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Grundeinkommen für alle

Erstellt von Monta, 14.05.2006, 14:16 Uhr · 68 Antworten · 4.326 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Lille

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    Re: Grundeinkommen für alle

    345€ ist der satz nach 360 tagen und nur arbeiten wegen des arbeitens willen glaub ich nicht ganz. wenn nicht mal die grundkosten gedeckt werden bei einem job dann lohnt es sich nicht den zu machen.

    die wollen facharbeiter einstellen und einen mickrigen lohn bezahlen der weit unter tarif bzw. weit unter der kostenrechnung liegt aber wollen vollwertige arbeit ich sehe das dann so das nur geld fuer anesenheit bezahlt wird und jemand sagt was zu tun ist den selbstaendiges und verantwortliches arbeiten wird ja nicht bezahlt.

    und auch wingman hat recht ewig einbezahlt und dann wird man links liegen gelassen und als altlast abgetan, wenn man so behandelt wird ist es nur richtig wenigstens einen teil seines geldes wieder zu bekommen, dafuer hat man ja schliesslich lange genug einbezahlen muessen.

    mfg lille

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Nokhu

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    Re: Grundeinkommen für alle

    Schmarotzer sind in meinen Augen nur diejenigen, die das System ausnutzen obwohl Sie nie etwas eingezahlt haben.
    Leute, die jahrzehntelang geblecht haben, haben natürlich das Recht zu kassieren wenn die Voraussetzungen gegeben sind.

  4. #53
    Avatar von eletiomel

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    Re: Grundeinkommen für alle

    @sioux

    Ich halte Werners Argumente, gerade was die Kosten der Buerokratie angeht fuer sehr ueberzeugend. Diese Kosten eingespart, und eine Menge Geld fuer das Vorgeschlagene wird frei.

    Gesundheitswesen, nicht mehr finanzierbar, immer weniger Industriearbeitsplaetze, sinkender Lebensstandard der Mehrheit der Buerger, diese Probleme verlangen nach neuen, inovativen Loesungen.
    Wie willst du eigentlich,indem du noch mehr Leute (Bürojraten) arbeitslos machst,den Lebensstandard der Bevölkerung erhöhen?Verschwinden diese Menschen einfach nach dem Wegfall ihres Arbeitsplatzes oder können sie,weil ja so viele offene stellen zu besetzen sind,umgeschult werden?

  5. #54
    Avatar von xxeo

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    In der Schweiz mit klarer Mehrheit abgelehnt.

    Volksabstimmung: Schweizer lehnen Grundeinkommen ab - Politik - Stuttgarter Zeitung

    Ob es funktioniert? Den Befürwortern zufolge, weil man viele staatliche Leistungen streichen und - aufgepasst - die öffentliche Verwaltung dadurch sehr stark verschlanken kann. Ob gerade dass umgesetzt würde, ich weiß nicht.

    Vor allem denke ich, dass ein falsches Signal gesetzt würde. Okay, jeder kann sich dann entfalten ohne Rücksicht auf seine finanzielle Versorgung. Aber es ist für mich doch sehr ein grotesk überdehnter Wohlfahrtsstaat, der da entstünde.

  6. #55
    Avatar von DisainaM

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    Den wenigstens Schweizern wird klar sein,

    das sie damit für eine Einwanderung gestimmt haben.

    Der Gedanke, dass man durch ein angemessendes Grundeinkommen von 2.500 Euro für jedermann,

    die Bevölkerung anfüttern lässt, damit sie sich trauen, wieder mehr schweizer Kinder in die Welt zu setzen,

    und so der Notwendigkeit einer Einwanderung entgegen zu wirken,

    konnte in der jetzigen Abstimmung nicht offen angesprochen werden.

    Der Geburtenrückgang macht es einfach, die gesellschaftliche Konsequenz für das Land zu errechnen,
    und ohne die aus dieser Konsequenz ergebenden Folge,
    das eben die fehlenden Menschen im Land eben durch Einwanderung gefüllt werden muss,
    wenn man das Land auf demselben Lebensstandart halten will,

    diese Konsequenz hat man dem Wahlvolk nicht erklärt,

    was zugegebender Massen genial ist.

    Später kann man deshalb sagen, dass die schweizer Bevölkerung damals bewusst für Einwanderung gestimmt hat,
    weil sie gegen eine Anfütterung der eigenen Bevölkerung zwecks Geburtensteigerung war,
    (also Zoo-Effekt zur Populationserhöhung) ... dann lieber Einwanderung.

    Andererseits war die Abstimmung,

    Grundeinkommen PLUS KINDERGELD, eindeutig,
    jeder konnte erkennen, das es um KINDER geht,
    jeder sollte die aktuellen demographischen Statistiken kennen,
    und die daraus ergebenden Konsequenzen.

