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Georgien überfällt Südossetien

Erstellt von antibes, 08.08.2008, 10:30 Uhr · 241 Antworten · 8.898 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von Conrad

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    Re: Georgien überfällt Südossetien


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  3. #112
    Avatar von Hippo

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    ANGST IN GEORGIEN
    Tausende fliehen aus Angst vor russischen Invasoren

    In Georgien wächst die Angst vor einer Invasion der Russen. Nach einer Warnung der Behörden fliehen Tausende Menschen aus den Grenzregionen zu Südossetien. Berichten zufolge bringen die russischen Truppen Panzer und Raketenwerfer in Stellung.

    Hamburg - Panik in Gori: Tausende Einwohner verlassen die Stadt an der Grenze zu Südossetien in aller Eile - nachdem das georgische Innenministerium eine offizielle Warnung herausgegeben und die Stadt für nicht mehr sicher erklärt hatte. Eine Invasion der Russen stehe möglicherweise bevor, hieß es in der Erklärung.
    Die Anzeichen dafür sind aus georgischer Sicht jedenfalls deutlich. Russische Kampfflugzeuge haben am Montag nach georgischen Angaben Ziele am Rande der Hauptstadt Tiflis und des Schwarzmeerhafens Poti angegriffen. [highlight=yellow:da43088de1]Dutzende russischer Kampfjets hätten außerdem zivile Ziele in Gori attackiert[/highlight:da43088de1]. Gleichzeitig seien russische Panzer auf Gori vorgerückt. Diese seien zunächst jedoch von georgischen Soldaten zurückgedrängt worden. Ob man die Stadt halten könne, sei unklar.

    Ein BBC-Reporter berichtet von chaotischen Szenen aus Gori. Der Verkehr auf der Hauptstraße nach Tiflis staue sich wegen der vielen Autos voller Flüchtlinge. In der Gegenrichtung seien nur Militärfahrzeuge und Krankenwagen unterwegs. Ständig seien heulende Sirenen zu hören, die Menschen seien in Panik.

    Einem Bericht Onlineausgabe der britischen "Times" zufolge bringt die russische Armee Tausende Soldaten, Dutzende Panzer und Raketenwerfer in Stellung. Doch die Schuld für die Eskalation liegt aus russischer Sicht bei den Georgiern. Das Land habe seine Zusage eines Waffenstillstands gebrochen und die südossetische Hauptstadt Zchinwali erneut beschossen.
    Der russische Generalmajor Marat Kulachmetow, Kommandeur der in Südossetien stationierten russischen Friedenstruppen, warf den georgischen Streitkräften vor, sie hätten russische Stellungen über Nacht mit schwerer Artillerie beschossen und auch Kampfflugzeuge eingesetzt. Nach russischen Angaben kam es am Sonntag zu einem Seegefecht im Schwarzen Meer, bei vier georgische Patrouillenboote versenkt worden seien, weil sie die russische Flotte bedroht hätten. Georgien wies dies zurück.

    Nach russischen Angaben sind seit Beginn der Kämpfe am Freitag schon mehr als 2000 Menschen getötet worden. Bei den meisten Opfern soll es sich um Südosseten mit russischem Pass handeln. Eine unabhängige Bestätigung dieser Angaben liegt bisher nicht vor.
    Auch in Abchasien schien sich der Konflikt nach einem russischen Ultimatum an georgische Truppen zuzuspitzen. Der Kommandeur der russischen Friedenstruppen in Abchasien, General Sergej Tschaban, forderte die georgischen Truppen am Rande dieser abtrünnigen Region ultimativ zur Niederlegung ihrer Waffen auf, wie der georgische Sicherheitsratschefs Alexander Lomaia erklärte. Andernfalls würden russische Soldaten von dort aus auf georgisches Territorium vorrücken. Abchasien hatte am Wochenende angesichts des Konflikts in Südossetien eine militärische Mobilmachung verfügt. Beide Regionen haben sich 1992 von Georgien abgespalten und werden von Russland unterstützt, international aber nicht anerkannt.

    US-Präsident George W. Bush nannte die Gewalt in Georgien inakzeptabel und kritisierte das militärische Vorgehen Russlands als unverhältnismäßig. Die Europäische Union begann derweil eine Vermittlungsmission. Dazu trafen die Außenminister Frankreichs und Finnlands, Bernard Kouchner und Alexander Stubb, am Sonntagabend in Tiflis ein.
    Kouchner führte am Montag Gespräche mit dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili, um ihm den EU-Friedensplan zu unterbreiten. Dieser sei "ganz einfach", sagte Kouchner dem Sender RTL. Unter anderem seien ein sofortiger und bedingungsloser Waffenstillstand vorgesehen sowie Hilfen für die Opfer der Kämpfe. Saakaschwili unterzeichnete daraufhin eine einseitige Erklärung zur Waffenruhe. Kouchner und Stubb wollten noch am Montag nach Moskau weiterreisen.
    Im Uno-Sicherheitsrat warf der amerikanische Uno-Botschafter Zalmay Khalilzad Russland vor, sich Friedensbemühungen zu widersetzen und den Sturz Saakaschwilis anzustreben. Der russische Außenminister Sergej Lawrow habe US-Außenministerin Condoleezza Rice am Sonntagmorgen in einem Telefonat gesagt, dass Saakaschwili verschwinden müsse. Ziel sei offensichtlich ein "Regimewechsel" in Tiflis. Der russische Uno-Botschafter Witali Tschurkin beschuldigte derweil Georgien, den am Sonntag verkündeten Waffenstillstand nicht einzuhalten und permanent auf russische Friedenstruppen zu schießen.

