menschlichkeit und was weiss ich nicht allem und schon werden Spieler beim leisesten Verdacht ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt.
    Eine mögliche spätere Entschuldigung wird man dann wohl nur mit Lesebrille entziffern können.

    Also gemach.
    Für mich gilt aktuell einzig die Erklärung der Staatsanwaltschaft und sonst nichts.
    Und die hat noch keine Untersuchungen abgeschlossen, geschweige denn Namen genannt.

  7. #6
    chrisu
    Avatar von chrisu

    Re: Hoyzer war gestern...

    passender kommentar!
    stimme ich zu 100% zu

    Wenn man hochbezahlten Fußballspielern ihre Statussymbole wie teure Autos und teure Uhren wegnimmt ist ihr Sprachschatz erschöpft. Einfach ausgedrückt: Bis auf ganz wenige Spieler haben sie nichts in der Birne !!! Warum Menschen ihr Geld immer noch in die Stadien bringen ist unverständlich. Wenn in so großem Stil betrogen wird, gerät jedes Spiel zur Farce.

  8. #7
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Hoyzer war gestern...

    Zitat Zitat von chrisu",p="797346
    Wenn in so großem Stil betrogen wird, gerät jedes Spiel zur Farce.
    Bei genauerer Betrachtung ist es kein großer Stil.
    Es geht ja wohl weniger um Sieg oder Niederlage (außer bei DFB-Pokalspielen, wenn ein Bundesligist wie im Fall Hoyzer gegen einen Landesligisten verliert). Das bringt den Wettern kaum etwas. Es geht eher ums Ergebnis (also z.B. 2 oder 3 Tore Unterschied).
    Osnabrück hätte höchstwahrscheinlich eh gegen Nürnberg verloren. Und ob sie nun 0:2 oder 0:3 verlieren hätte an der Tabelle nichts geändert.

    Ich will damit die Bestechungen nicht schönreden, aber logischerweise wird der Skandal in den Medien nun schlimmer dargestellt als er in Wahrheit ist.
    Wenn man mal bedenkt, wieviel Spiele durch echte Schiri-Fehlentscheidungen verpfiffen werden. Man denken nur mal an Frankreich gegen Irland.
    Würden FIFA/UEFA/DFB endlich mal Kamerabeweise zulassen hätten weder Schiris noch irgendwelche Wettbanden eine Chance.

    Jedenfalls fand ich den Skandal von gestern abend schon gravierender, als ein Düsseldorfer am Boden lag, Cottbus den Ball fair ins Aus spielen wollte und ein Düsseldorfer die Chance nutzte und das 2:1 machte. Solche Teams sollte man strafversetzen. Und dann scheinheilig vor dem Spiel noch um Enke trauern. Ein großes Pfui für den Kölner Vorort!

  9. #8
    Avatar von strike

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    Re: Hoyzer war gestern...

    Zitat Zitat von chrisu",p="797348
    dieses handspiel von henry ist ja ein wunderbares vorbild, für jeden heranwachsenden fußballer, wie er ungestraft betrügen kann ohne dafür bestraft zu werden.
    Dies ist ja nichts wirklich neues und nur stehen in Deutschland für so etwas eben Namen wie Helmer und Burgsmüller.
    Die NFL ist uns da allerdings Lichtjahre voraus und nutzt die heutigen technischen Möglichkeiten - wobei auch die dann manchmal noch Interpretationsspielräume lassen.

    Sei es drum, mal abwarten wer und wie hier betrogen hat.
    Und erst wenn diese Leute verurteilt wurden kann man davon ausgehen, dass es sehr wahrscheinlich die Richtigen getroffen hat.


  10. #9
    Avatar von strike

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    Re: Hoyzer war gestern...

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="797350
    Jedenfalls fand ich den Skandal von gestern abend schon gravierender, als ein Düsseldorfer am Boden lag, Cottbus den Ball fair ins Aus spielen wollte und ein Düsseldorfer die Chance nutzte und das 2:1 machte.
    Welches Spiel hast Du gesehen?
    Ich lade Dich gern ein und dann können wir uns die "Skandalszene" noch einmal oder auch tausendmal anschauen.
    Der ballführende Cottbuser Spieler hat überhaupt keinerlei Anstalten gemacht, den Ball Richtung Aus zuspielen.

