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Hat das Leben einen Sinn ?

Erstellt von Waitong, 23.01.2012, 13:16 Uhr · 181 Antworten · 7.614 Aufrufe

  1. #151
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Deine Umdeutungen sind einfach bloedsinnig aber typisch fuer dich.

    Den Begriff "Brahman" und "Atman" sollte man verstehen, wenn man vernueftig weiter diskutieren will.
    Nein, du verstehst das Grundprinzip meiner Überlegungen nicht. Es geht ja gerade darum, Begriffe nicht so zu verstehen, wie man sie heutzutage versteht. Denn ansonsten bleibt ja die Denk-Blockade.
    Dann bleib halt bei deinen Definitionen von Brahman, Gott etc. und deinen Ansichten - so wie es eben fast alle tun. So bleibt es dann beim schwarz-weiß-System, bei den gegenseitigen Kämpfen und dem Recht-haben-Wollen ohne zu begfreifen, dass das genau das blödsinnig ist. Ich bleibe lieber bei meinem typischen Querdenk-System und kann dadurch zurecht sagen: es haben alle recht.

  2.  
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  3. #152
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Z.B. Facettenauge

    Hier kannst du das Zusammenspiel des Wissens aus Physik Chemie und Biologie erkennen.
    Fuer mich ist ein Fliegenauge rein biologisch.

    Mit biochemischen Prozessen kann ich durchaus etwas anfangen und ich habe ja auch in einem Vorpost lediglich Physik und Bilologie als zwei verschiedene Schuhe bezeichnet.

    Biophysik kommt fuer mich nur wie eine Pseudowissenschaft rueber Biophysik

    Anscheinend soll die Lehre des Lebens mit der Lehre von der unbelebten Materie verquickt werden. Der Mensch tz, tz, moechte nun in seiner altbekannten Idiotie am liebsten einen Hund mit einem Mobiltelefon kreuzen. Kein Wunder, dass man dem auch einen immortalen Schoepfer mit Leichtigkeit andrehen kann.

  4. #153
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Was mir auffällt (nicht nur bei dir) ist, dass sich viele Menschen immer nur auf bestehende Theorien, vorwiegend von Einzelpersonen, berufen - also die Ismen (wie hier der Pantheismus). Als wenn es nichts anderes gäbe. Warum entwickelst du nicht einen Woodyismus - wie wie ich einen Knarfismus entwickelt habe? Man muss sich doch nicht auf eine Theorie stürzen und diese als totale Wahrheit annehmen und sie evtl. sogar anbeten? Wozu hat man einen eigenen Kopf. Natürlich kann man sich aus dem Pantheismus, dem Bhuddismus, dem Christentum, dem Grundgesetz, Kommunismus, den Wissenschaften etc. Ideen holen. Aber warum sollte ich nur einer Idee einer anderen Person folgen? Sinnvolles aus allem zusammensetzen, selbst logisch denken, unwahrscheinliches verwerfen und Gegensätze überprüfen... das kann jeder für sich und kommt dadurch zu einem persönlichen Ismus.

  5. #154
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Lehre von der unbelebten Materie
    Warum denkst du, ist eine Materie wie ein Mobiltelefon unbelebt?
    In jedem Atom steckt vermutlich ein Bewusstsein. Daher sind Kreuzungen durchaus denkbar, behaupte ich mal.

  6. #155
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    1.Mose z.B.
    Wenn du parallel dazu nachdenkst, ob sich ein Facettenauge zufaellig entwickelt oder eher nicht, dann koennte es irgendwann auch bei dir KLICK machen und es kommt LICHT in die DUNKELHEIT .
    Bei mir ist bereits schon zuviel Licht im Dunklen, das ist ja mein "Kernproblem".

    Schau, das Alte Testament versucht noch einen unbarmherzigen Gott zu verkaufen, waehrend er im Neuen Testament mehr auf die barmherzige Art verkauft wird. Warum? Nun ja, die erste Masche hat nicht richtig gezogen bzw. die Zeiten haben sich geandert, also wird Gott einfach an die Gegebenheiten angepasst. Ein Modernes Testamtent ist eigentlich schon lange ueberfaellig.