    Wenn wir es nicht schaffen, die Geburtenrate im Land auf das Niveau X zu heben, dann ...

    muss der drohende Kollaps durch Einwanderung gelösst werden,

    also Anfüttern, will man Kultur erhalten und Überfremdung vermeiden.

  7. #56
    Avatar von Siamfranky

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    Erst einmal seltsam, stimmt man in der Schweiz über eine "BGE-Hausnummer" ab, die
    rund 500 CHF unter dem aktuellen Existenzminimum liegt/läge. Zur Abstimmung selbst:
    Alle meine Verwandten, Freunde, ehemalige Kollegen etc. haben nicht abgestimmt, weil
    sie die ganze Idee für so aberwitzig halten, dass ihnen auch ohne eigenes Zutun klar war,
    wie das Ganze endet. Soll heissen - im Grunde ist das Ding viel klarer abgelaufen, als es
    die Zahlen zeigen. Ich denke, die "Sozial-Träumer" waren vermutlich vollzählig am Start.

    Auf der anderen Seite greifen die Modelle doch schon lange, nennen sich zum Beispiel nur
    "Ergänzungsleistung", oder etwa "Aufstockung". Nun möchte man es gern bedingungslos.
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt - und das sind häufig die unbeirrt Fleissigen im Lande.

  8. #57
    Avatar von waltee

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    Auch die "Kapital-Träumer" konnten sich ehemals nie vorstellen dass es Negativzinsen gibt. Oder dass Hypotheken nahezu kein Geld mehr kosten.

    Viele Träume der Menschheit haben sich realisiert. Z. B. auch dass Windstrom jetzt billiger ist als Atomstrom. Oder dass der Inhalt einer Bibliothek auf einer "Briefmarke" Platz hat. Oder dass man sein Gegenüber sehen kann wo immer man telefoniert. Oder...

    PS: Ich bin schon alt habe aber noch viele Träume.

  9. #58
    Avatar von Siamfranky

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Den wenigstens Schweizern wird klar sein,

    das sie damit für eine Einwanderung gestimmt haben.

    Der Gedanke, dass man durch ein angemessendes Grundeinkommen von 2.500 Euro für jedermann,

    die Bevölkerung anfüttern lässt, damit sie sich trauen, wieder mehr schweizer Kinder in die Welt zu setzen ...
    1. Mit 2500 CHF machst du in der Schweiz rein gar nichts, ausser nicht zu verhungern!
    2. Die Karte "Einwanderung" ist schon zu lange gespielt worden. Das Land stösst räumlich
    an seine Grenze, hat seine Einwohnerzahl innerhalb einiger Jahrzehnte verdoppelt! Aber
    "plötzlich" stehen da so viele Berge rum und immer mehr Almen sind zugebaut. Quo vadis
    Schweiz? Es gibt nicht wenige Ökonomen, die schon viele dunkle Woken am Horizont sehen.

    Beispiel eines Freundes:
    Ingenieur einer Schweizer Firma, Maschinenbau-Sektor, 2500 Angestellte. Ab dem 1.1.2016:
    Lohnkürzung 5%, Verlängerung der Wochenarbeitszeit um 2,5 Stunden - und ähnliches mehr.
    Ich nehme häufig zur Kenntnis, wie wenig der "deutsche Blick" die Schweizer Realität spiegelt.

  10. #59
    Avatar von DisainaM

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    nun sind die Einwohnerzahlen ja eine nebelbombe,
    weil die Menge der deutschen Wanderarbeiter darüber hinwegtäuschen,
    dass die Schweiz ein Demographisches Problem hat,

    was Schweizer nur durch mehr Kinder lösen können.

    Das 2.500 EUR in der Schweiz nur ein paar armseelige Kröten sind,
    über die sich niemand Gedanken macht, ist klar,
    dennoch ist es gut, so einen untersten Standart überhaupt zu haben,
    verglichen mit Nachbarländern kann sich die Schweiz damit noch sehr viel Menschenwürde in den unteren Schichten halten.

  11. #60
    Avatar von Siamfranky

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    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    Viele Träume der Menschheit haben sich realisiert.
    Ganz richtig! Aber eines ist doch immer gleich geblieben - der Mensch denkt zuerst an sich.
    Bestenfalls noch an seinen engsten, sozialen Kreis. Der Rest ist eigentlich selbsterklärend.

    Die genannte Begehrlichkeit wirkt auf mich wie eine ausgegrabene, pseudo-kommunistische
    Klatschpappe, die realitätsferne Signale sendet. In Zeiten, in denen die Verteilungskämpfe
    immer härter werden, sich der Mittelstand an sein brökelndes Vermögen krallt und unsere
    Sozialsysteme ächzen, solche "Giesskannen-Vorschläge" ernsthaft zu erwägen, scheint mir
    abenteuerlich. Es gäbe viel zu tun, unsere "Arroganz-Politiker" haben sich weit entfernt vom
    normalen Bürger. Ich wüsste viele Dinge, die zu ändern wären - diese Idee wäre die letzte.

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