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Hat das Leben einen Sinn ?

Erstellt von Waitong, 23.01.2012, 13:16 Uhr · 181 Antworten · 7.625 Aufrufe

  1. #61
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Wer oder was ist die aufgeklaerte Welt ?

    Ob Nietzsches Leben sinnvoll war darf man bezweifeln....
    Bei dir hapert es an Basiswissen. Nietzsche hat mit seinen Werken einen grossen Anteil an der Aufklaerung.

    Aufklärung steht im alltäglichen Sprachgebrauch für das Bestreben, durch den Erwerb neuen Wissens Unklarheiten zu beseitigen, Fragen zu beantworten, Irrtümer zu beheben. Historisch versteht man darunter vor allem politische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen in Europa und Nordamerika seit den Religionskriegen, deren Errungenschaften bereits im 18. Jahrhundert als epochal gewürdigt wurden – man sprach und spricht in verschiedenen Bereichen der Geschichtsschreibung von einem Zeitalter der Aufklärung. Einschlägig im deutschen Kulturraum ist auch die Begriffsbestimmung durch Immanuel Kant geworden:
    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“.[1]
    .................................................. ......
    Aufklärung


    Der Antichrist. Fluch auf das Christenthum ist eines der Spätwerke Friedrich Nietzsches. Er schrieb die polemische Abrechnung mit dem Christentum im Spätsommer und Herbst 1888. Da Nietzsche sich bis zu seinem geistigen Zusammenbruch wenige Monate später nicht konkret um eine Publikation bemüht hatte, wurde das Manuskript zunächst zurückgehalten und erst 1894 vom Nietzsche-Archiv herausgegeben, allerdings mit mehreren Mängeln. Streitigkeiten um eine korrekte Edition des Werks zogen sich – wie bei allen Spätwerken Nietzsches – bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hin.
    Wie in mehreren seiner letzten Werke philosophiert Nietzsche auch hier „mit dem Hammer“ und will alte Werte „umwerten“. Unter Rückgriff auf einige seiner früheren Schriften bündelt er seine Kritik am Christentum, der er eine bisher nicht gekannte Schärfe gibt. In oft prägnanten Sätzen kritisiert er das Christentum der Priester, das im Wesentlichen von Paulus begründet worden sei und das unter anderem das Erbe der griechischen und römischen Antike vernichtet habe. Des Weiteren gibt er eine originelle psychologische Deutung von Jesus. Er spricht sich gegen die Mitleidsethik aus, attackiert die christliche Theologie und die aus seiner Sicht davon abhängige (deutsche) Philosophie sowie den jüdisch-christlichen Gottesbegriff, und stellt dem Christentum andere Religionen wie Buddhismus, Islam oder Brahmanismus als in unterschiedlicher Hinsicht überlegen gegenüber.
    Das Werk ist von zentraler Bedeutung in Nietzsches später Philosophie (siehe Friedrich Nietzsche: Übersicht zum Werk). Sein heute in der Nietzsche-Forschung übliches Sigel ist AC.
    Der Antichrist

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Freya

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    190
    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    Das wichtigste im Leben ist klarerweise Zufriedenheit.
    Ich stimme zu: Zufriedenheit ist das Maß aller Dinge und für mich unbedingt erstrebenswert (manchmal/oft sogar erreicht von mir). Die Basis dafür bilden sicherlich psychische und physische Gesundheit, ein wenig Komfort und finanzielle Sorglosigkeit und natürlich ein angenehmes Miteinander mit den Menschen, die man liebgewonnen hat.

    Ansonsten kann ich leider nichts ausformulieren, was man als allgemeingültig "Sinn des Lebens" sehen könnte und bin der Meinung, niemand kann es. Klar, vorallem religiöse Vereinigungen erheben da schon einen Anspruch, aber letztendlich ist es immer auch eine persönliche Sache (wie zB die Entscheidung, sich einer religiösen Vereinigun überhaupt anzuschließen).

    Vielfach folgen wir immer noch sehr archaischen Mustern, die sich zwar biologisch, aber nicht immer rationell erklären lassen und oft bedeutet es auch, einen inneren Kampf auszutragen, wenn man diese Dinge hinterfragt. So zB den Drang, Kinder zu bekommen/ zu zeugen, auch die Suche nach einem/r Partnerin ist im Grunde so zu begründen.

    Daher sollte man übermäßiges Kopfzerbrechen zuweilen auch hinterfragen, was spricht dagegen, einfach sein Dasein zu genießen und dabei zu versuchen, so wenig wie möglich anderen Menschen zu schaden?

  4. #63
    Avatar von Waitong

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    2.636
    Zitat Zitat von ChangLek Beitrag anzeigen
    Für mich selbst sehe ich den Sinn des Lebens im Moment darin: in etwa drei Jahren, zusammen mit meiner Frau den Lebensabend zu genießen.
    Das kann ich verstehen. Eine zeitlang habe ich das auch so gemacht, nur sind

    mittlerweile die Einsichten (nicht nur in dieses Land mit seinen Menschen) soweit

    gereift, dass ich mich ernsthaft frage - was kann und muss ich tun, um mich nicht an

    unhaltbare Zustaende zu gewoehnen und mir sozusagen einen Gefuehlspanzer zulege,

    an dem alles abprallt.