    Habe ueber die Thematik recht intensiv nachgedacht und unzweifelhaft sind Parallelen zwischen Religionen und der buddhistischen Lehre. Der Mensch soll Glueckseligkeit (= Zufriedenheit) finden. Der Buddhismus lehrt "hilf die selbst, dannn hilft Dir "Gott"", anstatt, dass alles von uebermaechtigen Wesen gegeben und genommen werden kann. Somit wird jeglich Verantwortung deligiert, was leicht fatal enden kann. "Gott wird es schon richten und wenn er es nicht tut, dann ist das auch okay, weil er es in seiner Weisheit so will". An sich identisch mit dem thailaendischen und buddhistischen mai pen rai, aber nur auf den ersten Blick. Es wird gepredigt, den eigenen Verstand auszuschalten und auf den "Himmel" zu hoffen, genau das, wovon der buddhistische Begruender aber abraet.

    Da Eigenverantwortung aber unbeliebt ist, wurde leider auch der Buddhismus zu einer von vielen Religionen verwaessert. Der Begruender lehrt die Eigenverantwortung und was machen die Deppen nach seinem Tod? Sie beten zu ihm, in der Hoffnung, dass er ihre Probleme loest. Das ist Intelligenzverweigerung vom Feinsten. Waere der Erleuchtete nicht erleuchtet bzw. schon tot, er wuerde sicherlich im Dreieck springen. Somit sein Lehrsatz, die Deppen Deppen sein zu lassen, weil dies nicht aenderbar ist. Niemand kann einen Deppen aus dem Kreislauf herausloesen, sondern er muss es selber tun. Buddha hat sich erleuchtet und wurde nicht erleuchtet.

    Religionen machen es den Deppen sehr einfach. Glaubt einfach an einen Herren und stellt ihn nicht in Frage, er wird es schon richten. Wenn nicht, nun ja, dann war es eben sein Wille und er wird schon seine Gruende dafuer haben. Das ist bizarr. Ich kann genauso versuchen in eine laufende Kreissaege fassen. Ist der Herr mit mir und es ist sein Wille, dann wird mir die Saege nicht die Flossen zerschneiden. Sehr unwahrscheinlich. Mit 99,99% Wahrscheinlichkeit wird der Griff in die laufende Kreissaege unangenehme Folgen haben. Und aus diesem Grund stelle ich dann auch die Existenz eines "Herren" zu 99,99% in Frage. Natuerlich koennte ich mich auch irren und raeume darum auch eine 0,01%ige Wahrscheinlichkeit fuer eine Existenz ein. Halte dies fuer angemessen und realistisch.

    Ach ja, als atheisteischer Buddhist wuerde ich grundsaetzlich anraten, NIEMALS in eine laufende Kreissaege zu fassen, auch wenn in einem Buch, das aus einer Zeit stammt als man noch den Planeten Erde als Scheibe waehnte und goettliche Wesen im "Himmel" vermutete. Wissen wir zwischenzeitlich nicht mit Bestimmtheit, dass die Erde keine Scheibe ist und sich im Himmel keine Goetter befinden? Ist nicht laengst ein Modernes Testamten ueberfaellig oder alternativ an der Zeit altertuemliche bizarre Ansichten als Hokuspokus abzutun?

  7. #156
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Warum denkst du, ist eine Materie wie ein Mobiltelefon unbelebt?
    In jedem Atom steckt vermutlich ein Bewusstsein. Daher sind Kreuzungen durchaus denkbar, behaupte ich mal.
    Wir hatten genaus diesen Punkt schon einmal diskutiert. Ich hatte bezweifelt, dass in toter Materie Bewusstsein stecken koennte, weil Bewusstsein Leben auf biologischer Basis bedarf. Du hattest damals darauf erwidert, dass Du hierueber nachdenken wolltest, nachdem Du schon so weit warst einem Schnitzel praktisch ein "ich" zu geben. Nun bist Du anscheinend ein Stueck weiter und gibst sogar einem Mobiltelefon ein Eigenleben. Die Aussage "die Maschine erwachte zum Leben" ist rein literarisch als Sprache der Poeten zu sehen und nicht woertlich zu nehmen. Erinnerst Du Dich noch an damals, als wir ueber die Thematik der kuenstlichen Intelligenz plauderten. Ich tue es, weil ich ein Bewusstsein habe. Mein Mobiltelefon tut es nicht, obwohl immer noch das alte von damals in meinem Besitz ist und damals wie heute vor mir auf dem Schreibtisch gelegen hat.

