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Hartz IV Verfassungswidrig?

Erstellt von Serge, 31.10.2008, 15:21 Uhr · 288 Antworten · 9.808 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von Shiai

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    Re: Hartz IV Verfassungswidrig?

    @lamaii
    Wenn Du soooo links bist, warum fällst Du dann auf die Propaganda "Alle H4ler sind Sozialschmarotzer" herein. Hör mir auf mit der Mähr, alle die einen Job wollen, finden einen. Das mag sein, nur leben können sie dann vom Gehalt für diesen "Jobs" nicht. Meißt wird er dann noch vom Staat zusätzlich aufgestockt. Ist das in Ordnung, dass wir mit unseren Steuergeldern, die Lohnkosten bei BMW, VW, Bayer und jetzt auch noch bei der Deutschen Bank bezahlen?
    Da Du schon betonst, links zu sein, solltest Du wenigstens mit der Kapitalismusanalyse von Karl Marx (die gilt selbst hierzulande noch an renommierten UNIs) vertraut sein und damit Deine eigenen dummen Sprüche selbst durchschauen können. Da Du das offenbar nicht schaffst, schwafle auch nicht, Du wärst links.

  2.  
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  3. #102
    Avatar von Conrad

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    Re: Hartz IV Verfassungswidrig?

    Zitat Zitat von lamaii",p="649683
    Aber um zum Schluss auf den Threat zurück zu kommen: Hartz 4 verfassungswidrig? Ich finde schon!!!!...
    Denn viele Hartz 4-Empfänger sind mittlerweile besser gestellt, als all die Leute, die arbeiten gehen und nur nicht dem Staat auf der Tasche liegen wollen, egal zu welchem Gehalt und damit mehr menschenunwürdig leben als die Arbeitslosen......ich muss hier raus...
    Tja, das ist ein anderer Aspekt, wer hier in D noch arbeiten geht, zumal mit Lohnsteuerklasse 1 ist wirklich arm dran und zahlt sich dumm und dämlich an Steuern und Sozialversicherung, deshalb hauen auch so viele gut ausgebildete ab aus Deutschland.

    Meine Rechnung oben belegt es doch: Mit 15 Std. Arbeit pro Woche Netto 14,48 Euro Netto, also knapp 29 Euro Brutto, ein wirklich guter Stundenlohn und um die Heizkosten muß man sich auch nicht den Kopf zerbrechen, im Gegensatz zum Arbeitnehmer, der sich langsam schon überlegt, ob er sich das Heizen diesen Winter überhaupt noch leisten kann.

    29 Euro Stundenlohn entspricht bei einer 40 Stundenwoche einem Bruttolohn von 4872 € im Monat bei 168 Stunden Arbeit.

    Man muß es eben auch mal so rum betrachten, aus Sicht eines Arbeitnehmers. Dann sieht die ganze Sache nämlich völlig anders aus.

    @Paddy, dumm gelaufen, jetzt ist die Solidarität deiner Parteigenossen gefragt.

  4. #103
    Avatar von lamaii

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    Re: Hartz IV Verfassungswidrig?

    Warum greifst Du mich dann an, wenn Du selber keine Lösung hast und meinst "der Staat ist da schon dran und regelt das schon... und... da kann ich sowieso nichts machen (so hört es sich wenigstens so an!)... glaubst Du, unsere Kindeskinder werden uns diese Argumentation abkaufen? ...ich habe von Tag zu Tag mehr das Gefühl wir werden alle mit einem nicht zu haltenen Sozialstaat-Gemache ... verarsch...t

    ...radikale Änderungen sind nie schön, noch rechts noch links... sondern ...notwendig...

  5. #104
    Avatar von Shiai

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    Re: Hartz IV Verfassungswidrig?

    Zitat Zitat von lamaii",p="649742
    Warum greifst Du mich dann an, wenn Du selber keine Lösung hast und meinst "der Staat ist da schon dran und regelt das schon...
    Tja ich vermute Du meinst mich.
    Du machst dich angreifbar. Einerseits behauptest Du eher links zu sein, Deine Patentrezepte stammen aber ganz deutlich aus dem 3. Reich. Wundert mich dass Du noch keine Arbeitslager für solche arbeitsscheue Elemente vorgeschlagen hast, wär doch was. Übrigens kannst Du denen dann gleich noch ein schwarzes Dreieck aufpappen.