  5. #64
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    ...was kann und muss ich tun, um mich nicht an

    unhaltbare Zustaende zu gewoehnen und mir sozusagen einen Gefuehlspanzer zulege,

    an dem alles abprallt.
    Du koenntest Dir eine Depression zulegen, wenn Dich das zufriedener macht.

  6. #65
    Avatar von Freya

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    190
    An unhaltbare Zustände kann man sich nicht gewöhnen. Man kann abstumpfen, wenn du das willst.

  7. #66
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Sind es unhaltbare Zustaende, die Du veraendern kannst, veraendere sie. Sind es unhaltbare Zustaende, die Du nicht veraendern kannst, akzeptiere sie. Bewerte rein objektiv und nicht subjektiv. Keine Traumtaenzereien, sei realistisch. Mache lediglich das Beste aus Deinen Moeglichkeiten, mehr ist nicht drin. Was unhaltbar fuer einen ist, muss jeder selbst bestimmen.

    Eine andere sinnvolle Alternative gibt es nicht. Keine Sache des Abstumpfens sondern rein des Verstandes. Also diesen schaerfen anstatt ihn brach zu legen. Weder durch Lethargie noch durch ueberschwengliche Emotionen.

  8. #67
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
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    2.636
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Du koenntest Dir eine Depression zulegen, wenn Dich das zufriedener macht.
    Nee - das ist mir zu truebsinnig !

    Zufrieden bin ich nur wenn ich etwas verbessern kann.

    (Auf Deine anderen Kommentare versuche ich spaeter einzugehen.)

  9. #68
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Zufrieden bin ich nur wenn ich etwas verbessern kann.
    Stecke Deine Ziele aber realistisch, damit eine Realisierung einer moeglichen Machtlosigkeit und einer hieraus entstehenden Enttaeuschung nicht ungewollt zu Unzufriedenheit und Depressionen fuehrt.

  10. #69
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
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    Beiträge
    2.636
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Die Lehre des Buddhas ist sehr simpel. "Befreie Dich im Leben von jeglichem Leid um im Leben einen Zustand der staendigen Harmonie zu erreichen". Das ist alles. Alles andere ist nur Mittel zum Zweck. Erreichst Du das Ziel durch nachdenken, dann tue es. Erreichst Du das Ziel durch nicht nachdenken dann tue es. Erreichst Du das Ziel nicht, dann hast Du etwas falsch gemacht.

    Das Ziel scheint simpel zu sein, wenn da nicht der "achtfache edle Weg", mit seinen

    Hindernissen, waere.

    Da ich mich mit diesem Weg ueber viele Jahre aktiv befasst habe, sage ich - die Praxis ist

    alles andere, nur nicht simpel. Das verlangt eine Geduld die uebermenschlich ist (aus meiner Sicht).

    Was Geduld angeht bin ich noch in der Uebungsphase.

    Bin mir allerdings nicht sicher, ob ich eine gewisse Gelassenheit erreicht habe, oder ob es nur Muedigkeit

    ist.





    Mich persoenlich interessiert an der Lehre des Buddhas nur eins. Das Ziel und nicht die 1001 Wege, wie man es erreichen koennte. Jeder muss letztendlich seinen eigenen Weg zum Ziel finden. Wie der Buddha damals. Seine Methode ist kein Persilschein sondern sind lediglich Empfehlungen basierend auf eigenen Erfahrungen, die dann dazu noch in alle Richtungen interpretiert und verbogen werden, bis dann das eigentliche Ziel voellig aus den Augen verloren wird. Lass Dich von Scharlatanen nicht blenden...

    Das hast du sehr treffend erkannt, darum habe ich mich nach vielen Jahren davon abgewendet.

    Die heutige Praxis ist Scharlatanerie - es wird eine Unmenge an GELD damit 'verdient'.

    Was Ethik und Moral angeht halte ich viel von Buddhas Lehre, denn sie ermoeglicht uns deutlich von Tieren

    zu unterscheiden. Wer will schon sein Leben durch tierische Instinkte gelenkt haben ?

    Dazu haetten wir nicht ein derartig komplexes Hirn, von GOTT, erhalten muessen.


  11. #70
    Avatar von Yogi

    Registriert seit
    05.01.2007
    Beiträge
    27.574
    Der Sinn des Lebens ist eine Satire der britischen Komikertruppe Monty Python. Er enthält komische bis skurrile Szenen aus den verschiedensten Lebenslagen, die sich alle direkt oder indirekt mit dem Sinn des Lebens beschäftigen, genauer gesagt mit dem Scheitern sämtlicher Versuche, eine befriedigende Antwort auf die Frage zu finden, worin er denn bestehe.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Sinn_des_Lebens_(Film)

    Da ich, wie schon mehrfach betont, etwas einfacher gestrickt bin, geht es mir eher um den Unsinn im Leben. Hab ich am Ende des Tages ausréichend gelacht, war es ein guter Tag.

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