  8. #157
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Fuer mich ist ein Fliegenauge rein biologisch.

    Vielleicht wird es jetzt deutlicher -------> Netzhautimplantat ermöglicht blinden Patienten Buchstaben und Worte zu erkennen | evolution radar




    Nachtrag:

    Zitat von Waitong

    Die Fachgebiete ueberlappen sich heutzutage immer mehr die Abgrenzungen sind willkuerlich.

    Es gibt nichts rein chemisches oder physikalische oder

    biologisches...


    Alles hangt mit allem zusammen...

    Das war und ist der Ausgangspunkt meiner Beispiele .

  9. #158
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Und? Ist ein Roboter ein Lebewesen und somit biologisch? Ist ein kuenstliches Hueftgelenk aus Edelstahl biologisch? Was hat ein kuestliches Netzhautimplantat im Biologie zu tun? Diese kuenstlichen Nachbauten werden nie identisch mit ihren natuerlich Vorbildern sein, weil sie eben nicht biologisch sind. Natuerlich koennen sie sogar "besser" und "faehiger" als ihre natuerlichen Vorbilder sein, aber es sind eben einfach nur Replikate und sonst nichts.

    Ein Clon ist zwar auch ein Replikat, aber er ist auf biologischer Basis mit allen "Fehlern und Macken" der Natur. Der Mensch ist fehlbar, weil er eben nach menschlichen Massstaeben nicht perfektioniert ist. Wieder einmal versucht der Mensch die Schwaechen der Natur zu korrigieren und fertigt Netzhautimplantate. Warum? Weil Gott versagt hat? Vielleicht war es Gottes Wille, dass jemand erblindet? Wie kann man sich gegen Gottes Wille stellen? Ist irgendwie so, als wuerde der Mensch sich ein goldenes Kalb schaffen, dem er huldigen kann, weil Gott nicht perfekt ist.

    Auch ein kuestliches Herz ist nicht mit einem biologischem Herz zu vergleichen, sondern es handelt sich hier um tote Materie im Vergleich zu lebendiger. Physik versus Biologie. Selbst wenn das kuenstliche Herz praktisch identische Funktionen wie ein echtes Herz auffuehrt ist es dennoch kein Herz. Es ist lediglich eine Apparatur, weil Physik und Biologie zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Aehnlich einer aufblasbaren Puppe, Premium-Modell, aus dem Beate Uhse Shop im Vergleich zu einem (unperfektem) menstruierenden Weibe aus Fleisch und Blut.

    Der einzige wirklich anerkennenswerte Biophysiker waere bestenfalls Dr. Frankenstein und nun ja, der ist nur Fiktion.

  10. #159
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Erinnerst Du Dich noch an damals, als wir ueber die Thematik der kuenstlichen Intelligenz plauderten. Ich tue es, weil ich ein Bewusstsein habe.
    Daran erkennst du, dass auch das Leben einer Frage der Definition ist. Wenn Plaudern für dich dazuzählt, dürfte ein Baumstamm ja nach deiner Definition nicht leben.

    Wie will man denn Bewusstsein nachweisen? Was ist das überhaupt. Christen meinen ja sogar, Tiere hätten keine Seele. Was ist das überhaupt? Wie kommt man darauf und wie kann man es belegen oder widerlegen? Ich denke, das kannst weder du noch ich. Nur, wenn wir Leben, Bewusstsein, Seele etc. entsprechend definieren, könnten wir es evtl.
    Mein Lebensbegriff ist scheinbar viel weiter gefasst als deiner. Daher geht er auch nach meiner Definition nach dem Tod hinaus und kann somit auch in Sachen vorkommen, die nach deiner Definition tot sind.