    Natürlich ist der Staat schon dran, er schichtet Steuergelder lustig von unten nach oben um, veruntreut jährlich Milliarden und schiebt staatliche Verantwortung in den Privatbereich ab. Bestes Bsp (wo wir schon bei Heizkosten sind)die staatliche Forderungen nach einem Sozialtarif seitens der Versorgungsunternehmen.

  6. #105
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Hartz IV Verfassungswidrig?

    Wo sind denn die Schlaumeier hier..?
    Mit Infos liese sich der Thread hier ja überfüllen.
    ___________

    Arbeitsagenturen und JobCenter zahlen Beschäftigungszuschüsse von bis zu 75 Prozent für Menschen mit Vermittlungshemmnissen

    Die Agenturen für Arbeit und JobCenter unterstützen gezielt Menschen mit besonders geringen Vermittlungschancen. Sie fördern sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mit einem hohen Zuschuss, sofern dadurch Langzeitarbeitslose mit mehreren Vermittlungseinschränkungen einen neuen Arbeitsplatz erhalten. Hemmnisse können beispielsweise geringe Qualifikationen wie fehlende Schulabschlüsse sein, leichte gesundheitliche Einschränkungen oder auch Schwierigkeiten mit dem Lesen, Schreiben oder der deutschen Sprache. Je nach Schwere der Einschränkungen übernehmen die Agenturen für Arbeit und die JobCenter bis zu 75 Prozent des tariflichen bzw. ortsüblichen Arbeitsentgeltes. In Niedersachsen könnten auf diese Art im Jahr 2008 zwischen 2000 und 4000 Personen gefördert werden, im Land Bremen zwischen 200 und 300.

    „Von den Fördermöglichkeiten profitieren sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber. Motivierte langzeitarbeitlose Menschen finden endlich wieder eine Stelle und Arbeitgeber bekommen neue Mitarbeiter für einfache Tätigkeiten, mit denen sie ihr Fachpersonal entlasten können “, erklärt Dr. Götz von Einem, Geschäftsführer Grundsicherung (SGB II) bei der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit.

    Diese Regelung nach §16a des Zweiten Sozialgesetzbuches (SGB II / Grundsicherung) ist für Menschen vorgesehen, die sonst praktisch keine Chance auf eine Stelle auf dem freien Arbeitsmarkt haben. Die Voraussetzungen für die Förderungen werden bei jedem Fall individuell geprüft.


    Die Bezuschussung kommt in Frage, wenn mehrere Vermittlungshemmnisse vorliegen und es vorab mindestens sechs Monate nicht gelungen ist, den arbeitswilligen Langzeitarbeitslosen zu vermitteln und dies auch nicht für die nächsten zwei Jahre zu erwarten ist. Nach Ablauf der Förderung über 24 Monate kann auch eine dauerhafte Förderung bewilligt werden.

    Die Bundesregierung hat dieses Instrument eingeführt, um arbeitsmarktfernen Arbeitsuchenden langfristig berufliche Perspektiven durch Erwerbstätigkeit zu bieten. Als Arbeitsplätze kommen Tätigkeiten mit einfachen Ansprüchen z. B. im Dienstleistungsgewerbe oder in der Industrie in Frage.

    Arbeitgeber erhalten nähere Informationen zum Beschäftigungszuschuss unter der Servicenummer 0 18 01 - 66 44 66 (3,9 Cent aus dem Festnetz). Interessierte Langzeitarbeitslose wenden sich bitte an ihre Ansprechpartner/-innen in den Agenturen für Arbeit bzw. den JobCentern.

    Quelle:

    Link externhttp://www.arbeitsagentur.de/[...]rbeitslose.html
    ________________________
    ________________________

    Wer Langzeitarbeitslose einstellt, bekommt Zuschüsse

    BERLIN -

    Erwerbslosen Jugendlichen und schwer vermittelbaren Langzeitarbeitslosen soll mit Lohnkostenzuschüssen die Integration in den Arbeitsmarkt erleichtert werden.

    Der Bundestag beschloss am Freitag ein Programm für 100 000 Langzeitarbeitslose. Jugendlichen unter 25 Jahren soll mit einem Eingliederungszuschuss die Jobsuche erleichtert werden. Die Gesetze treten am 1. Oktober in Kraft.

    Der Zuschuss für die unter 25-Jährigen wird in Höhe von 25 bis 50 Prozent des Bruttolohns bis maximal 1000 Euro gezahlt. Voraussetzung ist, dass sie bereits erfolgreich eine Ausbildung absolviert haben.