    ffr/AP/dpa/AFP
    Spiegel online

  4. #113
    Avatar von Samuianer

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Zitat Zitat von Changnam43",p="618935
    [highlight=yellow:748ebba0ab]Georgien will in die Nato, was Russland als Bedrohung betrachtet.[/highlight:748ebba0ab] Ü

    [highlight=yellow:748ebba0ab]Der Staatschef durfte trotz aller Provokationen der Separatisten das Recht nicht in die eigene Hand nehmen. Das gewaltsame Vorgehen gegen Ossetien ist nicht zu rechtfertigen. Die Entscheidung bedeutete obendrein aber auch einen politischen Fehler. Und daraus versucht Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin nun Kapital zu schlagen.[/highlight:748ebba0ab]



    "Gazeta Wyborcza" (Warschau): "Der Krieg in Südossetien ist eine Stunde der Wahrheit für Polen und Europa. Für Polen, weil wir Nato und EU durch unseren Beitritt auf Ereignisse im Kaukasus außerordentlich sensibilisiert haben. [highlight=yellow:748ebba0ab]Für Europa, weil es jetzt eine Chance hat, sich zu rehabilitieren für die jahrelange Politik, die darin bestand, die Augen für Probleme der Völker zu schließen, die ein Objekt der neoimperialen Politik Moskaus gewesen waren. Der Grund war die Erhaltung guter Kontakte zu Russland. (...) [/highlight:748ebba0ab]Der Moment ist günstig. Den EU-Vorsitz hat mit Frankreich ein großes europäisches Land, das niemals einen Hehl daraus machte, dass die EU zum Player in der Weltpolitik werden soll."



    ...... [highlight=yellow:748ebba0ab]Ganz offensichtlich kommt Russland nicht, um seine Brüder zu retten, sondern ergreift die Gelegenheit, um der Infrastruktur des wirtschaftlich ziemlich erfolgreichen Georgiens einen schweren Schlag zu versetzen. (...) Der Westen kann auf kurze Sicht wenig ausrichten, außer vielleicht Saakaschwili hinter verschlossenen Türen dafür zu rüffeln, dass er den Russen diesen Vorwand gab.[/highlight:748ebba0ab]



    [highlight=yellow:748ebba0ab]"De Morgen" (Brüssel): "Die territoriale Integrität von Georgien muss respektiert werden. Und dass sich Abchasien und Südossetien als aufständische Provinzen betragen, gibt Russland nicht das Recht, sein Militär dorthin zu schicken. [/highlight:748ebba0ab]




    [highlight=yellow:748ebba0ab]"Gandul" (Bukarest): "Der wehrlose Saakaschwili hat den Westen um Hilfe gebeten. Keine Großmacht hat diesen Appell beantwortet. Mehr noch, wahrscheinlich atmen die westlichen Staaten auf, erleichtert darüber, dass Georgien beim Nato-Gipfel in Bukarest kein grünes Licht (für einen Nato-Beitritt) bekommen hat. Denn sonst wären Frankreich, Deutschland und sogar Rumänien verpflichtet, das georgische Territorium im Fall eines russischen Angriffs zu verteidigen. [/highlight:748ebba0ab]

    [highlight=yellow:748ebba0ab]


    "Magyar Nemzet" (Budapest): "Die Verhältnismäßigkeit des jetzigen (russischen) Eingriffs kann infrage gestellt werden, ansonsten ist es aber eine ebensolche humanitäre Intervention wie jene der Nato 1999 im Kosovo gegen Jugoslawien. (...) Saakaschwili aber lebt in einer Welt, in der Doppelmoral die Norm ist, daher konnte er kaum kalkulieren. .................... Saakaschwili hat daher ein Eigentor geschossen."[/highlight:748ebba0ab]

    son/dpa
    Spiegel online[/quote][/highlight]

  5. #114
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Tja,
    da hat wohl einer hoch gepokert (Saawaschwili) und ist dabei die Zukunft seines Landes zu verspielen. Schade um all diejenigen, die die Handlungen dieses Idioten mit dem Leben oder verletzungen ausbadeb müssen.
    Wette, in einem/zwei Monaten ist er in den USA oder in einem Land wo ihn die CIA unterbringen.
    gruß

  6. #115
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Habe erfahren, daß im Falle der Ergreifung des Präidenten Saakaschwili durch die Sudosseten oder deren Verbündeten dieser mit der Todesstrafe zu rechnen hat. Berechtigung nimmt man aus dem Vorgehen der Allierten im Irak.
    Zur Zeit beschießt die georgische Armee die längst verlorene Provinzhauptstadt. Die einseitig ausgerufene Waffenruhe wird von allen Seiten nicht eingehalten.
    Die Zivilisten sind die wahren Opfer dieses Krieges.