    Soll heißen: wenn ich alles so sehe, bzw. definiere wie du, würde, bzw. müsste ich dir ja recht geben. Aber das kommt bei Menschen eben kaum vor. Es beginnt doch schon mit dem Streit, wann beginnt das Leben eines Kindes? Für einige erst mit der "Geburt" oder nach 3 Monaten im Mutterbauch, für andere mit der Schwängerung, für andere wiederum schon vorher (Samenerzeugung, Wiedergeburt etc.).

    D.h. doch, dass man im Prinzip doch eine gemeinsame Grundlage benötigt, um überhaupt sagen zu können, ob etwas wahr oder falsch ist. Und so ist es eben auch mit einem Gott. Gehe ich wortwörtlich nach der Bibel, würde ich seine Existenz nur mit einer minimalen Wahrscheinlichkeit einschätzen, mit meiner Definition mit einer sehr hohen. Wobei eben Gott praktisch alles sein kann, z.B. ich selber. Da muss ich dann auch nichts mehr beweisen - jedenfalls nicht für mich für andere schon.

    Ich sehe es aber als gefährlich an, wenn man sich eben nur auf eine eher verbreitete Definition begibt, weil man damit das Thema als erledigt abhakt und nicht mehr weit genug denkt. Das macht man ja auch gerne mal in der Physik. Da behauptet jemand, die Lichtgeschwindigkeit sei das schnellste, was es gibt. Jeder nimmt das als endgültig hin, es wird daher kaum noch geforscht, aber trotzdem gibt es nun Zweifel. Das ist eben der Grund, warum ich ungern nur bei allgemeinen Definitionen stehen bleibe.

    Was dein Vergleich zum Buddhismus angeht: das ist ja auch eine Frage, wie man Gott definiert. Natürlich sehen ihn viele, als jemand, der sich um alles kümmert. Doch, nur, weil er es nicht tut, heißt es ja nicht, dass "er" nicht exisitiert. Sondern nur, dass er sich doch nicht um alles kümmert oder dass die Menschen sich das nur wünschen.

    Die Frage müsste dann nicht lauten: "Gibt es Gott?", sondern "Gibt es einen Gott, der sich um alles kümmert?" Man muss die Fragen also viel enger fassen, um zumindest die Möglichkeit von Antworten finden zu können.

    Ich stehe ja auch eher der buddhistischen Weisheit näher: Eigenverantwortung. Wenn ich mir was wünsche, kann ich es mir selbst erschaffen. Klappt sehr gut. Das wäre z.B. ein Beleg dafür, dass ich Gott bin. Und somit könnte man dann auch belegen, das sich Gott um alles kümmert - jedenfalls um mich. Ist doch logisch, oder?

    Ich lege mich jedenfalls (noch) nicht fest, wer oder was Gott ist und ob er existiert. Dafür ist die Suche nach der Wahrheit auch viel zu faszinierend. Und im Grunde ist das Ergebnis auch in der Tat egal.

  11. #160
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Nein, du verstehst das Grundprinzip meiner Überlegungen nicht. Es geht ja gerade darum, Begriffe nicht so zu verstehen, wie man sie heutzutage versteht. Denn ansonsten bleibt ja die Denk-Blockade.
    Dann bleib halt bei deinen Definitionen von Brahman, Gott etc. und deinen Ansichten - so wie es eben fast alle tun. So bleibt es dann beim schwarz-weiß-System, bei den gegenseitigen Kämpfen und dem Recht-haben-Wollen ohne zu begfreifen, dass das genau das blödsinnig ist. Ich bleibe lieber bei meinem typischen Querdenk-System und kann dadurch zurecht sagen: es haben alle recht.
    @knarfi, auch wenn du dich noch so anstrengst und deinem Bloedsinn froenst, es gibt nun mal ein Wissen der Menschheit, das deinen Horizont uerberschreitet.

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