    Aber selbst wenn:
    seit 1996 weiss ich, dass man sich auf die Fairness anderer niemals verlassen sollte.
    Bayer Leverkusen ist für mich das Paradebeispiel, auch weil ich es live erlebt habe.

    Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Kaiserslautern 1:1
    Am 18. Mai 1996 fand das „Endspiel“ um den Klassenerhalt zwischen Bayer 04 Leverkusen und Kaiserslautern statt. Leverkusen reichte ein Remis zum Verbleib in der 1. Bundesliga, während der FCK das Spiel gewinnen musste um die Klasse zu halten. Bis zur 81. Minute führte der 1. FCK durch ein Tor von Pavel Kuka mit 1:0. Nachdem die Lauterer den Ball ins Aus spielten, [highlight=yellow:2361e7e7c2]da ein Spieler verletzt auf dem Platz lag[/highlight:2361e7e7c2], führte Paulo Sergio den darauf folgenden Einwurf aus. Statt den Ball zum Gegner zu werfen, wie es ein ungeschriebenes Gesetz des Fair Play ist, warf Sergio den Ball zu einem Mitspieler. Den folgenden Konter schloss Markus Münch mit einem Schuss ab, den Torwart Andreas Reinke nicht festhalten konnte und besiegelte damit den ersten Abstieg der Pfälzer nach 34 Jahren ununterbrochener Bundesligazugehörigkeit.
    Beleg

    Also komme mir nur keiner mehr mit Anständigkeit der Profis.
    Die spielt bei den meisten spätestens beim Anruf des Anlageberaters keine Rolle mehr .....

  11. #10
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Hoyzer war gestern...

    Zitat Zitat von strike",p="797353
    Welches Spiel hast Du gesehen?
    Ich lade Dich gern ein und dann können wir uns die "Skandalszene" noch einmal oder auch tausendmal anschauen.

    Der ballführende Cottbuser Spieler hat überhaupt keinerlei Anstalten gemacht, den Ball Richtung Aus zuspielen.
    Es ging sogar um 2 Cottbuser Spieler. Der erste hat den Düsseldorfer am Boden bemerkt und sichtbar kurz gestoppt, dann den Ball im Zeitlupenstil zum Nebenmann gespielt. Auch der betarchette erst die Szene, um zu entscheiden, ob er den Ball ins Aus spielen soll oder der Spieler wieder aufsteht. In dem Moment, als er sich dann sichtlich entscheid, den Ball ins Aus zu spielen, kam ein Düsseldorfer angerannt und nahm ihm den Ball weg.

    Das hätte er doch nie geschafft, wenn der Cottbuser nicht genau diese Gewissenentscheidung getroffen hätte. Wäre er ein Düsseldorfer hätte er nämlich sofort den Ball in den Strafraum gespielt (war ja knapp davor) und Cottbus hätte 2:1 geführt. Ich habe mir die Szene mehrmals angesehen.

    Im Übrigen hätte auch das 2:2 für Cottbus nicht jeder Schiri abgepfiffen. Genau solch ein Tor fiel am Wochenende beim Spiel Thailand gegen Singapur. Und der Schiri ließ es durch. Also wer weiß, wieviel die Schiedrichterin gestern bekommen hat? Ist mir aber egal. Düsseldorf wird ja eh nicht aufsteigen und Cottbus steigt nicht ab.

    Zitat Zitat von strike",p="797353
    Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Kaiserslautern 1:1
    Daran kann ich mich erinnern. Fand ich damals auch sehr unfair, auch wenn ich für Leverkusen war. Bayer hat aber die gerechte Strafe bekommen: das Team ist in meiner Favoritenliste ordentlich gefallen. Und die Liste ist ja viel wichtiger als eine Platzierung in einer BL-Saison.

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