  7. #116
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Georgien überfällt Südossetien


  8. #117
    Avatar von Loso

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Man könnte eigentlich Russland bitten, in die NATO zu kommen. Dann wären wir schön aus dem Schneider.

  9. #118
    Avatar von Rooy

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    [b]Zitat : Samuianer[/b]@Rooy: Aufgrund deiner unverbluemt rueden Art, dich anderen Mitgliedern ihrer Meinung gegenueber zu aeussern, muss ich dir vorwerfen dich nicht ausreichend in die Thematik eingelesen zu haben, dann wuerdest du wissen das lamai nur auf einen , wie ueblich recht abgedrehten Post von kwcknarf reagiert hat.


    Von mir haettest du mindestens ´ne Gelbe weg! Sieht ja so aus als haettest du gern deinen eigenen Konflikt = Rooy vs. Lamai!


    Na komm sei mal nicht so kleinlich :-)
    Ich habe gewiss besseres zu tun als ein "Konflikt gegen irgend jemanden" in einem Forum auszuleben! kwcknarf ist ja auch so ein Kandidat wo man sich fragt wie gross der Radius ist in dem er lebt!?
    Wie auch immer, ich akzeptiere für mich als Europäer keinen Krieg in dem Zivilisten die keine Chance haben sich erfolgreich zu wehren von Militärs getötet werden!
    Vorallem nicht von Staaten die in die EU wollen oder warum auch immer reingekommen sind!
    Und wenn von dem ein oder anderen dann mal "witzig" rüber gebracht wird das es ja auf der Landkarte n`Pup ist und dieser Klingonen Kack, kann man schon mal sein persönliches Missfallen äussern!
    Verfolge mal die News, nicht was Putin und Konsorten erzählen sonder die betroffene Bevölkerung! Tränen, Angst ... und versetze Dich in diese Situation!
    Für die Betroffenen ist da nichts lustig!
    Wenn ich dafür "Gelb" bekomme hab ich kein Problem!

    Rooy

  10. #119
    Avatar von Conrad

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    Ist schon erstaunlich, die offensichtliche Medienmanipulation: Georgien greift Russland an, aber die bösen Russenpanzer stellen eine "massive Provokation" dar:

    Gleichwohl, die Präsenz von Moskaus Armee stellt eine massive Provokation dar. Der erreichte Waffenstillstand erscheint in diesen Stunden fragil.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...571890,00.html

    Wieder ein Beispiel für diese verblödete Pisa-Journaille, die alles verdreht und deshalb so einen Schrott produziert..

    Da haben die dämlichen Georgier Russland angegriffen und wundern sich, dass sie jetzt als Verlierer dastehen...

    Dieser Saakaschwili gehört in den Knast nach Den Haag, wo ihm der Prozeß gemacht werden sollte, lebenslänglich sollte für diesen Verbrecher auf jeden Fall drin sein...eigentlich hätte er das gleiche Schicksal wie Saddam Hussein verdient, aber vielleicht kommt das ja noch...

    Wahrscheinlich hat er gedacht, ist ja nicht mehr so lange hin bis zu Genosse Stalins Geburtstag, da werfen wir mal die Stalinorgeln an und entbieten Moskau schon mal herzliche Stalinorgel-Grüße aus Georgien...

    Das ist auch gut, da wird über einen Bombenangriff diskutiert, von dem man gar nicht weiß, ob er überhaupt stattgefunden hat:

    SPIEGEL ONLINE: Medienberichte über Bombenattacken auf die BTC-Pipeline in Georgien sorgten gestern für Aufsehen. Schon vorige Woche musste die Ölröhre nach einem Feuer im osttürkischen Abschnitt geschlossen werden (mehr...). Ist die Pipeline in Gefahr?


    Morningstar: Noch ist unklar, ob Bombenangriffe wirklich stattgefunden haben und ob echter Schaden entstanden ist.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...571732,00.html

    Wer weiß, vielleicht hat ja der ganze Krieg gar nicht stattgefunden ?

  11. #120
    Avatar von J-M-F

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    Re: Georgien überfällt Südossetien

    hier mal eine mißglückte amerikanische propagandaaufführung im amitv von fox-news. da die augenzeugen nicht das erhoffte berichten, gibts werbung und die zeit ist um

    ich hau mich fast weg vor lachen



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