    Junge Arbeitslose ohne Ausbildung sollen mit einem Qualifizierungszuschuss gefördert werden. Sie können dann in einem Unternehmen arbeiten und sich weiterbilden. Der Zuschuss wird in Höhe von 50 Prozent des Bruttolohnes gezahlt, wovon mindestens 15 Prozent für die Weiterbildung verwendet werden müssen. Die Entscheidung über beide Zuschüsse liegt bei der Arbeitsagentur.

    Aus dem Programm für 100 000 schwer vermittelbare Erwerbslose erhalten Arbeitgeber einen Lohnkostenzuschuss von bis zu 75 Prozent, wenn sie einen Langzeitarbeitslosen einstellen. Die erste Förderphase beträgt 24 Monate.
    AP

    erschienen am 7. Juli 2007

    Quelle: Link externhttp://www.abendblatt.de/[...]/07/767108.html
    _____________________

    Beim Wingman, dem mit den 2 Facharbeiterbriefen, scheint das z.B. alles nicht zu nützen.


    @ KKc:

    hier mal was aus Hannover:

    ARGE plant die Aktivierung von 30.000 Langzeitarbeitslosen

    Link externhttp://im-altkreis.de/[...]0975/inhalt.inc

  7. #106
    Avatar von Nokhu

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    Re: Hartz IV Verfassungswidrig?

    Zitat Zitat von Lamai",p="649739
    29 Euro Stundenlohn entspricht bei einer 40 Stundenwoche einem Bruttolohn von 4872 € im Monat bei 168 Stunden Arbeit.
    Jetzt hastes geschafft. Für die Kohle schmeiss ich meinen Job hin und lass mich gerne als Schmarotzer bezeichnen.
    See you in Arbeits-Agentur.

    Man muß es eben auch mal so rum betrachten.
    ;-D ;-D ;-D
    Mach ich ja gerade.

    Aber Du glaubst ja nicht wirklich was du da schreibst, oder?

  8. #107
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Hartz IV Verfassungswidrig?

    Zitat Zitat von Lamai",p="649739
    @Paddy, dumm gelaufen, jetzt ist die Solidarität deiner Parteigenossen gefragt.
    Sag mal Du Zombie, merkst Du eigentlich noch irgend was?

    Für mich ist diese Situation extrem bitter und Dir fällt dazu nur ein saublöder Spruch ein?

    Ich habe keine Parteigenossen. Ich kenne dort niemanden.
    Ich war lediglich ein halbes Jahr mal Probemitglied, um annähernd Programm kennen zu lernen, bevor ich über etwas rede. Dazu reichten mir die mannigfaltigen Emails mit Informationen.

    Du hingegen musst auf jeden Fliegenschiss noch Deine Marke setzen, ohne zu begreifen, wie dumm Du dabei auf andere wirkst.

  9. #108
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Hartz IV Verfassungswidrig?

    Zitat Zitat von Shiai",p="649733
    [...] Das mag sein, nur leben können sie dann vom Gehalt für diesen "Jobs" nicht. Meißt wird er dann noch vom Staat zusätzlich aufgestockt.
    [...]
    Vom ALG2 kann man leben, vom "aufgestockten" Gehalt nicht?

    Geschenkt ist die Summe gerade hoch genug, dafür arbeiten kommt natürlich nicht in Frage.

    Jeder Mensch, der körperlich in der Lage ist, einen Job, gleich welcher Art, auszuüben, hat dieses auch zu tun, ansonsten betrügt er die Solidargemeinschaft.

  10. #109
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Hartz IV Verfassungswidrig?

    Zitat Zitat von Pee Niko",p="649813
    [...]Jeder Mensch, der körperlich in der Lage ist, einen Job, gleich welcher Art, auszuüben, hat dieses auch zu tun, ansonsten betrügt er die Solidargemeinschaft.
    So ist es, und der Verdienst aus einem angebotenen 1€-Job wird dabei nicht auf das ALG angerechnet.

    Ändert nix an der Tatsache, dass die Mehrzahl in der Tat arbeiten will, es allerdings - gerade für Ältere - keine Jobs gibt.
    Man sollte es nicht an den Schmarotzern fest machen.
    Und dieses sporadische Pauschalieren von Einigen nervt mich ganz gewaltig.

  11. #110
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Hartz IV Verfassungswidrig?

    Genau

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